Was macht Euer Kiga bei einem Notfall?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von babsi1974 28.02.11 - 14:16 Uhr

Hallo zusammen,

mich beschäftigt seit Tagen diese Frage. Der Hintergrund ist der Folgende:

Mein Sohn (6) leidet an schwerem Asthma. Wir haben zu Hause sogar einen Monitor, weil er teilweise trotz Medikamenten starke Anfälle hat und sogar schon reanimiert werden musste. Der Kiga weiss das.

Am Morgen des 16.2.11 brachte ich ihn normal in den Kiga, er war nicht krank, gar nichts. Ganz normal wie immer. Gegen 13 Uhr rief mich der Kiga an, dass er mittag nichts essen wollte. Also gut, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Als ich ihn um 15.30 Uhr abholte, bekam er kaum noch Luft und sagte mir, dass er es nicht nach Hause schaffe. Wir sind also sofort in die Klinik, war auch höchste Eisenbahn #zitter. Man hat deutlich gemerkt, dass er schwer atmet, er war auch ganz blass im Gesicht. Auf Nachfrage sagte er später, dass er der Erzieherin schon mittags sagte, dass er keine Luft bekam und die ihn aber einfach nur allein (!) in ein Zimmer zum schlafen gebracht hatte.

Ich habe mir vom Kiga anhören müssen, dass sie keinen Notarzt holen, da sonst einer vom Personal mitfahren müsse und das geht auf keinen Fall (6 Betreuer auf 15 Kinder!!!! im integrativen Kiga)

Zuerst müssen die Eltern kommen und die entscheiden, ob ein Arzt geholt werden soll. Seine Medikamente (Sprays etc.) darf er auf Anweisung des Kiga-Personals nicht mit in Kiga nehmen.

Jetzt stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn ich mal nicht erreichbar bin??? Oder am anderen Ende der Stadt unterwegs bin und locker eine Stunde bis zum Kiga brauche?

Wie ist das bei Euch geregelt?

Danke,

LG Babsi

Beitrag von bine3002 28.02.11 - 14:25 Uhr

Ich halte es für ein Gerücht, dass er wichtige Medikamente nicht mitbringen darf. Die Frage ist nur, ob die Erzieherinnen sie ihm geben dürfen. Das dürfen sie wahrscheinlich nicht. Soweit ich weiß, darf man aber als Eltern schriftlich erklären, dass Medikamente gegeben werden dürfen. Rede mal mit der Leitung. Es kann jedenfalls nicht angehen, dass ein Kind halb erstickt...

Beitrag von nuckenack 28.02.11 - 14:25 Uhr

...er darf sein Notfallspray nicht mit in den Kiga nehmen? So ein Blödsinn, deshalb hat man doch ein Notfall Spray IMMER dabei!

ich glaube da ist mal ne Fortbildung notwenig, grade wenn es sich um einen integrativen Kindergarten handelt.

Auch dass sie kein Arzt holen wenn er keine Luft bekommt finde ich nicht ok. Es kann so schnell gehen.
Wieso haben sie dir denn nichts gesagt?

nuckenack

Beitrag von floeppchen 28.02.11 - 14:27 Uhr

wow, da hat man ja ein super gefühl sein kind hinzubringen.

also zunächst einmal sind wir erzieherinnen natürlich nicht befugt medikamente zu verabreichen, dies gilt aber nicht für natfallmedikamente, dafür gibt es bei uns einen vordruck den der arzt ausfüllen muss und somit uns die möglichkeit gibt aufzuschrieben wann udn wie wir dieses notfallmedikament zu verabreichen.

dazu kommt noch das wir in unserer einrichtung solche krankheiten sehr ernst nehmen, also im engen dialog mit den eltern stehen und sogar bei einem fall schonmal für die gruppenerzieherinnen eine schulung im KH genutzt wurden.

sollte mir ein kind bereits mitteilen können das es ihm nicht gut geht wären in eurem fall ( war noch nicht bedrohlich) der erste anruf an die eltern gerichtet, und zwar nicht nur mit der mitteilung das er nichts essen wollte, sondern das er über atemnot klagt. wenn du als mutter mir dann sagst das wir einen notarzt anrufen sollen wäre es meine pflicht gewesen, und natürlich fährt dann personal mit, egal wie es personel ausschaut, ist ja nicht für ewig.

