Anziehdrama

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von paula74 28.02.11 - 09:43 Uhr

Hallo

Vielleicht habt ihr Tips für uns.
Das erste Mal in 4.5 Jahren haben wir einen wirklich länger andauernden Konflikt mit unserer Tochter (alles andere war temporär und hat sich dann immer irgendwie gelöst): Sie mag sich überhaupt nicht alleine an- oder ausziehen.
- Sie hat es noch nie gerne gemacht (anders als ihre etwas jüngere Freundin, die offensichtlich sehr grosse Freude daran hat). Teilweise lässt sie sich sogar von ihrer Freundin an- und ausziehen (ist auch ein Rollenspiel, würde aber nie in umgekehrter Form auftreten).
- Wir haben auch immer relativ schnell eingegriffen und ihr geholfen, wenn es uns nicht schnell genug ging (vielleicht ein Fehler?).
- Natürlich kann sie es, denn wenn es z.B. in die Badewanne geht, ist sie so schnell ausgezogen, dass ich nicht schauen kann. Auch Verkleiden spielt sie hin und wieder.
- Der Nikolaus hat sie im Dezember darauf angesprochen (sehr nett und mit viel Lob für andere Sachen). Das hat vielleicht für 2 Tage etwas geholfen.
- Sie hat einen kleinen Bruder, der natürlich angezogen wird, aber das kann ich ja nun nicht ändern.

Jetzt hat sich wirklich ein Machtkampf entwickelt. Wir bitten sie, schon einmal anzufangen und wenn sie Hilfe braucht, soll sie fragen. Und sie macht: nichts.
Letzte Woche hat mein Mann ihr versprochen, wenn sie 5 Tage mitmacht, gibt es ein kleines Spielzeug. Sie hat sogar von sich aus gesagt, dass sie es danach auch weiter macht, weil sie ja schon gross sei und es gut könne. Das hat alles recht gut funktioniert, sie durfte sich das Spielzeug aussuchen. Abends hat sie beschlossen, dass es ja nicht das richtige Spielzeug sei und sie somit jetzt nicht mehr mitmache. (Aaaaah....!) Somit war auch die logische Konsequenz (Spielzeug wieder weg, bis es funktioniert) nicht mehr möglich; vielleicht war das von ihr sogar schon kalkuliert, denn sie spielt weiterhin begeistert damit.

Was schlagt ihr vor? Wie kommen wir aus diesem Machtspielchen raus. Wie gesagt, ich helfe ihr gerne, aber ich bin nicht bereit, wenn sie sich dabei wie ein nasser 20-kg-Sack aufführt und keinen Handschlag selber macht.

Ich bin gespannt von euch zu hören!

LG Paula

Beitrag von lisboeta 28.02.11 - 09:56 Uhr

Hallo Paula,

mein Sohn ist im Dezember fünf geworden und zieht sich auch erst seit kurzem komplett selber an oder aus.

Manchmal sagt er morgens "Mama, ich bin noch müde, kannst du mir helfen" ... ehrlich gesagt helfe ich ihm dann auch bevor es zu einem Machtkampf kommt.

Ich denke, dass manche Kinder einfach länger brauchen. Bei ihm hat geholfen, dass seine kleine Schwester - wird im Mai 4 - sich selber anzieht. Das hat ihn dann gewurmt uns seit dem zieht er sich meinstens selber an.

LG
lisboeta

Beitrag von brotli 28.02.11 - 10:32 Uhr

hallo

mein tip wäre, laßt alles einfach mal ruhen und nehmt sie so an wie sie ist eine weile einfach.

sie st schon 4,5 jhre alt und kann natürlich sich anziehen und kann auch so bereits sehr viel, aber andersrum ist sie eben such erst 4,5 jahre alt und darf auch noch klein sein.
zieht sie einfach an und aus und gut ist. glaub mir, sie wird sich ganz alleine anziehen mit mal.du nimmst ihr so keine selbständigkeit oder es wird irgendwann schlimmer.
und dann am besten so, das sie sich ihre klamotten selber raussuchen kann.
und , nein es war auch kein fehler das du immer geholfen hast.
l.g.

