neue Sectio und Kleinkind-geht das?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von schnullabagge 26.02.11 - 23:51 Uhr

Hallo!
Suche eigentlich Leute, die mir Mut machen oder Tipps geben können?!
Seit letztem Donnerstag hat sich das Blatt gewendet, was eine vaginale Geburt angeht. Dabei liegt das Kind perfekt in BEL für eine solche Geburt. Allerdings ist die alte Sectio Narbe nur noch 5 mm stark. Die Ärztin im KKH rät also zur erneuten Sectio. Ich bin am Boden zerstört seit dieser Nachricht.
Mal abgesehen von der psychischen Belastung, habe ich keinen Schimmer, wie ich das hinterher alles schaffen soll? Es geht nicht um die ersten Tage, sondern die vielen Wochen der Wundheilung. Unsere erste Tochter wiegt fast zwanzig kg und muss auch gepflegt werden. Auch wenn sie schon vieles alleine kann, sind es so "Kleinigkeiten" wie auf den Wickeltisch oder in die Wanne heben, Treppe hinabtragen auf den Stuhl setzen.
Wie soll das alles gehen, wenn ich allein bin mit ihr? Nach meiner erste Sectio hat das erste KKH einiges versaubeutelt und ich hatte lange ein Hämatom an der Bauch- und Gebärmutternarbe. Anscheinend kommt daher auch jetzt dieses Problem.

Bin verzweifelt und traurig.

LG Steffi

Beitrag von 3maeuse050607 27.02.11 - 01:34 Uhr

Hallo Steffi


Lass Dich erstmal drücken

Ich kenn das mit den Gedanken nur zu gut.
Habe schon drei KS hinter mir und kann Die sagen das es nicht allzu schlimm ist.Du musst es halt nur langsam machen dann geht es auchs chon.Beimir waren es zwischen dem Großen und der Mittleren 19 Monate und ich habe versucht das Er viel alleine macht,also auf den Stuhl hoch und und und.Zwischen der Mittlerin und der Kleinen lagen sogar nur 14 Monate und da war es schon anstrengender aber es ging auch.Habe Ihr dann gesagt das Sie sich zum Pampi wechseln auf die Couch legen soll.Mit dem Baden habe ich gewartet bis jemand gekommen ist.Naja und in den Hochstuhl durfte Sie dann alleine reinklettern wenn ich dabei stand um Sie zur Not fangen zu können.Muss dazu sagen Sie istmit knapp 8 Monaten schon überall drauf geklettert wo Sie nur konnte also war der Hochstuhl kein Hinderniss für Sie.

Wünsche Dir eine wunderschöne Geburt und Du wirst das alles schon meistern.

LG Bianca

Beitrag von sohnemann_max 27.02.11 - 06:42 Uhr

Hi,

also bei mir war das kein Thema. Unser großer kam per geplanten KS auf die Welt. Hier war zwar 7 Tage in der Klinik, weil ich so grottenschlechte Blutwerte hatte. Ansonsten ging es mir gut. Wie ich zu Hause war, konnte ich mich dann genau noch 7 Tage etwas schonen und dann ging es wieder rund. Ich musste alles wieder alleine machen und es hat funktioniert.

Unsere Kleine kam vor 2 Jahren auch als geplanter KS auf die Welt. Am 4ten Tag bin ich nach Hause und nach guten 3 weiteren Tagen habe ich schon wieder das Meiste alleine gemacht. Ohne Probleme. Klar hat es hier und da mal kräftig gezwickt sodass ich z. B. beim Wischen oder Saugen mal ne Pause gebraucht habe.

Ich konnte mich aber gar nicht gehen lassen - schon dem Großen gegenüber nicht. Er fordert trotzdem nach seinen Recht, was normal ist.

Mehr kann ich Dir dazu nicht schreiben. Hilfe von Eltern, Freunden usw. hatte ich nicht und habe ich auch ehrlich gesagt nicht vermisst. Mein Mann war zwar da - aber ist keine Hilfe hier zu Hause. Er ist ein Arbeitstier, nicht aber was den Haushalt bzw. Kinderbetreuung angeht. Auch bei der Versorgung unsere Tiere ist er keine Hilfe :-p

Alles halb so wild wie ich finde. Gut zu den psychischen Problemen kann Dir nichts sagen - da ich kein Problem mit KS haben. Für bricht da keine Welt zusammen und generell mache ich mir keine Gedanken darüber wie ein Kind auf die Welt zu kommen hat.

Steh dazu und lasse es auf Dich zukommen. Wenn es beim Ersten Probleme gab, heisst es nicht automatisch, dass es jetzt wieder zu Problemen kommen wird.

Alles Liebe Dir!

Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 22 Monate

Beitrag von mauz87 27.02.11 - 08:13 Uhr

Man mach dich doch nicht so verrückt!!!


Mal erlich, wieso solltest Du das nicht schaffen?Selbst bei einer normalen geburt kann einiges schief gehen und auch später noch einige Schmerzen auftreten und nun komm Niemand mit : ein KS ist vieeeeeel gefährlicher NEIN heutzutage nicht mehr!


Ich hatte auch am 27.1 meinen zwieten KS und war froh darüber wirklich ich bin am selben Tag nach 8 std hoch.Wo Ich zu haus war wartete auch meine Tochter gute 16kg die auch noch gewickelt wird.UND?Ich habe mich nach der Zeit im KH zu haus bewegt wie sonst auch nur schnelles ruckartiges aufstehen ging nicht ansonsten viel bewegen dann gehts super.Nach 14 Tagen der OP hatte ich keine Schmerzen mehr.


lg mauz

Beitrag von serafina.nr.1 27.02.11 - 09:24 Uhr

kaiserschnitt war meine tochter damals gerade 12 monate alt und meine mutter hat mir die ersten sechs bis acht wochen bei ihrer betreuung geholfen, d.h. den haushalt machte ich selbst, mit dem einjährigen kind anziehen, wickeln, spazieren, spielen, füttern, heben und und und und besuche machen war omis job. die hatte bis dahin meine tochter keine zwei stunden alleine gehabt und zu unser aller erstaunen funktionierte das sehr gut.
ich musste damals noch zweimal nachoperiert werden, deshalb auch mich selbst schonen ( war nach dem tod meines dritten kindes).
mein grosser war da schon schulkind und pflegeleicht:-)

beim nächsten kaiserschnitt war meine tochter etwas über zwei jahre alt und da hatte mein mann gerade weihnachtsurlaub, danach kam omi wieder mal liebend gern zum einsatz ( sie hat es immer wahnsinnig genossen wenn ich nach dem kaiserschnitt nicht so hundert prozent alles allein konnte wie ich wollte:-)...)
ich kümmerte mich ums baby und den haushalt und den grossen bruder ( hausübung etc.)

beim nächsten kind nahm zuerst mein mann eine woche pflegeurlaub und dann- du ahnst es- ;-) kam wieder mal meine mutter liebend gern zum einsatz. diesmal war es allerdings sommer und wir hatten dann kurz darauf eine meeresurlaub am mittelmeer geplant. mein mann fuhr alleine mit den drei grösseren, was alle ganz toll fanden, vorallem ich da ich allein mit dem baby eine gute woche ungestörte vollzeit-urlaubsstimmung hatte....
danach hatte er noch eine woche normalen urlaub und danach brauchte ich eigentlich meine mom gar nicht mehr wirklich.

