Wie macht Ihr das? Zweijähriges Kind regelmäßig zu dem KV

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von funny_steffi 01.03.11 - 10:14 Uhr

Hallo zusammen,

meine Frage steht ja eigentlich schon oben.

Mein Sohn ist zwei....der KV hat am Anfang nicht wirklich Interesse an seinem Sohn gezeigt. Irgendwann ist es ihm aber doch noch eingefallen, dass er einen Sohn hat.

Naja, im Mai hat er ein Jahr Kontakt zu ihm.

Mein Sohn hat jetzt zweimal dort geschlafen. Ich habe dem KV das Reisebett erstmal zur Verfügung gestellt, auch den Autositz bekommt er, wenn er ihn abholt oder irgendwo mit ihm hin möchte.

Beim letzten Übernachtungsbesuch hatte der KV immer noch keine Reisebettmatratze besorgt, gestern habe ich ihm ne Mail geschrieben, wegen einer Matratze und nein er versucht eine bis Samstag zu bestellen....

Mcih regt es sowas von auf....das kann doch nicht wahr sein.

Es kommt noch hinzu, dass er im Einzelhandel arbeitet und Samstag dann dementsprechend bis 18 Uhr arbeiten muss.

Nun zur eigentlichen Frage,

Wie macht Ihr das mit einem zwei jährigen? Geht er/sie schon regelmäßig übers WE zu dem KV?

Ist es dann zuviel verlangt, wenn er diese regelmäßigkeit haben will, er dann halt auch alle zwei Wochen zu sehen sollte, dass er den Samstag seinen freien Tag hat???

Irgendwie richtet er es sich immer so ein, wie es ihm am besten passt.

LG Steffi

Beitrag von ppg 01.03.11 - 10:28 Uhr

Bei alles Liebe - Du stellst Dich an!

Warum soll sich der Vater jetzt selber ein Bett kaufen? Du könntest ihm doch weiterhin das Reisebett zur Verfügung stellen. Zumal das bett eh nur noch max. ein Jahr nutzbar ist.

Dafür hast Du Dir nun wahrlich keinen Heiligenschein verdient.

Je jünger die Kinder mit dem Umgang über Nacht anfangen, desto Problemloser ist das für sie. Also wenn Dein Sohn bislang keine Probleme hat, dann gönn ihm seinen vater auch weiterhin.

Besonders heftig find ich hier diesen Spruch:
Es kommt noch hinzu, dass er im Einzelhandel arbeitet und Samstag dann dementsprechend bis 18 Uhr arbeiten muss.

Sag mal, dreister gehts nimmer, oder? Mit diesen Job und den unchristlichen Arbeitszeiten finanziert der Vater den Unterhalt - und auf den verzichtest Du ja nicht, nur damit der Vater mehr Freizeit hat.

Es wäre schon, wenn der Vater an den Umgangstagen frei hätte, aber es ist keine Pflicht. Außerden weiß ich aus erfahrung, das man an den freien tagen, noch weniger Zeit hat, weil auf diese tage alle besorgungen geschoben werden, für die einen sonst die Zeit fehlt.. Ist doch vollkommen logisch und nachvollziehbar, das der KV die Umgangswochenden so legt, wie es ihm am besten passt.

Was willst Du eigentlich?

Das Sohn und Vater Spaß miteinander haben oder dem KV eins reindrücken???

Ute

Beitrag von funny_steffi 01.03.11 - 10:42 Uhr

Hallo Ute,

erstens bekomme ich von ihm kein Unterhalt, der Herr zahlt nicht.

Ich habe kein Problem damit, dass er das Reisebett hat und verlange auch nicht, dass er sich eines besorgt. Ich finde es nur völlig fürn Arsch, dass er sich keine Matratze besorgt.

Ich habe auch nicht vor, meinem Sohn den Umgang mit seinem Vater zu unterbinden, es ging mir um die Nächte, wollte nur wissen, ob andere Frauen, ihre zweijährigen schon regelmäßig zu dem KV an den We gehen.

