Einschulung, ja oder nein????????????

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von manamax77 28.02.11 - 19:34 Uhr

Hi Mädel´s!
Bin echt verzweifelt, weiß nicht was richtig ist.
Unser Großer hat momentan eine schlimme Phase, alles ist langweilig, er kann sich nicht konzentrieren, macht was er will usw.
Er würde im September in die Schule kommen, wird aber am 05.09. erst 6 Jahre alt, also kurz vor der Einschulung.
Nun haben wir jetzt schon Probleme mit ihm wenn er Hausaufgaben machen muß oder wir Übungen mit ihm machen wollen. Er hört nicht zu wenn wir ihm was erklären und macht alles so wie er daß will.
Er ist total zappelig, bleibt nicht sitzen, dauernd fällt ihm der Stift runter.
Seine Zahlen und Buchstaben beginnt er so schön zu schreiben und dann wenn er nach 5 minuten die Lust verliert werden diese immer größer, zum schluß braucht er oft dann schon 4 Kästchen anstatt 1.
Viele sagen ich soll ihn noch ein Jahr zu Hause lassen, aber ich hab Angst daß er dann seine Freunde verliert, diese kommen alle in die Schule. Die nächsten Kinder im Kiga sind alle fast 1 Jahr jünger.
Was würdet ihr machen oder habt ihr gemacht.
Danke schon mal für eure Antworten.

Liebe Grüße von der verzweifelten Nadine #blume

Beitrag von marion2 28.02.11 - 19:42 Uhr

Hallo,

wenn du unsicher bist, ist es noch zu früh.

Wenn du dir ganz sicher wärst, dass deinem Sohn nichts besseres als Schule passieren kann, dann wäre Schule eine Option.

Freunde finden sich neue und die alten kann man auch nach der Schule noch treffen.

Gruß marion

Beitrag von arienne41 28.02.11 - 19:50 Uhr

Hallo

Was für Hausaufgaben muß er machen?

Beitrag von manamax77 28.02.11 - 19:54 Uhr

Die haben vom Vorschulkurs schon Hausaufgaben auf.
Schwungübungen, Sudoku mit den Zahlen 1 bis 5. Momentan machen sie die zahlen 1 bis 10. Die Aufgaben sind in einem Vorschulbuch.

Beitrag von 3erclan 28.02.11 - 20:13 Uhr

Hallo

meiner wird am 6.9. 2011 6 Jahre alt.Er ist auch noch lange nicht so weit.
Ich habe die Rückstellung beantragt. hoffe sie geht durch haben aber sehr viele Atteste.

WEgen den Freunden würde ich mir keine Gedanken machen.

Warum muss er Hausaufgaben machen??

lg

Beitrag von manamax77 28.02.11 - 20:18 Uhr

Die Hausaufgaben bestanden am Anfang aus Schwungübungen, Sudoku, Formen.
Mittlerweile haben sie ein übungsbuch in dem sie immer so zwischen 2 und 4 Seiten machen müssen. Pro Seite sind daß meist 2 Aufgaben die mit den Zahlen eins bis zehn zu tun haben.
LG

Beitrag von masinik 28.02.11 - 20:19 Uhr

Hallo,

mein jüngster ist am 10.09. 6 Jahre alt geworden und wurde am 14.09. eingeschult.

Ich hatte bis dahin auch ein komisches Gefühl und war mir der Sache nicht sicher - aber - jetzt hat er das erste Zeugnis bekommen und ich bin begeistert. Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet!
Er kommt gut mit, hat Interesse und viel Spaß an der Sache.

Was sagt denn der Kindergarten bei euch? Zu was raten die?
Vielleicht braucht er irgendwas in der Freizeit wo er sich mal so richtig auspowern kann??

Ich weiß, es ist keine leichte Entscheidung,
lg
masinik

Beitrag von 3erclan 28.02.11 - 20:52 Uhr

Hallo

Sport mangelt es ihm nicht.

Mo: Basketball
Mi: Kinderbauerhof
Fr: Schwimmverein

ansonsten viel draussen

Mein Kindergarten rät gar nichts weil wir kurzfristig wechseln mussten.

Die Therapeuten raten aber trotz HB ihn zurückstellen zu lassen.

lg

Beitrag von manamax77 28.02.11 - 21:08 Uhr

An Sport mangelt es bei unserem auch nicht:

Di: turnen
Mi: fussball
Fr: schwimmkurs

reicht ja wohl.