beim nächsten kind war es wieder mal winter und mein mann hatte sich freigenommen nach dem weihnachtsurlaub und danach kam....jaja- wieder mal meine mom zum einsatz. diesmal aber war sie nach zwei wochen mit den nerven fertig - sie hatte nur den jüngsten der älteren tagsüber bei sich damit ich ihn nicht heben müsste ( der war damals eineinhalb) alle anderen waren bei mir zuhause. ich fand aber dass ich mich an die erhöhten anforderungen schnell gewöhnt hatte ( mehr kinder zu betreuen nach einem kaiserschnitt).

beim siebenten kind dann wusste ich dass es wegen dem termin im sommer nicht so locker gehen würde, da das baby erst nach dem urlaub meines mannes zur welt kommen würde und ich meiner mutter keine vier kleinen kinder für eine woche zumuten kann,( mein erster sohn war damals bereits 16 und mein drittes kind war gestorben, deshalb 6-2=4)
wenn ich im KH liege direkt nach dem kaiserschnitt, geschweige denn dann in der ersten zeit danach...
ich fand die ersten drei wochen sollte ich mich aus sicherheitsgründen daran halten wirklich nicht mehr als fünf kilo zu heben....um eben einen rückfall durch eine neuerliche ruptur auszuschliessen, was nur alles für alle familienmitglieder verschlimmern würde...
ich hab mich dann nach monaten voll info-zufuhr für ein au pair mädchen entschieden.und es nie bereut. es war eine fantastische entlastung.sie hat in kürzester zeit - sie kam etwas vor dem kaiserschnitt-termin noch vor unserem urlaub zu uns- das heft in der hand, ich konnte mich voll schonen und sie war mit eifer hinter den vier kleinen kindern her.
abgesehen davon dass sie auch noch ungefragt im haushalt mit anpackte.
ich liebte mein au pair mädchen!!!

wenn das für euch aus platzgründen nicht geht ( sie braucht ein eigenes zimmer) würde ich es mir mit meiner mutter oder einer anderen verwandten die frei ist um dir bei der betreuung in den ersten wochen zu helfen, organisieren.
es geht nur um die ersten wochen. bei mir jedenfalls hätt ich es alles alleine machen zu können oder wollen ausgeschlossen. aber es dürfte auch teilweise an der grösse unserer familie und unseres haushalts liegen.

danach hab ich auch um mich weiter zu schonen ( nach den ersten drei wochen) das ältere zu wickelnde kind auf einem handtuch am teppichboden gewickelt, mit feuchttüchern en masse um ihn nicht immer hochheben und waschen zu müssen...er bekam sein essen auch auf einem kindertisch auf der terrasse ( sommer) mit kindersessel wobei er keine hilfe brauchte um sich hinzusetzen, neben mir natürlich...wir essen im sommer immer auf der terrasse soweit es nicht zu kühl ist abends.

beim anziehen achtete ich immer darauf dass er mit den beinchen nicht in bauchnähe kam um ein ungewolltes treten zu vermeiden.und dass ich ihn nicht hochhob. das war alles. beim gitterbett gab es keine probleme da wir ein kinderbett mit seitenschutz haben in das er selbst reinkrabbeln konnte bzw. noch ein stockbett mit einer matratze unterhalb direkt auf dem boden hatten, wo er sich auch reinkuscheln konnte wenne r auf diesem bett liegen wollte. und im anderen zimmer gab es dann noch paps auf der grossen matratze auch der kinder wegen am boden, damit sie wenn sie nachts ins bett kommen, nicht hoch runterfallen können und mein mann nicht sein bett eingittern muss um die sicherheit seiner kleinkinder rund um die uhr zu gewährleisten;-)

mom ( also ich) leistete sich ganz am anfang in den ersten wochen immer den luxus mit dem neuen baby allein im bett zu kuscheln bis die kaiserschnittnaht gut geheilt war und auch sich bewegende kinder im gleichen bett keine gefahr mehr für meinen leib und mein leben darstellten....

also, ich würd mir hilfe suchen, am besten ein au pair, vielleicht auch kurzfristig einen büroraum adaptieren für die ersten monate und so eine spürbare entlastung schaffen, falls es mit oma und co. nicht geht.
eine haushaltshilfe oder putzfrau wär am anfang sicher zweimal die woche für zwei stunden auch nicht schlecht!!! und ein grosser komfort-unterschied.
ach ja, und empfehlenswert sind auch a+ energiesparender geschirrspüler und a+ energiesparender wäschetrockner, meine liebsten und besten haushaltshilfen;-)
mit liebem gruss!!!
von serafina.

Beitrag von serafina.nr.1 27.02.11 - 09:53 Uhr

ich total vergessen habe zu sagen:
es klingt vielleicht dramatisch, aber denk doch bitte daran dass du die neue sectio zur sicherheit deines kindes machen lässt. ich hab eines meiner kinder einen tag nach der geburt verloren und möchte dir nur sagen, letzten endes geht es nur um dein kind und dass es gesund zur welt kommt.
je schneller du dich damit anfreundest es aus wahrer liebe zu deinem kind zu tun und damit einverstanden zu sein desto besser wird es dir und deinem kind auch damit gehen.
was genau bedauerst du denn so wenn es um einen zweiten kaiserschnitt geht??
kannst du deine bedenken etwas präzisieren??
was genau findest du an deiner situation mit nochmaligem kaiserschnitt so schrecklich und enttäuschend??
bitte schreib das doch zurück damit man das aus der welt schaffen kann. niemand sollte unglücklich in den kaiserschnitt reingehen da sich sonst nur meiner meinung nach psychisch mitbedingte beschwerden häufen können...

ich würd allerdings nicht nochmals ins gleiche KH gehen in dem ich derart schlechte erfahrungen mit dem ersten KS gemacht habe...!!!gibt es keine alternative??

und wenn du absolut keinen kaiserschnitt willst - eine klinik die es mit dir auch mit BEL probiert wirst du immer finden. ich war damals vor der geburt meines fünften kindes in derselben situation, allerdings status nach zweifacher sectio....ich hab mich damals für den kaiserschnitt selbst entschieden, mein sohn hatte einen echten nabelschnurknoten der vielleicht unter einer natürlichen geburt zugezogen worden wäre und er dann verstorben wäre,....-und ich habe diese entscheidung niemals bereut.

im gegenteil, ich sehe den kaiserschnitt wie einen rettungshubschrauber der dich und dein kind zu einem atemberaubenden gipfel bringt, zu dem moment wo du dein kind gesund und wohlbehalten im arm halten kannst...
lass dir nichts anderes einreden. niemand muss sich mti einer natürlichen geburt etwas als frau oder mutter beweisen. da muss man doch drüber stehen....vorallem wenn es dir ja nicht um dich und irgendwelche unbedingten leistungswünsche rund um eine normale entbindung, sondern vorallem und fast alleinig ja rein um dein kind gehen sollte.

ich nehme immer arnica montana D30 zur wundheilung bereits vir dem termin und in den ersten etwa zehn tagen nach dem kaiserschnitt mehrmals täglich wie es mir einfällt. meine naht ist jedesmal ein wahnsinnig dünner weisser fast unsichtbarer strich den man nur mit mühe erkennen kann. zur unterstützung des stillens nehme ich immer ratanhia D30 - auch globuli. für die guten starken nerven in den ersten tagen nehme ich ascorbinsäure in den krankenhaustee ( messerspitze voll, reines vitamin c zur immunabwehr) und falls ich es brauchen sollte noch dazu vitamin B in form von bierhefepulver, das ich messerspitzenvoll morgens in meinen krankenhaus-kakao gebe.:-)
das ist der ganze luxus den ich mir leiste.
und ich bin immer sehr sehr gut damit gefahren.
ach ja und während der OP lass ich mir immer vom diensthabenden anästhesisten den rechten unterarm halten, weil ich den hautkontakt sehr beruhigend finde und dadurch mein kreislauf stabiler bleibt...;-)
im linken hab ich ja die infusionen.
also kopf hoch und denk an dein kind und daran dass es mütter gibt wie mich die auch lernen mussten den kaiserschnitt erst sachlich so zu sehen wie er eben ist: ein lebensretter für mich und mein kind, nicht mehr und nicht weniger. ein von mir sehr geschätzter und geliebter lebensretter.
je schneller du dich damit arrangierst desto besser für dich selbst und damit auch für das wohlbefinden deines kindes....!!!

mit liebem gruss!!!
von serafina.

