also bei dem thema gehn die meinungen echt weit auseinander...

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Beitrag von mellj 28.02.11 - 14:04 Uhr

thema beikost!also mein kleiner wird am 15 märz 4 monate alt und ich hab eigentlich noch nicht vor gläschen zu geben,aber es gibt echt viele mamas die schon mit 3 monaten anfangen,ist das denn nicht viel zu früh????

ich kann mir gar nicht vorstellen das die zwerge das schon können???der saugreflex ist doch viel zu gross noch oder???

ich weiss auch noch nicht wann anfangen bin am 11 märz bei der u4 und sprech das mal an wo so die empfehlungenliegen

wie macht ihr das???

lg mellj

Beitrag von souldiva 28.02.11 - 14:09 Uhr

das stimmt... da sagt wirklich jeder was anderes.... meine mama zum beispiel hat uns damals auch mit vier monaten schon brei gegeben....
aber ich hab auch immer gesagt oh gott viel zu früh usw...
meine kleine ist am montag 4 monate alt geworden und ich wollte wenn sie 5 monate alt ist dann mit brei anfangen :-)
denke das ist okay... aber im grunde muss es jeder für sich selber wissen.. manche babys sind mit 4 monaten schon so weit manche eben erst mit sechs :-)

ich denke auch das man das mit den allergien nicht verallgemeinern kann... viele sagen ja wenn man zu früh mit beikost beginnt das die babys dann vermehrt mit allergien zu tun haben, aber ich denke das ist auch bei jedem kind unterschiedlich :-)

aber ich würde das auch einfach mal ansprechen der arzt wird da schon eher nen guten rat haben :-)

LG

Beitrag von gingerbun 28.02.11 - 14:09 Uhr

Ich finde das auch viel zu früh. Ich habe vor wieder mind. 6 Monate voll zu stillen. Sollte mein Sohn arge Zeichen geben dass er vorher was essen mag müsste ich das überdenken. Nur bei meiner Tochter war der Begin der Beikost mit dem 7. Monat viel zu früh. Es war eine Quälerei. Diesmal höre ich einzig und allein auf mein Kind und auf meinen Instinkt und nicht auf die Familie die meint dass das Kind endlich mal was richtiges essen sollte.
Britta

Beitrag von carlos2010 28.02.11 - 14:10 Uhr

Hallo,


also ich habe vor in den ersten 6 Monaten nur zu stillen und dann erst mit Beikost anzufangen.
Meine Hebamme kommt dann zum Beikoststart noch einmal vorbei und dann werde ich alles weitere mit ihr besprechen.
Vorher möchte ich und werde ich nicht mit Beikost beginnen (wenn meine Kleine bis dahin satt wird aber davon gehe ich einfach mal aus)!

Alles Gute#klee

Beitrag von gussymaus 28.02.11 - 14:13 Uhr

es geht schon ne menge... ich würde mir auch reiflich überlegen was ich zufüttere wenn die MuMi nicht mehr reicht. kuhmilch(flaschen)nahrung wäre dabei sicher die letzte alternative, aber bisher hatten wir das problem auch nie vor dem 7.monat wirklich sodass ich über trinknahrung nie nachdenken musste.

wenn es deinem kind reicht, es ihm gut geht usw. würde ich mir da gar keinen stress machen! wenn der herrgott gewollt hätte dass ein 3monate altes baby gemüse isst hätte er für pürree-bäume gesorgt ;-) also mMn kann das nicht so wichtig für ein baby sein. bzw nur in seltenen fällen wo die milch wirklich nicht reicht, dann ist flaschenahrung (pre HA) oder breichen sicher unumgänglich, aber bei den meisten ist das gar nicht nötig, und dann würde ich ein baby nicht damit belasten... klar viele kommen gut damit klar, aber warum etwas machen was evtl schaden könnte wenn es doch gar nicht notwendig ist?!

auch kinderärzte vertreten da sehr unterschiedliche meinungen! und auch unter hebammen gibt es beikost-fans und eben gegnerinnen... da muss man sich eben das für SICH SELBER passende raussuchen!

für mich ist es das cdeutlich kleinere übel lange und öfter zu stillen als mir zu früh den breichenterror anzutun und womöglich ein bauchweh-geplgtes baby damit zu riskieren...

