An die Mehrfachmütter- Beneidet ihr manchmal Einzelkindmütter?

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Beitrag von 3wichtel 01.03.11 - 08:35 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin selber Mutter von 3 absoluten Wunschkindern (3,7,9).

Und so toll das auch ist, eine ganze "Herde von Kindern" zu haben: Ab und an ertappe ich mich dabei, dass ich Mütter von Einzelkindern um ihr leichteres Leben beneide.

Ein Kind kann man leichter mal über Nacht bei Verwandten "parken" als gleich 3 Kinder (wer nimmt schon freiwillig 3 Kinder über Nacht oder womöglich mehrere Nächte?).

Ein Kind kann man immer unterstützen und optimal fördern (Zeit für Hausaufgabenhilfe, Vorlesen, Kino, etc., ohne dass jüngere Geschwister nerven oder wegorganisiert werden müssen)

Schwimmkurs!!! Wer einmal in einer stickigen Umkleidekabine 1 Schwimmschüler, ein Kleinkind, einen Säugling und sich selbst umgezogen hat und nach einer Stunde das ganze wieder retour, weiß, wovon ich rede!

Und so fallen mir tausend Dinge ein, die für Einzelkindmütter so viel einfacher zu handeln sind.

Gehts Euch auch manchmal so?

Beitrag von erstes-huhn 01.03.11 - 08:44 Uhr

Ich habe zwei Kinder, die mir auch reichen, mit denen fangen, die von dir genannten Probleme, ja an. Ich habe keine Großeltern in der Nähe, auf die ich zurückgreifen kann und mein Mann ist oft beruflich unterwegs.
Ich muß also alles alleine machen.

Wenn ich mir dann aber die meisten Einzelkinder anschaue, was die alles machen (müssen?!, dürfen?!) dann hat mich da noch nie der Neid erwischt.
Die meisten Mütter haben ähnlichen Stress wie ich, weil ihr Kind so viel macht.

Und mal eine Nacht ohne Kinder? Dazu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, also brauche ich das auch nicht.

Nein, auf Einzelkindmütter kann ich nicht neidisch sein.

Beitrag von grizu99 01.03.11 - 08:49 Uhr

Ich bin Mama von 2 Kids (Jungs 5 und 8) und ein Drittes ist nicht ausgeschlossen ;-)

Ich beneide Einzelmamas nicht. Wir sind glaube ich gut organisiert und haben eine tolle Familie. Meine beiden Jungs dürfen jederzeit und so lange wie sie wollen bei meinen Eltern übernachten. (Mein kleiner Bruder ist selber erst 13 ;-) )

Ich bin mit 4 Pflegegeschwistern und 2 Schwestern aufgewachsen und es war manchmal Chaotisch, aber gerade das war schön :-p

Ich glaube weder meine Pflegemama, noch meine Mama hätte sich weniger Kinder gewünscht.

Ich hätte aber niemals 3 Kinder in geringem Altersabstand bekommen. Meine Cousine hat 3 Kinder im Alter von 3, 2 und 10 Monaten...dazu noch ein Haus was gerade renoviert wird #schock (in dem sie aber schon "hausen".

Wenn ich jetzt noch mal ein drittes Kind bekomme, brauchen die Großen ja nicht mehr 24h am Tag ihre Mama. Mein Großer kann auch mal eine Stunde alleine zuhause bleiben.

Ich finde es kommt viell. auf den Altersabstand an und wieviel Unterstützung man von seiner Familie bekommt.

Wäre ich hier ganz alleine, würde ich mir das mit dem 3.Kind nochmal ganz scharf überlegen #schwitz

Beitrag von tattel 01.03.11 - 08:52 Uhr

Hi,

nur selten schießen mir solche Gedanken durch den Kopf.

Meine Freundin hat nur ein Kind, und hat meistens größere Probleme mit diesem als ich mit 4. Auch kann ich ihr Gejammere über zu wenig Freizeit oft nicht verstehen,denn wenn ihr Sohn bei Freunden ist, dann ist sie quasi kinderlos. Bei mir sind dann immer noch 3 Kids da.