Beitrag von widowwadman 27.02.11 - 09:53 Uhr

Ich bekomme Ende Mai meinen zweiten KS, meine Tochter wird dann 2.5 Jahre alt sein. Treppen kommt sie zuhause schon lange super alleine hoch und runter und den Wickeltisch haben wir vor ueber einem Jahr abgeschafft. Wickel deine Grosse doch einfach auf dem Boden, dann hast du das Hebe-Problem nicht.

Ich war nach meinem ersten (ungeplanten) KS auch sehr schnell fit. Kind wurde nachts um halb 12 geholt und ich bin am naechsten Morgen direkt aufgestanden und hab sie versorgen koennen und auch alleine aufs Klo und Duschen gekonnt. Schmerzen hielten sich dank regelmaessiger Schmerzmittel-Einnahme (Paracetamol und Diclophenac, beides beim Stillen zulaessig) in Grenzen und nach einer weiteren Nacht wurde ich dann nachmittags nach Hause entlassen.

Beitrag von sacht736 27.02.11 - 10:21 Uhr

Hallo ,

ich hatte auch vor 4 Wochen meinen 3. Kaiserschnitt !

Ich kann deine Gefühle schon irgendwie verstehen , mir ging es bie jedem KS ähnlich. Mir ist aber eine Normale Geburt einfach nicht mehr möglich ..... ich durfte zwar mein Sohn 1. Kind normal auf die Welt bringen aber es tröstet mich auch nicht.

Klar wie Serafina hier schreibt , man sollte froh sein das man ein gesundes Kind auf den Arm halten darf egal wie es auf die Welt kommt !
Ob nun normal oder per KS eine Mama hat trotzdem großartiges geleistet ein KS ist auch kein Spaziergang.
( was ich nur doof finde das man nicht mehr wie 3/4 KS haben sollte ) Und einen die Entscheidung irgendwie genommen wird mehr Kinder zu haben als Normal ;-)

Und ich habe mich um meine 3 Kinder nach dem 3. KS alleine gekümmert und eigetlich alles wieder gemacht wie sonst auch ! Meine größere Tochter habe ich einfach auf dem Fußboden gewickelt und alles weitere auch .....
Mach dir keinen Streß , das wird nicht so schlimm !

Wünsche dir alles Gute

Mama+4 kids#cool

Beitrag von serafina.nr.1 27.02.11 - 10:46 Uhr

eine sectio nach der misgav-ladach- methode??
also mir sagte der diensthabende arzt bei der entlassungs-untersuchung nach meinem zweiten kaiserschnitt, als ich fragte, herr doktor was soll ich denn tun um beim nächsten kind einen kaiserschnitt zu umgehen?-
nach zwei kaiserschnitten besteht sowieso ein erhöhtes ruptur-risiko und da wird in jedem seriösen krankenhaus nur mehr ein dritter geplanter kaiserschnitt gemacht( 38.woche)......
ich sagte das ist ja entsetzlich, kann ich dann nur mehr ein kind bekommen ( der dritte kaiserschnitt)-?
er meinte, nein das wäre früher bei der methode der fall gewesen, wo man drei mal in verschiedener richtung über den gesamten bauch aufgeschnitten worden wäre- also einmal von rechts oben nach links unten, einmal von links oben nach rechts unten und einmal gerade runter in der mitte des bauches...er sagte, jetzt bei der misgav-ladach methode können sie auch zehn kinder bekommen, wenn sie wollen, es wird immer dieselbe naht eröffnet und neu geschlossen...

ich fand das damals eigentlich gute neuigkeiten!!!;-)
nur wollte ich trotzdem lange zeit beim nächsten kind normal entbinden, hab mich dann eben umentschieden zum wohl meines kindes und hab es nie bereut.
bei meiner letzten geburt vor eineinhalb jahren war ich die zweite mutter innerhalb von wenigen tagen mit geplantem fünftem kaiserschnitt!!!
das ist nicht so selten wie man denkt.

mein baby das ich im sommer 2011 bekommen werde wird mein sechster kaiserschnitt sein. und der arzt der mich das letzte mal operierte ( ein weiterer vorteil- es tritt ab dem dritten kaiserschnitt ungefragt immer der chef an.... da er sich keinen unerfahrenen jungen pfuscher als operateur- aus versicherungsgründen natürlich- leisten will)-
hat mir bei der letzten entbindung- siehe geburtsbericht meines siebenten kindes- gesagt, ich habe keinerlei verwachsungen und mein bauch sieht aus als hätte ich noch nie einen kaiserschnitt gehabt- " sie können von mir aus gern noch vier kaiserschnitte bekommen!"-
na du kannst die denken das gesamte team im OP saal hat tränen gelacht.
auch ich...!!!

nach dieser geburt denke ich vielleicht drüber nach noch eine entbindung zu versuchen....wenn es mir und dem baby beim sechsten kaiserschnitt gut geht natürlich- wovon ich allerdings ausgehe...!!!
mein traum wäre dann eine letzte sectio mit zwillingen ende siebentes monat oder im achten monat.

nur ob ich dann eine unterbindung riskieren sollte weiss ich nicht....!!!
besonders wegen der hormone bin ich mir da nicht sicher ob es ohne auswirkung bleiben würde...wär mal einen neuen thread wert...

es wird auch bei uns diskutiert ob sich nicht mein mann auch mal für uns unters messer legen sollte :-)wenn ich lieber meine hormone weiterhin frei fliessen lassen will- denn hormonell zu verhüten schliesse ich aus gesundheitsgründen für mich persönlich absolut aus.
dafür ist mir mein körper zuviel wert!!!

du kannst also gerne noch zwei oder drei sectios bekommen.
niemand kann dir eine schwangerschaft verbieten. die ärzte reden da oft völligen unsinn an den bedürfnissen von betroffenen eltern komplett vorbei. nach meinem fünften kind wurde mir gesagt, wir raten ihnen dringend von jedem weiteren kind ab!!!
bei nachfrage nach mehreren monaten als ich mir doch noch ein weiteres kind wünschte kam dann raus, sie hatten das nur deshalb gesagt, weil sie auf ihrer klinik keine angeschlossene neugeborenen-intensivstation haben...!!!!

also: immer reichlich alles hinterfragen.
sonst musst du damit leben dass andere über dich hinwegbestimmen und du mit dingen leben musst die du nie für dich wollen würdest!!°!

also nimm dir an mir ein beispiel wie es auch geht. ;-)
und das tolle daran ist:
mit jedem kaiserschnitt wurde es leichter für mich mich körperlich wieder erholt und fit zu fühlen!!!! und seelisch hatte ich ab dem dritten kaiserschnitt mit dem thema sowieso absolut kein problem mehr.
und das bestand denke ich vorher auch nur in der verknüpfung von der sectio mit dem trauma rund um den tod meines dritten kindes, und in nichts sonst.

mit liebem gruss!!!
von serafina!!!!