Beitrag von mellj 28.02.11 - 14:19 Uhr

mein kleiner jetzt ist ein flaschenkind da ich nicht genug milch produzieren kann schon bei meiner grossen sie wird jetzt dann 7 gabs nur die flasche da hatte ich nicht mal ein tropfen milch!!!jetzt bei joel wenigstens zu anfang ein bisschen was ich ihm auch gegeben habe.

er trinkt also seit geburt an flaschen milch.

bei meiner grossen hab ich am ende des vierten monats angefangen da sie es laut arzt gebraucht hat,sie hatte aber nie probleme keine verdauungs probleme bis heute keine allergien

jetzt bei joel muss ich schaun er ist viel schwerer und ich musste relativ schnell von pre auf die 1 er umstellen
selbst jetzt mit 6 löffel pulver trinkt er noch alle 3 stunden

naja die zeit wirds zeigen

lg mellj

Beitrag von gussymaus 06.03.11 - 11:03 Uhr

ich habe keine ahnung wie genau das mit der milch-pulvermenge ist... aber wenn du nun permanent an der obergrenze bist würde ich mit breichen anfangen.

bei flaschenkindern bietet es sich an die falschenmilch mit risflocken oder anderen getreideflocken anzudicken und als brei zu geben. das mögen sie meist gerne weil sie die milch ja kennen. mit muttermilch geht das nicht so einfach. da würde ich gemüse nehmen...

aber ab 4monaten "darf" man. ob es sinnvoll ist ist letztlich glaubensfrage!

hör auf dein gefühl!

Beitrag von nirtak79 28.02.11 - 14:14 Uhr

Hallo mellj,

wie du schon schreibst, gehen die Meinungen weit auseinander.
Bei meiner 1. Tochter musste ich wegen einer Trinkschwäche bereits auf Anweisung des KH mit 3,5 Monaten zufüttern. Sie ist jetzt 2 Jahre und es hat ihr nicht geschadet.
Die 2. ist jetzt 4,5 Monate alt und bereits seit 3 Wochen bekommt sie Beikost. Sie hatte einen starken Schnupfen und konnte fast nicht mehr trinken. Da habe ich mit Pastinake angefangen und mittlerweile gibt es auch schonmal Zucchini oder Spinat mit Kartoffeln. Sie liebt dieses Essen und verträgt es auch sehr gut. Außerdem regt es die Verdauung an - mit der sie vorher mehr Probleme hatte... Und sie ist ein kleiner Vielfraß und hat sonst alle zwei Stunden Hunger, wo sie locker jeweils 200 ml Milch trinkt. Seit der Beikost, hält sie wieder länger durch und ich fange jetzt auch mit Brei abends an.

Aber: Das ist meine Meinung und es lag auch an den Kindern. Das macht jeder anders. Und die Empfehlung ist: 6 Monate nur Milch!!! (Habe jetzt aber auch gelesen, dass die Kinder soweit sind, wenn sie am Tisch mitessen möchten. Und Louisa fängt immer das Schmatzen und Sabbern an, wenn wir zusammen am Tisch sitzen und essen... ;-) )
Wenn dein Kind irgendetwas nicht verträgt, merkst du es spätestens daran, dass es genauso wieder ausgeschieden wird, wie es reinkommt.

Dann noch alles Gute weiter - und du wirst schon den richtigen Zeitpunkt finden!

LG, Katrin

Beitrag von monab1978 28.02.11 - 16:41 Uhr

"Wenn dein Kind irgendetwas nicht verträgt, merkst du es spätestens daran, dass es genauso wieder ausgeschieden wird, wie es reinkommt. "

oder daran, dass es mit 25 einen Reizdarm bekommt, oder eine Nahrungsunverträglichkeit, oder was anderes was unter "Spätfolgen zu früher Beikost" fällt. Wie kann man nur von heut bis zur nächsten Windel denken...

Mona

Beitrag von binipuh 28.02.11 - 14:16 Uhr

Hallo!

Der Saugreflex lässt im 3. Monat nach und wird durch das aktive Saugen ersetzt.
Hab das jetzt bei meinem Zwerg. Er muß erstmal Sauger und Zunge sortieren, bevor es losgehen kann.