Beitrag von bybi9384 28.02.11 - 23:17 Uhr

Huhu
Meine Tochter wurde am 14.9.2010 6 Jahre und am selben Tag eingeschult.
Sie hat ADHS und ist seit ihrem 5 Geburtstag eingestellt wegen der Vorschule dass sie da mit kam. Davor haben wir einen Test(K-ABCtest) beim Kinderartzt gemacht der sehr gut ausgefallen ist.
Zusätzlich hatte sie Frühvörderung und Ergotherapie.
Von der Frühvörderung haben wir ein Schulspiel gemacht d.h. sie war ein paar Stunden mit 7 anderen Kindern in der Schule und sie haben einen Schultag geprobt....
Sie ist jetzt in der "Arche-Noah-Schule" ( ehem. Förderschule) die 2 Jahre dauert dass sie sich eingewöhnen kann und kommt dann ganz normal in die 3te Klasse der "normalen" Grundschule.
Sie ist sehr gut in der Schule und es macht ihr sehr viel Spaß.
Lg

Beitrag von erstes-huhn 01.03.11 - 08:51 Uhr

Wenn er sich noch nicht so lange konzentrieren kann, dann lass es sein. Du tust ihm keinen Gefallen damit.

Freunde: Mein Sohn ist mit 12 Kindern aus seiner Kindergartengruppe in die Schule gekommen, er spielt mit keinen mehr davon, er hat sich völlig problemlos neue Freunde gesucht.

In seiner Klasse sind ganz viele, die noch im laufenden Jahr 7 geworden sind.


Beitrag von kleinjano 01.03.11 - 10:20 Uhr

Bis September ist es noch eine ganze Weile hin! Da kann in der Entwicklung noch einiges passieren. Da ist doch für eine "schlimme Phase" jetzt noch der richtige Zeitpunkt!

Wirklich konsequent in kleine Kästchenschreiben konnten nur wenige Vorschulkinder, die ich bislang kennengelernt habe.
Und ganz ehrlich - verletzen will ich niemanden - aber das Bauchgefühl von Müttern die ihr erstes Kind zur Schule schicken müssen, darf oft nicht überbewertet werden.
Erzieherinnen und Kooperationslehrerinnen haben da meist eine realistischere Einschätzung.

Also, verzweifeln würde ich mal noch nicht - auch wenn man das Grübeln nicht abstellen kann.

LG Kleinjano

Beitrag von stefannette 01.03.11 - 11:19 Uhr

ICh bin immer eher für spät als früh.
Das merke ich deutlich an meinen Kindern. Der Große war schon über 7 Jahre als er eingeschult wurde und die Zweite mit gerade 6. DAs ist ein himmelweiter Unterschied!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
WEnn er sich jetzt schon nicht so gut konzentrieren kann und Du hast die Wahl, dann lass ihn daheim!

Beitrag von mama2012 01.03.11 - 12:08 Uhr

hallo nadine,

vor dem gleichen "problem" stehen wir bei unserer tochter auch gerade. wobei für uns eigentlich schon fest steht das sie noch nicht eingeschult wird. unsere tochter wird übrigens im juli schon 6. kindergärtnerin und kooperationslehrerin meinten das unsere tochter ein grenzfall ist. mal denken sie das sie die ersten beiden klassen packen könnte...mal haben sie ihre zweifel. spätestens in der 3. klasse würde sie wohl ihre probleme bekommen. nun haben wir es von der erzieherin und der lehrerin schriftlich das sie die grundschulförderklasse empfehlen (ein weiteres jahr kiga geht bei uns nicht) - ende märz haben wir die schulanmeldung. dürfte normalerweise kein problem werden.

was die freunde angeht habe ich mir auch erst einen kopf gemacht. habe aber mit unserer tochter schon darüber gesprochen und siehe da, sie fänd die förderklasse ganz toll. auch hätte sie kein problem damit das sie dann mit den jetzigen "mittleren" eingeschult wird.

mein tip: mach das was du/ was ihr für richtig haltet. ihr kennt euer kind am besten. wenn ihr weiterhin zweifel habt dann stellt euren sohn noch ein jahr zurück. erst wenn ihr euch ganz sicher seid ist er reif für die schule.

liebe grüße