Beitrag von sacht736 27.02.11 - 11:33 Uhr

Hallo ,

wir haben ja schon öfter geschrieben;-)

Also ja ich hatte jetzt beim 3. KS die misgav-ladach- methode! Diesmal habe ich nachgefragt :-D
Was ich bei den anderen 2 KS für eine Methode hatte keine Ahnung :-( Wurde mir auch nie gesagt stand auch nie im Geburtsbericht *leider*

Beim 2. KS damals war ja schon die Gebärmutter dünn und beim 3. war wieder das gleiche #bla#bla#bla und ich hatte verwachsungen was ich schon geahnt hatte da meine Narbe total wulztig war von innen und jetzt beim 3. KS ist das überhaupt nicht da !
Schneiden die eigentlich die Verwachsungen weg ?
Naja mir wurde jetzt beim 3. KS ich sollte lieber nicht mehr Schwanger werden !
Und im Geburtsbericht steht das gleiche *Wegen erhöter Uterusruptur wurde von einer weiteren Schwangerschaft abgeraten *
( Für mich war es ein schlag ins Gesicht und bin immer noch super traurig ich bin erst knapp 26 und hätte schon gerne noch 1-2 Kinder gehabt )

Aber nun traue ich mich das gar nicht mehr zu irgendwie :-[ Und man wird hier von den Ärzten auch als bescheuert hin gestellt wenn man sich das wagt also mein Frauenarzt hat mich dar gestellt damals als wäre ich bekloppt weil ich mich nicht Sterilisieren lassen wollte nach den 3. KS :-(

Ich beneide dich echt das du dir das alles so zu traust und deinen Köper vertraust !

Wünsche dir alles Gute und finde es schön das es jemanden wie dich gibt !Ich hoffe es geht alles Gut bei euch #herzlich

Beitrag von serafina.nr.1 27.02.11 - 12:01 Uhr

wird die hautnaht immer rundum exakt ausgeschnitten und neu genäht.
zweitens
fragte ich mich vor jedem weiteren kind:
hab ich das gefühl dass ich mein nächstes kind gesund zur welt bringen kann und werde???
die antwort war immer ja und ich lag bisher immer richtig damit :-)

wegen erhöhter uterus-ruptur-gefahr grundsätzlich einfach aus versicherungsgründen medizinisch abzuraten ist standard nach drei KS. das sagt gar nichts aus. auch verwachsungen sind grundsätzlich absolut normal und die werden nicht weggeschnitten.

nimm doch einen bauchgurt um das ruptur-risiko zu vermeiden!!! und ausserdem, ich sagte immer zu meinem mann, im schlimmsten fall muss ich drei monate mit hochgelagerten beinen eben im KH liegen!!!und mich gegen ende der schwangerschaft absolut schonen!!!ist mir alles lieber und alles machbar - als auf ein weiteres kind zu verzichten das ich mir so sehr wünsche!!!

niemand - niemand auf erden kann dich für diesen verzicht entschädigen, weder jetzt noch in den nächsten siebzig jahren deines lebens.

verscuh einfach das ganze für dich sinnvoll zu machen. ich hatte zwischen meinen sectios: 15 monate, 18 monate, 18 monate und 21 monate zeitabstand und immer ging alles gut.

wenn du dir lieber mehr zeit zwischen dem jetzt letzten und dem nächsten kind gönnen willst und dir denkst es tut dir zusätzlich nervlich gut weil du dir dann das gefühl geben kannst weniger risiko einzugehen, dann mach das.

wenn du alle eventualitäten umgehen willst dann plane die entbindung in einer klinik die eine direkt angeschlossene neonatologie hat.

mach vorher akupunktur wenn du willst ( machte ich beim zweiten, dritten und vierten kind- dann nicht mehr- tja hab ich wohl in der aufregung der letzten zeit vor dem kaiserschnitt vergessen diese extratermine zu vereinbaren ;-)
geh vielleicht schwimmen um das gewicht auf den bauch mal zeitweise runterzunehmen und dich zu verwöhnen und wohl zu fühlen wenn du schwanger bist....

mach einfach alles von dem du denkst es könnte dich unterstützen dein ziel heil und gut zu erreichen....

nimm magnesium das krampflösend und lindernd wirkt falls es dir dein arzt erlaubt und du in der nächsten SS krämpfe hast. schone dich einfach so gut es geht. und dann denke ich kann es auch bei dir wirklich gut gehen.

letzten endes musst du aber selbst wissen ob du lieber auf dich hörst oder auf die ärzte.ich bin heilfroh auf keinen arzt gehlrt zu haben der mir nach dem 5.kind abriet. meinen lieblingsarzt war ich nach der letzten geburt später mal besuchen 8 arbeitet nicht im selben krankenhaus) udn er meinte beim verabschieden, jetzt wo er persönlich nicht mehr ein risiko damit eingeht ( weil ich ja woanders entbinden werde ) hat er absolut kein problem mehr mit kind acht oder neun oder zehn!!!!!;-)
im gegenteil er scherzte noch mit mir...

es geht doch jedem nur darum seine eigene haut zu retten udn selbst möglichst das zu bekommen was gut ist.
und für dich wär das in meinen augen eben noch ein gewünschtes kind.

ich weiss dass ich mich 100% auf meinen körper verlassen kann udn er mir sofort bescheid geben würde wenn etwas unvorhergesehenes passieren sollte.
das hab ich einfach aus meiner geschichte bisher für mich mitgenommen:-)

auch wenn manche meiner freundinnen meine entscheidungen nicht verstehen können. mir geht es auch um mich selbst zuerst und meine kinder und meine familie. und meine meinung ist eben für mich immer noch die am weitesten relevante von allen möglichen meinungen, wenn es mich selbst betrifft:-)

mit liebem gruss!!!
serafina.

Beitrag von sacht736 27.02.11 - 12:18 Uhr

Weil du dein Mann schreibst , das er das auch alles so mit macht finde ich wirklich gut !

Ja also bei meinen 3. KS war ich mir auch sicher das ich es bis zur 39.Woche schaffen werde habe bei 38+3 entbunden . Mir wurde damals von der Oberärztin gesagt ich MUSS in der 36. Woche entbinden wenn ich noch mal ein Kind will ( das war nach dem 2. KS )
Ich habe aber auf mein Körper vertraut und auf die 39. Woche bestanden.

Was für ein Bauchgurt meinst du das Callacare Materna ? Das hatte ich hier und auch öfter mal getragen aber nicht die ganze Zeit .... war halt fast jeden Tag in der Wanne .. entlastet ja auch.

Naja dich müsste ich mal meinen Frauenarzt vorstellen :-D:-D:-D Der würde Augen machen ;-)
Der ist ja wie gesagt strickt gegen einen 4. KS usw ....

Als ich würde mich auch niemals Sterilisieren lassen auch wenn es mir geraten wird ! Nicht mal mit 35 und dünnr Gebärmutter ( was mir bei jeden KS gesagt wurde) :-[ Und jedes mal Angst eingejagt..... #zitter
Ich hatte auch jedes mal Angst beim KS , das sie mich zwangssterilieren könnten oder sagen es muss alles raus usw. ...#zitter Oder ja das si emich für verrückt halten wenn ich mich nicht unterbinde #schwitz Naja das wurde ich ja nun schon ach den 3. ..... obwohl der Arzt noch zu mir meinte ja in 1 Jar kann ich wieder Schwanger werden muss nur aufpassen #klatsch Da frage ich mich schon na was denn nun :-( Man fühlt sich verarscht Sorry ..... IM OP Angst machen und dann.........

Ja ich würde so gerne noch ein Kind haben aber viel später erst also 5 jahre sollten schon dazwischen liegen ! Mein Körper braucht nun eine Pause ... ( wir hätten gerne noch einen oder zwei Jungen;-))

Meine 4 Kinder kamen nun alle innerhalb von 6 Jahren mit einen Abstand von 1,5 Jahren.