Der KV hat nie frei an den Samstagen, von daher......er legt es sich so wie es ihm am besten passt....ich bin immer diejenige die springt......um es halt auch passend für ihn zu machen.

In eigentlicher Sache ging es um die Matratze, er will seinen Sohn sehen, was völlig in Ordnung ist und ich auch froh darüber bin, dass es so gekommen ist, andersseits besorgt er sich keine Matratze, was ja nun wirklich wichtig ist. Oder möchtest du die ganze Nacht auf einem Gestänge schlafen welches nur mit einer hauchdünnen Matte bedeckt ist???

Selbst unsere Matratze gebe ich logischer Weise mit aber irgendwann muss doch mal gut sein...

Und ja, ich habe auch im Einzelhandel gearbeitet, werde dies auch wieder tun, wenn der kleine im Kiga ist...von daher weiß ich auch, dass man seine freien Tage so legen kann wie man sie braucht.

Beitrag von redrose123 01.03.11 - 10:49 Uhr

Dann klage Ihn ein, die Matratze scheint euer kleinstes Problem zu sein.

Und ja wir hatten die Kinder von anfang an alle 14 tage übers We ;-) Warum auch nicht?

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 01.03.11 - 10:56 Uhr

hallo steffi,

ich bin eine NEXT die alle 2 wochen das kind ihres freundes bei sich hat, von freitag bis sonntagabend.

die lütte ist 21monate alt und schläft bei uns ebenfalls im reisebett, seit dem sie 8monate alt ist.

eine matratze haben wir ebenfalls nicht,aber bisher klappten die nächte auch so ganz gut.

im reisebett liegt diese dazu gehörige matte und drüber haben wir eine decke gelegt, das mäuschen im schlafsack rein und gut,..

ich habe den eindruck das du dich daran hoch ziehst. die matratze ist nicht das wirkliche problem glaube ich, eher ein zwiespalt zwischen den erwachsenen.

wenn es dich so dermaßen stört, ersteigere eine, gebe diese bei der übergabe am we mit und hau von mir aus noch einen spruch mit rein.



wer passt auf den kleinen dann auf wenn der kv arbeitet?
ist es dein eigentliches problem, das er dann auch fremd betreut wird?

du sagst du kommst aus dem handel, viele meiner bekannten auch, aber du scheinst einen sehr tolleranten chef gehabt zu haben wenn du dir deine freien tage so legen konntest wie du das für richtig empfunden hast. meine bekannten können das alle durch die reihe hinweg nicht,..#schwitz


vg

Beitrag von ppg 01.03.11 - 11:35 Uhr

Den Unterhalt kannst Du einklagen - das wiederum macht nur Sinn sofern er über Selbstbehalt verdient.

So wie ich Dich einschätze hast Du das sicherlich schon überprüft.

Ich persönlich würde auch keine Matratze kaufen, sondern mein Kind mit mir im Bett schafen lassen. Gerade wenn man wenig verdient, sollte man schauen, das das wenige Geld sinnvoll ausgegeben wird - Und da halte ich den Eintritt im Indoorspielepark eben für sinnvoller , als eine Matratze, die nur noch ein paar wenige Monate nutzbar ist.

Ich habe früher auch im Einzelhandel gearbeitet, da sind die freien Tage festgelegt gewesen. Meine Freundin arbeiet aktuell im Einzelhandel, da ist es genauso. Du hast damals eben Glück gehabt, wenn Du frei haben konntest, wann immer Du wolltest. Das ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Ute

Beitrag von funny_steffi 02.03.11 - 00:48 Uhr

Hallo Ute,

mensch machst du dir schnell ein Bild von Menschen die du so gar nicht kennst sondern lediglich zwei Texte verfasst haben.

