annehmbare geburt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von himbeerstein 01.03.11 - 09:54 Uhr

Hilfe.. ich kriege Panik.. #schock
Normalerweise bin ich sehr entspannt aber ich war bei meiner Schwägerin zu Besuch als sie ein Kind bekommen hat. #gruebel Jetzt habe ich echt keine Lust mehr auf Geburt.
Sie hatte 28 Stunden lang Wehen, einen Dammschnitt, Pda, Saugglocke und das Kind hat diverse Einstiche am Kopf, die von der Nadel sind als es noch drin war! #schock
Also alle Ärzte, Hebammen und andere Leute, die mit Geburten arbeiten, hatten nur solche Sprueche wie: "wenn die Wehen kommen... DAS merken sie schon.." (sagte der Arzt mit einem wissenden Lächeln), Die Hebamme sagte "das sind nur Uebungswehen, wenn die richtigen kommen können sie gar nicht mehr sprechen."... Die Frau im Zimmer, die grad entbunden hatte sagte mir dass sie diesmal einen Kaiserschnitt hat machen lassen, weil sie ja letztes Mal gerissen ist und alles so furchtbar lange und schmerzhaft war.. AAHHHHHH

Ich weiss ja dass die Geburt kein Kindergeburtstag ist (ähm.. warte mal.. Doch! #rofl) Aber muss denn wirklich jeder so reden als ob man nur knapp ueberlebt?? Mit Glueck? #schwitz

Gibt es Jemanden, der EIN BISSCHEN was anderes sagen kann???#schmoll

Beitrag von corinna.2010.w 01.03.11 - 09:58 Uhr

ich finde es auch immer schrecklich wenn mir andere über ihre geburt erzählen ich finde das muss doch nicht sein.

Aber ich höre gar nicht zu.

Ne bekannte versuchte mir gestern angst zu machen wenn das baby da ist un es schreit un man sich total überfordert fühlt un nur am heulen ist.
finde ich oberhammer.

Die mutter von meiner freundin hat 5 kinder un hatte bei jedem kind null wehen sie wusste nur das es los geht und hat sich ins auto gesetzt un ist 30km ins KH gefrahren hat es geboren und null schmerzen gehabt.
finde ich auch erstaunlich :)
vllt hab ich ja auch das glück :D

lg
corinna
mit #ei Etienne unterm #herzlich 22ssw #baby

Beitrag von ida-calotta 01.03.11 - 10:00 Uhr

HallO!

Hatte sie wirklich 28 Stunden richtige Wehen alle 2-5 MInuten?

Wenn ich von der ersten Wehe an rechne hatte ich auch Wehen von Knapp 30 Stunden. Für die Hebammen und Ärzte zählt der Wehenbeginn/Geburtsbeginn erst wenn sich wirklich was tut und die Wehen regelmäßig in kurzen Abständen kommen. Ich lag 5 Stunden mit Wehen im Kreißsaal und bekam letztlich einen Not-KS. Ich empfand die Wehen wesentlich schlimmer als die KS-Schmerzen hinterher. Meine Bettnachbarin wurde geschnitten, die konnte nichtmal sitzen, geschweige denn richtig aufs Klo gehen. Sie hat geweint vor Schmerzen und vor allem vor der Angst das erstemal Stuhl zu lassen.

Es kann aber auch anders laufen. Eine sehr gute Bekannte hat grad ihr 2tes bekommen. Beim 1. war sie 2 Stunden im Kreißsaal und ist hinterher zu Fuß auf die Wochenstation gelaufen, beim 2. waren es grad mal 40 Minuten ohne irgendwelche Komplikationen etc.

Aufgrund meiner pers. Erfahrung tendiere ich diesmal gleich zum KS.

LG Ida 24+1

Beitrag von himbeerstein 01.03.11 - 10:07 Uhr

Oh aha.. Nein, dann hatte sie "nur" 12 Stunden Wehen. Gut zu wissen. :-D

Beitrag von supersand 01.03.11 - 10:21 Uhr

Witzig... ich glaube, GENAU solche Stories wollte die Schreiberin jetzt hier NICHT hören... #augen

Beitrag von ida-calotta 01.03.11 - 10:53 Uhr

Sorry, das ist nunmal meine Erfahrung. Jeder empfindet es anders und man sollte mit solchen Geschichten umgehen können.