Und das mit deinen Freundinen , bei meiner Mama ist es ähnlich sie hat ja auch 8 Kinder und sie wird deswegen schon schief angeschaut :-[

Liebe Grüße

Beitrag von serafina.nr.1 27.02.11 - 12:26 Uhr

werden deshalb sicher nicht schief angeschaut!!

zum thema abstand kenne ich mich.

wenn ich vier oder fünf jahre warten würde würd ich kein weiteres kind mehr bekommen- die bequemlichkeit wär mir dan wichtiger- alles wird einfacher, die kinder haben andere interessen etc.- nochmals aus dem beruf raus- nein danke...etc.

ich hab jetzt 24 monate abstand ca. und das passt gerade gut. falls ich nochmal ein neuntes mal schwanger werde will ich auch zwischen 18 und 24 monaten abstand haben.ich finde das für mich optimal.

bauchgurt : hab ich schon mehrmals erklärt. bekommt man in unserer klinik einfach zum ctg-messen rauf. sieht aus wie ein knieschoner nach einem knie-unfall - dehnbar und hält das gelenk zusammen- nur dass es eben über den gesamten bauch geht. das half mir wahnsinnig toll bei der letzten SS am ende. ich kam nur aus zufall auf diese idee da ich etwas suchte das mir meine mutterband-beschwerden (die ich ab und zu als ziepen hatte-) nehmen würde, ohne eben ein medikament dafür nehmen zu müssen:-)

frag doch mal in kliniken in deiner nähe nach ob sie sowas haben.es müsste aufzutreiben sein und das wird normal einweg- verwendet d.h. mir gaben sie damals gleich drei, vier mit -gratis.- und besser als jede medizinische massnahme um eben nicht zu früh entbinden zu müssen in meinem fall.

mit liebem gruss!!

von s.

Beitrag von lieke 27.02.11 - 23:59 Uhr

Hallo,

was du schreibst ist sachlich falsch. Du erklärst die Misgav Ladach Methode völlig falsch und erweckst hier falsche Sicherheit. Alsob jeder sich hier ab jetzt wegen der "neuen" Methode unbegrenzt oft den Bauch aufschlitzen lassen könnte. Es hat weniger mit der Schnittrichtung zu tun, und dem, was man von aussen sieht, sonder damit, dass eher gerissen oder zur Seite geschoben wird in den unteren Schichten und der damit verbundenen besseren Heilung. Dass man mit dieser Methode mehr Sectios haben kann ist zwar richtig, aber ob das einer Frau nach 2 klassischen sectios noch viel nützt ist fraglich, und sicherlich nicht via internet zu beurteilen.

Mir sind schon oft medizinische Umgereimtheiten in deinen postings aufgefallen, aber jetzt platzt mir ein wenig der Kragen. Leider ist dies ja ein Laien forum, wo jeder alles Mögliche schreiben kann, ob es nun wahr ist oder nicht. Ich hoffe, dass die Frauen, die es betrifft, sich an einen kompetenten Arzt wenden und diesem mehr vertrauen.

Auch wenn du vielleicht Glück hast und es bei dir kein Problem ist, kannst du hier doch nicht ernsthaft anderen Frauen sagen, sie könnten "problemlos noch 2 oder 3 KSe bekommen". Für wen hältst du dich? Im "ungeplant schwanger" fragen sich regelmäßig Frauen ob sie abtreiben müssen, weil sie schnell nach KS wieder schwanger sind, dass ist dann das andere Extrem.

Ich glaube, du hast ein gestörtes Vertrauensverhältnis zu Ärzten und KHs allgemein. Hinterfragen, ok, aber ein bisschen Vetrauen sollt man ja auch haben, sonst muß man sich halt einen anderen Arzt suchen. Bei dir klingt es irgendwie IMMER so, als würden dir jeder Arzt absichtlich übel mitspielen wollen. Übertrag deine negativen Erfahrungen bitte nicht auf andere hier, die wirklich Erfahrungen und Hilfe suchen.

Nichts für ungut, aber das musste jetzt mal raus.

LG

Beitrag von serafina.nr.1 28.02.11 - 02:05 Uhr

kannst du natürlich gerne deine meinung dazu abgeben.
tatsache ist dass ich es so, wie es mir der diensthabende arzt nach meiner zweiten sectio wörtlich gesagt hat, wiedergegeben habe.
ob du das glaubwürdig findest oder nicht, und ob du es aus medizinischer sicht für sinnvoll erachtest oder nicht, ist deine sache, es ist auf jeden fall genau das, was dieser arzt mir damals erklärt hat.
ich möchte dich auf jeden fall ersuchen, deine unterstellungen, ich würde dinge nicht sachlich korrekt wiedergeben, oder ich hätte unterschwellige unzumutbare gründe für eine ablehnung der ärzteschaft an sich, einfach und schlicht zu unterlassen.
entweder liest du meine statements nur sehr selektiv, sonst würdest du mir nicht vorwerfen, ich hätte kein grundsätzliches vertrauen zu ärzten im allgemeinen, wo ich sehr wohl ein völlig unbelastetes verhältnis zum kaiserschnitt habe, der ja sehr wohl eine art vertrauensvorschuss ggü ärzten darstellt, wenn er so wie bei mir seit jahren als primärer kaiserschnitt durchgeführt wird, -
oder du willst irgendwelche persönliche ressentiments die nur dich persönlich betreffen auf mich projizieren, was mir auch ehrlich gesagt nicht recht ist;-)

ich hab einer anderen mutter, für die noch kinderwunsch besteht, meine meinung zum thema mitgeteilt. dass das nicht auf ungetrübte zustimmung stossen wird, war mir klar.
dass es ein risiko ist das sie zuerst selbst mal für sich abklären muss, hab ich auch als erstes erwähnt. ich lasse mir sicher nicht von dir blauäugige oder falsche aussagen unterstellen.
was sehr wohl legitim ist, ist hier meine persönliche sicht der dinge zu äussern.
vorallem wenn ich nicht der meinung bin, dass immer alles, was ein arzt sagt, von vornherein eine unumstössliche wahrheit darstellt. wenn du denkst sobald dein arzt eine aussage trifft, z.b. dass du nie mehr ein kind bekommen kannst/ sollst und das gern so im raum stehen lässt, ist das deine sache. dass ich es aus meiner erfahrung raus kommentieren kann und darf, wie es bei mir war, nämlich sehr ähnlich wie bei dieser anderen betroffenen mutter, und dass es sich in meinem fall nach genauerem späteren nachfragen rein als vorsichtsmassnahme einer einzigen klinik entpuppte, ist doch sehr wohl auch legitim.
ich hab keine ahnung ob du medizin studiert hast oder nicht, und ich hab ehrlich gesagt auch keine lust deine VK zu durchforsten um herauszufinden zu versuchen woher dein eher feindlich gestimmtes posting rühren könnte.
ich hab keine ahnung ob du mit deinem kaiserschnitt oder deinen geburten oder dem kinderwunsch an sich ein problemfeld betrittst, das sich für dich persönlich vielleicht vermint anfühlt, und du deshalb jedem anderen, der es etwas anders sieht als du, nicht gönnst, damit besser klarzukommen.
falls du zu dem thema " medizinische ungereimtheiten" noch etwas genauer ausführen könntest, was du darunter verstehst und vorallem wieso ich mir das von dir sagen lassen soll, kannst du das gerne präzisieren. ansonsten begnüge dich doch in zukunft bitte damit, deine meinung zum ursprünglichen thema, z.b. deiner meinung nach einem aus dem internet zu beurteilenden viel zu grossen risiko für die betroffene mutter, abzugeben, -
was vielleicht generell sinnvoller wäre, als einfach unzutreffende vorwürfe vom stapel zu lassen.
mit freundlichem gruss!!!!
von serafina.