finde es wirklich unzumutbar wie der kiga in eurem fall vorgegangen ist, es ist grob fahrlässig. kannst du dir nicht vom arzt etwas aufschreiben lassen das das notfallmedikament sehr wichtig ist und er es im kiga mitbringen darf? finde ich sehr merkwürdig das so etwas nicht erlaubt wird, noch dazu von einem integrationskiga


liebe grüsse und gute besserung für deinen sohn
nicole

Beitrag von twins2302 28.02.11 - 14:27 Uhr

Hallo!

Wenn dich der KiGa anruft, warum bist du nicht gleich losgefahren? Ich hab verstanden, dass sie dir nur sagten, er würde nichts essen, aber sie rufen dich doch nicht deswegen an, oder???

Ansonsten empfinde ich es als unterlassene Hilfeleistung, wenn sie keinen Arzt rufen, obwohl es deinem Sohn so schlecht ging.

Bei uns würde es (denke ich) folgendermaßen laufen: Zuerst werden die Eltern informiert und zwar ordentlich! Wenn ein Kind Atembeschwerden hat, wird das sofort mitgeteilt. Wenn die Eltern zu lange brauchen, wird ein Arzt gerufen. Was ist das für ein Schwachsinn, dass sie das nicht machen, weil da jemand mitfahren muss??? Wollen sie vielleicht warten, bis das Kind bewusstlos ist?

Ich würde das auf jeden Fall nochmal ansprechen. Der KiGa ist in der Pflicht dich zu informieren. War dein Sohn unbeaufsichtigt zum schlafen?

Ich bin echt geschockt...

Beitrag von babsi1974 28.02.11 - 14:38 Uhr

Ich nochmal,

ich bin mittags nicht zum Kiga gefahren, weil die Leiterin am Telefon nur sagte, dass er nichts isst, dass ich eben Bescheid weiss.

Adrian isst öfters mal nichts, deswegen bin ich auch nicht hin. Zudem es ihm am morgen noch sehr gut ging. Ich hab mir echt nichts dabei gedacht.

Und ja, er war unbeaufsichtigt beim Schlafen, ich dachte, ich höre nicht richtig.

Und die Aussage, sie hätten nicht genug Personal, ist ja wohl mehr als lächerlich.

Ganz ehrlich, ich war schon geschockt.

LG Babsi, mit Adrian, der momentan erkältet ist.

Beitrag von wuzzi 28.02.11 - 18:20 Uhr

Wow! Euer KiGa ruft an, weil ein Kind nichts isst???? Ruft aber nicht nach einem Notarzt, weil ein Kind keine Luft mehr bekommt???

Ersteres ist überflüssig (da hätten sie bei meiner großen fast jeden Tag anrufen können) und zweites ist unterlassene Hilfeleistung!

Mach Dir mal Gedanken, ob Du Dein Kind in dieser Einrichtung wirklich lassen willst!

Beitrag von krokolady 28.02.11 - 14:49 Uhr

na das ist ja mal nen KiGa.....

Wendet euch direkt an die höchste Stelle und versucht da zu klären das er die Medis im Notfall benötigt.

Vom Arzt ein schriftliches Attest ausstellen lassen welches Medi wie anzuwenden ist.......das braucht der KiGa. Es sollte auch draufstehen wann ein Notarzt zu rufen ist!
Auch von euch brauchen sie eine Erklärung das Medis verabreicht werden sollen.

Wenn die Angst haben das nen Erzieher mit in den KiGa muss:
Sollen dich anrufen direkt nachdem der Notarzt gerufen wurde.......dann hast Du einige Minuten Zeit. Denn selbst wenn der Notarzt da ist dauert es ja doch noch seine Zeit bis das Kind abtransportiert werden kann.

Ach so.....erklär im KiGa das es unterlassene Hilfeleistung ist was sie da tun.....