Beneiden ? Nee, nicht wirklich.

LG

Tanja 10,9,6,3





Beitrag von munirah 01.03.11 - 08:59 Uhr

Ja und nein!

Ich ertappe mich manchmal dabei,dass ich denke: dann hätte ich noch einen Platz oder zwei im Auto frei (wir haben 3 Kinder - 6, 5 und 2), dann könnte ich in Ruhe ohne Eifersuchtsszenen vorlesen, dann wäre es einfacher Babysitter zu finden,...
Aber dann müsste ich mein Kind immer irgendwohin fahren oder andere Kinder zum Spielen einladen, damit es nicht so allein ist, dann würde es mir noch mehr wegen jeder Kleinigkeit in den Ohren liegen, dann würde nicht der Große der Kleinen vorlesen oder bei den Schuhen helfen oder die Kleine ihre Motorik von selbst trainieren, indem sie alles von den Großen nachahmt,... Und ich hätte wahrscheinlich kein Verständnis für Mehrfachmütter, die den Spagat zwischen Schule, Kindergarten, ein Kind zu Hause schaffen müssen neben Ehe Haushalt und Beruf!

Auch wenn es mit einem Kind manchmal leichter aussieht, tauschen würde ich nicht! Im Gegenteil, manchmal hätte ich nichts gegen ein Kind mehr - nur nicht dauerhaft...

Beitrag von barbarelle 01.03.11 - 09:00 Uhr

Ich bewundere machmal wirklich die Mehrfachmütter und zollen ihnen grossen Respekt.

Aus medizinischen Gründen musste es bei uns bei einem Kind bleiben. Sie war ein recht pflegeleichtes Baby und Kleinkind - später kamen andere Sorgen.

Natürlich bin ich froh, überhaupt ein Kind zu haben aber gerade weil sie Einzelkind ist, fordert sie ganz schön. Klar sehen wir zu, dass sie viel mit gleichaltrigen spielt aber auch das strengt mich manchmal furchtbar an.

Nun wird sie bald 9 und ich bin froh, dass sie sehr selbständig ist und wir tatsächlich mehr Zeit für uns haben und ich mich auch mal ein wenig um mich kümmern kann.

LG
B.

Beitrag von kati543 01.03.11 - 09:23 Uhr

Nein, ich beneide keine Einzelkindermütter. Du denkst vielleicht, dass diese mamas nur die "Hälfte" der Arbeit haben. Aber dem ist nicht so. Die Mamas haben ganz andere Probleme, die deine Kinder nicht haben - eben weil sie Geschwister haben.

Wie oft hast du deinem älteren Kind schon gesagt, es soll mal eine Minute ein Auge auf das Kleine haben?

Beitrag von zaubertroll1972 01.03.11 - 10:38 Uhr

Hallo,

welche Probleme meinst Du denn? #kratz

LG Z.

Beitrag von engelchen28 01.03.11 - 13:49 Uhr

"Wie oft hast du deinem älteren Kind schon gesagt, es soll mal eine Minute ein Auge auf das Kleine haben?"

so einen satz würde ich nie sagen, egal in welchem alter. geschwister sind geschwister und eltern sind zum aufpassen da, nicht geschwister!

als ich nur 1 kind hatte, sagte mal eine bekannte mit 3 kindern "heute sind 2 kinder unterwegs und 1 kind ist kein kind" - ich dachte damals, die spinnt, klar macht 1 kind viel arbeit. und heute, mit 2 kindern, kann ich sie verstehen, es ist wirklich völlig anders mit nur 1 kind, wenn man 2 oder mehr gewöhnt ist.