Beitrag von lieke 28.02.11 - 19:53 Uhr

Selten so eine Schwachsinn gelesen.

Es steht dir weder zu, mir die Erlaubnis zur Meinungsäußerung zu erteilen, noch anderen Frauen Empfehlungen zu geben, wieviele KSe sie noch haben dürfen.
Ich finde, dass du dich total im Ton vergreifst, nur weil ich Kritik an deiner Aussage habe. Wenn dich das als Person so trifft, dass du gleich um dich schlagen musst, hast du wohl irgendwein Problem.

Nichts liegt mir ferner als selektiv deine Beiträge zu lesen, wenn du aber falsche Empfehlungen gibst, die für andere zum Risiko werden können, halte ich es für meine Pflicht, darauf aufmerksam zu machen. Wie gesagt, du überschötzt dich. Es geht nicht um Meinungen, sondern um Fakten.

Jeder, den es interessiert kann ja selber Misgav Ladach googlen und mehr gibt es dazu jetzt auch nicht zu sagen.

Beitrag von serafina.nr.1 01.03.11 - 08:26 Uhr

hab dir zuerst mal geantwortet und dann erst viel später mal etwas in beiträgen von dir gestöbert und bin auf einige details deiner persönlichen geschichte gestossen.
ich hab dir nicht die erlaubnis zur meinungsäusserung gegeben, ich hab dir lediglich gesagt dass ich an deiner stelle zuerst mal hinterfragen würde warum ich so feindselig auf einen beitrag reagiere der definitiv nicht an mich gerichtet und nicht in erster linie für mich gedacht war.
dass die mutter, um die es hier geht, ja sicherlich nicht wegen meiner statements sich ein kind wünscht sondern den kinderwunsch eben hat udn es sehr bedauert dass er ihr nur untersagt wurde, und dass ich eben meine meinung dazu geäussert habe, die mir sehr wohl zusteht, ist wohl beides sonnenklar.
dass sie von mir ausdrücklich gehört hat dass ich mir zuerst immer die frage stellte ob ich mir das zutraue ein weiteres kind gesund und wohlbehalten zur welt zu bringen ( mit kaiserschnitt, um es der form halber jetzt zu erwähnen), hab ich sehr wohl auch geschrieben.
dass diese mutter sicherlich nicht wegen meines statements sofort wieder schwanger wird und ihr leben und das ihres kindes damit gefährdet, davon gehe ich ebenfalls aus.
und um es mal ganz deutlich zu sagen.... mir zuliebe bekommt sie ein weiteres kind auch sicherlich nicht!!! auch nicht weil ich eben weitere kinder bekommen habe!!! und ich persönlich habe weder einen vorteild avon wenn sie ein kind bekommt noch wenn sie keines mehr bekommt!!!
es geht hier absolut nicht um mich sondern um die wünsche und bedürfnisse der betroffenen mutter. ich hab ihr meine erfahrungen dazu und auch meine persönliche meinung dazu geschildert, und das in einem freundlichen und netten ton, was man von dir und deinen beiträgen hier in diesem thread leider nicht behaupten kann.
sie ( diese mutter um die es eigentlich geht- denn es geht bitteschön nochmals nicht um mich, und auch nicht um dich, auch wenn du dich aus gewissen gründen total persönlich angegriffen gefühlt hast...) tut das entweder-
weil SIE es so will und die aussagen die sie eben von medizinischer seite hörte nochmals nach meinen statements überdenkt und das risiko nochmals mit sich selbst, ihrem mann und ihrem arzt/ ihren ärzten bespricht, so wie es jeder vernunfbegabte mensch tun würde, -
oder sie tut es nicht, weil SIE zu dem entschluss gekommen ist dass in ihren augen die nachteile die vorteile klar überwiegen würden.
mir stellt sich hier die frage ob DU nicht den einfluss meines statements klar überschätzt??
WAS GENAU ALSO stört dich denn eigentlich??
stört es dich dass ich einer anderen mutter sagte, es sei sehr wohl gut möglich, dass sie noch ein oder mehrere gesunde kinder per sectio bekommt??
was daran stört dich denn??
dass andere frauen in puncto kinderwunsch eben wissen was sie wollen??
dass andere frauen denken sie können sich ihren kinderwunsch nicht nur ermöglichen sondern auch noch gut leisten??
dass andere frauen sich gegenseitig unterstützen wenn es um dinge geht die die ganz persönliche lebensqualität und langfristige zufriedenheit mit der eigenen biographie sehr wohl stark beeinflussen???
weisst du was, ich denke du solltest mal ganz genau überlegen ob ich mit meiner ersten intuitiven einschätzung, dass du selbst ein problematisches verhältnis zu einem oder mehreren der themen geburt, kaiserschnitt oder kinderwunsch hast, überdenken. ich finde, genau deshalb plädiere ich immer dafür dass frauen mit aller kraft versuchen erstens ihre ziele eins zu eins umzusetzen, und zweitens wenn das mit allem einsatz nicht geht, entweder alternative wege zu finden um an ihr ziel zu kommen oder eben ihren frieden mit ihrer situation zu finden, weil alles andere nicht nur ihr eigenes leben, sondern eben auch das von anderen, fremden menschen beeinflusst und vergiftet.
ich kann verstehen wenn man sich so wie du in einem anderen thread gedanken dazu macht wie legitim der kinderwunsch im eigenen fall ist und ob man dem nachgeben sollte. oft scheinen die äusseren umstände gegen ein weiteres kind zu sprechen.auch da gibt es nur die möglichkeiten, entweder man ändert die umstände oder man ändert die eigene einstellung dazu und versucht so damit glücklich zu werden.
als ich zwei jahre lang leider erleben musste, wie es ist wenn man sich sehnlichst ein kidn wünscht und sich einfach keine SS einstellen will, hatte ich auch irgendwann aus enttäuschung und kraftlosigkeit heraus keine kapazitäten mehr mich mit kolleginnen und freundinnen mitzufreuen die all das was ich mit allem kämpfen nicht erreichen konnte so mühelos in den schoss gelegt bekamen. ich habe aber auch in diesen für mich oft sehr schlimmen momenten immer gewusst dass ich keinerlei recht habe ihnen ihr glück zu neiden, auch wenn es mich schmerzt dass sie mehr zu bekommen scheinen als ich. und dass es mir schon gar nicht zusteht aus meiner eigene story heraus zu versuchen ihr glück zu schmälern- egal wodurch, ob durch bemerkungen oder mein verhalten ganz allgemein.