Man oh man.....meine Tochter musste schon so oft ihre Notfallmedis bekommen......was bin ich froh das der KiGa das problemlos machte

Beitrag von janimausi 28.02.11 - 14:55 Uhr

Ich muss sagen, ich bekomm hier beim lesen richtig Gänsehaut.

Dem Kleinen hätte sonst was passieren können, als er da allein in dem Raum lag.

Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten geben, der sich weigert einen Krankenwagen zu rufen!
Vor allem bei so schwerem Astma wie dein Sohnemann es hat!

Er darf sein Notfallspray nicht mitbringen??
In der Kita wo eine Freundin arbeitet, haben die ein Kind, was gegen alles mögliche allergisch ist und die haben sogar eine Notfallspritze, die die dem Kind geben MÜSSEN!!
Und es ist ein normaler Kindergarten.

Bin grad echt fassungslos und wütend, wie es solche Kindergärten gibt!

Kläre in dem Kindergarten dringend die Sache mit dem Spray und auch mit dem Krankenwagen!

Was machen die denn, wenn ein Kind stürzt und sich den Kopf auf haut?
Pflaster über die Wunde und die Eltern anrufen, oder wie?

Beitrag von wombatmuc 28.02.11 - 15:03 Uhr

also hier ist es so

das sie kiga von der rechtsabteilung des täger aus KEINE MEDI mehr geben farf nur noch wenn a ein gutachten vom arzt und b nach untersuchung beim amtsarzt und dem seiner einwilligung erfolgt ist

und notarztwagen darf auch nur noch mit einwilligung der eltern erfolgen

wegen der mittlerweile schon klagefreudingen menschen in dtl

Beitrag von girl08041983 28.02.11 - 15:07 Uhr

Hallo,

ich bin auch fassungslos was bei euch los ist. Das geht ja mal gar nicht.

Mein Sohn ist heute (entweder selber oder wurde wirklich geschubst, so genau wissen wir das nicht) gegen das Fussballtor geknallt. Meine Mutter wurde sofort angerufen und sie haben es gekühlt und das Kind beobachtet (sieht nicht so schlimm aus)
Bei uns wird sofort angerufen, egal ob wir Eltern kommen müssen oder nicht.

Ich selber habe noch nie ein Kindergarten gesehen oder dort gearbeitet wo die Erzieher keine Medikamente geben durften.

Ich würde das klären, vorallem da dein Sohn ja anscheind öfters Anfälle bekommt, das Risiko dass so etwas schlimm ausgeht, wäre mir als Mutter zu hoch und ich hätte kein Vertrauen zu den Erziehern.

Lg

Beitrag von oekomami 28.02.11 - 15:22 Uhr

Hallo,

hatte euer Sohn den schon zu beginn des KIGA Asthma? Was wurde euch da gesagt? Ober habt ihr nicht gefragt.

Wir musst z. B. eine Erlaubnis unterschreiben das ein RTW gerufen werden darf. Es gibt wohl leider auch Eltern die sich beschweren wenn der KIGA einen RTW ruft?

Beitrag von loonis 28.02.11 - 15:34 Uhr




Das ist für mich unterlassene Hilfeleistung!
Ich meine ,wir sprechen hier von Atemnot!!! Diese ist ja
auch bekannt....
Und NOTFALLMEDIS dürfen sehr wohl gegeben werden,auch
in d.Kita ,dafür sind sie ja da ....es bedarf nur einer
ärztl. Verodnung u. gut ist...

Die Erzieherinnen müssen in d. Lage sein einen Notfall
zu erkennen...
einfach OHNE WORTE.

Ich hätte mit dieser KiTa kein gutes Gefühl ....

LG Kerstin

Beitrag von kati543 28.02.11 - 15:35 Uhr

Notfallsprays für Asthmatiker darf der Kiga geben. Das ist völliger Blödsinn. Allerdings kenne ich es dann immer so, dass der Kiga einen Schrank hat, in dem solche Sachen (weit entfernt von Kinderhänden) aufbewahrt werden.
Bei uns wird generell der RTW gerufen, wenn irgendwie etwas komisch ist. Lieber einmal zuviel als einmal zuwenig.
der Kiga dürfte sich bei mir über ein ernsthaftes Gespräch freuen. So geht es ja nun nicht.