Beitrag von golm1512 01.03.11 - 09:23 Uhr

Nee, das Gefühl habe ich noch nie gehabt.
Miene Jungs sind zwei Jahre auseinander. Das erste Jahr mit dem zweiten Kind war ziemlich anstrengend, weil der erste ja auch noch so klein war. Seit der Kleine laufen kann, habe ich es eigentlich ganz leicht. Seitdem beschäftigen die sich miteinander und ich kann hier meinen Kram machen. Auch im Urlaub benötigen die nicht das 24h.-Rundum-Bespaßungsprogramm, weil sie sich haben und sich gut ohne uns beschäftigen können.
Meine Freundin hatte lange nur eine Tochter. Ich fand immer, dass sie viel mehr "Stress" hatte als ich. Sie hat ihn sich sicher auch gemacht, weil sie sich nur auf ein Kind konzentrieren musste. Beneidet habe ich sie nie. Okay, sie mich wahrscheinlich auch nicht;-)

Gut, ich habe doppelte Wege, aber auch hier merke ich, dass die Kinder 1. größer werden und einges allein machen können und 2. dass sie gewöhnt sind, Rücksicht zu nehmen und abzuwarten und zu kooperieren.

Mir ist es völlig egal, ob und wieviel Knder andere haben. Es gibt auch Argumente für ein Einzelkind, aber ich bin froh, zwei zu haben. Für ein drittes war ich dann zu alt, hätte ich aber auch noch genommen.
Da wir hier keine Familie haben, macht es auch keinen Unterschied, ob wir ein oder zwei Kinder fremdbetreuen lassen wollen/müssen. Dann muss eh ein bezahlter Babysitter her.

Gruß
Susanne

Beitrag von paula74 01.03.11 - 09:24 Uhr

Hallo

Eigentlich beneide ich sie nicht. Wahrscheinlich, weil wir Freunde haben, bei denen sich ALLES um ihr eines Kind dreht (obwohl sie das gewiss abstreiten würden) und der arme Kerl mit ziemlich vielen Erwartungen überhäuft wird.

Die Gelassenheit, die ich erst beim zweiten Kind bekommen habe, möchte ich nicht mehr missen. Der alltägliche Wahnsinn muss halt organisiert werden, aber wenigstens ist es mit zweien nicht langweilig (und ich muss zugeben, dass mir das erste Jahr mit einem Kind oft langweilig war).

LG Paula

Beitrag von sweety03 01.03.11 - 09:25 Uhr

Hallo,

beim Schwimmkurs musste ich eben richtig lachen - das kenne ich auch, allerdings mit Kleinkind und 2 Schwimmschülern.
Ich habe zwei Töchter (7 und 5) und beneide nie eine Einzelkindmutter.
Das hat aber eher pragmatische Gründe, weil unsere Töchter in der Regel sehr gut zusammen spielen und gerade am Wochenende ist das sehr praktisch.
Die Interessen sind ziemlich gleich, was am geringen Altersabstand liegt.
Ich kann mir vorstellen, dass es schwieriger wird, wenn man mit einem 9 jährigen HA machen muss und der 3jährige rennt durch die Gegend.

Sweety

Beitrag von luka22 01.03.11 - 09:35 Uhr

Je nach Belastungsgrad schießen mir solche Gedanken auf jeden Fall hin und wieder durch den Kopf ;-)!

Grüße
Luka

Beitrag von dornpunzel 01.03.11 - 09:57 Uhr

Hallo,

nein, ich beineide keine Mutter, die nur ein Kind hat. Weil ich genau weiß, wie es mit nur einem Kind war. Heute denke ich mir manchmal: "Was hattest du eigentlich mit nur einem Kind für Probleme?" Eben weil sie da waren. Mein Sohn konnte nicht eine Minute alleine spielen, hat mir ständig am Rockzipfel gehangen, ich durfte nicht mal duschen gehen ohne ihn.

Das kenne ich von meinen anderen Kindern nicht. Bei den zwei Kleinen am wenigsten, weil die Großen bereitwillig mit ihnen spielen, die juckt es nicht besonders, wenn Mama mal aus dem Blickfeld verschwindet.