Beitrag von sunflower.1976 28.02.11 - 11:12 Uhr

Hallo!

Das hört sich nch einem Problem an, was sich hocgeschaukelt hat und dadurch relativ "festgefahren" ist.

Daher würde ich die ganze Sache erstmal ein paar Wochen oder zwei, drei onate) ganz auf sich beruhen lassen, ohne negative Kommentare, Druck, Überredung o.ä. Einfach um diesen Machtkampf "aufzulösen"

Ich würde meinen Sohn in dem Fall ein Mal auffordern, sich selber auszuziehen, macht er es nicht, helfe ich kommentarlos. Entweder unterstützend (Sachen richtig hinhalten o.ä.) oder komplett, je nach Situation. Lässt er sich allerdings hängen, würde ich ihn ein Mal ermahnen, verändert er sein Verhalten nicht, würde ich ihm ankündigen, dass ich aus dem Zimmer gehe und ihm nicht weiter helfe, wenn er sich weiterhin hängen lässt (in kindgerechter Sprache). Lässt er sich weiterhin hängen, würde ich ohne Meckerei (!) aus dem Zimmer gehen und ihn einfach machen lassen. Vor gut einem Jahr hatten wir eine ähnliche Situation. Nachdem die genannte Konsequenz nichts gebracht hat, habe ich ihm halb ausgezogen die Zähne geputzt, ihm eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen und ihm gute Nacht gesagt - einfach so, als sei er schon umgezogen. Das fand er blöd und ließ sich dann gut helfen. Er hat sich dann irgendwann von alleine umgezogen, manchmal, wenn er z.B. sehr müde ist , helfe ich ihm aber auch mit seinen 5,5 Jahren noch. Ich weiß ja, dass er es kann und er möchte auch manchmal so "betüdelt" werden wie sein kleiner Bruder.

Möchte sich Deine Tochter auch nach diesen Paar Wochen "Machtkampfpause" nicht von alleine umziehen, würde ich eine andere Strategie suchen. Also nicht "Zieh Dich schon mal um" sondern dabei bleiben, helfen an Stellen wo es schwierig wird, Unterhemd, Pulli richtig hinhalten usw. Diese Unterstützung kannst Du dann immer mehr verringern.

Ich selber mag bei so alltäglichen nötigen Dingen keine Machtkämpfe weil es den Aklltag unnötig stressig macht. Ich habe gemerkt, dass bei meinem großen Sohn meistens irgendein Bedürfnis dahinter steckt (so wie die Aufmerksamkeit bekommen beim Umziehen genauso wie der kleine Bruder o.ä.). Das heißt nicht, dass er alles bekommt, was er möchte! Aber mit diesem Wiessen "im Hintergrund" verstehe ich sein Verhalten oft besser und komme leichter aus der Situation raus.

LG Silvia

Beitrag von paula74 28.02.11 - 13:03 Uhr

Hallo Silvia
Vielen Dank für Deine - und auch die anderen - Antworten.
Eskaliert war es ja an einem Abend vor einer Woche, an dem sie sich so hat hängen lassen, dass wir ihr noch nicht einmal die Nachtwindel, die sie noch braucht, anziehen konnten... Rausgehen brachte einfach nichts, weil gar nichts passierte. Wir hatten dann angekündigt, dass sie die Windel über die Strumpfhose bekommt, aber das ging gar nicht (sie fand es schlimm und wir auch...). Da ja auch unser Belohnungssystem nicht funktioniert hat, werden wir es jetzt wohl wirklich auf sich beruhen lassen und ihr erstmal helfen, wie und wann immer sie will.
Ach ja: sie schickt uns immer raus, wenn sie es selber machen möchte. Und manchmal macht sie es dann auch wirklich (und kommt super-flott komplett angezogen aus ihrem Zimmer) oder aber sie macht gar nichts oder sitzt nackt auf dem Boden und spielt... #kratz
Mal sehen, wie es in ein paar Wochen aussieht (dann muss man zumindest nicht mehr sooo viele Sachen an- und ausziehen ;-) ).
Auf jeden Fall werden wir mal wieder mit mehr Gelassenheit an die Sache herangehen.
Viele Grüsse, Paula