Beitrag von mar3950 01.03.11 - 10:01 Uhr

Hi,

also das eine Geburt kein Sparziergang ist, weis jeder. Aber es muss nicht immer schlimm sein!

Habt ihr kein anderes KH wo du entbinden kannst???Ich würde mir erstmal ein Paar angucken und dann nach Gefühl entscheiden.
Also da wo ich denke, dass Kind und Mutter gut versorgt sind!

Sonst Kopf hoch!Das wird schon!

Das Kind muss ja irgendwie raus;-)

LG

Beitrag von mama-mia1 01.03.11 - 10:02 Uhr

Hallo,

ich finde, dass man bei der Geburt in einem Transe ähnlichen zustand ist und es im nachhinein nicht mehr so schlim empfindet.

sonst kann ich es mir nicht anders erklären, dass ich wieder normal endbinden möchte, obwohl ich bei der ersten Geburt einen früzeitigen blasensprung ohne wehen hatte, musst eingeleitet werden, ich lag 16.st. in den Wehen, PDA wurde verstochen (hat nur auf einer seite gewirkt) ich bekam einen kleien Darschnit (wurde aber zu eng zusammengenäht - hatte noch ein halbes jahr nach der Geburt schmerzen beim GV) undt rotzdem möchte ich wieder normal endbinden.

mache dir keien Sorgen wird schon alles gut gehen!!! :) udn wenn du dein Baby in den armen hast, hast du jeh alles vergessen, versprochen! ;)

GLG

MIA (12.SSW)

Beitrag von trixie04 01.03.11 - 10:03 Uhr

Hi....

ich kann dir ein beispiel von meiner freundin nennen...
zwei kinder und zwei geburten unter 3 stunden!!!
beim ersten kind weiß ich nicht genau wies war, aber beim zweiten war sie bei der hebi zur vorsorge und da war ihr muttermund schon 3cm auf, sie hat nix davon gemerkt, dann hat sie ihren mann angerufen und bis der da war, war der mumu schon 5 cm auf, dann hats noch ne stunde gedauert und die kleine kam zur welt, meine freundin hat gemeint, sie hatte vielleicht 3 presswehen und das wars, die wehen ansonsten hat sie eher als mens-schmerzen wahr genommen!!!

die geburt von meinem sohn war anstrengend und schmerzhaft, deswegen erzähl ich mal lieber nix davon.

es ist doch aber so, dass jede frau die wehen unterschiedlich schmerzhaft empfindet, wie es bei dir sein wird, kannst du erst wissen wenns soweit ist, wenn du aber was für die schmerzen brauchst, dann sag es der hebi und rede im vorfeld mit deinem fa über eine pda, du brauchst sie ja net zu nutzen, wenn du net willst, aber es wäre dann schonmal ein rückhalt für die geburt, der dir vielleicht mehr sicherheit gibt!

LG und alles gute Trixie #winke

Beitrag von himbeerstein 01.03.11 - 10:09 Uhr

Ok, krass.. WOW #schock
Ja wenn es sowas auch gibt, dann hoffe ich mal dass es so ähnlich bei mir auch wird #schein
Und ja... im Endeffekt muss das Kind raus. Aber dass die Geburten SOOO unterschiedlich sind und empfunden werden.. verrueckt #gruebel

Beitrag von fudel123 01.03.11 - 10:04 Uhr

Hallo,

also ich will nicht behaupten das die Geburt meines Sohnes schmerzfrei war, das wäre schon gelogen. ABER, von dem Moment an wo ich gemerk habe das es echt Wehen sind bis er da war waren es ca. 3 Stunden. Ich habe im Geburtshaus entbunden, dort war es schön, ruhig, angenehme Umgebung, nette Hebamme. Nach 4 Stunden war ich wieder zuhause. Ich habe meinen Sohn im Wasser zur Welt gebracht, und als ich aus der Geburtswanne geklettert bin habe ich gesagt: wenn das alles war, dann bekommen wir noch eins.
Ich glaube ein bißchen der Schlüssel zu einer schönen Geburt ist, das man zum einen keine Angst davor hat. Wer Angst hat verkrampft, und das ist nur mal nicht so gut. Zum anderen finde ich eine schöne Umgebung wichtig. Wenn man sich sicher und gut aufgebhoben fühlt kann man sich auch leichter fallen lassen.
Laß Dir nicht so viele Hororgeschichten erzählen. Es gibt auch schöne Geburten.

