Mein Freund will sein SOhn 9 Jahre ins Heim geben!

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von acura84 28.02.11 - 14:48 Uhr

Es ist eine miese Stimmung zuhause.

Ich bin mit meinem Freund seit 8 Monaten zusammen, ich habe ein Kind mit 7 Jahren und er hat 2 x Kinder die bei der Mama wohnten. Die Mama hielt es mit den 9-jäöhrigen Sohn aber nicht mehr aus und gab ihn an "uns" ab vor 4 Monaten. Mein Freund hält es nicht mehr aus und überlegt ihn ins Heim zu geben.

Er diskutiert und beschimpft einen und alles macht man falsch. Er hat ADS. Die Mama war bei vielen Untersuchungen schon mit ihm. Er fällt in der Schule voll auf. Zeigt sein Geschlecht darum oder zwingt die Mädchen ihn zu küssen. Er lügt voll rum. Die Lehrer verzweifeln mit ihm. Er will ständig Aufmerksamkeit. Ich gerate auch oft mit ihm zusammen. Es ist wirklich hart auch für ihn, von der eigenen Mama abgeschafft zu werden.

Ich weiß nicht was ich machen kann.

Beitrag von 3erclan 28.02.11 - 14:57 Uhr

Hallo

welche Hilfe bekommt er und ihr wegen ADS??
SEid ihr in Betreuung durch KJP??
WElche Schule besucht er??
Wenn du wegen ADS schauen magst schau mal:
adhs-anderswelt.de

lg

Beitrag von acura84 28.02.11 - 15:01 Uhr

Er hat schon 3 Jahre Untersuchungen durch wegen ADS (meinte die Mutter). Wir/ mein Freund ist in Betreuung NEU beim Jugendamt, die ihn helfen wollen.

Er besucht eine ganz normale Schule.

Die Schullehrerin von meinem Sohn meinte, dass der Sohn meines Freundes meinen Sohn nieder macht in der Schule. Ich denke er ist eifersüchtig auf ihn.

Beitrag von 3erclan 28.02.11 - 15:04 Uhr

hiii

ich meinte eher:

-Verhaltenstherapie
-Ergo
-HPT
-Coaching

meine beiden KInder haben ADHS.

Evlt ein Schulwechsel mit Schulbegleiter???

lg

Beitrag von lisasimpson 28.02.11 - 15:54 Uhr

antrag beim Jugenadamt stellen auf Hilfe zur erziehung
dann gemeinsam schauen, wie diese art der Hilfe aussehen kann, damit der Sohn, die mutter und ihr entlastet werden können.

Sollte eine stationäre therapeutische Unterbringung als sinnvoll angesehen werden ist das sicehr nicht imemr der schelchteste schritt
das kann für alle eine große neue chance werden, unbelasteter an die sache ranzugehen und wieder neu das zu endetecken was gut läuft und wo ihr eine angenehme beziehung aufbauen könnt


lisasimpson

Beitrag von ilva08 28.02.11 - 16:03 Uhr

"Es ist wirklich hart auch für ihn, von der eigenen Mama abgeschafft zu werden."

Aha, und jetzt will ihn der Papa abschaffen. Grandios, da hast du dir ja einen Prachtkerl an Land gezogen. #kratz

Ich weiß, wie anstrengend sozial auffällige Kinder sein können. Ich vermute hier übrigens stark, dass das ADS nicht das einzige Problem ist.

Ihr braucht dringend Hilfe von außen und ihr werdet einen langen Weg gehen müssen, der kein Zuckerschlecken sein wird. Verhaltensauffällige Kinder zu "heilen", das funktioniert nicht von heute auf morgen. Und es ist verd**** anstrengend.

Wendet euch ans Jugendamt, schildert euren Fall, mögliche Hilfen gibt es viele. Die Verantwortung abgeben zu wollen, finde ich völlig daneben. Sorry.

Ich verstehe, dass die Situation für dich schwierig ist... aber was dein Freund da macht, zeugt von absoluter Verantwortungslosigkeit.
Erstmal sollte er versuchen, das Problem mit Hilfe und vor allem mit dem Kind gemeinsam zu lösen. Er hat wahrscheinlich lange genug davor die Augen verschlossen und es der Kindsmutter zugeschoben! Höchte Zeit für ihn, in den Quark zu kommen!!!

Wichtig: Ihr als Familie müsst für das und mit dem Kind zusammenarbeiten, ihr könnt das Problem nicht an Therapeuten abgeben!

Ich wünsche euch alles Gute!!! #winke

Beitrag von marion2 28.02.11 - 18:59 Uhr

Hallo,

der Junge braucht Behandlung durch einen Kinderpsychologen.

"Er fällt in der Schule voll auf. Zeigt sein Geschlecht darum oder zwingt die Mädchen ihn zu küssen."

Das ist KEIN Symptom von ADS.