Beitrag von gussymaus 28.02.11 - 14:08 Uhr

besser wäre es natürlich, wenn das schleichend kommt mit dem anziehen. also sie immer mehr selber macht... wenn du darauf nicht warten willst musst du es ihr theoretisch klar machen, dass das nun ihr job ist - soweit sie kann.

wir haben die diskussion hin und iweder mit unserem kleinen. da haben wir ihm gesagt er möge sich anziehen - nur die socken mache ich, damit tut er sich sehr schwer - an sonsten ziehe ich ihm die strümpfe an und er geht im nachtanzug in den kindergarten. das haben wir exakt einmal amchen müssen, seit dem klappt es zumindest bei der letzten warnung. und mittlerweile natürlich auch mit socken.

wenn sie das spielzeug bekommen hat weil sie sich jetzt selber anzieht nimmst du es ihr natürlich wieder weg, wenn sie beschleißt sich an ihren teil der abmachung nicht mehr zu halten. was geht daran nicht?! ob das nun eine gute sache ist so einen deal zu schließen sei dahin gestellt, aber du musst schon konsequent sein!

beim anziehen hab ich das noch niht mit belohnung gemacht, aber an sonsten finde ich die methode manchmal sehr gut... für immer weiderkehrende sachen ist das aber schwierig finde ich...

den letzten nicht benutzen pampers-sack haben wir auch gegen ein spielzeug getauscht, aber der war dann auch weg und nicht wieder hezuholen... genauso mit dem nuckel, der dann ja weg war (im mülleimer) usw. da klappt das mMn besser mit belohnung in materieller form...

mittlerweile sind wir soweit dass wer nicht angezogen runterkommt wieder hoch geht sich anzuziehen. nur in seltenen ausnahmen sage ich "kommt erst frühstücken, den rest machen wir hinterher" aber ich weiß auch dass das dann klappt... am WE dürfen sie dafür bis zum mittagessen im nachthemd bleiben wenn sie wollen ud wir nicht weggehen oder besuch bekommen... als kompromiss sozusagen. finden sie immer klasse - auch wenn ich nicht weiß was daran soooo toll ist...

Beitrag von lisasimpson 28.02.11 - 14:18 Uhr

und wider bin ich baff...

Du beschreibst, daß sie es NOCH NIE (bis auf badewannen ausnahme) selsbt gemacht hat.
und was verlagt ihr (für das spielzeuig!) daß sie es FÜNF TAGE LANG hintereinander schaffen soll?

Hm... das wäre, wie wenn du mir sagst: also, deien diäten haben bisher überhaupt keinen erfolg gehabt, jetzt sollst du aber in 4 wochen 20 kg abnehmen udn darst kein stückchen schokolade essen in der ganzen zeit..
denskte, ich würde es schaffen (sollte ich echt mal probieren:)?!)

Nee- ich würde am 3. tag aufgeben, weil ich uuunbendingt schokolade haben wollte..
das zeil und der weg wären viiiiel zu groß für mich.


Ich würde aber vielleicht bei einer diät mitmachen, bei der ich jedne tag ein kleines stückchen schoki bekomme..
das würde vielleicht klappen ,wenn ich jedes mal total gelobt würde dafür, daß ich es schaffe, wenn ich etwas davon hätte, wenn ich bestätigt würde und wenn man mir nicht vor meinen augen den nachtischwagen präsentiert..