Mit nur einem Kind hat man vielleicht andere Probleme, aber ganz sicher nicht weniger.

Gruß,
Dornpunzel

Beitrag von binnurich 01.03.11 - 10:31 Uhr

bin einzelkind-mama

beim Schwimmen ist es bei uns so, dass wir die Kinder abgeben in Straßenbekleidung und so wieder in Empfang nehmen, das machen Sie selbst mit Unterstüztung des Schwimmlehrers... der Verein sagt: zum Schwimmen gehört, dass man sich allein umziehen und duschen kann

ansonsten sind wir anders organisiert.. ich nehme viel auch andere Kinder mit, gerade zu diesen Freizeitaktivitäten und teile mich damit mit den anderen Müttern rein, dadurch ist jeder mal entlastet.. (die anderen sind Mehrfachmamas)

wirklich zu beneiden sind die Einzelkindmamas in den folgenden Situationen:
- einkaufen mit nur einem Kind statt aufpassen müssen auf mehrere
- Streßsituationen zu Hause...wie kurz vor dem Schlafen oder früh vorm gehen
da ist es schon einfacher nur auf ein Kind sich konzentrieren zu können

aber ich glaube, auch in die andere Richtung kann man Neid entwickeln
wenn man Geschisterkinder miteinander sieht, wie sie zusammen aggieren, da bleiben Einzelkinder irgendwie außen vor

hat halt alles sein gutes... denk einfach mal später wie es sein wird, wenn du deine Familie um dich scharst ...da wrd es bei uns einsam ;-)

Beitrag von sillysilly 01.03.11 - 10:34 Uhr

Hallo


Nein - nie -


denn ich bin als Einzelkind aufgewachsen - und mir war klar, niemals bleiben meine Kinder Einzelkind

Ich hatte eine tolle Kindheit, mit vielen Freunden, mir fehlte es an Nichts -
aber ich stand immer alleine meiner Mama gegenüber
alle Erwartungen waren auf mich gerichtet, das Leben meiner Mama orientierte sich an meinem Wohl, an meiner Lebensplanung - ich war immer im Blickfeld

Und wenn ich meine 3 Nasen anschaue, weiß ich erst was ich noch alles verpaßt habe ua. diese immense Fröhlichkeit die mehr Kinder ins Haus bringen.

Kichernd als Haufen auf dem Boden liegen, immer die Sicherheit zu haben nicht alleine zu sein, wenn die Großen den kleinen im Puppenwagen durch die Gegend fahren ect. .......... immer jemand dabei zu haben der zu einem gehört ......, sich so als Gruppe zu sehen .....,




Wir haben keinerlei Unterstützung im Alltag
und es ist echt nervig die Kurse, ect, wie Sport unterzubringen


aber diesen Preis bin ich mehr als Bereit zu leisten


grüße Silly

Beitrag von zwergnummer3 01.03.11 - 10:36 Uhr

Hallo,

ganz im Gegenteil... ich bin so froh über meine bald 3 Kinder und möchte keine Einzelkind-Mama mehr sein. Das waren wir ja auch mal;-)!
Meiner Meinung nach profitiert unsere Familie von vielen Kindern, v.a. die Geschwister untereinander, auch wenn sie es momentan vielleicht anders sehen:-).

LG#sonne

Beitrag von diegute 01.03.11 - 10:50 Uhr

NEIN!!!!

diegute

Beitrag von ramona_27 01.03.11 - 11:02 Uhr

Hallo!

Ja, ich denke auch manchmal so.

Lg
Ramona

Beitrag von stefannette 01.03.11 - 11:16 Uhr

Nur manchmal;-)Denn 5 Kinder irgendwo unterzubringen ist echt schwierig. Aber ansonsten freu ich mich an meiner Brut:-D

Beitrag von ylenja 01.03.11 - 13:01 Uhr

Die Frage könnte auch lauten: "Beneidet Ihr manchmal Mehrfachmamas?"

