ADHS im Kleinkindalter

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 07:39 Uhr

Hallo
meine Tochter Paula ist jetzt 2,5 jahre alt. Sie war schon als Baby super unruhig- ein richtiges Schreibaby. Ich hab sie das erste Jahr hauptsächlich gestillt und getragen. Sie war immer schon sehr quirlig, neugierig und sprachlich fit! Jetzt als Kleinkind kann sie sich kaum allein beschäftigen, hat kaum scheu vor fremden, redet ohne unterbrechung und nach dem Wochenende sind wir immer fix und fertig. WEnn sie etwas nicht bekommt, brüllt sie mit einer Ausdauer- was ja zum Teil normal ist für das Alter- aber sie lässt sich kaum beruhigen. Sie macht nie Pause. Der springende Punkt ist jetzt dass der große HalbBruder (8Jahre) wahrscheinlich ADHS hat und auch der gemeinsame Vater. Kann man in diesem Alter schon ADHS feststellen, wer hat da Erfahrungen?
lg luise+Paula(2,5J) und Leonell (4 Monate)

Beitrag von eva1082 01.03.11 - 08:30 Uhr

Hallo,

das kann natürlich nur ein Arzt feststellen. Am Besten ein Kinderpsychologe. Ob das in dem ALter schon möglich ist weis ich nicht.

Problem an der ganzen ADHS Geschicjte ist dass das oft viel zu schnell und leider auch auf NAchdrzck der Eltern hin diagnotiziert wird. ich arbeite in ner Apotheke und was die Kinder da Ritalin und ähliche Medis verschrieben bekommen das ist echt schlimm!! Vorallem wenn man die Kommentare der Eltern dazu hört. Bei manchen hat man echt das Gefühl die Pumpen ihre Kinder lieber Mit BTM voll anstatt mal auf den Spielplatz zum Toben zu gehen.

Wenn du Bedenken hast dann sprech doch mal mit deinem Kia und lass dich dann evtl zum Kinderpsychologen überweisen.

LG

Beitrag von guppy77 01.03.11 - 08:35 Uhr

huhu

ich glaub das kann man in dem alter nicht testen. aber aus erzählungen von adhs eltern, kann man schaun ob sich das verhalten im kleinkindalter in etwa denkt mit den adhsler.

bei meinem hab ich auch den starken verdacht, aber ich schiebe das thema weit weg und denk einfach, das er eben nur ein ganz doller wirbelwind ist. was schwer ist wenn man jetzt schon an den kopf geworfen bekommt, er sei hyperaktiv.

lg guppy


Beitrag von guppy77 01.03.11 - 08:36 Uhr

ich meine natürlich das verhalten deckt nicht denkt ;-) ..

Beitrag von mauz87 01.03.11 - 09:00 Uhr

Hallo,
kennen wir hier also auch die Gedanken unsere Tochter bekommt nichts kaputt Sie bleibt auch manches mal eine Nacht lang wach und tobt nur rum.

In dem Alter kann man es feststellen JA! Miene Schwiegermutte ´hat drei Jung daheim und alle drei haben ADHS...Wenn wir makl dort sind ( wohnen 400km von uns) dann geht da richtig die Post ab wenn unsere Motte noch dazwischen rumwuselt...Aber auch da ist Sie kaum kaputt zu bekommen....

Nun wo unser Sohn zur Welt gekommen ist, ist es noch verstärkt und auch wir werden es mal untersuchen lassen....Denn non Stop Power ist auch nicht so toll... ABER wie meine Vorschreiberin verfasst hatte pumpen viele Eltern die Kinder eher mit Medis voll wie mal rauszugehen das die Kinder sich austoben können....Manche Kinder sind auch einfach nur sehr aufgeweckt ohne gleich Auffälligkeiten haben zu müssen.


lG

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 09:26 Uhr

bei uns kommt halt beides zusammen: sehr hohes aktivitätsniveau und genetische vorbelastung!da macht man sich schon mehr gedanken!