LG, Fudel123

Beitrag von himbeerstein 01.03.11 - 10:11 Uhr

Oh wie geil. Ins geburtshaus in die Wanne wollte ich auch, aber da haben mir eben alle von abgeraten weil dort die medizinische Versorgung nicht angeboten wird und die erste Geburt wäre eh so schlimm das man PDA braucht.. hmm.. stimmt also nicht. #kratz Dann vielleicht doch wieder Plan A? #huepf

Beitrag von fudel123 01.03.11 - 10:15 Uhr

Das ist totaler Quatsch. Zum einen gibt es auch eine Medizinische Versorgung im Geburtshaus. Und bei mir war es auch die erste Geburt, und ich habe über eine PDA nicht mal nachgedacht. Im Geburtshaus gibt es auch Sachen zur Schmerzlinderung, wenn man was braucht. Aber ich fand es so schön dort das ich mich einfach fallen lassen konnteund alles ganz einfach seinen Gang ging. Ich habe gar nichts an Schmerzmitteln gebraucht, und ich bin fest davon überzeugt das es daran lag das dort alles so harmonisch war. Ganz anders als es in Krankenhäusern ist.

Beitrag von qrupa 01.03.11 - 10:28 Uhr

Solche Kommentarte kommen in aller Regel von Menschen die sich nie ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
In meinem GVK für Hausgeburten (ist ja nicht viel anders als Geburtshaus) haben von 10 Frauen 6 ihr erstes Baby bekommen und alle zu Hause und alle sagen beim nächsten Mal wieder so. Meine eigene Geburt (auch zu Hause) war lang (36 Stunden), ja, sehr anstrengend, ja auch das, aber ein wundervolles und einmaliges Erlebnis. Schmerzmittel habe ich nicht einen Moment vermisst, weil ich was viel besseres hatte, eine rundum großartige Betreuung und die Möglichkleit alles zu tun und zu lassen was ich wollte und was mir gut tat. Meien hebamme hat Angeborte gemacht wenns ei das gefühl hatte mir würde dieses oder jenes vielelicht gut tun, aber zu nichts gedrängt und mich allein entscheiden lassen

Wenn du dir also ein geburtshaus für die Geburt vorstellen kannst, dann mach es , etwas besseres kann dir kaum passieren. Ich kenne massig Frauen die in Kliniken grausige Geburten hatten, aber nicht eine die ihre Haus- oder Geburtshausgeburt so empfunden hätte.

Beitrag von supersand 01.03.11 - 10:35 Uhr

Oh Mann, wer erzählt Dir denn solchen Quatsch?! Überleg mal wie viele Millionen Frauen (in ärmeren Ländern) ihre erstgeborenen Kinder OHNE PDA bzw. ohne Ärzte auf die Welt bringen.

Es ist möglich. Die Hebamme hat uns im Kurs gesagt, daß der Körper so gemacht ist, daß man es schafft. Man jammert zwar "ich kann nicht mehr", aber nach 3 Stunden sagt man das immer noch und dann geht es nochmal ein paar Stunden mehr.

Sie hat es mit einem Anstieg auf einen steilen Berg verglichen. Man japst schon relativ weit unten, aber man geht trotzdem immer weiter. Man kann die Geburt auch mehr als körperlich-sportliche Herausforderung sehen, anstatt als Schmerz.

Den Vergleich fand ich SEHR treffend.