Beitrag von juju277 28.02.11 - 15:43 Uhr

Hi,

ich bin auch sehr geschockt über den Kiga!

Ich arbeite auch in einer Einrichtung mit behinderten Kindern/Jugendlichen. Sicherlich dürfen Erzieher/Lehrer nicht eifach Medikamente geben, aber dafür gibt es, wie schon erwähnt, einen Schrieb vom Arzt und dann werden die Sachen selbstverständlich nach Anordnung verabreicht.
Wir haben hier auch Anfallskinder etc., da können wir doch nicht einfach Notfall medikamente verweigern #schock!
Und das Kiga-Personal hat diesbezüglich mal gar keine Anweisungen zu erteilen!

Kinder mit Anfällen, Atemnot o.ä. werden selbstverständlich nicht alleine irgendwo abgelegt, es ist immer jemand dabei und im Notfall wird natürlich auch der Notarzt gerufen.
Wenn kein Elternteil rechtzeitig da sein kann, fährt jemand aus der Einrichtung mit, das hat absolute Priorität vor allem anderen.
Was tun die denn bitte im Notfall, wenn sie kein Elternteil erreichen?

Also, entweder es ändert sich ganz gewaltig was in diesem Kiga oder ich würde dir empfehlen, dich nach was anderem umzusehen.
Unfassbar, echt!

LG juju

Beitrag von sillysilly 28.02.11 - 15:56 Uhr

Hallo

Notfall-Medikamente dürfen wir geben, wenn wir eine schriftliche Anordnung vom Kinderarzt haben - quasi daß wir das als Laien geben dürfen, und die Dosierung ect.

Ein Arzt wollte uns das mal dann nicht ausstellen, da haben wir dann das Medikament zwischengelagert, für den Notarzt. Denn der hatte dieses spezielle Medikament nicht immer dabei.


Und falls es wirklich daran liegt, daß dann einer Mitfahren muß - muß das Kind im Notfall halt alleine mitfahren. Bevor nicht rechtzeitig geholfen wird, ist das ja wohl besser.


Grüße Silly

Beitrag von geli0178 28.02.11 - 16:50 Uhr

Hallo,

bei uns werden Medikamente auf Anordnung von Arzt und Eltern gegeben. Die Medikamente liegen in den entsprechenden Gruppenräumen, für die Kinder nicht erreichbar mit den dazugehörigen Anweisungen.
Wenn ein Notfall auftritt werden zeitgleich Eltern oder eine andere Person mit Vollmacht und der Notarzt angerufen. Im Notfall muss das Kind alleine mit dem RTW fahren, denn das Leben hat Vorrang.

Ich würde mir an Deiner Stelle einen anderen Betreuungsplatz suchen, aber das alleine musst Du entscheiden.

VG Geli

Beitrag von mondfluesterin 28.02.11 - 20:07 Uhr

Meine Nachbarin hat auch ein Asthma-Kind im KIGA und sie hat dort auch ihre Notfallmedikamente, die auch schon ein paar gegeben worden sind. In der Küche hängen die Zettel, wie, was, wann gegeben werden muss und welche Allergien das Kind hat. Bisher hat immer alles reibungslos funktioniert.
Aber wenn Du weißt, dass Dein Kind zu solchen Anfällen neigt, hätte ich bei dem Telefonat gleich nachgefragt, ob sonst noch irgendetwas ist. Ansonsten finde ich das Verhalten unmöglich - ein Asthmaanfall wird doch auch von einem Laien erkannt, so furchtbar wie sich die Atmung dann anhört...

Beitrag von suse.79 28.02.11 - 20:48 Uhr

Hallo,

unser Kindergarten gibt keine Medikamente, AUSNAHME bei chronisch kranken Kindern!!!!!!! Das wird dann per ärztlichen Attest geregelt! Geht ja auch gar nicht anders, da kranke Kinder sonst keine Möglichkeit auf eine Betreuung hätten.

Für mich ist das unterlassene Hilfeleistung und ich würde mich definitiv bei den Vorgesetzten, gegebenenfalls beim Träger des Kindergartens beschweren. Und wenn alles nichts hilft, schalte die Medien ein, damit dies geändert wird.