Beitrag von mauz87 01.03.11 - 09:54 Uhr

ja das stimmt

Beitrag von moppelmops2 01.03.11 - 10:07 Uhr

Hallo,
nein, in dem Alter kann man es nicht feststellen, das stimmt einfach nicht. Kein vernünftiger Psychologe wird ADHS vor dem 5. Lebensjahr diagnostizieren. Und die Diagnose ist sehr sehr aufwändig.

Zur Ausgangsfrage:
Vielleicht ist das Kind einfach von seinem Wesen so oder steckt gerade in einem Schub. Meiner hat ein ruhiges Wesen, quasslet aber den ganzen Tag, weil er sich sprachlich in den letzten Monaten super entwickelt hat und das auch nutzen will :-p
Sorgt halt für viel "Auslauf" und klare Regeln und Abläufe.

Grüße, der Mops

Beitrag von karin3 01.03.11 - 09:58 Uhr

Hallo,

wie viele Stunden seit ihr am Tag mit ihr draußen? Zwischen toben im Haus und draußen toben besteht ein gewaltiger Unterschied. Das zweite macht mehr müde.
Ansonsten kann es helfen die Ernährung zu ändern, Zucker weglassen und damit meine ich jede Art von Zucker. Außer der Zucker der im "echten" Obst ist.

Gruß Karin

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 10:04 Uhr

Das Problem ist dass sie sich draußen kaum bewegt und immer getragen werden will...auf dem spielplatz weiß sie nichts so richtig mit sich anzufangen. wir waren im januar 5 wochen am meer...da hat sie schön gespielt,...war abends aber genauso schräg drauf wie immer!wir ernähren uns soundso sehr gesund kaum zucker, kein fleisch, es wird alles frisch gekocht....#kratz
ich selbst hab sozpäd studiert (aber hab einen anderen arbeitsschwerpunkt) und mein freund ist heilerziehungspfleger und wir sind echt manchmal mit unserem latein am Ende!

Beitrag von karin3 01.03.11 - 20:16 Uhr

Hört auf sie zu tragen auch wenn sie dann bocken sollte.
Wenn sie mit dem Spielplatz nichts anzufangen weiß, dann zeige ihr wie toll man spielen kann. Im Notfall musst du die Rutsche alleine runter und dabei jubeln. Oder du schnappst dir einen Ball und spielst Fußball mit ihr.
Was war am Meer eigentlich anders das sie da gespielt hat? Irgendwas muss es ja gewesen sein? Weniger Auswahl? Mehr Ruhe? Eine andere Zeit? oder #gruebel?
Aber da du schreibst sie flitzt zu Hause rum. Vielleicht ist sie ja ähnlich wie ich als Kind. Zu Hause hatte ich eine mege große Klappe und außerhalb war ich sehr ruhig. Zu Hause habe ich mich sicherer gefühlt, ich konnte die Gesten meiner Familie besser einschätzen. Aber außerhalb, wer weiß schon wie die alles meinen, lieber ruhig in der Ecke stehen und beobachten, sicher ist sicher. Es hat gedauert bis ich mich geändert habe. Inzwischen bin ich gelassener was Fremde und deren Meinung betrift.
Das mit dem Zucker habe ich geschrieben, weil ich Eltern kenne, deren Kinder auch nie müde sind. Diese Kinder bekommen Produckte mit Traubenzucker nach dem motto der wäre doch nicht schädlich...