als meine tochter einen tag nach ihrer geburt starb, war eine meiner besten freundinnen mich im KH besuchen, sie war im achten monat und hatte mit mir gemeinsam nur zwei tage entfernt die geburtstermine gehabt. auch sie erwartete eine tochter, wie ich, nur meine war eben gestorben. ich muss sagen ich freute mich über ihrem besuch, so wie ich mich damals im grössten schmerz ehrlich gesagt über jedes einzelne kind das ich irgendwo im grossen krankenhaus kurz nach der mutter weinen hörte und das sofort getröstet wurde freute. der gedanke dass eben viele andere das nicht erleben müssen was ich erleben musste hat mich sehr in meinen glauben an das leben und an das gute das es für uns menschen alle gibt bestärkt. ich war froh dass ich nicht dasselbe erleben musste wie damals mit dem unerfüllten kinderwunsch, dass plötzlich neid-und hassgefühle in mir auftauchten die mich selbst erschreckten und mit denen ich absolut nicht bewusst gerechnet hatte.
ich bewunderte allerdings auch meine hochscwangere freundin für ihren mut. nur wenige monate zuvor war eine kollegin von mir leider damit konfrontiert dass sie eine fehlgeburt erleben musste und ich war ebenfalls schwanger und hatte leider völlig ungewollt solche massiven schuldgefühle dass ich weiterhin glücklich schwanger war und sie nicht, dass ich ihr weder zumuten wollte, dass ich sie anrufe, noch dass ich sie besuche oder mein beileid anders als schriftlich ausdrücke.
ich merkte dass ich sehr viel mehr in meinen gefühlen gefangen war als es dann meine freundin an meinem bett war, als ich mein eigenes kind verloren hatte.ich fand ihren mut und die selbstverständlichkeit mit der sie voraussetzte dass ich mit der situation souverän umgehen würde echt bemerkenswert, ich hab ihr auch gesagt wie sehr ich mich freue dass sie mich besuchen kommt. es war etwas ganz uneitel selbstverständliches in ihrer art wie sie zwischen ihrem schicksal mit einem gesunden kind, das heute genauso alt ist wie meine tochter es wäre, und meinem schicksal mit einem toten kind keinen grossen unterschied machte.
was mich stark belastete in diesen ersten wochen nach dem tod meiner tochter waren eben diese interpretationsversuche von anderen menschen. entweder gott, dem schicksal oder wem auch immer schuld am tod meiner tochter geben zu wollen, oder eben in mitleid überzufliessen, was ich auch als unangemessen empfand. ich hatte weder das bedürfnis irgendwen anzuklagen noch das bedürfnis mich in mitleid suhlen zu müssen. ich war doch derselbe mensch wie vor zwei wochen!!! ich wusste dass ich noch zwei gesunde kinder hatte, um die ich mich kümmern musste und wollte, und dass ich meinen schmerz sowieso nicht exzessiv ausleben konnte, schon mal allein meinen kindern zuliebe.
ich habe damals gelernt dass es das beste ist wenn sich jemand auch innerlich ganz klar zu einem anderen menschen und dessen schicksal abgrenzen kann. wenn nicht schuldgefühle oder projektionen dem ehrlichen und unbelasteten umgang miteinander im wege stehen.

ich habe auch gelernt dass es zu plakativ und naiv gedacht ist immer nur das dunkle und schlimme und schwierige in einem leben als schlecht und ungerecht hinzustellen. ich bin an den jahren, in denen ich durch grosse enttäuschung begreifen lernte dass eben kein menschenleben selbstverständlich ist und ein kidn letzten endes immer ein geschenk vom schicksal ist das man niemals verdient hat, gewachsen. genauso wie ich am tod meiner tochter gewachsen bin. ich musste viele dinge lernen, eben dass liebe auch abschied bedeuten kann, dass sie ihren eigene weg gehen wollte und ich ihr auch erlauben konnte zu gehen udn unsere familie zu verlassen, wo wir nichts so sehr wollten als sie bei uns zu behalten.
ich musste auch lernen dass eben unsere deutungen der ereignisse oft zu kurz gegriffen sind. in den wochen nach ihrem tod gab es auch vieles das für mich anlass zu dankbarkeit geboten hat, liebe menschen , nicht nur unsere familein udn freunde, sondern auch viele einzelne personen, die mich/ uns oft gar nicht besonders gut kannten und persönlich oder schriftlich liebe worte und ihren trost und beistand mitteilten. auch meine zufriedenheit mit dem was und wie ich ihr begräbnis und alles damit verbundene gemanagt hatte, wie ich mit meinem mann und meiner familie eine neue tiefere verbundenheit die durch grosses leid gestärkt wurde finden durfte, auch wieviele freunde die inzwischen praktisch über den globus verteilt lebten sich bei uns in liebe meldeten um uns zu sagen dass sie in diesen schweren stunden an uns dachten, all das war auch etwas schönes und hat mich im vertrauen auf das gute und heile in jedem leben, auch in meinem, das durch diesen schweren schicksalsschlag doch so gezeichnet war, bestärkt.
schlussendlich hat das alles in mir innerhalb von monaten das gefühl ausgelöst dass ich genauso wie alle anderen menschen auch das " recht" habe wieder glücklich zu sein und dass das nicht meine letzte erfahrung mit dem thema geburt und kind ( erwunsch) zwingend gewesen sein muss. obwohl wir kein drittes kind geplant haben wurde plötzlich der gedanke an ein weiteres und diesmal gesundes kind sehr stark sodass wir uns entschlossen das risiko zu wagen und zu sehen was die zukunft bringt.
mir liegt es wirklich fern einer mutter dinge einreden zu wollen die für sie selbst ein schaden sind. mir liegt es jedoch sehr am herzen einer mutter die sich ein kind wünscht vielleicht mit meinen worten einen kleinen anstoss geben zu können in eine richtung, die sie natürlich selbst überdenken und voll verantworten muss, die ihr die erfüllung ihrer herzenswünsche eventuell doch noch ermöglicht. mich macht es einfach glücklicher wenn ich weiss dass nicht jemand anderer unglücklich ist oder das gefühl hat sich dinge versagen zu müssen, nur weil ein arzt etwas entsprechendes gesagt hat.
das risiko das für oder gegen eine neue SS spricht können wohl im fall dieser betroffenen mutter weder ich noch du sinnvoll abschätzen. aber soviel gesunden menschenverstand musst du ehrlich gesagt auch anderen müttern die mit mir hier in kontakt treten zugestehen dass sie wirklich gut auf sich selbst und ihr leben und ihr glück aufpassen können und du nicht die übermutti oder glucke spielen musst die über das wohl und wehe der armen dummen anderen muttis wacht.
ich finde es wäre für uns alle, auch für dich besser, du würdest dich vielleicht mehr mit deinem eigenen kinderwunsch und deiner eigenen geschichte noch etwas intensiver auseinandersetzen damit eben nicht deine persönlichen ressentiments irgendwelche interaktionen von dritten hier auf urbia überschatten.vielleicht ist es dir aber auch erst mit einem weiteren gesunden kind möglich, auch anderen frauen das recht zuzugestehen, sich sehr wohl unabhängig von deinem leben und deinen entscheidungen selbst für oder gegen ein weiteres kind und für oder gegen den umgang mit lösungen für ihre lebensziele, mit ihren eigenen wünschen udn deren erfüllung auseinanderzusetzen.

genau das ist der grund wieso ich finde dass selbstakzeptanz und das annehmen des eigenen schicksals - und auch das ausleben eigener wünsche und bedürfnisse in einem vernünftigen sinnvollen rahmen - eigentlich eine voraussetzung sind für eine wohlwollende interaktion mit anderen, die es in deinen augen vielleicht besser getroffen haben als ich, sie oder du. ich betone nochmals dass jeder die verantwortung für das eigene leben trägt, so wäre es vielleichtd er beste ansatz für uns alle, wenn du dich um die umsetzung deiner ziele und wünsche kümmern würdest statt hier mit anderen völlig sinnlose scheingefechte auszutragen.
wie gesagt ich habe nichts gegen dich und auch nichts gegen deine kritik, aber ich will doch ganz klar das ausdrücken was mir dazu spontan einfällt.
und die misgav-ladach-methode kenne ich, und ich brauch sie auch nicht zu googlen, ich habe sie fünfmal als sectio und einmal als revision erlebt und hab es nicht nötig mich nochmals schlau zu machen. ausserdem wird dir zum thema arztaussagen auch selbst aufgefallen sein dass alleinw as mich betrifft verschiedene ärzte nicht nur verschiedene empfehlungen sondern auch total divergierende ansätze zu lösungen für meine offenen fragen eingebracht haben. dass ich hier ein einzelschicksal sein sollte lasse ich im raum stehen, das spricht meiner meinung nach für sich dass das selbstverständlich vielen so gehen wird.

