Spielkreis

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mposchim 27.02.11 - 00:37 Uhr

Hallo zusammen!

Ich brauche mal eure Meinung. Mein Mann und ich überlegen, unsere Große (2,5 Jahre) in einen Spielkreis (Betreuung ohne Eltern, 2 mal die Woche für 3 Std.) zu geben. Ich habe ihn diese Woche besichtigt und meine Maus und ich haben uns dort wohl gefühlt. Jetzt ist es so, dass evtl. ab April ein Platz frei werden würde. Wir hatten aber eigentlich an den Sommer gedacht. Ab August kommen aber zwei andere Kinder (vor uns auf der Warteliste) dran, so dass wir also nur einen Platz bekommen, wenn wir im April "zuschlagen". Jetzt mein Problem: ich bin noch bis Mitte Dezember in Elternzeit und müsste sie nicht abgeben. Die Kleine wird dann von den Großeltern betreut, was für die Große natürlich auch möglich ist. Ich habe meine Maus gerne bei mir und es geht mir nicht gut beim Gedanken, sie bald abgeben zu müssen. Andererseits merke ich, dass sie andere Kinder so sehr mag und ich möchte auch, dass sie vor dem Kiga in einen Spielkreis geht, damit sie sich langsam daran gewöhnen kann, von ihren Bezugspersonen für eine Weile getrennt zu sein. In diesem Spielkreis sind die Kinder wirklich sehr behütet und die Erzieherinnen waren mir auch sympatisch. In meinem gesamten Umfeld gehen die Kinder nun in einen Spielkreis oder Kindergarten. Ich habe große Angst, dass meine Maus dort weint und bei mir und ihrer kleinen Schwester bleiben möchte, was sie ja eigentlich auch könnte... #gruebel Ich denke die ganze Zeit, dass ich die Zeit, in der ich meine beiden Süßen zu Hause habe, noch sehr genießen muss. Ach, ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwer fällt, mich von meiner Großen "zu trennen". Was meint ihr dazu?

Beitrag von hailie 27.02.11 - 01:39 Uhr

Hallo!

Musst du dich denn festlegen? Könntest du die Große nicht wieder aus dem Spielkreis nehmen, falls es ihr nicht gefällt? Ihr seid doch sicher nicht verpflichtet, wenn es sogar eine Warteliste gibt.

Zum Rest... Ich habe bei meiner Großen mit 2,5 Jahren ziemlich deutlich gemerkt, dass ihr eine solche Betreuung gut tun würde. Deshalb hatte ich auch auf einen Kindergartenplatz gehofft, den wir leider immer noch nicht haben. Ich hoffe, dass sie für dieses Jahr einen bekommt... aber das ist ein anderes Thema. #hicks Deine Sorgen kann ich gut verstehen, aber ich würde es wohl einfach mal versuchen. Deine Tochter wird dir schon deutlich zeigen, ob sie Spaß an dem Spielkreis hat. Und mit Gleichaltrigen zu spielen ist doch etwas anderes, als nur mit der kleinen Schwester oder den Großeltern.
Mit würde es genauso schwer fallen wie dir. Aber ich finde, dass das Alter sehr gut ist um eine solche Trennung zu probieren. Natürlich kennst du deine Tochter am besten und kannst eher einschätzen, ob sie das mitmachen würde. :-)

LG

Beitrag von nana141080 27.02.11 - 09:54 Uhr

Hallo!

Deine Große wird im Juli 3 Jahre alt, ich denke das du ihr damit einen Gefallen tust sie langsam einzugewöhnen mit nur 2 Vormittagen in der Woche :-)

Mein Kleiner hat am 31.10. Geburtstag. Ich mußte nicht lange überlegen als ich die Zusage für einen Vormittagsplatz im Kindergarten ab 1.8.2010 hatte!
Er ist so ein Kind das sich sofort wohl fühlt im Kindergarten. Und es sind für meine beiden eh immer nur 3- 3 1/2 Stunden Vormittags. Das reicht ihnen völlig. Nachmittags sind wir auch immer mit Kindern zusammen oder sie spielen auch mal schön zusammen ;-)

Bei meinem Großen damals hätte ich ruhig noch ein paar Monate warten sollen. Aber dann hätte ich DEN Platz den ich wollte nicht bekommen :-(
Also ging er mit genau 3 Jahren in eine 10er Gruppe im Kiga Nachmittags. Er hat lange für die Eingewöhnung gebraucht.

An deiner Stelle würde ich es davon abhängig machen wie sie bisher Trennungen verkraftet. Und, geh mal mit ihr zusammen hospitieren und entscheide dich dann :-)

VG Nana

Beitrag von julsten01 27.02.11 - 11:55 Uhr

Hallo,

ich kann dich auch nur dazu ermutigen,den Platz anzunehmen.
Wir hatten diese Möglichkeit, als unser Sohn 18 Monate war. Seither geht er 3 Vormittage für 3,5 Stunden in die Kita und ich kann in dieser Zeit arbeiten.
Unser Sohn war schon immer sehr offen und kontaktfreudig. Am ersten Tag war ich sogar ein bisschen enttäuscht, wie schnell ich uninteressant wurde und wie gut er sich dort zurecht gefunden hat.
Die Erzieherinnen haben uns gleich vorgewarnt, dass irgendwann der Einbruch kommen kann. Dieser kam dann im Dezember. Lennard hat geweint, wenn ich gegangen bin, was für mich fürchterlich war. Ich habe dann von zu Hause die Erzieherinnen angerufen (ich hätte ihn ja abholen können) aber er ließ sich immer schnell ablenken und wenn ich Mittags kam, war er am Spielen und ich habe gesehen, dass er sich wohl fühlt.
Insgesamt habe ich das Gefühl, dass ihm der regelmäßige Kontakt zu anderen Kindern sehr gut tut. Wir haben den Schritt nie bereut.
Natürlich kann es sein, dass deine Tochter lieber bei ihrer Schwester bleibt, aber wenn sie sieht, dass sie dort mit gleichaltrigen Kindern spielen kann und sie am Nachmittag viel Zeit mit euch verbringen kann, wird sie das genießen!
Ich habe das Angebot auch nur genutzt, weil ich von Anfang an von den Erzieherinnen und den Aktivitäten in der Gruppe überzeugt warst. Du hattest ja auch ein gutes Gefühl, also probier es aus.
Versuch deinem Kind den Eindruck zu vermitteln, dass das eine tolle Sache ist und versuch deinen Trennungsschmerz zu verbergen, dann kann sie offen in diese Situation gehen.
Ich wünsche euch alles Gute!
Grüße