Beitrag von maybelle 01.03.11 - 10:05 Uhr

*grins*
Ich kann leider nicht viel anderes sagen, meine persönlichen Erfahrungen sind ähnlich. Es war Heiligabend und Sprüche wie: dass ich froh sein soll dass ich nicht im Stall liege, hatte meine Hebamme drauf.
Es gab eine PDA, einen Dammschnitt und die Saugglocke kam auch zum Einsatz.
Ich durfte mich während der Wehen nur von rechts nach links drehen, durfte nicht herumlaufen oder in eine angenehme Position gehen, weil Kind noch nicht im Becken war.
Aber weißt Du was, im Nachhinein war es nicht schlimm. Weiß nicht warum, aber mich hat es tatsächlich absolut für alle Widrigkeiten entschädigt, dass ich meine gesunde Tochter im Arm halten konnte.
Für mich war die erste Geburt schlimmer, die Geburt per Kaiserschnitt war an sich relativ schön, allerdings kam mein Sohn mit einen offenen Bauch zur Welt und mußte gleich beatmet und operiert werden. Er schwebte in Lebensgefahr und ich mußte 3 Tage warten, bis ich ihn sehen durfte. Die Ängste, dass ich mein Kind vielleicht nie lebend sehen werde und so weiter, dass war schlimm.
Also mach Dir keinen Kopf, es wird alles gut gehen und immerhin hast Du danach ein kleines, süßes Würmchen im Arm.
Trotz meiner Erfahrung bekomme ich noch ein Kind und naja, die Geburt gehört eben dazu.

LG Yvonne

Beitrag von 03122001 01.03.11 - 10:05 Uhr


Also ich denke jede Frau, die noch kein Kind zur welt gebracht hat, sollte sich durch irgendwelche Horrorgeschichten in riesige Angst versetzt fühlen.

Klar das die Geburt kein Zuckerschlecken ist, aber die Geburtsschmerzen werden von jeder Frau anders wargenommen und empfunden.

Mach Deine eigenen Erfahrungen :-)


LG Sara

Beitrag von sophiamarie 01.03.11 - 10:06 Uhr

Ja ich.................ich fand die Geburt von meinem Sohn nur schön.Klar sind die Wehen schmerzhaft aber es ist aushaltbar.Da sich mein MUMU nur langsam geöffnet hat hab ich nach 11Std Wehen ne Pda bekommen und ehrlich es war überhaupt nicht schlimm.Danach war ich so Entspannt das sich mein MUMU recht flott geöffnet hat.Die PDA wurde nach meiner Fruchtblasen sprengung ausgestellt damit ich merke wo ich hinpressen soll!Als die Presswehen kamen hab ich wieder alles mitbekommen,das ist anstrengend und schmerzhaft aber in den meisten fällen sind die Würmchen nach 3Presswehen da also aushaltbar und der Moment wenn sie dir dein Kind in den Arm legen ist soo toll.Unsere hebi hat uns erst mal ne 1/2Std kuscheln lassen erst dann wurde der kleine vermessen und ich genäht.Hatte nen Dammriss 2Grades und gemerkt hab ich es unter der Geburt das nicht war total geschockt als die Ärztin zu Nadel und Faden griff;-).Naja im Grunde ist alles aushaltbar und nein kurz vorm Sterben bist du auch nicht.Kopf hoch es wird bestimmt ne schöne Geburt#liebdrueck
lg Sophia die sich wie Bolle auf ihre 2.Geburt freut#huepf#huepf

Beitrag von shanthi-dd 01.03.11 - 10:07 Uhr

Hallo,

ich reagiere immer etwas genervt wenn ich diese postings lese, also bitte fühle dich jetzt nicht persönlich angesprochen....