Ja.

Sicher ist manches einfacher mit einem Kind.
Ein Kind kann im Notfall schnell bei jemand "geparkt" werden, ein Kind beim einkaufen ist besser wie mehrere usw.

Mein Sohn hat mal niemand, der ihn unterstützt oder ihm hilft, was die Familie angeht. Er ist immer alleine. Wir müssen aufpassen, nicht zu viel von ihm zu erwarten - konzentrieren uns ja nur auf ihn. Er muß immer zu jemand gehen oder es muss jemand kommen, wenn er nicht alleine sein möchte. Wie schön ist es, wenn gemeinsam gegen die Eltern rebelliert werden kann ;-) Er ist auch von meiner Seite und der Seite meines Mannes der einzige Enkel. Ob meine Schwägerin jemals ein Kind bekommt, steht in den Sternen.
Auch mein Sohn hätte gerne Geschwister - und ich wollte immer mindestens zwei Kinder.

Natürlich bin ich glücklich, wenigstens ein Kind zu haben. Ihn zu bekommen, war schon nicht einfach. Ein zweites Mal hat es leider nicht geklappt. Dabei würden wir richtig gerne noch eines nehmen :-D Gut, wir können unserem Kind mehr bieten. Aber er muß sich auch alles alleine "erkämpfen.

Es hat alles Vor.- u. Nachteile.

Mein Sohn spielt viel mit Freunden. Wir machen oft "Partys". Aber ich denke trotzdem, es ist nicht das selbe.

Ja, manchmal beneide ich andere Eltern mit mehreren Kindern :-(

LG

Ylenja

Beitrag von scotland 01.03.11 - 13:19 Uhr

Hallo,

die Antwort ist nein, v.a. beneide ich die Kinder nicht. Bei all meinen Freunden, die das erste Kind bekommen haben, ist so eine extreme Fokussierung gepaart mit einer extremen Erwartungshaltung an das Kind. Ganz wichtig dabei ist, dass die Kinder in ihrer Entwicklung "GANZ WEIT" sind, damit man sich selbst die Bescheinigung ausstellen kann, alles richtig gemacht zu haben. Das ist natürlich nicht bei allen Einzelkindeltern so - ich kann mich auch nicht davon ausnehmen, ob es mir selbst nicht auch so gehen würde, wäre ich eine.

Ich kam kürzlich von einer anstrengenden Geschäftsreise zurück (Jet-Lag, etc.) und mein Mann fuhr in dem Moment, wo ich zur Tür drin war, mit den beiden Großen auf ein Zeltlager. Ich war mit dem KLeinen daheim (sonst sehr umgänglich), der aber alleine so entsetzlich anstrenged war, da seine Struktur (=Geschwister) weggebrochen war.

Was ich manchmal vermisse, ist mehr Zeit für mich. Von 5.45 wenn der Wecke klingelt bis 21.15 (die Große geht dann ins Bett) bin ich immer arbeits- und familientechnisch eingespannt. Ob das mit einem Kind anders wäre?
GLG
Scotland

