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Forum: Medienwelt

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Beitrag von juli1976 01.03.11 - 11:05 Uhr

Die Hexenjagd hatte Erfolg...

http://www.tagesschau.de/

Beitrag von fred_kotelett 01.03.11 - 11:07 Uhr

Sehr gut,

war Zeit das der Betrüger zurückgetreten ist.
Jeder der sein verhalten immer noch für eine Lapalie hält, kann wohl nicht verstehen welcher Schlag ins Gesicht sein Verhalten für alle war, die sich ihren akad. Grad auf ehrliche Weise verdient haben.

Beitrag von juli1976 01.03.11 - 11:11 Uhr

Glaubst Du die anderen in diesem Verein sind alles Musterschüler?

Wer hat denn da an der Uni geschlafen?
Klar ist das nicht richtig, was er gemacht hat, aber warum kommt das erst jetzt ans Licht?


Beitrag von fred_kotelett 01.03.11 - 11:14 Uhr

Glaubst Du die anderen in diesem Verein sind alles Musterschüler?


Darf ich dann auch im Laden klauen, weil 100 andere das auch machen.

Und zum Thema hat die Uni geschlafen?
Sicher ein valider Punkt. Aber er hat eidesstattlich versichert diese Arbeit nach den wissenschaftlichen Standards angefertigt zu haben. Das ist auch ein strafrechtl. relevantes Verhalten.

Er ist nicht mehr tragbar. Meiner Meinung nach auch kein großer Verlust.

Beitrag von pupsismum 01.03.11 - 11:34 Uhr

Och, vielleicht macht er das einfach Herr Özdemir nach und wird dann der nächste Parteivorsitzende. #schein

Beitrag von tritratrullalala 01.03.11 - 11:56 Uhr

Es kommt gerade jetzt ans Licht, weil ein Jurist, der zu dem Thema gearbeitet hat, sich näher mit "Guttenbergs" Werk beschäftigt hat und eine Rezension schreiben wollte.


http://www.zeit.de/2011/09/Interview-Fischer-Lescano

Beitrag von ciocia 01.03.11 - 14:11 Uhr

Genau! Ich habe die Geschichte nicht von Anfang an verfolgt, daher kenne ich keine Einzelheiten. Sind nicht erst Spiegel-Redaktuere auf die abgeschriebenen Seiten gekommen, weil er u.a. Texte aus dem "Spiegel" eingebaut hat?

Na ja, wie auch immer. Mich hat auch gewundert, dass es seinem Doktorvater nicht aufgefallen ist (oder dem 2 Korrektor) Keine Lust zum Rechechieren? Oder war der Herr so beliebt und gut, dass ihm das schlicht und einfach nicht zugetraut wurde? Erst jetzt wacht der Doktorvater auf, missbilligt und stellt die ganze Arbeit infrage, nachdem er diese wahrscheinlich jetzt erst genau unter die Lupe genommen hat.

Ich habe selbst eine Magisterarbeit geschrieben und weiß, wie mühsam das ist, alle Quellen zu nennen, aufpassen, dass alles richtig zitiert und angegegeben wird. Eigentlich weiß das jeder Student, der seine erste Proseminararbeit schreibt. Ich bin der Meinung, dass die Leute, die diese Arbeit begleitet und korrigiert haben, Mitschuld tragen.

Gruß

Beitrag von hexe3113 01.03.11 - 18:39 Uhr

Hallo,

Du meinst wohl AUSGERECHNET jetzt?;-)

Ja, warum wohl...

Gruß,

Andrea

Beitrag von picaza 01.03.11 - 11:35 Uhr

Sehe ich genauso.

Beitrag von whitewitch 01.03.11 - 11:47 Uhr

So sehe ich das auch!!

Beitrag von gisele 01.03.11 - 12:53 Uhr

wenn du wüsstest wer alles durch lug und betrug in führungspositionen sitzt oder arbeitet...dann wäre halb deutschland nicht besetzt#zitter

Beitrag von fred_kotelett 01.03.11 - 13:10 Uhr

Zumindest ich habe sowohl meine berufl. Position als auch meine akd. Grade durch harte Arbeit erworben.

Ich denke auch das dies bei der überwältigenden Mehrzahl der Fall ist.

Beitrag von gisele 01.03.11 - 13:17 Uhr

leider nicht:-(
sowohl ich als auch mein mann(branche spielt jetzt mal keine rolle);-) kennen genug leute die mit geld oder guten kontakten an höhere positionen gekommen sind...
aber du hast natürlich recht das dies keine vorbildfunktion(sollte ein minister sein) ist...
menschlich gesehen finde ich es sehr schade;-)
sorry fürs schnelle #bla,habe meine tochter auf dem arm:-p

Beitrag von wind_sonne_wellen 01.03.11 - 22:33 Uhr

Oh ja, da hast du leider Recht. Meine Familie hat das grade schmerzlich am eigenen Leib erfahren müssen.
Ar...kriecher kommen weiter, Fleiß und Intelligenz zahlt sich nicht aus im öffentlichen Dienst.