ich kann dir nur sagen, das es typisch deutsche frau ist, die alles dramatisieren muss....ich habe drei kids und bin jetzt wieder schwanger....und freue mich schon jetzt auf die entbindung...es waren die schönsten momente die ich erlebt habe! meine erste war auch 24 stunden und pda und saugglocke, meine anderen beiden gingen besonders schnell 4 stunden und 2 stunden aber immer mit wehentropf. und wehentropf ist kein zuckerschlecken glaube mir. aber was ich sagen möchte, unsere frauen jammern immer sehr viel rum und dramatisieren hinterher immer noch so furchtbar, anstatt glücklich zu sein. vorallem stolz darauf zu sein diese außergewöhnlichen momente erleben zu dürfen. ich würde nieals einen ks machen außer das baby wäre in gefahr. denn auch wenn man hart kämpft während einer geburt, es ist das natürlichste seit menschengedenken. und ich finde es traurig das man immer so negativ darüber spricht. jede frau sollte stolz darauf sein, es überstanden zu haben. und der körper schüttet doch wahnsinnig viel adrenalin aus, sodass wir eine geburt doch auch etwas vernommen wahr nehmen. es ist meiner meinung nach unsere mentalität immer zu jammern anstatt positiv zu denken und ich finde das bitter schade denn viele viele frauen auch du machen sich unnötig sorgen, belasten sich selbst und das baby, stressen sich und das baby, und das kann nicht gut sein. wenn man mit einer gewissen sorge und anspannung an eine entbindung geht ist das ok aber man sollte mehr vertrauen in die natur und sich selbst haben, auch ins baby. sorry aber ich denke immer an andere kulturen, die nicht ansatzweise die medizinische möglichkeit hätten zu helfen wenn es sein muss. es gibt immer mal zwischenfälle, nicht immer läuft alles perfekt, aber mein gott, 1000 ende kids werden täglich geboren, wann hört man solche geschichten wie bei dir? auch deiine freundin sollte sich jetzt entspannen und froh und dankbar sein das jetzt alles vorbei und gut ist!

also freu dich das du deinem Kind das leben schenken darfst und vorallem wenn du das auf natürlichen wege kannst. sei stolz auf dich und dein babay was ihr leistet, und genieß die schönen momente!!

alles gute

shanthi

Beitrag von himbeerstein 01.03.11 - 10:17 Uhr

Ja.. das dachte ich mir eben auch.. Sie sagte ohne PDA hätte sie nicht ueberlebt und ich musste sofort an die Frauen in Afrika, Paskistan und co denken. das war der einzige Satz wo ich dachte. .Naja, wenn das sooo wäre dann wären wir schon ausgestorben.
Also alles ein bisschen ueberkocht, ja? :-)
Am ende kann ich ja eh nichts anderes mehr machen als abwarten. Aber ich war immer so wunderbar entspannt, das will ich zurueck haben und nach den ganzen tollen Antworten hier glaube ich: ICH KOENNTE UEBERLEBEN!!! #ole#huepf

Beitrag von supersand 01.03.11 - 10:42 Uhr

#huepf Jaaaa! Es gibt eine Überlebenschance!!! ;-)

Hatte auch Wehentropf und selbst das ging ohne PDA. Wichtig ist, konzentriert zu atmen! Es ist vergleichbar mit einer meditativen Übung, bissl wie Yoga. Gut, am Ende war es eher wie Tennis, da ich mich angehört habe wie die Navratilova auf dem Platz, aber das MUSS auch so sein. So kann man die Wehen total gut wegatmen und wegtönen.

Viel Glück! Du schaffst das auch!

LG,
Sandra

Beitrag von nadinsche77 01.03.11 - 10:09 Uhr

Hi,

ich kann dir nicht nur ein bisschen, sondern was KOMPLETT anderes erzählen, und zwar meine erste Geburt (in Kurzfassung):

Sie dauerte vom Beginn der (richtig schmerzhaften) Wehen noch ca. 3 Stunden. Und man sollte sich klar machen: Wehen tun natürlich weh, aber man hat dazwischen immer Wehenpausen!

Ich hatte weder PDA noch sonstige Schmerzmittel, sondern habe eine entspannte Wassergeburt erlebt.

Wurde auch weder geschnitten noch bin ich gerissen.

Mir ist auch klar, dass ich großes Glück hatte, solch eine tolle Geburt erleben zu dürfen. Aber ich will dir damit auch einfach sagen: Es muss nicht so kommen wie du es gehört hast. Leider hört man als Schwangere nur immer und immer wieder diese Horrorgeschichten und viel zu selten Berichte von einer ganz normalen Geburt. Aber da gibt's ja auch meistens nicht so viel zu erzählen ;-)

Also - in diesem Sinne wünsch ich dir eine tolle Geburt!