Zum Thema Unterhat, ja ich habe eine Beistandschaft laufen und bekomme Unterhaltsvorschuss.

Die ganze "Geschichte" ging mit dem KV über das Gericht, weil er ja nicht der Vater wäre...usw.....

Wie schon geschrieben, habe ich kein Problem damit, dass er das Reisebett hat und ich ihm auch den Autositz gebe (was ich eigentlich nicht so gerne möcht, also den Sitz, ich es aber trotzdem mache, gerade damit mein Sohn seinen Vater sieht und Bezug zu ihm hat).

Ich hatte immer gesagt, wenn der KV sein Sohn kennenlernen möchte, dann stehe ich dem nicht im Wege....

Es soll ja nun zur Regelmäßigkeit werden, dass er halt alle zwei Wochen dort schläft und gerade deswegen finde ich es wichtig, dass mein Sohn eine richtige Matratze hat....

Ich musste auch alles selbst bezahlen und da hat keiner gefragt wie ich das mache,....und das Ganze ohne Arbeit (außer nen 400€ Job). Eine Reisebettmatratze kostet ca. 30€ und die sollte ja wohl ein Vater für sein Sohn übrig haben....

GUt, dass er seine freien Tage vielleicht nicht so legen kann, eine Sache, andere Sache, er ist der Filialleiter und ich denke doch, dass er die Dienstpläne schreibt, da es eine super kleine Filiale ist, dort arbeiten ca. 3-5 Mann, kann man es doch mit denen besprechen, dass man halt alle zwei Wochen seinen Sohn da hat und deswegen frei machen möche...

Naja......

Gruß

Beitrag von clautsches 01.03.11 - 10:33 Uhr

Warum sollte er es sich nicht so richten, wie es ihm am besten passt? Ist doch irgendwie logisch.. ;-)

Ich mach es dem Papa meines Sohnes immer so einfach wie ich kann - und profitiere dann umgekehrt, wenn ich selbst spontan was unternehmen will.
Ein Kinderbett hat der Papa nicht, unser Sohn (fast 4) schläft mit ihm zusammen im Bett. Ein Auto hat der KV auch nicht - insofern erübrigt sich die Kindersitz-Frage und ich bringe den Zwerg immer und hole ihn wieder ab.

Ich finde es sehr wichtig, den Kontakt zwischen Papa und Kind zu fördern und zu unterstützen. Ein Wochenende alle 2 Wochen ist das absolute Minimum! Stell dir das mal umgekehrt vor!

Gruß von
Claudi

Beitrag von redrose123 01.03.11 - 10:51 Uhr

Ich denke auch in diesen Fällen sollte man ruhig durhcatmen und überlegen wie man sich selbst in so einem fall fühlen würde.

Ich find es auch schlimm wenn man hier den Vätern oftmals nur das wirkliche minimum an Kontakt anbietet oder verbietet das Vater und Kind alleine für sich sind weil .....Gründe haben hier einige oft gleich zur hand....

Beitrag von funny_steffi 01.03.11 - 10:55 Uhr

Hallo Claudi,

ja ich sehe es auch sehr wichtig an, dass der Kontakt alle zwei Wochen statt findet (auch übers WE). Ich weiß nur nicht, ob mein Sohn mit seinen zwei Jahren, da noch nicht zu klein für ist.

Das woanders schlafen kennt er, er hat sehr früh schon bei seiner Oma geschlafen....da gibt es auch kein Theater.

Spontan sein, kann ich leider nicht, weil der Vater immer irgendwie arbeiten muss...darum fragte ich, ob ich es von ihm "verlangen" kann, dass er alle zwei Wochen den Samstag frei macht. :-)

Das mit dem Kindersitz ist für mich kein Problem, ich bringe ihn auch sehr oft zu seinem Vater, ich wollte eigentlich nur damit verdeutlichen, dass er diesen auch von mir bekommt, wegen der Matratze ;-), ich stelle ihm alles zur Vefügung und er schafft es nicht, sich eine Matratze zu besorgen.

