Tier abgeben

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von cosmashiva24 01.03.11 - 11:59 Uhr

Hallo


da ich hier gerne mitlese wollte ich heute mal einen anstoß zum nachdenken geben..
Oft fällt mir auf das Menschen, die sich von ihrem Tier trennen angegriffen werden, eigentlich ist das sehr schade, ich selbst im tierheim tätig, werde tagtäglich damit konfrontiert und ehrlich gesagt finde ich es besser jemand sucht seinem Tier ein neues zu hause als das er es dann (gerad bei Hunden oder Pfreden) stundenlang einsperrt.


Ich meine lebensumtstände ändern sich manches ist nicht planbar und gerade da sollte man an verantwortungsvoller halter doch auch an das wohl des Tieres denken.

Klar gibt es genügend leute die einfach keine lust mehr haben, aber das liegt wohl eher an unsrer wegwerfgesselschaft.

Täglich kommen verwarloste tiere in unser tierheim wo die leute keinen bock mehr hatten, da denk ich mir nur immer, warum seid ihr nicht schon früher da gewesen, dann hätten wir evt. ein krankes halb verhungertes tier weniger, meist schämen sich ja die leute sograd dafür das tier abzugeben und lassen es vorm tor raus.
In erster linie bin ich aber dafür das wenn man ein tier hat und weiß man kann es nicht behalten aus den verschiedensten gründen sollte man sich erstmal selbt um ein neues zuhause bemühen.

Die anschaffung eines Tieres ist eine große verantwortung und sollte wohl überlegt sein, aber genauso sollte man sich gut überlegen wenn sich die umstände ändern was für das tier am besten ist.


Wenn die tiere bei uns sind werden sie bestmöglichst versorgt und gepflegt und ein tierheim ist ja keine endstation, es wird alles versucht um den besten neuen Besitzer zu finden.

In diesem sinne

Beitrag von hoeppy 01.03.11 - 12:14 Uhr


Hallo,

Ich denke Du kannst so eine Aussage nicht verallgemeinern.

Wer wird denn angegriffen?
Keiner sagt was, wenn jemand schon ewig alles versucht, aber die Katze den Nachwuchs nicht akzeptiert und alles vollpinkelt...

Aber wenn man dann liest, dass die Katze nur alles vollpinkelt weil das Kind nicht erzogen ist, dann reißt einem die Hutschnur. Klar muss dann die Katze gehen... Beim Kind oder gar im eigenen Verhalten liegt ja kein Fehler...

Hier werden meistens nur die "angegriffen", die unbedacht ein Tier abgeben. Da werden Tiere abgegeben nur weil man nicht mehr so oft gassi gehen kann weil man abends ja zu zweit sein Kind "bespielen" muss. Gott lass diese Menschen kein zweites Kind bekommen, denn sonst wissen sie nicht wohin mit dem ersten...

Es werden keine Lösungen gesucht sondern das Tier muss weg.

Und da ist es dann kein Wunder wenn man seinen "Senf" dazu gibt, denn dies hier ist ein Forum in dem jeder seine Meinung posten darf. Wenn es den Beitragseröffnern zu "hart" erscheint, dann brauchen sie es ja nicht öffentlich schreiben das sie keine Lösungen wollen sondern nur daran denken die Tiere abzugeben.

Weißt Du was mir noch bitter aufstößt?! Egal welchen Ratschlag man dann gibt...keiner passt... aber das Tier abgeben passt immer...

LG Mona

Beitrag von cosmashiva24 01.03.11 - 12:23 Uhr

Hallo


sicher hast du ihrgendwo recht, nur wie gesagt wie sieht die alternative dazu aus, das das tier letztendlich doch weggegebn wird meist in einem miserabeln zustand, dann lieber gleich in ein tierheim oder wirklich selbst jemanden suchen.

weißt du am anfang meiner arbeit hab ich immer noch gefragt warum das tier zu uns soll ob es keine andere möglichkeit gibt, die meisten lügen einen sowieso nur an, dann besser das tier gleich weggeben und ihm so die möglichkeit auf ein schöneres zuhause bieten können.

Beitrag von pechawa 01.03.11 - 12:36 Uhr

Hallo,

da hast du natürlich recht!
Ich frage mich nur manchmal, warum die Leute nicht vorher überlegen und ich meine nun nicht die Familie, die sich einen Hund anschafft, sie muss umziehen und findet keine Wohnung, wo Hunde erlaubt sind! Natürlich kann man solange suchen, bis man eine findet, aber ob das dann auch für die Familie passt?
Ich spreche hier von Menschen, die in einer Mietwohnung wohnen und nicht nur 1 Hund haben, sondern gleich 2 oder mehr, bzw. Katzen! Zuletzt gesehen auf RTL! Eine Frau hatte in ihrer Mietwohnung 6 Hunde und 7 Katzen und war sauer, weil ihr gekündigt werden sollte, falls sie nicht 4 der Hunde abgibt! Ich frage mich, was geht in den Köpfen solcher Leute vor?

Aber auch viele Menschen machen sich die Entscheidung schwer, ein Tier abzugeben und dann ist es löblich, selbst einen neuen Besitzer zu suchen und zu finden. Die Idee, das über das Internet zu machen, finde ich allerdings nicht so gut, denn dort ist alles zu anonym und man weiß nicht, wo sein Tier letzten Endes landet!