Gruß Marion

Beitrag von redrose123 28.02.11 - 20:06 Uhr

Der Junge braucht Hilfe, mein Cousin hat nach 14 jahre kämpfen um seinen Sohn ihn auch schweren herzens ins Heim geben müssen, keien Schule hier wollte Ihn noch annehmen. Das er in dem Alter so auffällig ist, ich sprech nicht vom Aggresiven oder hibbeligen, er zeigt das 'Geschlecht und zwingt Mädchen zu etwas, er sollte einen Psychologen aufsuchen ...

Beitrag von mama-sein-ist-toll 28.02.11 - 21:43 Uhr

Der Junge ist mal gerade 4 Monate bei euch....

Gerade weg von der Mama, in ein neues Familienleben rein. Da hätte auch ein "gesundes" Kind Anpassungsschwierigkeiten.

Für meine Begriffe etwas zu früh aufgegeben. Schöpft doch erstmal alle Beratungs- und Hilfsangebote aus.

4 Monate, das ist doch nichts... Das "neue Leben" bei euch muss doch erstmal bei ihm sacken...

Beitrag von galeia 01.03.11 - 06:25 Uhr

Wenn ich das lese, krieg ich voll nen Hals. Auch wenn ich dich nicht kenne und nicht verurteilen möchte: Deine Schreibe klingt, als wenn verdammt wenig Intelligenz in dir steckt. Ihr seit unheimlich schlicht gestrickt und da ist es klar, warum ihr mit einem problembehafteten Kind nicht klar kommt.

Vielleicht ist es für den Jungen besser, wenn er professionelle Hilfe bekommt.

LG H. #klee

Beitrag von acura84 01.03.11 - 08:32 Uhr

Wieso greifst du mich an @galeria? Denkst du nicht das ich mich hier umsonst entfalte um das Problem zu lösen? Ich will ja nicht das er ihn weg gibt. Er hat gestern noch mal mit ihm geredet. Für mein Freund ist es auch genauso wenig leicht, er hatte vorher den Kleinen immer nur alle 2 Wochen am Wochenende und nun jetzt immer. Aber er meistert es super, ich denke das er einfach mal am Ende war und er hat sich beruhigt. Alles nach einem langen Gespräch wieder halbwegs gut.

Er hat am Donnerstag einen Termin beim Jugendamt, psychologische Betreuung haben wir auch schon beantragt für den Kleinen.

Ich denke auch das es super hart für ihn ist, wenn die Mama ihn abschiebt. Ich könnte es nicht.

Beitrag von seluna 03.03.11 - 22:44 Uhr

aber doch hoffentlich nciht nach dem Motto "reiss dich zusammen, sonst gehst du ins Heim" ?

Beitrag von redrose123 01.03.11 - 08:35 Uhr

Hallo,

du kennst sie nicht hast du ja selbst geschrieben, in meiner Familie ist der gleiche Fall, Mutter ging als der kleine 3 war kam dann nach 5 jahren hat Umgangsrecht bekommen, hat Ihn auch genommen aber nur wenn er sich benommen hat und sie lust hatte. Der Kleine, mein grosscousin, war mit 7 schon Selbstmordgefährdet, hat ADHS, hat jegliche Schulen durch, war mal im Heim aber da hat mein Cousin lange gekämpft das es nicht soweit kommt. Die ganze Familie hat unter seinen Atacken Wutanfällen und Nötigungen gelitten.

War letztes Jahr mal wieder zu besuch und war geschockt, nachdem alles reden, machen und tun nicht geholfen hat, und er ist heute 15, weigerte sich eine Schule zu besuchen und Ihn auch keine Schule mehr nahm, haben sie Ihn dieses Jahr in ein Betreutes Wohnheim abgegeben, was willst du tun wenn du Jahre kämpfst versuchst und machst?

Die TE hier als dumm hinzustellen find ich mehr als dreist, wenn man nicht in der Situation ist. Ich denke jedes Elternpaar hier hat mal Probleme mit der Erziehung hat bockige zickige und wütende Kinder zuhause, was aber wieder ganz anders ist wie wenn man so einen Fall zuhause hat, und ich weiss leider wovon ich rede, da mein Bruder uns seid er 15 ist bis heute (er ist jetzt 27) immer wieder das leben zur Hölle macht, vor allem meinen Eltern.

Denk mal drüber nach.

Beitrag von thyme 01.03.11 - 10:47 Uhr

Ich finde deine Antwort auch nicht übermässig kompetent. Die TE sucht Hilfe, also lass sie in Frieden, wenn du nichts konstruktives zu sagen hast.

LG thyme

Beitrag von redrose123 01.03.11 - 10:53 Uhr

Es ist immer einfach als aussenstehende draufzuhauen, klar es ist sein Kind aber manchmal hilft Elternliebe dem Kind allein nicht weiter.

Beitrag von thyme 01.03.11 - 15:50 Uhr

Du hast aber schon gemerkt, dass meine Antwort nicht auf dich gemünzt war, ja?
Ich geb dir recht, dass Elternliebe manchmal nicht reicht. Das hat aber nichts damit zu tun, Fragesteller als dumm und simpel hinzustellen. Das ist schlechter Stil.

sagt thyme, die zwar auch kein Blatt vor dem Mund nimmt aber wenigstens versucht, die Grenzen zu wahren.