Ich bin schon am überlegen ob ich eine kaufe, ihm die Samstag mitgebe aber auch gleich das Geld dafür bekomme. dann denke ich jedoch wieder, dass ich es ihm wieder einfach gemacht habe und er sich in Sachen Sohn ja auch ein wenig mehr Gedanken machen könnte....:-p

Naja, mal schauen was hier noch so an Meinungen kommen...oder ob man hier weiter angegriffen fühlt....;-)

LG

Beitrag von redrose123 01.03.11 - 11:01 Uhr

Wann sollte ein Kind denn übers WE beim Vater bleiben? Und warum ? Klar kann auch ein so kleines Kind über nacht beim Papa sein, kommt auf das Kind eben an, die TOchter meines Mannes war auch 2 damals und schlief von anfang an alle zwei wochen bei uns.

Nein kannst du nicht verlangen, Unterhalt kannst du aber verlangen geh mal zu einem Anwalt damit er einen Titel macht,.....


Für Anschaffungen Geschenke und Kleider etc bin ich als neue zuständig ;-) Männer sind da ein wenig unbedacht sehs mal so und nicht das er nicht interessiert am Kind sei....Er ist ein Mann....

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 01.03.11 - 11:14 Uhr

Für Anschaffungen Geschenke und Kleider etc bin ich als neue zuständig Männer sind da ein wenig unbedacht sehs mal so und nicht das er nicht interessiert am Kind sei....Er ist ein Mann....


woher ich das nur kenne

;-);-);-);-)

Beitrag von redrose123 01.03.11 - 12:33 Uhr

#rofl Mein Mann liebt seine Kidies nur würde er von sich aus nie sehen wann man das Bett neu bezieht, die Hosen nicht mehr passen usw. usf. :-P

Beitrag von nightwitch 01.03.11 - 11:31 Uhr

Sehe ich das jetzt gerade richtig?

Du besorgst deinem Kind - dem einzigen Menschen, der von dieser dummen Matratze profitieren würde - keine Matratze, damit der Vater nicht denkt, du würdest es ihm wieder leicht machen?

Du trägst also deine Machtspielchen auf dem Rücken deines Sohnes aus?

Unverständlich echt...

Gruß
Sandra

Beitrag von funny_steffi 02.03.11 - 00:53 Uhr

Hallo Sandra,

nein ich spiele hier keine Machtspielchen auf den Rücken meines Sohnes aus, denn mein Sohn bekommt seine Matratze mit....wenn der KV keine besorgt hat.

ich denke einfach nur, dass ich es dem KV leicht gemacht habe und er sich schön die Hände reibt und denkt "ach läuft ja alles, die rennt sogar da hinterher und besorgt mir die sachen schon"!!!!! das ist das einzigste was ich vermeiden möchte....

natürlich bekommt mein Sohn seine Matratze, meinst du wirklich ich setze die Gesundheit aufs Spiel??? Bevor ich das tue, bleibt mein Sohn lieber zu Hause und schläft seelenruhig in seinem Bettchen

Beitrag von nightwitch 02.03.11 - 12:13 Uhr

Ich wollte dir nichts unterstellen, daher die Nachfrage.

Ich persönlich habe kein Problem damit, es meinem Ex so leicht wie möglich zu machen.
Wieso sollte ich ihm auch Steine in den Weg legen?

Letztendlich müssen es dann eh die Kinder ausbaden. Wenn er schlechte Laune hat oder sich über mich ärgert.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich damit einfach weiter komme.

Wenn ich mal außer der Reihe was habe, ist er immer bereit - vorausgesetzt er hat Zeit - einzuspringen.

Auch wenn er jetzt die Kinder fast jedes Wochenende seit der Trennung hatte.

Ich hätte garnicht großartig überlegt und hätte die Matratze einfach schon von Anfang an mit dazu gekauft, wenn ich der Meinung gewesen wäre, die ist notwendig.