Beitrag von 98honolulu 01.03.11 - 10:23 Uhr

Was du hier beschreibst, klingt für mich nach einem ganz normalen, aufgeweckten, lebhaften Kleinkind. Unser Sohn (26Mon) ist auch sehr lebhaft, hat ganz viel Energie, schlief die ersten 1,5 Jahre ganz schlecht, geht auch offen auf andere Menschen zu, beschäftigt sich kaum alleine... ich käme allerdings NIE auf den Gedanken, dass er AD(H)S haben könnte.
Er ist lebhaft und aktiv, ja, aber er kann auch in Ruhe Bücher schauen, kann konzentriert etwas erledigen. Das kann Paula doch ganz sicher auch, oder?
Natürlich ist so ein Kind anstrengender als ruhigere Kinder, aber es hat doch auch viele Vorteile: Wer so aufgeweckt und lebhaft ist, lernt die Welt doch viel intensiver und besser kennen als tranfunselige Kinder. Lebhafte Kinder haben in der Regel viele Freunde im Kindesalter, da es mit ihnen nie langweilig wird.
Habt ihr denn schon mal überlegt, wie ihr das alles in richtige Bahnen lenken könnt? Wir gehen 1x die Woche zum Turnen, gehen täglich raus, verabreden uns mit Freunden. Unser Sohn schafft es auch, am WE 2 Personen bis zur Erschöpfung zu fordern, aber ist das denn schlimm?
Sobald wir bei Fremden sind oder irgendwo in der Stadt merke ich, dass er auch ruhige Phasen hat. Es war noch nie so, dass er irgendwo "Terror" gemacht hat.
Abends handhaben wir es schon immer so, dass jemand ihn in den Sclfa begleitet, alleine könnte er das niemals.
Unser Sohn kann auch brüllen, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Wichtig ist aber doch, dass man es den Kindern erklärt, auch mal Kompromisse eingeht und nicht stur auf irgendwas beharrt. Überdenkt mal eure Regeln und Grenzen, vielleicht sind ja gar nicht so viele nötig. Oder es sind mehr nötig oder ihr müsst bestimmte Dinge konsequenter einfordern. Mit 2,5 ist man schon in der Lage, bestimmte Konsequenzen zu tragen, z.B. aufzuräumen, wenn man Spielzeug aus Wut geworfen hat oder so.

Nur weil der große Bruder angeblich ADHS hat und der Vater heißt das noch lange nix. Zumal man genau hinschauen muss, wie so eine "Diagnose" zustande kam.

LG

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 14:38 Uhr

naja ich bin halt vorsichtig...der vater (mein ex) hat ne ausgeprägte drogenabhängigkeit die mit bedingt durch das nicht behandelte adhs ist...da macht man sich schon so seine sorgenl.....

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 14:40 Uhr

Achso und man kann sie nicht auspowern, da sie nur in der wohnung rumflitzt. Draußen will sie geschoben oder getragen werden....wir würden gern mehr mit ihr raus gehen, aber nach einer gewissen zeit ist es nur noch anstrengend da ihr nix mehr gefällt!
andere eltern sagen immer, ja meiner ist auch so...aber paula ist in allem einfach extrem anstrengend...:-( wir versuchen ihr klare grenzen zu setzten- aber es ist schwierig!

Beitrag von haruka80 01.03.11 - 10:51 Uhr

Hallo,

ADHS sollte man nicht vor dem Schulalter testen, da man so früh keine klaren Ergebnisse erwarten kann UND man so kleinen Kindern keine Medikamente verabreichen sollte.
WEnn du testen lassen möchtest, ob es ADHS ist, mußt du dir ja auch im Klaren darüber sein, dass meistens eine medikamentöse Therapie ansteht.

Ich muß ehrlich sagen, dass es sich für mich nach einem normalen Kleinkind anhört. Am besten täglich viel raus, viel unter Kinder, man hat festgestellt, dass man daran erkennen kann, obs wirklich ADHS ist. Ich hab letztens nen Artikel in einem Seminar darüber gelesen, stammte aus der letzten Greenpeace-ZEitung. Da wurde über Jahre getestet, wie diagnostizierte ADHS Kinder reagieren, wenn sie täglich in der Natur und unter gleichaltrigen sind-ohne Medikamente. 90% wurde danach die Diagnose ADHS aberkannt, es fehlte ihnen lediglich an Action, Unterhaltung, viele fühlten sich einsam vorher.

Klar ist ADHS wahrscheinlicher, wenn es eine genetische Komponente gibt, da ihr beide aus dem Bereich kommt, müßtet ihr darüber ja auch einiges wissen.
Wieviel seid ihr denn unterwegs? Bis mein Sohn vor 5 Wo in die KiTa kam, waren wir täglich vormittags 3 Std unterwegs und nachmittags 4x die Woche ebenfalls 1-2 Std. Sonst wäre er mir zu Hause auch durchgedreht, einfach aus Langeweile, er ist aktiv, braucht action und andere Kinder, so war mein Sohn(jetzt 22 Mo) schon immer.