mit einem wort, ich wünsche dir alles gute und dass alles was du dir wünscht für dich in erfüllung geht. dass du auch mit deiner geschichte deinen ganz eigenen frieden findest und ihn eben vielleicht auch auf ungewöhnliche weise suchst bis du ihn gefunden hast.ich wünsche dir alle kinder die du dir noch ersehnst und dass du in zukunft auch eine grenze zwischen dir und anderen ziehen kannst, die wahrscheinlich für alle beteiligten sehr angebracht udn angenehm wäre.

ich wünsche dir auch dass du deine kinder die du dir wünscht genauso auf die welt bringen kannst wie du es dir erträumst und dass dein leben diese wendung nimmt die du für dich als die optimale empfindest.
wir alle sind verschieden und was für dich richtig und gut ist muss nicht für andere so sein. deshalb wünsche ich dir wie jeder anderen hier auch dass du deinen eigenen weg findest und in freude, kraft und zuversicht gehen kannst.

und in zukunft eben auch abseits vom frühen ende verständnis für andere mütter und deren gedanken und gefühle aufbringen kannst, und zwar besonders dann wenn sie deiner meinung nach es leichter haben oder einfacher als du es empfindest dass du es hattest. du kannst in niemanden reinschauen und wissen wie es dem anderen wirklich geht. nimm also dein leben an so wie es ist und akzeptiere es dass auch andere anders leben und denken als du und dazu nicht deine erlaubnis oder dein einverständnis brauchen.

mit liebem gruss!!
von serafina.

Beitrag von evie1708 27.02.11 - 11:44 Uhr

Ich hatte 10/2007 einen Kaiserschnitt wegen Geburtsstillstand und 01/2011 den nächsten KS - leider aus dem selben Grund.

Die ersten 2 Wochen nachdem Krankenhaus war mein Mann daheim und hat den Großen versorgt wenn es um so Dinge ging wie heben & co. Danach habe ich das alleine gemacht. Es fanden sich andere Wege, daß er zB mit Hocker alleine aufs Wickelregal geklettert ist oder ich habe ihn auf unserem Bett angezogen. Auf seinen Hochstuhl klettert er schon ewig alleine und die Treppen geht er ebenfalls alleine rauf & runter. Das handhaben wir nach wie vor so und es klappt eigentlich wunderbar. Nur unterwegs tue ich mir noch schwer wenn er zB Pipi muß. Soll ihn noch nicht heben, aber ganz vermeiden lässt es sich nicht.

Bzgl. der psychischen Belastung kann ich dich voll und ganz verstehen. Ich hätte mir so sehr eine Spontangeburt gewünscht. Haben es auch probiert, aber nach 6 Stunden (bzw. 10 Stunden Wehen) tat sich, fast wie bei der ersten Geburt, nichts mehr am Muttermund. Uns wurde die Entscheidung selbst überlassen ob wir KS oder Wehentropf wollten - wo sogar die Hebamme meinte ein KS ist jetzt eine gute Idee. Im nachhinein bereue ich es nicht bis zum Schluß gegangen zu sein um wirklich zu sagen ich habe alles probiert. Jetzt ist es so und ich kann mich nur schwer damit abfinden.....! Auf der anderen Seite wollten wir auf keinen Fall so einen Geburtsverlauf wie bei unserem ersten Sohn der lag danach 1,5 Tage auf der Neonatalogie.

Beitrag von tabea33 27.02.11 - 12:28 Uhr

Hallo,

ist deine Tochter behindert? Dann wird es wirklich etwas schwierig. Falls nicht, wundert mich deine Beschreibung doch etwas. Meine Tochter ist drei Jahre alt und ich habe sie schon seit einem Jahr keine Treppen mehr hoch- oder runtergetragen. Ich halte ihre Hand, aber mehr auch nicht. Auf den Stuhl klettert sie alleine, können eigentlich alle Dreijährigen, die ich so kenne... Den Wickeltisch habe ich nur acht Monate benutzt, seitdem wird auf dem Boden gewickelt. Allerdings ist sie jetzt auch schon eine Weile trocken. Kauf ihr doch solchen Höschenwindeln, die kann sie auch alleine an- und ausziehen. Beim Baden kann doch dein Mann helfen, reicht für eine Übergangszeit auch einmal in der Woche.

Denk an die Gesundheit deines zweiten Kindes und auch an deine. Irgendwie wird es schon gehen!

Alles Gute
Tabea

Beitrag von schnullabagge 27.02.11 - 20:25 Uhr

Hallo!
Ja meine erste Tochter hat eine Behinderung. Daher auch das Tragen und so weiter. Normalerweise wäre sie ja sicher schon selbständiger, aber sie ist eben wie ein Kleinkind.
Das mit dem auf dem Boden wickeln wird dann wohl die Alternative der Wahl, haben wir auch teilweise schon jetzt mal gemacht.
Danke für dein Antwort.
Lg Steffi

Beitrag von oekomami 28.02.11 - 08:49 Uhr

Hallo,

dann wird es bestimmt kein Problem sein, dass du eine Haushaltshilfe bekommst.

Am besten du besprichst das jetzt schon mit deinem FA.

Das könnte evt. für 4 Wochen dein Mann sein, wenn sein AG das mitmacht. WEnn du länger eine brauchst, muss dein Mann zwischedurch wieder arbeiten gehen.

LG

Beitrag von bunny2204 27.02.11 - 15:16 Uhr

Ich bekomme zu 95% in 12 Tagen meine 4te Sectio. Mene Kinder sind 7, fast 4 und 2. Die beiden Kleinen sind nur 22 Monate auseinander, das war absolut kein Problem. Nach 14 Tagen konnet ich problemlos alles machen (hab abver noch langsam gemacht...)

Ich würde mir da keine grossen Gedanken machen.

LG BUNNY

Beitrag von inajk 28.02.11 - 13:33 Uhr

Hat das Kind keinen Vater? Der ist genauso verantwortlich fuer das Wohlergehen seiner Familie wie du. EInige Monate Elternzeit werden ihm und euch allen guttun :-)

LG
Ina

Beitrag von oekomami 28.02.11 - 13:41 Uhr

Fraglich ist nur ob sie sich auch einige Monate elternzeit erlauben können.

Hätte mein Mann eine Elternzeit gemacht, hätte er ständig auf Geschäftsreise gemusst und wäre auch versetzt worden.

Finanzielle wäre es auch überhaupt nicht drinne gewesen. Jeden Monat 1300 € weniger ist nicht einfach möglich.

Beitrag von serafina.nr.1 01.03.11 - 08:50 Uhr

auch so, auch mein mann kann nicht für monate im beruf fehlen, aber das ist wohl auch nicht notwendig. ich finde für das wohl der familie ist es eben auch wichtig dass der vater nicht berufliche einbussen hinnehmen muss oder beruflich abstriche machen muss. wo es sinnvoll und möglich ist wenn der vater das kann und möchte -natürlich- da ist es eine gute idee. aber für uns wäre es eben auch nicht sinnvoll möglich gewesen.
ich finde es muss aber auch nicht der vater derjenige sein der der mutter in der ersten zeit unter die arme greift.
es gibt viele verschiedene möglichkeiten sich hilfe zu suchen und zu holen und ich wünsche der TE dass sie das richtige für sie und ihre familie findet.
mit liebem gruss!!
von serafina.

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