Noch mal nen liebgemeinter Tipp:
Auch wenn du das Gefühl hast, du machst es deinem Ex zu leicht: Tu es ... letztendlich profitiert nur dein Sohn davon.

Gruß
Sandra

Beitrag von funny_steffi 02.03.11 - 12:22 Uhr

Hallo Sandra,

ich wollte es auch nur klar stellen, dass ich meinen Sohn dann lieber zu hause schlafen lasse, bevor ich keine Matratze mitgeben würde.

Ich habe heute ne Mail von ihm bekommen, dass er eine bestellt hat.

Es ging mir hauptsächlich einfach nur ums Prinzip. wie schon erwähnt, macht der KV es sich wirklich bequem....ich springe damit mein Sohn auch sein Vater sieht...und ich würde/werde niemals meinen Sohn gegenüber erwähnen, dass ich mich über seinen Vater ärgere...

Naja, mal schauen wie sich das hier alles noch entwickelt, ich muss auch sagen, dass er sich schon einiges geleistet hat, was natürlich noch alles Faktoren sind warum ich mich dann mit Sicherheit wegen einer Kleinigkeit aufrege, und ich deswegen auch schon mehrmals überlegt habe zum JA zu gehen um das zu klären....

LG Steffi

Beitrag von redrose123 01.03.11 - 10:47 Uhr

Hallo,

er macht ja Samstags keine Party er arbeitet. Wann hat er denn dann einen Freien Tag? Das Ihr es so regelt das er den Kleinen Samstag abend holt die Nacht hat und den Sonntag und eben unter der Woche auch mal.

#winke

Beitrag von winnie_windelchen 01.03.11 - 13:03 Uhr

Hi

Meine Meinung: der KV ist ansich dazu verpflichtet dem kleinen ein vernünftiges Umfeld zu schaffen, dazu gehört auch der Schlafplatz. Ganz so eng sehen würde ich es aber nicht. Wenn der junge Matz keine Matratze bekommt dann sollte er mit in seinem Bettchen schlafen können. So macht es Lini ihr Dad auch, wobei dieser auch nur eine 1-Raum Wohnung hat und eh kein Platz wäre.

Zum Umgang: im Normalfall findet bei einem 2 jährigen der Umgang regelmäßig zb. aller 2 Wochen übers WE oder an anderen Tagen statt, wenn ihr das jedoch anders regelt, eben unter euch, und alle damit zufrieden sind, ist das auch in Ordnung.

Das mit dem arbeiten sehe ich genauso wie du. Wenn Umgangstage sind, sollte der KV auch nicht arbeiten und wenn etwas dazwischen kommt, eben zb. berufsmäßig, sollte man den Umgang verschieben.

LG

PS.: Wenn er alles nur so macht wie ihm es gerade in den Kram passt, würde ich mich ans Jugendamt wenden, zwecks einer Umgangsregelung.

Beitrag von a11ure 01.03.11 - 13:48 Uhr

Nachdem Dich hier viele gleich an den Pranger stellen - ich kann Dich verstehen.

Umgang fördern - ja.

Aber zum Vatersein gehört mehr. Auch ein bequemer Schlafplatz und Mitdenken, was die Bedürfnisse des Kindes betrifft - Regelmäßigkeit und Verläßlichkeit gehören dazu.

Da es ihm erst nach 1 Jahr aufgefallen ist, dass er einen Sohn hat, scheint es nicht so weit her zu sein, mit seinem Verantwortungsgefühl - von Unterhalt mal ganz zu schweigen.

Ich würde meine Kinder nur dann über Nacht mitgeben, wenn die Bindung zwischen Vater und Kindern so gut ist, dass es für die Kinder positiv ist und der Vater soviel Verantwortungsgefühl zeigt, dass man sich keine Sorgen machen muß.