L.G.

HAruka

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 14:44 Uhr

Sie ist im Kindergarten!Deshalb sind wir nur am Wochenende unterwegs. und da gehen wir schon mit ihr raus- aber sie spielt nicht gerne draußen- das heißt sie läuft nicht gerne. Sie wuselt nur in der wohnung rum. Sier will am liebsten getragen werden. auf dem Spielplatz steht sie nach kürzeste Zeit nur rum und brüllt.....im Urlaub (im Januar) waren wir den ganzen Tag draußen...sie hat den ganzen Tag am Strand gespielt..aber abends war sie trotzdem nicht ausgepowert!

Beitrag von samcat 01.03.11 - 10:54 Uhr

Es mögen mir ja viele Widersprechen, aber ich halte ADHS für eine absolute Modeerkrankung. Es gibt doch auch einfach sehr lebhafte Kinder....
Wenn ich denke, wieviele Kinder heute mit Ritalin ruhiggestellt werden- schrecklich.

Es mag ja begründete Fälle geben, ich würde jedenfalls genau hinschauen, ob dein Kind nicht einfach nur sehr lebhaft ist. Klar ist das anstrengend aber mit der Zeit wird das bestimmt auch besser.

Ansonsten: Gaaaaanz viel raus und viel toben ;-)
Das mit dem Tragen und Stillen war doch super, du machst das schon richtig.
Vertrau nicht nur auf eine einzige Meinung bei sowas`, das finde ich persönlich wichtig.

LG

Beitrag von tina25111977 01.03.11 - 13:27 Uhr

#pro Da kann ich Dir nur zustimmen!!!

Ich finde es schrecklich, wieviele Kinder mit irgendwelchen Medikamenten "ruhig gestellt" werden! Wir haben auch so einen Wirbelwind hier zuhause, aber auf so eine Idee wäre ich im Leben nicht gekommen! Manchmal frage ich mich, ob Kinder heute überhaupt noch richtige Kinder sein dürfen #kratz.

Manche Kinder sind halt leichter "kaputt zu spielen" als andere! Und ich habe beide Fälle hier zuhause, die ganz Große #verliebt ruhig und ausgeglichen und die Kleinste #verliebt ein wirklicher kleiner Terrorkrümel und immer auf Zinne #rofl. Bin mal gespannt, wie´s beim nächsten wird #schwitz.

@TE: Lass Dich da bitte wirklich gut beraten und hol Dir verschiedene Meinungen ein, bevor Du Deinem Kind irgendwelche Medikamente einflößt! Bei uns hilft im übrigen schwimmen sehr gut, da ist sie abends völlig ko :-p! Haben mittlerweile ne Dauerkarte bei uns im Schwimmbad ;-). Vielleicht wäre das etwas für Euch?

Was das schlafen angeht, konnte uns eine Homöopathin sehr weiterhelfen, da es der Kleinen einfach zum Teil zuviel war (egal was und wieviel wir gemacht haben) und sie den Tag dann nur schlecht verarbeiten konnte! Hab nicht wirlich dran geglaubt, aber sie konnte uns zumindest ein wenig entspanntere Nächte verschaffen #ole.

Wünsche Euch alles Liebe und Gute #klee.

LG Tina

Beitrag von simone_2403 01.03.11 - 11:00 Uhr

Hallo


Nimm dir mal Zeit zu lesen : http://www.schmidthansreinhard.de/Westerburg.htm

Bei meiner 12-jährigen wurde ADHS "diagnostiziert" als sie 8 war. Medikamente kamen kurzfristig zum Einsatz (6 Monate) und den Rest bkamen wir mit Selbstinstruktionstraining und Verhaltenstherapie in den Griff.

Bei einer 2,5-jährigen halte ich es für ausgeschlossen ADHS zu diagnostizieren.

#winke

Beitrag von hailie 01.03.11 - 11:50 Uhr

Ganz ehrlich, in diesem Alter würde ich mir darüber erst gar keine Gedanken machen.

Das Verhalten deines Kindes klingt völlig normal - zum Problem wird es erst, wenn man eins daraus macht.