LG
Nadine

Beitrag von kaeseschnitte 01.03.11 - 10:10 Uhr

hi himbeerstein
bei mir wurde bei et +12 eingeleitet und die geburt war okay, trotz 4200g-kind. ich war zwar sehr froh um die pda, weil danach war es wirklich ein spaziergang. davor war es ab den ersten, spürbaren wehen ca. 4 stunden lang recht okay und aushaltbar. dann wurde es fies und ich habe die pda gewünscht und bekommen. dann ging es nochmals ca. 4 stunden und mein sohn war da.
ich bin zwar weit davon entfernt, die geburt als "schönstes ereignis in meinem leben" zu bezeichnen. aber es ging und war nicht traumatisch, das ergebnis dafür ein traum. und was ich in den zwei wochen nach der geburt extrem cool fand: ich habe richtig gespürt, wie meine kraft zurückkehrt.
die leute, die dir solche horrorgeschichten erzählen, sind aber auch ganz besonders feinfühlig...#kratz
grüsse
ks

Beitrag von erstes-huhn 01.03.11 - 10:14 Uhr

Lies besser von der Geburt meiner Tochter:

erste Wehe: 18.05
ins Krankenhaus, in den Kreissaal, eine Hebamme, die ganz schnell die Ärztin holte, ich ein paar mal auf der Suche nach der richtigen Lage oder was auch immer, die Hebamme eröffnet die Fruchtblase, die Ärztin kommt, meine Tochter kommt - 20.33 Uhr!!!

Kopfumfang: 37,5cm (51cm, 3880g) - kein Schnitt, kein Reißen - gesundes Baby, glückliche Eltern.

SO kann es auch gehen!!!!!

Beitrag von ellewoods 01.03.11 - 10:17 Uhr

Tja, scheinbar ist es ein Volkssport Schauergeschichten über die Geburt zu erzählen.

Was Du Dir auf jeden Fall behalten kannst:

1. Klar tun Wehen weh, aber die Natur hat die Frauen grundsätzlich so geschaffen, daß das auszuhalten ist. Und wenn nicht - dafür haben schlaue Menschen eben Schmerzmittel erfunden. Niemand bekommt einen Preis für besondere Tapferkeit verliehen und wenn Dir z.B. unter der Geburt nach einer PDA ist, dann frag' danach. Angst vor der Spritze wirst Du in dem Fall nicht mehr haben. Und je weniger Du Dich verkrampfst, umso besser für den Geburtsverlauf. Kannst Du die Wehen gut veratmen und brauchst keine Medikamente: auch super.

2. Jede Geburt verläuft anders. In meinem ersten GVK habe ich noch "gelernt": Wehen beginnen langsam, jeder Zentimeter MuMu-Öffnung dauert 1 Stunde,... Kann alles sein, muß aber nichts. Ich hatte einen Blasensprung, eine Viertelstunde später begannen Wehen im 3 Minutentakt und mit ziemlicher Intensität. Ein heftiger Start, aber dafür war die vollständige MuMu-Öffnung in weniger als 2 Stunden erledigt...
Kann alles möglich sein und alles hat seine Vor- und Nachteile.

3. Dammschnitt oder -riss, Kristellerhilfe oder Saugglocke, hört sich schlimmer an als es ist und wird manchmal eben einfach notwendig.
Unter der Geburt merkst Du von Rissen oder Schnitten ohnehin nichts (und nicht nur wegen der Wehen, sondern weil Deine ganze Aufmerksamkeit i.d.R. nach innen gerichtet ist).

3. Je besser Du Deinen Körper kennst, umso besser wirst Du auch das Geburtsgeschehen einschätzen können. Das hilft ungemein um Vorschläge der Hebamme oder auch medizinische Interventionen (wenn überhaupt nötig) zuzulassen, da Du dann einfach ein besseres Gefühl für
Dich und die Verfassung Deines Babys hast. Körperarbeit ist also immer von Vorteil.

4. Bleib offen für alles, je weniger Du Dir den Geburtsverlauf vorstellst oder vielleicht sogar idealisierst umso entspannter kannst Du das was auf Dich zukommt geschehen lassen. Und bist hinterher nicht enttäuscht, falls es doch anders kommt.

Alles wird gut,
ellewoods