Hauskauf -Öl oder Gas ?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von clarafee 28.02.11 - 23:19 Uhr

Hallo !

Ich bin etwas ratlos- wir wollen ein Haus kaufen-sind leider
selbst keine Handwerker und haben nur begrenzte Mittel.#hicks
Nun habe ich zwei ähnliche Häuser gefunden ( Zimmeranzahl,
Garten Garage..)-das eine Haus ist von 1975 und hat eine Gasheizung-
das andere ist von 1966 und hat eine Ölheizung.#kratz#kratz
Beides sind Reihenmittelhäuser mit ca. 120 qm.
Mein Mann meint, dass eine Ölheizung immer schlechter sei...#zitter
Ich habe keine Ahnung--worauf muß man denn achten ?#gruebel

Bitte Tipps!

Beitrag von sonne_1975 28.02.11 - 23:50 Uhr

Sind beide Heizungen noch original? Dann könnt ihr beide wegschmeissen und neue kaufen. Eine Gastherme ist günstiger in der Anschaffung.

Würde aber generell schauen, was die Häuser sonst noch haben: Elektrikstand, Dämmung (bestimmt keine bei beiden), Dach usw.

Unbedingt einen Gutachter/Sachverständiger hinzuziehen (ca. 500-600 EUR), denn ihr habt wirklich keine Ahnung von der Materie.

Heizung ist noch das geringste Problem bei älteren Häusern.

LG Alla

Beitrag von nat77 01.03.11 - 06:42 Uhr

Hallo

Wir wohnen auch in einem Rheihenmittelhaus.
Wir haben eine Ölheizung und tanken meist im Sommer, weil es da günstiger ist.
Ich find es viel besser als Gas, weil man keine Angst haben muß das man von den Stadtwerken eine dicke Nachzahlung bekommt.
Allerdings ist es füe jeden anders.
Meine Nachbarn haben Gas und sind zufrieden.
Also jeder wie er mag :-)

Lieben Gruß

Beitrag von wemauchimmer 01.03.11 - 08:17 Uhr

Also, wenn das das einzige Kriterium ist, dann auf jeden Fall Gas!
- Bei Vollkostenrechnung ist Gas etwas günstiger als Öl
- Ölheizung ist anfälliger (Verunreinigungen verstopfen den Brenner usw.) => fällt i.a. öfters aus als eine Gasheizung
- Öl ist aufwändiger (Tanken usw - Gas kommt einfach aus der Leitung)
- Ölpreis zieht stark an
- Wenn mal was ist - Öl ist dreckig und stinkt. Oft hast Du ja bei diesen Häusern sogar einen zugänglichen Kellerraum mit diesen Tanks drin mit entsprechendem Geruch...
- Gas wird in Deutschland vermutlich länger zum Heizen zur Verfügung stehen als Öl
- Wenn eines Tages das Heizen mit fossilen Brennstoffen vorbei ist, musst Du bei Öl eine aufwändige Entsorgung der Öltanks bezahlen (Sondermüll)
- Wenn Du Stadtgas im Haus hast, kannst Du auch mit dem Gas kochen - eine super Sache, jedenfalls finden es viele Köche besser als jede elektrische Herdvariante.
LG

Beitrag von risala 01.03.11 - 10:37 Uhr

Hi,

das hier kannst Du nicht verallgemeinern:

Öl ist aufwändiger (Tanken usw - Gas kommt einfach aus der Leitung)

Bei uns gibt es keinen Gasanschluß! Wer hier im Ort mit Gas heizen will, muss sich einen Tank in den Garten stellen und genauso tanken, wie wir mit Öl.

Und dass eine Ölheizung anfälliger ist kann ich nicht bestätigen. Weder bei meinen Eltern im Haus, noch bei meiner Oma, bei Bekannten (da wo ich herkomme ist die Ölheizung Standart) oder bei uns gab es jemals Probleme. Die Heizungsdüsen werden 1x jährlich gereinigt und gut ist. Ach so, unsere Heizung ist BJ 1990 und noch top in Schuß!

Gruß
Kim

Beitrag von wemauchimmer 01.03.11 - 11:00 Uhr

Ja also von Flüssiggas aus dem Tank reden wir ja wohl nicht.
Das ist sehr teuer und wird normalerweise bei Wohnhäusern nur gemacht, wenn ein Anschluß ans Stadtgasnetz geplant ist. Das wird bei so einem "Altbau" nicht der Fall sein. Wenn es hier wirklich um Flüssiggas geht, würde ich das aus verschiedenen Gründen auf keinen Fall machen.

