Beikost...find ich zum Heulen - Silopo (vorsicht lang!)

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von manela 28.02.11 - 22:51 Uhr

Hallo zusammen!

Darf ich mich mal bei Euch ausheulen?

Habe heute bei meinem 24 Wochen jungen Sohn mit der Beikost angefangen. Ich hatte mir ein schönes Buch besorgt und nach einem Rezept "Möhrenbrei" gekocht. Natürlich hat alles nicht auf Anhieb geklappt, sodaß mir schon beim Kochen zum ersten Mal die Lust vergangen ist #schmoll

Dann hat mein Zwerg beim ersten Löffel ein Gesicht gezogen, daß ich dachte - ach hätten wir's doch nur gelassen #schrei
Gut, ich hatte nicht erwartet, daß er gleich vor Begeisterung aus der Wippe hüpft, aber irgendwie hatte ich es mir halt anders vorgestellt.
Nachdem er scheinbar gemerkt hat "Nein, die wollen mich doch nicht vergiften..." hat er dann ein paar Löffelchen gegessen. #mampf

Danach hab ich ihn gestillt und darüber nachgedacht, wie schnell doch die Zeit vergeht. Gerade eben war ich noch schwanger - ruckzuck war das Baby da und nun ist er schon soooo groß...da hatte ich sofort"Pipi" in den Augen :-(

Im Laufe des Tages war mein Kleiner ziemlich weinerlich und heute Abend hat er fast 2 Stunden zum Einschlafen gebraucht und ganz schlimm geschrien. (Das hab ich natürlich auf den Möhrenbrei geschoben...)

Mir war dann irgendwie auch zum Heulen #heul
Ist das nicht schlimm? Jetzt ist man bzw. frau endlich schlau geworden, wie das Stillen funktioniert und genießt das und dann fängt schon wieder ein neuer Lebensabschnitt an. Ich trauere dem Stillen schon nach, bevor ich ihn überhaupt abgestillt habe. Könnt Ihr das verstehen oder sollte ich mir schon mal die Telefonnummer der nächsten Klapse raussuchen?

Ich entschuldige mich mal für mein absolut sinnloses Gejammer, aber das musste ich mir gerade mal von der Seele schreiben!

Liebe Grüße,

manela

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 07:12 Uhr

Mir wirds genauso gehen wenn Leonell das erste Mal was zu futtern bekommt. irgendwie vergeht die Zeit wirklich so schnell- er war doch gerade erst geboren unser mini! Mein Freund hat gestern zu ihm gesagt,, er soll sich nicht drehen, er ist doch unser baby, und soll noch ein bisschen klein bleiben....:-D

ich werde es mal mit fingerfood probieren- da geht das mit dem essen langsamer und auch mit dem entwöhnen. ich denk auch kinder spüren so was wenn man was mit wiederwillen macht, deshalb lass ich mir da noch gaaaanz viel Zeit mit!

lg luise+Paula(2,5J) und Leonell(4 Monate)

Beitrag von nsd 01.03.11 - 08:01 Uhr

Hi!
Kann ich verstehen. Fiona ist jetzt 14 Wochen alt und gestern bei der Rückbildung war Beikost ein Thema. Dass man ab dem vollendeten 4. Monat beginnen kann. Eine fängt heute mit Beikost an und ihre Tochter ist gerade mal 3 Wochen älter als meine Maus. Ich muss mir langsam konkrete Gedanken machen, nicht nur Vorsätze.

Beitrag von freno 01.03.11 - 09:05 Uhr

Hallo

Wie du schon geschrieben hast. Man KANN beginnen, muss aber nicht. Warte noch ein bisschen.

Gruß

Freno