Beitrag von engelchen28 01.03.11 - 13:46 Uhr

huhu!
ich habe 2 kinder (3 & 5 j.) und ja, es ist bestimmt einfacher, ein kind unterzubringen, das ist allerdings auch schon der einzige vorteil in meinen augen. ich denke oft: wie schön, dass ich 2 kinder habe, sie spielen so superschön zusammen, toben durch den garten, basteln zusammen, spielen mit ihren puppen, mein mann & ich kuscheln noch im bett, die kinder hören zusammen CD, verkleiden sich, haben einfach spaß - hätte ich nur 1 kind, wäre es für das eine kind öfter langweilig, denn alleine durch den garten toben oder sich verkleiden macht natürlich nicht halb soviel spaß wie zusammen.
die kinder zehren soviel voneinander, ich finde es wunderbar, wie es ist.
à propos schwimmkurs: warum ziehst du dich um (und 2 weitere kinder dazu) wenn nur 1 kind schwimmkurs hat? ein kind, das einen schwimmkurs besucht, ist meist schon selbst in der lage, sich an- und auszuziehen. zur vereinfachung nehmen wir z.b. zum schwimmkurs immer schlafanzüge mit, die die kids dann gleich danach anziehen, schwimmkursende ist 17.30 uhr.
und ja, ich gehe oft mit meinen beiden zum schwimmen, finde es aber gar nicht stressig. die große duscht komplett alleine (und das schon länger), zieht sich alleine an, die kleine braucht unterstützung, ja, aber dann ziehe ich mich danach an, während die kinder selbstständig ihre haare föhnen (okay, ich muss noch etwas nachföhnen).
einfacher ist es mit einem kind vielleicht - noch einfacher wäre alles ganz ohne kind, wenn's nach "einfach" geht - schöner aber nicht - sehe zumindest ich so #:-).
lg
julia

Beitrag von 3wichtel 02.03.11 - 07:54 Uhr

<<à propos schwimmkurs: warum ziehst du dich um (und 2 weitere kinder dazu) wenn nur 1 kind schwimmkurs hat?<<

Der Schwimmkurs, den mein Großer (und mittlerweile auch mein Mittlerer) absolviert hat, findet in einer kleinen kommunalen Schwimmhalle statt, die mitten im Nirgendwo liegt.
Drumherum ist wirklich gar nichts. Nicht mal ein Supermarkt.

Der Schwimmkurs wird durchgeführt vom Bademeister, der sich für eine halbe Stunde aus dem laufenden Betrieb "ausklinkt" und den Schwimmkurs durchführt. An der Kasse das Kind abgeben und es ist die ganze Zeit beaufsichtigt, ist also nicht möglich.

Und da wir für eine Strecke Weg schon 20 Minuten mit dem Auto brauchen, der Schwimmkurs aber selbst nur 30 Minuten dauert, war schnell klar, dass wir die Zeit nutzen "müssen", um die Geschwisterkinder auch noch mal schnell "durchs Wasser zu ziehen". Zumal das Betreten der schwimmhalle auch nur in Badekleidung (Hygienevorschriften) erlaubt ist.

Wir haben uns aber trotzdem für genau diesen Schwimmkurs entschieden, weil der Bademeister das so toll macht und auch immer maximal 5 Kinder in der Gruppe sind.

Selbst mein Großer, der ein echter "Schisser" war und gerne mal eine Runde am Beckenrand geheult hat, hat bei dem Bademeister innerhalb von 4 Monaten den Sprung vom Nichtschwimmmer zum Silber-Abzeichen-Träger geschafft.

Beitrag von liph70 01.03.11 - 14:30 Uhr

Hallo,

mmh, ja ich würde sagen das ich sie auch manchmal beneide, das mit dem Einkaufen stimmt, das geht mit einem besser als mit 2 ;-) und das mit dem mal abgeben wäre sicher auch leichter, weil ich eigentlich niemand habe der auf sie mal aufpassen könnte, wohne zwar mit meiner Mutter in einen Haus, aber sie hat leider nicht die Nerven dafür, es geht schon mal mit, aber ich habe auch schon zu hören bekommen, das ich es mir sehr einfach machen würde und dabei kommt es ganz selten vor das sie sie mal hat. Die andere Oma kann Gesundheitlich nicht. Und der nächste Punkt ist, das meine 2 sich nicht gut vertragen, sie spielen zwar auch miteinander aber das endet meisst im Streit, viell. weil es Mädel und Junge ist, beide sind von gleichen Eltern aber vertragen sich nicht :-( der Altersunteschied ist nicht gross knapp 3 Jahre. Vielleicht wird es später mal besser :-D
Auf jedenfall würd ich keins der beiden wieder hergeben wollen #herzlich

LG

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