Versuch mit ihm zu reden, stell die Bedürfnisse des Kleinen in den Vordergrund, aber mach auch klar, was Dir wichtig ist und warum. Umgekehrt natürlich auch anhören.



Generell zum Diskussionsverlauf: Unterhalt wird i.d.R. für das Kind und nachrangig der Mutter für dessen Betreuung gezahlt. Also tut bitte nicht immer so, als würden sich alleinerziehende Mütter an diesen Zahlungen bereichern und müßten dankbar sein und sich allen (Termin-)Wünschen des Vaters beugen.

Die Betreuung der Kinder endet nicht nach 8 Stunden pro Tag und Urlaub gibt es auch keinen. Also mein Mitgefühl für arbeitende (und hoffentlich zahlende) Väter ist begrenzt.

Wenn eine alleinerziehende Mama hier Probleme / Bedenken in puncto Umgang hat, stellt sie nicht immer gleich an den Pranger - insbesondere bitte nicht diejenigen, die keine eigenen Kinder haben. Meinungen - auch gerne aus anderen Blickwinkeln sind immer gut, aber ich verstehe wirklich nicht, warum hier so eine Anti-Mutter/Pro-Vater-Propaganda herrscht.

Und wenn auf der Elterneben was nicht stimmt, ist das auch nicht immer und ausschließlich auf Verschulden der Mutter zurückzuführen.

#kratz

Beitrag von nadineriemer 01.03.11 - 17:58 Uhr

Hey
so sehe ich das auch!Warum werden die Mütter eigentlich gleich an den Pranger gestellt?
Ich würde dem Vater meiner kleinen überhaupt nichts mit geben.Er zahlt keinen Unterhalt und wenn ein Vater übers Wochenende sein Kind bei sich hat,sollte er auch ein Kindgerechtes Umfeld haben.Schlafplatz u.s.w.

Nadine

Beitrag von ppg 01.03.11 - 19:38 Uhr

so sehe ich das auch!Warum werden die Mütter eigentlich gleich an den Pranger gestellt?

Ganz einfach: Weil es meistens die Mütter sind, bei denen die Kinder leben. Und die sind eben nunmal in der Pflicht den Umgang mit dem abwesenden Elternteil nach Kräften zu fördern!
Zitat:
Verpflichtung zur Förderung des Umgangs

Das Gesetz ermahnt die Elternteile zum Wohlverhalten im Hinblick auf das Umgangsrecht.

So ist die Person, bei der sich das Kind überwiegend aufhält, dazu verpflichtet, insbesondere auf jüngere Kinder erzieherisch dahingehend einzuwirken, dass das Umgangsrecht ausgeübt werden kann. Sie muss die Kontakte des Kindes zum Umgangsberechtigten positiv fördern, um dem Kind Loyalitätskonflikte zu ersparen

Wenn es andersherum wäre, würde ich Dich gerne lamentieren hören, wenn der KV zum Umgang ein ansonsten ungenutztes Reisebett nicht rausgibt.

Ute

Beitrag von nadineriemer 01.03.11 - 20:21 Uhr

Du kennst meine Geschichte nicht,als halte dich was das betrifft zurück.
Ich handele zum Kindeswohl und deswegen bekommt er die kleine nicht,was übrigens auch das Jugendamt befürwortet.
Ich kann nicht und werde keinen Umgang fördern,da er sich einiges geleistet hat,obwohl ich ihm bei seiner Vorgeschichte jede Chance gegeben habe,obwohl alle dagegen waren.Er hat es nicht genutzt und ich warte auch nicht ab,bis was passiert.Ganz klare Sache.
So, hätte er Umgang mit der kleinen wäre ich überhaupt nicht verpflichtet Sachen raus zu geben.Würde er Unterhalt zahlen,wäre das überhaupt kein Problem,aber er zahlt nicht,also würde ich ihm nichts mit geben.So bevor du wieder los schreist,ja ich fange jetzt wieder zu arbeiten an trotz meiner 3 Kinder,was er nicht mal schafft ohne Kinder.Er will nicht arbeiten,weil er nicht zahlen will.Er zahlt für seine 3 anderen Kinder auch nicht.Leider kommt er damit durch.