Armes Deutschland!

LG Petra

Beitrag von altehippe 01.03.11 - 16:56 Uhr

Welch Aussage.

Wenn man dann jemanden aber beim Täuschen überführt muss es doch Konsequenzen geben.

Oder findest du es gut, wenn alles mehr Schein als Sein ist?

Beitrag von moonerl 01.03.11 - 23:38 Uhr

Halb Deutschland ?? Du denkst sehr positiv.

Beitrag von jannic27 01.03.11 - 14:24 Uhr

OK
ob er bewußt betrogen hat (bzw. sich alle dem klar war) sei einmal dahin gestellt.

ABER er hat sehr gute Arbeit gemacht, und ich kann nur noch soviel sagen: WAS hat ein DR Titel mit dem Amt als Minister zu tun.
Ich hätte ihn auch ohne Titel, durch seine getane Arbeit, gerne auf einem höherem Posten gesehen.
Das ist jetzt dahin!!!!

Beitrag von sooderso 01.03.11 - 14:58 Uhr

Schon Napoleon meinte: "Das sicherste Mittel um arm zu bleiben, ist ein ehrlicher Mensch zu sein".

Beitrag von haferfloeckchen 01.03.11 - 16:51 Uhr

#pro Seh ich genauso. Wenn so jeder handeln würde, wo kämen wir da hin. Und es war nur die logische Konseqzenz, zurückzutreten. Hätte er das noch früher gemacht, hätte er evtl noch Chancen, in der Politik tätig zu bleiben. Nun ist es allerdings für ihn gelaufen. Guter Politiker hin oder her. Vorbildfunktion ist meiner Meinung nach eben so wichtig.

Beitrag von schaefchen8 01.03.11 - 18:00 Uhr

Genau. Nur einwandfreie moralisch korrekte Politiker an die Macht!
Upps... Wer soll denn dann regieren?

Sag mal, kann mein Chef mich eigentlich als Bürokauffrau kündigen, weil ich meinen Haushalt nicht ordentlich führe?

Ja, ich kann die Wut verstehen, wenn man sich selbst abgrackert hat, und dann so was sieht. ABER der Doktortitel ist weg, Imageschaden da.
Hätte das nicht gereicht?

Beitrag von hummingbird 01.03.11 - 21:27 Uhr

Naja, ich habe mich mit meinem akademischen Grad nicht "ins Gesicht geschlagen" gefühlt.

ICH weiß nämlich, dass ich meinen Titel selbst verdient habe und bin daher noch eher stolz darauf.

Hast du einen akademischen Grad?
Siehst du deine Leistung wegen Hr. Guttenberg geringer an?

Beitrag von moonerl 01.03.11 - 23:36 Uhr

na, dann nenn mal einen !!

Aber einen wirklich Ehrlichen !!

Beitrag von dk_0408 01.03.11 - 11:13 Uhr

Ich finds doof!
Klar ist das für jeden Akademiker ein Erfolg... aber ich denke, er hat die Doktorarbeit vor 5 Jahren geschrieben und dass die JETZT erst darauf kommen finde ich eine SChande und genau abgepasst auf einen für ihn sehr ungünstigen Zeitpunkt! Da haben die Mediengeilen doch nur drauf gewartet!!! Und ich will nicht wissen, wieviele Ärzte einen erschlichenen oder gar keinen Doktortitel haben, obwohl sie es angeben!!! Alles nur PR und Gezicke!!!

Beitrag von twins 01.03.11 - 11:18 Uhr

Ich finde es auch blöde, endlich mal ein toller Politiker.
Ich würde mich nicht wundern, wenn jetzt mal mehrere Doktorarbeiten überprüft werden, was da raus kommt. #rofl
Kann ja nicht sein, das es angeblich nur ein schwarzes Schaf gibt, oder#winke

Sein wir doch mal ehrlich. In Fachbüchern schreibt einer vom anderen ab, ändert ein Wort und schon ist es sein Text. Und wo gibt es da Fußnoten?!?!?

Lisa

Beitrag von maigeist 01.03.11 - 12:09 Uhr

Worin besteht dein aus deiner Sicht seine überragende politische Leistung?

Oder reicht der Adelstitel und die BILD-Kampagne zur Meinungsbildung?

Kannst den rechten Arm wieder runter nehmen.