Wann hört das abendliche Schreien auf?

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Forum: Baby

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Beitrag von maus0111 26.02.11 - 22:41 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich hab hier so ne kleine Quengelnase zu Hause ;-)! Morgens ist er immer super drauf, aber je weiter der Tag voranschreitet, desto quengeliger wird er. Abends ist er dann so richtig schlecht drauf...es fängt so an, dass er sehr nervös wird und immer mehr rumnörgelt - alle Versuche, ihn irgendwie abzulenken oder fröhlich zu stimmen scheitern dann - und schließlich artet es dann immer in Geschrei aus.

Kennt das eine von euch? Hört das irgendwann auf? Er weint wirklich viel tagsüber und besonders abends und das tut mir so leid #schmoll! Tragehilfen lehnt er alle ab, es hilft immer nur der Fliegergriff...aber so langsam wird der kleine Mann schwer und länger als ne Stunde so mir ihm rumlaufen schaff ich nicht #schwitz.

Danke schonmal für eure Antworten :-)!

Liebe Grüße und gute Nacht!
maus0111 mit Alexander (16,5 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von blumella 26.02.11 - 22:47 Uhr

Vielleicht solltest Du als erstes sämtliche "Versuche, ihn irgendwie abzulenken oder fröhlich zu stimmen" einstellen und einfach nur für ihn da sein.
Oft macht man Babys damit nur noch nervöser, als sie ohnehin schon sind.
Wir haben uns damals das Buch "Das glücklichste Baby der Welt" von Karp zugelegt und ich habe unzählige Male neben den "Schschschs" auch noch ein und dasselbe Lied gesungen.
Mit ungefähr drei bis vier Monaten wurde das Schreien langsam besser und das Lied von damals wirkt noch heute, um unsere Maus zu beruhigen.

Beitrag von maus0111 26.02.11 - 22:53 Uhr

Ja, das mit dem Ablenken dachte ich mir auch schon! Habs auch schon ein paar mal eingestellt, aber wenn ich ihm gar kein Spielzeug mehr anbiete, dann schreit er sofort los :-(.

Ich fühl mich nur so schrecklich machtslos und auch unfähig, wenn der Kleine schreit und ich ihn einfach nicht beruhigen kann. Ich nehme ihn ja dann in den Arm und singe etwas und auch diese "Sch's" mache ich, aber er weint trotzdem. Ich denke immer, als Mutter sollte ich mein Kind doch beruhigen können :-(...

Aber danke für den Tipp mit dem Buch, das werde ich mir gleich mal zulegen :-)!

Beitrag von blumella 26.02.11 - 23:25 Uhr

Ich kann Dich gut verstehen, war auch oft verzweifelt in dieser Zeit und hoffe inständig, dass unser zweites Kind in der Beziehung etwas "harmloser" wird.
Aber heute glaube ich, dass es auch auf die eigene Einstellung ankommt. Dein Kind ist in dem Moment vielleicht "untröstlich", es ist also gar nicht Deine Aufgabe, es so schnell wie möglich ruhig zu stellen, sondern es in seiner Traurigkeit zu begleiten und ihm zu zeigen "ich bin für Dich da, es ist ok, dass Dein Kummer jetzt raus muss".