Meine Eltern haben Ölheizung und recht oft Probleme. Und die lassen ihre Anlage auch regelmäßig warten und alle paar Jahre muß eine neue her. Und es ist wirklich nicht schön, wenn dann bei Vollast, also -20 Grad und möglichst noch ein paar Feiertage, die Heizung mal wieder auf Störung geht.

Das kenne ich von meiner Gasheizung aber überhaupt nicht.

Das mag nun nicht besonders representativ sein, aber ich habe ja noch eine Menge anderer Argumente aufgezählt....
LG

Beitrag von risala 01.03.11 - 11:39 Uhr

Hi,

wieso gehst Du davon aus, dass es keine Heizung mit Flüssiggas in der Frage geht? Konnte dazu nicht wirklich was finden.

Und hier in der Eifel ist es in sehr vielen Orten Standart, einen Gastank zu haben. Ein Anschluß an das "städtische" Gasnetz ist hier schlicht nicht möglich oder von den Stadtwerken nicht gewünscht (zu teuer).

Hmmm... Deine Eltern haben vermutlich ein Montagsmodell erwischt. Meine Oma musste bei ihrer Ölheizung (von 1977) nur aufgrund von Gesetzesänderungen den Brenner vor ein paar Jahren austauschen lassen. Solche Probleme wie bei Deinen Eltern kenne ich hier im Bekanntenkreis / Familienkreis gar nicht.

LG
Kim

Beitrag von wemauchimmer 01.03.11 - 12:43 Uhr

Hmm, also dann müssten sie ja 2, 3 Montagsmodelle in Folge gekauft haben...
Ich glaube eher an Verunreinigungen im Tank. Aber ist offenbar ein ölspezifisches Problem.

Gas aus dem Flüssiggastank ist ein teurer Spaß und nicht konkurrenzfähig zum Öl. Klar, wenn für jemand Geld keine Rolle spielt oder er aus anderen Gründen unbedingt Gas haben will/muss... Jedoch dürfte das eine Randerscheinung im Privat-Gaskundenmarkt sein, ich bin von Stadtgas ausgegangen.

LG

Beitrag von risala 01.03.11 - 13:28 Uhr

Hi,

ok, da kann man sich natürlich uneins sein, was die Definition "Randerscheinung" betrifft. Denke, das kommt auch auf die Region an. Die Eifel ist eben in vielen Dingen anders ;-). Und unüblich oder wesentlich teuerer als ein direkter Anschluß an die Leitung ist es nicht.

Gruß
Kim

Beitrag von wemauchimmer 01.03.11 - 14:24 Uhr

Hmm, das liest man allgemein anders, sowohl was die Kosten als auch was die Verbreitung angeht... Natürlich liegt es mir fern, Aussagen über speziell die Eifel zu treffen bzw. in Frage zu stellen ;-)

Beitrag von tauchmaus01 01.03.11 - 09:07 Uhr

Mit begrenzten Mitteln sollte man sich kein gebrauchtes Haus kaufen!
Wir wohnen momentan noch in einem Haus was ca. 40 Jahre alt ist (ungefähr) und wenn wir dieses Haus hier kaufen würden, käme so einiges zusammen. Bald schon wieder ein neuer Heizkessel (Öl) die halten nämlich nicht lange. Dann eine vernünftige Isolierung, die Häuser früher sind nicht ausreichen isoliert gebaut worden, jedenfalls nicht so wie es heutzutage ratsam wäre um nicht so hohe Heizkosten zu haben.

Wir wollen bauen, auf gar keinen Fall Öl und auch kein Gas.
All das geht eines Tages zu Neige, die Preise sind stark abhängig vom Weltgeschehen (sieht man gerade an Lybien)

Aber nochmals, wenn man nur begrenzte Mittel hat, sollte man sich das wirklich sehr, sehr gut überlegen....alte Häuser kosten eine Menge Unterhalt.

Mona

Beitrag von ayshe 01.03.11 - 12:39 Uhr

Ich würde immer Gas vorziehen.

Beitrag von wasteline 01.03.11 - 13:53 Uhr

Hier sind die Vor- und Nachteile der Heizmöglichkeiten aufgelistet

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/heizkosten/kurzcheck_aid_28218.html


Wenn ICH die Wahl habe, dann entscheide ich mich immer wieder für Gas.

Beitrag von kaminrot 02.03.11 - 00:53 Uhr

Hallo!

Kläre erst mal ab, wie alt beide Heizungen sind!

Wir haben gerade von Öl auf Gas umgestellt und sind sehr glücklich darüber!

Achtet aber auf mehr, als die Heizung bei den Häusern!!!

LG, k.