LG

Beitrag von d4rk_elf 01.03.11 - 13:42 Uhr

Hi,

Du hast schon recht. Was ich hier schade finde das es Leute gibt die ein Tier wegen Allergie abgeben müssen und sofort gesagt wird, das mit der Allergie würde zb. nicht stimmen. Klar, vieleicht tut es das in einigen Fällen nicht, aber es wird erstmal in den Raum geworfen.
Ich kann auch Familien verstehen die ihr Tier abgeben weil nicht mehr so viel Zeit da ist sich um das Tier zu kümmern. Dinge ändern sich!

Ich stand zweimal in dieser Situation unseren Hund weggeben zu wollen/müssen.
Als bei unseren Sohn eine starke Hundehaarallergie festgestellt wurde und uns alle durch die Blume gesagt haben es wäre besser wenn der Hund gehen würde. Zu dem Zeitpunkt war mein Sohn ständig krank, musste einmal mit einer sehr schweren Bronchities ins Krankenhaus. Klar spielt man dann mit dem Gedanken das Tier wegzugeben wenn das Kind ständig krank ist und keiner einem 100% was sagen kann.
Wir haben ihn damals behalten, und unser Sohn reagiert nicht auf unseren Hund! :0)

Dann letztes Jahr, als ich merkte das ich fast keine Zeit mehr für den Dicken habe. Meine Söhne brauchen beide Frühförderung, das heisst viele Termine, dazu dann die Kleine wo dann auch noch turnen, Krabbelgruppe etc. dazu kommen, der Haushalt macht sich auch nicht von alleine. Ich werde wieder arbeiten gehen dieses Jahr. Und da habe ich mich entschlossen ein neues zu Hause für meinen Dicken zu suchen. Da sich aber niemand gefunden hat dem ich meinen Hund anvertraut hätte, reiße ich mir hier jetzt nen Bein aus um ihm auch noch gerecht zu werden.

Tierheim oder Tierschutzverein würde für mich nie in Frage kommen, da er dort sicher nicht vermittelt würde. Auch wenn man sich überlegt ein Tier wegzugeben heisst es nicht das man nicht an ihm hängt.

Aber es soll Leute geben die für´s solche Dinge kein Verständniss haben, da kann man nur hoffen das die niemals in eine solche Situation kommen.

Anders rum, finde ich Leute die ihre Tiere einfach mal so weggeben weil´s ja zuviel Arbeit macht oder weil ein Kind kommt/ da ist ,auch schrecklich.

Es gibt Situationen da ist so eine Endscheidung richtig und vll auch wichtig für´s Tier!

Aber ich denke einfach, hier ist der flasche Ort um solche Gedanken los werden zu wollen!

LG
d4rk_elf

Beitrag von maxundich 01.03.11 - 15:49 Uhr

Hallo, hallo,

ich kenne das andersherum: wir wurden angegriffen als wir ein Tier aus dem Tierheim holen wollten, weil wir 7 Jahre zuvor mal eines abgeben mussten (haben uns damals die Entscheidung nicht leicht gemacht und beim Abgeben Rotz und Wasser geheult).

Aussage vom Tierheimleiter war: Leute, die schon mal ein Tier abgegeben haben, bekommen von uns keines mehr! Gründe ließ er keine gelten. Auch eine Allergie sei seiner Meinung nach kein Grund. Er war der Ansicht, man müßte das Tier ja nicht abgeben, sondern könnte es ja in einem Zimmer separiert halten, damit es nicht mit dem Allergiker in Kontakt käme.

Seiner Meinung nach war es artgerechter, einen Hund oder eine Katze ganztägig mit nur wenig Kontakt einzusperren als den Weg über ein Tierheim zu gehen.

Ich kann nur sagen, manchmal wird Ehrlichkeit bestraft. Wir hätten unseren Mund halten oder einfach lügen sollen. Vermutlich hätte es gar keine Probleme gegeben, wenn wir unser Tier damals einfach ausgesetzt hätten, weil dann ja keiner darüber Bescheid gewußt hätte. Aber das wäre niemals für uns in Frage gekommen. Seitdem kann ich mir aber vorstellen, warum manche lieber diesen Weg gehen, als ein Tier im Tierheim abzugeben.

Viele Grüße
maxundich

Beitrag von sweetelchen 02.03.11 - 02:47 Uhr

Ich wurde als Tierquälerin dargestellt, weil ich meine Hauskatze mal rauslassen wollte, damit sie sich drausen austobt und nicht zuhause.

Tja und wie es aussieht war es eine richtige Entscheidung, sie spielt draußen auf dem Feld wie ein Kaninchen rum. Und kommt zum Schlafen, essen und kuscheln nach Hause.

Beitrag von windsbraut69 03.03.11 - 11:27 Uhr

Falsch.
Es ging darum, dass Du sie trotz Angst und Gejammer gezwungen hast, draußen ihren Spaß zu haben.
Gegen eine Katzenklappe oder offene Tür hätte niemand was gesagt.

Beitrag von tobienchen 02.03.11 - 21:28 Uhr

genauso ist es auch hier in den meisten fällen.

ich hatte vor langem hier gepostet ob jemand unseren kater auf nehmen kann.oh man das war nicht einfach.

es kann ja leider immer zu lebenslagen oder situationen kommen wo es einfach nicht mehr geht.