Gott sei Dank ist nichts Schlimmeres passiert, aber mit einem guten Gefühl kannst Du doch bestimmt nicht mehr arbeiten gehen. Dein Söhnchen tut mir wirklich sehr leid. Ich hoffe, dass er den Vorfall schnell vergessen kann und eine sehr lange Zeit von Anfällen verschont bleibt.

Aber bei 6 Betreuern auf 15 Kindern kann keiner mitfahren, das ist ja interessant. Dann gehe ich davon aus, dass der Kindergarten einen Schnitt von 0,0 Krankheitstagen aufweisen kann, oder wie wird das gehandhabt, wenn einer morgens ausfällt? Schließt dann der ganze Kindergarten?

So kann es bei euch nicht gehen, daran muss sich schnellstens etwas ändern.

Viel Glück und Kraft dabei und alles Gute.

Beitrag von tweety12_de 28.02.11 - 20:48 Uhr

wir haben ein "hautkind".. und haben eine ärztliche verordnung über die notwendigen medis ..

diese verorndung ist im kiga inkl. der medis hinterlegt. die bezugserzieherin und 2 weitere erzieher/innen sind auch "eingewiesen" so das im notfall immer jemand reagieren kann.

der kiga macht es sich zu einfach, zu sagen, die medis dürfen nichtm it in den kiga....

das würde ich so nicht hinnehmen.

gruß alex

Beitrag von nuckelspucker 28.02.11 - 21:06 Uhr

hey,

das ist ja krass. bei uns im KIGA sind medikamente nicht so gern gesehen, weil die erzieherinnen die nicht ohne anweisung geben dürfen, falls mal was schief geht, sie einen fehler bei der gabe machen, haften sie...

wenn ich nasenspray oder hustensaft mitgebe, unterschreibe ich einen zettel, damit gebe ich mein einverständnis mit der gabe und schreibe die dosierung auf.

verschreibungspflichtige medikamente darf ich mitgeben, wenn ich vom doc einen "dreizeiler" dazu bekomme.

wenn ein notfall eintritt, dann wird der notarzt gerufen, was denn sonst? über deine zeilen bin ich echt erschüttert. hätte man ihn ersticken lassen? darf gar nicht dran denken, was hätte passieren können, wenn er im schlaf keine luft bekommen hätte alleine in einem zimmer...

ich würde das mit der leitung oder gegebenenfalls dem jugendamt abklären.

wenn die wissen, dass er asthma hat muss doch abgeklärt werden, was wann getan werden muss. warum hat dich mittags keiner angerufen?

ich würde darauf bestehen, dass eine art "notfallplan" eingehalten wird. sonst könnte ich nicht ruhig arbeiten an deiner stelle.

lg und alles gute für deinen kleinen

claudia

Beitrag von angelinchen 28.02.11 - 21:20 Uhr

Hallo
das ist aber schlimm, wie die das bei euch handhaben.
Es ist doch immerhin ein integrativer Kiga!
Bei uns wird das so gemacht, dass Kinder wie dein Sohn ein Attest vom Arzt benötigen, und die Erzieherinnen dann das notwendige Medikament auch geben dürfen. Alternativ könnte er es ja auch selber nehmen, das beherrscht er doch sicher schon, oder? Immerhin ist ein Asthma-Spray überlebenswichtig!
Auch wird bei uns in schlimmen Situationen der Notarzt/Krankenwagen gerufen. Letztens erst hat ein Junge bei uns nem Mädel irgendwas spitzes auf den Kopf geschlagen, es entstand ne Platzwunde, und es wurde (vorsichtshalber!) der Notarzt und zeitgleich die Eltern angerufen.

Wenn er um 13Uhr schon Atemprobleme hatte, war das extrem fahrlässig von der Erzieherin, ihn auch noch schlafen zu legen. Und dich auch noch anzurufen, OHNE das zu erzählen #nanana Da würd ich aber auf die Barrikaden gehen und ein Gespräch mit Leitung UND Erzieherinnen führen...geht gar nicht!

LG Anja