Brille - wie dran gewöhnen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tjanzen 28.02.11 - 18:44 Uhr

Hallo allerseits,

nun ist es so weit - wir haben heute Lisas erste Brille abgeholt.

Generell gefällt ihr die Brille. Sie hat sie nach dem Optiker auch gleich aufbehalten. Zuhause allerdings wollte sie die Brille dann nicht mehr tragen, meinte dass sie stört, etc.
Ich hab dann erstmal nachgegeben, weil sie nach einem langen Tag im Kindergarten und viel still sitzen beim Optiker auch echt erschöpft war (ist gleich eingeschlafen).

Wie gehe ich die Eingewöhnung jetzt an? Ich will sie auch nicht damit stressen, damit die Brille nicht gleich in "Streß" ausartet. Wer hat Tipps für mich...

Danke,
Tina

Beitrag von bensu1 28.02.11 - 18:59 Uhr

hallo,

mein sohn war noch relativ klein (1,5 jahre), als er seine brille bekam. er wollte sie gar nicht runternehmen, außer, wenn er gekuschelt/geschlafen hat. er hat besser gesehen, darum nannten wir sie "adleraugenbrille".

ich würde gar keine gewöhnungszeit einplanen. sie wird aufgesetzt - aus ende. ;-)

lg
karin

Beitrag von twins 28.02.11 - 19:18 Uhr

Hi,
wir haben die Brille auch recht früh bekommen, ich glaube er war auch so über 1 Jahr alt. am Anfang wollte er auch nicht sooo recht aber irgendwann hats mir gereicht und ich wurde auch mal stinkig und seid dem trägt er sie#schwitz. Eingewöhnung würde ich nicht machen...jeden Tag ein bißchen länger...Man kann schon eine Ausnahme machen...beim Kuscheln oder richtiges rumtollen aber entweder alles oder gar nichts, sonst klappt es nicht so schnell.

Grüße
Lisa

P.S. Im Kiga kannst ja die Erzieherin mit einbeziehen, das sie gleich sagt "wau ist das cool, die Brille schaut ja Klasse aus...." oder andere Leute, die ein Stein bei Deiner Tochter im Brett haben#winke

Beitrag von tjanzen 28.02.11 - 19:49 Uhr

Vielen Dank schon mal Euch beiden.

Ich will morgen früh gleich mal mit den Erzieherinnen sprechen - die werden sicherlich auch noch einmal positiv auf sie einwirken. Außerdem haben die (hoffentlich) ja schon ein bißchen Erfahrung mit Brillenkindern. Sind übrigens auch beide Brillenträgerinnen, vielleicht hilft das auch noch mal.

Mal sehen, wie das morgen wird - heute war das alles auch noch ein bißchen viel...
Ich möchte halt vermeiden, dass die Brille von Anfang an negativ belastet ist - sie ist eben schon 4 Jahre alt, da nimmt sie das Ganze vielleicht noch anders auf als die ganz Kleinen.
Aber ich werde dann wohl tatsächlich zusehen, das gleich von Anfang an "durchzuziehen". Nur eben möglichst ohne viel schimpfen...

Viele Grüße,
Tina

Beitrag von becki1311 28.02.11 - 20:11 Uhr

Hallo,

als unser Sohn letztes Jahr mit drei Jahren seine Brille bekam, habe ich auch mit dem "Schlimmsten" gerechnet, was das aufsetzen der Brille betraf.

Unsere Optikerin sagte uns gleich, wenn er sie abnähme, müssten wir sie ihm immer wieder gleich aufsetzen und nicht locker lassen.

Die ersten zwei Tage waren etwas schwierig aber wir sind konsequent geblieben, und nun ist fast das erste, was er nach dem Aufstehen fragt: wo ist meine Brille??

Also, dran bleiben und konsequent sein!!!!

LG

Beitrag von prinz04 28.02.11 - 20:13 Uhr

Hallo,

mein Großer hat auch eine Brille, er hat sie bekommen als er 2 1/2 war. Er hat sie nach den ersten zwei Tagen liebend gerne getragen, weil er mit ihr einfach besser (oder überhaupt erst ;-) )sieht.

Ich habe beim Brillentragen keine Diskussion zugelassen. Es gibt einfach wichtige Dinge, bei denen Kinder kein Mitspracherecht haben.

Stell Dir vor, Ihr steigt ins Auto. Gibt es da bei Euch Diskussionen, ob man sich anschnallt oder nicht??? Nein, weil Du von Anfang an und ohne auch nur das Ganze in Frage zustellen den Standpunkt vertreten hast: Im Auto wird sich angeschnallt.

Ich weiß, der Vergleich hinkt ein wenig (keine Brille tragen ist nicht tödlich, aber für ihre künftige Entwicklung sehr wichtìg), aber es liegt vor allem an Dir, dass Du deiner Tochter ohne Wenn und Aber vermittelst: die Brille wird getragen. Punkt. Ende der Diskussion.
Wenn Du Dich auf eine Eingewöhnungsphase einlässt oder Zugeständnisse machst, hast du verloren, weil Deine Tochter mit 4 Jahren sehr gut unterscheiden kann zwischen "Mama möchte" (Ausnahme möglich, damit nicht sehr wichtig) und "Die Brille wird getragen" (keine Ausnahme möglich).

Sicher brauchst Du die Unterstützung des Kindergartens, aber es sollte sich von selbst verstehen, dass die Betreuer darauf achten, dass die Brille auf der Nase sitzt.

Ich wünsch Dir viel Erfolg
Bettina

Beitrag von morla29 28.02.11 - 20:08 Uhr

Hallo Tina,

stress dich nicht.

Wenn die Kinder merken dass sie damit wirklich besser sehen, dann lassen sie die Brille auch auf.

So hab ich es zumindest bei meiner Tochter erlebt. Sie hat ihre Brille seit August. Jetzt ist sie 3 3/4 und lässt sie echt gut auf. Wir mussten zusätlich täglich abkleben. Das hat sie auch sehr gut akzeptiert.

Bei uns hat damals der Nikolaus gesagt, dass sie sie brav auflässt. Außerdem durfte sie sich nach einiger Zeit ne Kleinigkeit im Spielzeuggeschäft aussuchen, weil sie ihre Brille so brav auflässt.

Viele Grüße
morla
mit zwei Mädels an der Hand (3 und 5)
und einem Mädel tief im Herzen (still geb. 29.1.10 - 31. ssw)