Beistandschaft aufgelöst

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von zuckerschneggle 28.02.11 - 19:41 Uhr

Hallo

ich war Heute beim JA um endlich in Erfahrung zu bringen bis wann meine Tochter mit ihrem ersten Unterhalt vom Vater rechnen kann und es wurde mir Mitgeteilt das erst im April eine Neuberechnung angesetzt wurde da der KV aus beruflichen Gründen Umziehen muss und daher nicht zahlungsfähig sei.
Seit nunmehr 5,5 Jahren drückt er sich erfolgreich vor den Zahlungen und auf Grund ALG II Bezuges muss er auch die Unterhaltsvorschuss Zahlungen nicht zurück leisten. Mitte Nov. 10 hat er nun endlich eine Arbeit gefunden bei der er ca 1700€ monatlichen Verdienst hat. Das JA hatte mir darauf hin mitgeteilt das meine Tochter bei diesem Lohn den vollen Unterhaltsbetrag erhalten würde ( abzüglich der Geltendmachungen) auch wenn da noch zwei weitere ( jüngere ) Kinder vorhanden sind. Sie haben ihm nochmals ( wie leider schon so oft) weitere 4 Wochen gewährt alle Unterlagen, Berechnungen ect. vorzulegen. In einem Schreiben hat er dem JA dann geschrieben : "Wie am Telefon besprochen, Bitte ich sie um eine Neuberechnung des Kindsunterhaltes für meine Tochter, da ich finanziell so ziemlich am Ende bin." Er macht nun Wegkosten geltend für eine tägliche Fahrt einfach 108 Km zu seiner Arbeitsstelle ( Insgesamt wöchentlich 1080Km ). Der Umzug steht zum 1.04.2011 an und das JA ist nun der Meinung das meiner Tochter deshalb kein Unterhalt zustehen würde und erst ab dem 1.April die Zahlungen berechnet werden, die Monate Dezember, Januar, Februar und März würden nicht berücksichtigt ( laufen keine Schulden auf), kann das sein ? #kratz
Ich habe die Beistandschaft daraufhin aufgelöst und werde mir nun einen Anwalt nehmen, einen Termin habe ich schon vereinbart.
Kann mir jemand Ausichten machen das die Ausage von der Sachbearbeiterin nicht der Wahrheit entsprechen und das meine Entscheidung die richtige war und nicht zum Nachteil für meine Tochter wir ?

LG zuckerschneggle die leicht usnicher ist ob sie das richtige getan hat

Beitrag von dk-mel 01.03.11 - 12:27 Uhr

wenn du dir einen anwalt leisten kannst, bist du dort definitiv besser aufgehoben.

ich habe auch nicht unbedingt die besten erfahrungen mit der beistandschaft gemacht. mit sicherheit hätte der kv seit jahren mehr zahlen können bzw. müssen, aber nein wegen angeblichen datenschutzes darf ich sein einkommen nicht einsehen (er aber meins!!!) und muss mich darauf verlassen, dass er den richtigen satz zahlt.

mir hats gereicht, dass er regelmäßig zahlt, mir fehlt für sie kein geld, von daher okay.

aber in eurem fall war der schritt wohl richtig!