Mit 3 Monaten ist es zu früh, da die Darmflora noch gar nicht richtig aufgebaut ist.
Auf den Gläschen steht immer nach dem 4. Monat.

Wenn Du einen vernüftigen KiA hast, wird er erstmal die Gesamtumstände betrachten und Dir dann etwas empfehlen.
Es ist wohl ein Unterschied, ob es ein Flaschen- oder Stillkind ist, ob in der Familie Allergien vorliegen oder nicht usw.

Und dann muß das Kind ja auch noch in der Lage sein vom Löffel zu essen ohne sich den ganzen Pamp wieder aus dem Mund zu drücken.

Unser Kinderarzt rät bei allergiegefährdeten Flaschenkindern dazu mit gut 4 Monaten mit der Beikost anzufangen, wenn das Kind mitspielt.

Hab ja glücklicherweise noch ein bißchen Zeit ;-)

Bini

Beitrag von mellj 28.02.11 - 14:22 Uhr

nee allergien hat bei uns niemand auch meine grosse maus bekam am ende des vierten monata glässchen es hat ihr auch nichts geschadet

damals wusste ich aber auch noch nicht so viel drüber .

mal schaun was der kia sagt

lg mellj

Beitrag von emily-84 28.02.11 - 15:08 Uhr

Hallo mellj !!! #winke

Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich.
Mein Sohn war etwas über 4 Monate alt,
als er seine erste Breinahrung bekam.
Meiner Tochter habe ich schon mit 3 Monaten Brei gegeben.
Wenn das Kind die Nahrung mit der Zunge immer wieder rausschiebt,
ist es einfach noch nicht so weit.
Dann sollte man noch eine Weile warten.
Aber als Mama hat man da ein Händchen für.
Denn nur du weißt, was das Beste für dein Zwerg ist.

LG Emily #blume

Beitrag von seluna 28.02.11 - 16:50 Uhr

ich werde wieder so lange voll stillen, bis sie mir zeigt das sie bereit ist und vor 6 Monate muss sie mit Milch zufrieden sein. das reicht völlig.

Beitrag von berry26 28.02.11 - 18:51 Uhr

Kann dir nur wärmstens dieses Buch empfehlen:

http://www.amazon.de/Babyern%C3%A4hrung-gesund-richtig-www-pflegeheute--Zugang/dp/3437274813/ref=sr_1_22?ie=UTF8&qid=1298915337&sr=8-22

Ansonsten würde ich lieber einen Experten und nicht den KIA fragen! Die wenigsten haben von Ernährung ne Ahnung!

Beitrag von monab1978 28.02.11 - 19:35 Uhr

Also eigentlich dachte ich es wäre alles klar. Selbst die Industrie (die damit Geld verdient) darf nichts an Beikost UNTER 4 Monaten anbieten. Die WHO versucht schon lange das auf 6 Monate hoch zu bekommen, da es keinerlei VORTEILE hat, früher was zu geben, es kann aber leider NACHTEILE haben. naja, die Lobby ist zu gross, das klappt irgendwie nicht (in anderen Ländern aber schon, in Indien gibts auch Gläschen aber keins vor dem 7. Monat).

Vielleicht kann man sich streiten ob man mit 4-5 oder 6 Monaten füttert, aber früher ist einfach total schädlich und erfüllt keinerlei Zweck. Und klar Kinderärzte sagen das manchmal, aber sie haben einfach NULL Ahnung von Ernährung manchmal....

Für mich heisst es: Mit 4 Monaten: schlecht informiert, Vor 4 Monaten verantwortunglos

mona

Beitrag von sarahjane 28.02.11 - 20:46 Uhr

Ich denke, vielen Menschen kommt es nur so vor, als gäbe es sooo viele Eltern, die schon recht früh B(r)eikost einführen.

Mittlerweile wissen gut aufgkeklärte Menschen, dass der ideale Zeitpunkt, B(r)eikost einzuführen, zwischen dem 5. und 7. Monat liegt, und man bis zum 1. Geburtstag weiterhin auch die Brust oder Flaschenmilch anbieten sollte.