Beitrag von tauchmaus01 01.03.11 - 11:20 Uhr

Ich kann nur sagen, manchmal ist es für ein Kind besser in eine Pflegefamilie zu kommen. Nicht nur für die Seele sondern auch für die soziale Entwicklung.
Mein Neffe kam mit 6 ins SOS Kinderdorf. Dort lebte er bis er 18 war in einer Großfamilie, hatte ein paar Schwestern und Brüder und wurde optimal gefördert. So manchem Kind würde das wie gesagt besser tun mit offenen Armen aufgenommen zu werden, als immer zu spüren dass man nur geduldet wird.

Mona

Beitrag von acura84 01.03.11 - 14:27 Uhr

Er kriegt viel Liebe zuhause, wir machen wirklich sehr viel, wir unternehmen sehr oft was, die Kinder können Freunde einladen oder selbst bei Freunden schlafen. WIr behandeln sie nicht wie Maschinen oder das sie funktionieren müssen.

Für mich ist es schwierig viel Liebe aufzubauen für ein "fremdes Kind", ich empfange ihn mit offenen Armen. Ich behandele ihn wie mein Sohn!!!!

Was heißt TE????????

Beitrag von sunshine80404 01.03.11 - 17:53 Uhr

TE: TreadEröffnerin ;-)

Ich denke auch, erstmal Familienhilfe und Psychologische Hilfe. Und dann ein wenig Zeit, Geduld und Liebe und dann schafft ihr das schon.

Ein 9jähriger, der abgeschoben wurde hat es, wie du ja selbst sagst, auch nicht leicht. Genau wie die, die ihn auffangen müssen (also ihr).
Gib ihm Zeit bei euch anzukommen, aber auch euch Zeit ihn aufzunehmen!!

Beitrag von salome25 01.03.11 - 21:18 Uhr

Seid ihr schon groß oder woran fehlt es euch? Gib mir das arme Kind. Ich habe genug Liebe, Geduld und vor allem Wertschätzung und Verständnis für seine Sorgen. Nicht er macht die Probleme sondern spiegelt sein "Elternhaus" wider.Als ich das gelesen habe tat mir das in der Seele weh

Beitrag von lisasimpson 02.03.11 - 12:06 Uhr

oh, dann stell dich als Pfelgemutter zur verfügung- dein zuständiges Jugendamt sucht sicher danach

Nach über 10 Jahren in der Jugendhilfe mit Kindern mit massiven Verhaltensauffälligkeiten kann ich dir aber sagn, daß das kein zuckerschlecken wird

lisasimpson

Beitrag von manavgat 02.03.11 - 11:11 Uhr

Die Idee, ein ADS-Kind in eine Einrichtung zu geben, die sich damit auskennt, ist nicht per se schlecht.

Wenn Eltern verantwortungsvoll ein geeignetes Internat (zahlt auf Antrag und mit Kampf das Jugendamt) suchen und sich dann an den Wochenenden + in den Ferien (am Anfang ist es nur jedes 2.) kümmern, den Kontakt mit Erziehern und Lehrern halten und weiter ihre Verantwortung wahrnehmen, dann kann das für das betroffene Kind wirklich ein Segen sein.

Es macht keinen Sinn, wenn Du jetzt ein Helfer-Syndrom entwickelst und meinst die Lücke füllen zu müssen, die die Mutter dieses Kindes gerissen hat.

Gruß

Manavgat

Beitrag von cocoskatze 02.03.11 - 13:20 Uhr

Sorry, aber an deiner Stelle würde ich nicht zulassen, dass das Kind abgeschoben wird!

Ich würde eher den Spacken abschaffen, der so mit seinem Kind umgeht!

Sowas geht garnicht!

Beitrag von manavgat 02.03.11 - 14:29 Uhr

unqualifiziert.

sonst nichts.


1. ist die neue Frau des Partners keine soziale Auffangstation und 2. ist der Umgang mit einem ADHS-Kind auch in ansonsten intakten Familien schwer bis bisweilen unmöglich. Erst Recht in einer Patch-Work-Situation.

Gruß

Manavgat

Beitrag von cocoskatze 02.03.11 - 14:44 Uhr

Ich habe lange Jahre ausschliesslich mit ADS/ ADHS Kindern gearbeitet, und weiß durchaus, dass es ganz sicher nicht einfach ist.

Einem Kind, das zweifelsohne selbst unter diesem Zustand leidet, sollte man aber dennoch nicht das Gefühl vermitteln, dass es "weg" gehört.

Ein Mann, der sich nicht mit der Situation seines Kindes auseinandersetzt, aus welchem Grund auch immer, ist ein Spacken.

Ob das nun andere unqualifiziert finden ist mir recht egal. Weitaus unqualifizierter ist für mich die Tatsache, dass Kinder aufgegeben werden, nur weil sie nicht so rund laufen, wie die Gesellschaft sie gern hätte!

  • 1
  • 2