lisasimpson

Beitrag von paula74 28.02.11 - 15:00 Uhr

Nee-nee, so war es nicht. Natürlich kann sie es grundsätzlich und hat es auch immer mal wieder gemacht. Aber die Bitte "Fang schon mal an, ich komme gleich und helfe Dir" hatte halt regelmässig zur Folge, dass sie nichts gemacht hat und einfach auf uns (oder ihre Freundin!) gewartet hat.
Und der Deal letzte Woche war, dass sie es selber probieren soll und jederzeit fragen kann, wenn sie Hilfe braucht. Und so hat es in den ganzen Tagen ja auch funktioniert, meist bin ich gegen Ende eh dazu gekommen und habe sie gelobt und beim letzten Teil geholfen. (Mein Mann und ich hatten vorher die Schoggistückchen und auch die Nachtischwagenvariante diskutiert und waren uns einig, dass unsere Tochter eher den Nachtischwagen mag!)

Nur leider war das Ganze überhaupt nicht nachhaltig. Das Spielzeug wegnehmen wollen wir jetzt nicht, damit es nicht noch mehr zum Machtspielchen wird. Ausserdem hat sie sich ja in den Tagen super an die Abmachung gehalten, es wäre also nicht fair.

Wir werden jetzt halt mal wieder zurückfahren und ihr sofort Hilfe anbieten, denn es hat überhaupt keinen Sinn danach zu schauen, wer länger aushält.

Viele Grüsse, Paula

Beitrag von lisasimpson 28.02.11 - 15:24 Uhr

ich würde von ihr erwarten, daß sei EIN teil selsbt anzieht.
Dann wird sie dafür gelobt.
Wenn sie es nicht macht, dann kommentiert das überhaupt nicht- sondern zieht sie kommentarlos an
machtspiele können imemr nur entstehen, wenn es beiden partein um macht geht.

wenn das mal ne zeitlang gut funktioniert hat kommt ein zweites teil dazu (hose und dann socken oder so)- dann wird wieder jedes mal überschwenglic hgelobt- von mir aus bekommt sie einen aufklber dafür oder ein gummibär
wen ndas klappt dann teil nr. 3 usw..

einfahc stückchenweise rantasten udn es zur normalität werden lassen
wenn sie es jetzt so gut wie gar nicht macht dann ist das normalität.
sie muß also erfahren, daß sie etwas davon hat, sich selsbt anzuziehen- und ncihts davon ha,t wenn sie es nicht selstb macht (sie wird dann kommentarlos angezogen- es wird nicht geschimpft, gejammert, gemeckert, appeliert- es ist ihre entscheidung.)

damit zieht ihr euch aus dem mahtspiel raus- sie hat dei volle macht und kontrolle.
will sie ein gummibär/lob/sternchen..
dann kann sie das bekommen- wenn nicht, dann bekommt sie dafür aber auch keine aufmerksamkeit- die bekommt sie mit dem gummibär, wenn sie EIN teil anzieht

ich würde mich mit ihr hinsetzen und besprechen, daß ihr gerne hättet, daß sie sich wie eien 5 jährige verhält.
5 jährige mädchen können sich selsbt anziehen, haben aber manchmnal keine lust dazu.
das ist o.k.
daher ist das ziel daß sie sich selsbt anziehen lernt- ihr helft ihr dabei, indem sie jede woche nur EIN teil neu dazu bekommt, was sei selsbt anzieht, alles ander bekommt sie angezogen (und das auch völlig kommentarlos- nicht ein einzigs mal wird versucht sie doch davon zu überzeugen noch ein winziges anderes teil alleien anzuziehen)

ich hoffe du verstehst meine idee dahinter-
ihr zeiht euch da raus.
sie soll es lernen, ihr gebt hilfe und lob und aufmerksamkeit, wenn es gut klappt- läßt sie sich nicht drauf ein, dann macht ihr es kommentarlos weiter

lisasimpson

Beitrag von schnegge456 01.03.11 - 17:55 Uhr

Ich habe meinen Sohn noch NIE darum gebeten,daß er sich anziehen soll!Sondern ich habe ihm in einem bestimmten Ton gesagt,DASS er es tun soll.Das hat bis jetzt immer funktioniert.Man neigt manchmal viel zu sehr dazu,seinen Kindern nach dem Mund zu reden,das funktioniert nunmal nicht.Mein Sohn hat extrem viele Freiheiten,aber er weiß ganz genau,wann Schluß ist.Und wenn es noch so schwer fällt: Eltern sind die Bestimmer,Basta!