Nadine

Beitrag von ppg 01.03.11 - 20:29 Uhr

Es geht aber heir nicht um Deinen tragischen Einzelfall - dessen Hintergründe Du ja auch verschweigst - somdern es geht um einen Vater der sich augenscheinlich gut kümmert.


Und es geht hier um eine Mutter, die um den Vater zu erziehen, sogar körperlichen Schaden an ihrem Kind in Kauf nimmt.

Und in diesem Fall ist es wohl auch so, das der Kindesvater gar keinen Unterhalt zahlen kann, weil er zuwenig verdient.

Meine Kinder haben auch keinen Umgang, denn sie wollen nicht mit einem Vater zusammen sein, der sich in ihrer Anwesenheit versucht hat umzubringen. Dennoch bin ich reflektiert genug, anderen Vätern nicht meine eigenen traumatischen Erfahrungen überzustülpen.

Villeicht wäre das auch ein Weg für Dich um in einem öffentlichen Forum objektiv mitzudiskutieren.

Ute

Beitrag von nadineriemer 01.03.11 - 23:41 Uhr

Ich verschweige nichts sondern gebe hier nicht Einzelheiten Preis.
Die beiden Jungs haben guten Kontakt zum Vater und zu seiner Familie,es gab nie Probleme,weil wir miteinander reden.Es musste nie übers Jugendamt oder Gerichte laufen.Wir konnten nie miteinander,aber für unsere beiden Jungs sind wir da und zwar beide.Er arbeitet,verdient aber zu wenig und da helfe ich ihm in allem aus,weil er wollen würde wenn er könnte und er bekommt von mir immer etwas Geld für die Jungs wenn sie dort sind.

Bei der kleinen ist der Vater einfach nur extrem.Er war mir gegen über Gewaltätig,er hat wenn er mich ärgern wollte eine Zigarette vor meinem großen Herzkranken Sohn angezündet,was für meinen Sohn Marvin extreme Folgen haben kann und nur um mich zu ärgern.Er droht mir das Haus ab zu brennen,ich habe lange nicht schlafen können,weil ich einfach Angst hatte.Es gab viele Dinge die ich hier gar nicht aufschreiben möchte.Er arbeitet bei der Gemeinde und ist in den Pausen in die Schule meiner Jungs gegangen,wenn er dort gearbeitet hat,nur um den Jungs irgend etwas vor schreiben zu müssen z.b setz dich nicht hier auf die Stange u.s.w.Es sind nicht mal seine Kinder nur die kleine.
Es ist mitlerweile soweit das der Vater meiner Jungs mit unterschrieben hat,das ich hier weg ziehen soll,womit er einverstanden ist damit seine Jungs da raus kommen.Damit wäre der Kontakt zwichen den Jungs und dem Vater erschwert und das nur,weil selbst der Vater sagt das er nicht will,das die Jungs weiter leiden müssen.Es gibt auch eine Verfügung gegen den Vater meiner kleinen und trotzdem hat so ein Vater noch ein Umgangsrecht.Nur lasse ich es drauf ankommen trotz Drohungen das mir das Sorgerecht entzogen wird,weil er hat ja nie der kleine was getan,sondern nur mir.Ich lasse es mitlerweile darauf ankommen,mit dem Wissen das man mir trotz Umgansverweigerung so ohne weiteres nicht das Sorgerecht entzieht und es steht nicht nur das Jugendamt hinter mir.'Ich will hier nicht weg,weil meine Jungs hier ihren Papa haben und die Familie vom Papa.Sie leiden genug,das tue ich denen nicht auch noch an.So war das genug an Informationen.

Nadine

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