LG

Beitrag von massai 01.03.11 - 13:27 Uhr

dass nicht alleine beschäftigen können, ist aber soviel ich weiß eher etwas normales. manche können das erst mit 4. das reden...denke das ist auch normale.

bin kein arzt aber ich finde es auch immer hilfreich man läßt seine Situation mal von ausenstehenden beurteilen. d.h. vielleicht empfindet jemand anders eure kleine gar nicht so wie ihr selbst. habe das an mir selbst auch schon festgestellt, aber mein kleiner ist noch etwas jünger. mit ADHS wäre ich vorsichtig, habe jetzt schon oft erlebt dass Eltern, wenn alles anstrengend wird immer gleich an ADHS denken.

mein Cousin hatte das oder hat es noch...er ist jetzt 20. jedenfalls war er sehr verhaltensauffällig. er hat alles runter geworfen an allem gezogen bis es am Boden lag, er hat die katze mißhandelt, gespuckt, getreten, sich nicht nur an den Boden geworfen sondern sich richtig fallen lassen so dass es weh tat...und das normale eben, konnte nicht still sitzen usw.
meine Tante hat leider nur Fehler gemacht, es hat Ohrfeigen gegeben und Medikamente.

diese Verhalten hatte er auch schon sehr früh...vor 3 Jahren danach wurde alles eben noch schlimmer. es hat sich leider nie jemand richtig damit auseinander gesetzt. was du so schreibst hört sich nicht an wie mein Cousin.

aber lass dich beraten und mach lieber mal einen Videofilm wie deine Tochter so ist wenn ihr alleine seid, das ist dann unverfälscht. wenn dir ein Arzt auf das Video hin den Rat gibt deine Tochter zu untersuchen, kannst du es ja tun, aber jetzt mehrere Meinungen einzuholen und deine kleine immer dabei, das würde ich nicht machen...

lg

Beitrag von sterni2009 01.03.11 - 14:30 Uhr

Hallo, warst du mit deiner Kleinen schon mal beim Augenarzt? Unser Kleiner ist zwar erst 1 3/4, aber er war auch ein sehr anstrengendes Baby. Oft unzufrieden, aber auch neugierig und motorisch und sprachlich fit. Was aber sehr auffällig war, war die Tatsache, dass er keine ruhige Minute hatte. Innerhalb von 10 Minuten hatte er das ganze Haus auf den Kopf gestellt und das ging bis er abends ins Bett fiel. Ich war echt fertig. Kurz vor Weihnachten fing er an, ab und zu zu schielen. Die Untersuchung beim Augenarzt war dannn echt ernüchternd. Extrem weitsichtig. Auf einem Auge 9,5 Dip. Ich war total schockiert. Mir war nichts aufgefallen. Er hatte die kleinsten Schnipsel vom Boden aufgehoben und war auch sonst nicht schusselig etc. Der Arzt hat uns dann erklärt, dass Kleinkinder bis zu 10 Dioptrin ohne Probleme kompensieren können, allerdings stehen die Augen den ganzen Tag unter "Zoom" und das bedeutet, das der Kleine den ganzen Tag auch unter "Strom" steht. Nun haben wir seit zwei Wochen eine Brille und siehe da, diese Woche ist er deutlich ruhiger, setzt sich hin, spielt, beschäftigt sich usw. Ein ganz anderes Kind. Ich habe mich da auch informiert, weil ich es echt nicht glauben konnte und habe gelesen, dass bei Kindern, die schlecht sehen oft der Verdacht auf ADHS ausgesprochen wird, obwohl eigentlich was anderes dahinter steckt. Vielleicht magst du das ja mal abklären . Liebe Grüße

Beitrag von lilaluise 01.03.11 - 14:45 Uhr

Danke für den Tipp!

Beitrag von tabehaki 02.03.11 - 00:47 Uhr

Vielleicht ist sie ja auch Hochbegabt und will deshalb so viel wissen, reden, untersuchen? Ich kenne so einen Fall eines Hochbegabten und die Eltern hatten nie Ruhe.

Na vielleicht ist es ja "nur" die Hochbegabung. Ad(H)S wäre ja echt Nervenaufreibender für euch...


VG