Beitrag von ug2712 02.03.11 - 17:15 Uhr

Hallo Paula,

unsere Tochter (4) fing auch vor einigen Wochen an, sich neuerdings nicht mehr an- und auszuziehen bzw. dafür Stunden zu brauchen.
Sie beherrschte das Ganze zuvor schon lange.
ICh wurde auch im Kiga darauf angesprochen.
Woher der plötzliche Sinneswandel kam, wissen wir nicht.

Wir haben ihr einfach nicht geholfen und morgens ohne sie gefrühstückt.
Danach wurde der Tisch abgeräumt und sie wurde so, wie sie war in eine Decke gehüllt und ins Auto verfrachtet. Ab in den Kiga.
Das haben wir nur einmal machen müssen.
Ich habe ihr gesagt, dass das in Zukunft immer so läuft und nun zieht sie sich zügig allein an.

Beitrag von marina74 09.03.11 - 10:45 Uhr

Man kann die Situation nur durch zwei Brillen betrachten:

Entweder:
1. Sie kann sich WIRKLICH nicht von alleine anziehen, weil nie richtig gelernt
(dann muss man es ihr einfach noch einmal gründlich beibringen, am besten eine Art Modenschau daraus machen... so als Spiel, vielleicht sogar mit Videokamera/Digicam das Ergebnis aufnehmen)

2. Oder aber sie kann es... und will nur testen, wer hier das Sagen hat: sie oder ihr. Das muss sie wissen und sich immer wieder neu versichern, dass ihr das seid. Das gibt ihr Sicherheit.

Je nachdem, welche Sichtweise man auf die Situation hat, hat das unterschiedliche Handlungsweisen zur Folge.

Für viele Eltern ist es schwierig zu akzeptieren, dass Kinder etwas "extra" machen. Also nicht absichtlich, aber durchaus, um Grenzen zu testen. Da wählt man lieber die "sie kann es vielleicht nicht"-Variante.

Ich setze einfach mal voraus, dass die Kleine sich durchaus anziehen kann, aber herausfinden will, ob ihr euch steuern lasst.
Ihr habt ja Hilfe angeboten, sie geht nicht drauf ein. Das ist doch nur der pure Trotz!

Das heißt, SIE hat den Machtkampf begonnen.

Ihr könnt jetzt
- entweder so tun als gäbe es keinen,
- oder kleinbei geben und ihr das Steuer überlassen
(und mit beiden Varianten tut ihr ihr keinen Gefallen, vertagt das Problem bloß)
- oder es ähnlich machen wie ug2712.

Ich frage mich auch, weshalb ihr sie überhaupt mit einem Spielzeug geködert habt.
Was wolltet ihr als nächstes machen? Für die nächsten 5 eingehaltenen Tage auch wieder ein Spielzeug?
Habt ihr weitergedacht, was ihr machen würdet, wenn sie nach Erhalt des Spielzeugs wieder ins alte Muster fällt?
Ihr verstärkt mit dem Versprechen einer Sonderleistung (Spielzeug) für sie, dass es sich bei dem Anziehen um eine sehr wichtige Sache handelt, die ihr von ihr verlangt.
Steigt also auf ihr Spiel direkt ein.

Werdet euch erstmal darüber klar, ob es hier um den Fall 1) oder 2) geht.
Wenn es um die Frage geht: wer steuert hier?:
Klare Ansage, keine Diskussionen, keine Extras, einige du dich mit deinem Partner auf ein (!) immer gleiches Kleidungsstück (z.B. den Pullover), das ihr dem Kind anzieht. Den Rest muss sie machen. Und das stellt ihr nach spätestens 2 Monaten auch ein.