schwanger und gekündigt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von eckilein 01.03.11 - 12:34 Uhr

Hallo,

ich bin in meiner Probezeit gekündigt worden (ohne Vorwarnung) und habe gleich im Anschluss dem Arbeitgeber mitgeteilt, dass ich schwanger bin (9. Woche)... dann war ich erst mal 2 Wochen krank und war total verzweifelt... Die Kündigung wurde dann eigentlich zurückgenommen. Gestern war dann nach der Krankheit mein erster Arbeitstag. Da hat mich der Personaler psychisch aber so fertig gemacht, so von wegen: rechtlich können sie mich nicht rausschmeißen, aber wenn ich Fehler mach, hagelt es Abmahnungen und wie ich mir das hier weiter vorstelle und überhaupt sei es eine Frechheit, während der Probezeit schwanger zu werden.

Ich muss dazu sagen, ansich gabs hier keine Probleme, ich hab halt ein paar Leichtsinnsfehler gemacht (Schreibfehler etc.), war auch nicht glücklich darüber und auch allgemein hier im Büro nicht so ganz zufrieden, aber ansich hat schon alles gepasst. Aber mein eigentlicher Chef ist anscheinend einfach nicht mit mir klar gekommen... mir ist sowas in meiner ganzen Arbeitszeit auch noch nie passiert....

wenn ich jetzt einfach sage, die sollen die Kündigung aufrecht erhalten, damit ich wenigstens Arbeitslosengeld bekomme und meine Ruhe habe, geht das? Ich kann mich doch nicht 6 Monate lang krank schreiben lassen, macht das eigentlich ein Arzt? Oder kann man eine Einigung treffen, eine Auflösungsvereinbarung, bei der ich nicht 3 Monate gesperrt bin beim Amt? Das Arbeitslosengeld oder Krankengeld zählt ja eh nicht aufs Elterngeld, von daher ist das egal, ich will einfach nur noch raus hier....

Was soll ich tun?

LG
Eckilein

Beitrag von lina-26 01.03.11 - 12:37 Uhr

Hallo,

dann lass Dir ein BV von Deinem Arzt geben wegen Mobbing.
Dann kriegts Du volles Gehalt, bist raus da und was die anderen denken kann Dir doch egalk sein, da Du ja bestimmt nicht wieder hin gehen wirst nach der Elternzeit ?!

Viel Glück!

Beitrag von eckilein 01.03.11 - 14:06 Uhr

nee, ich will da sicher nicht wieder hingehen nach der Elternzeit!!!! aber eine BV bekommt man ja nun auch nicht ohne Weiteres oder?

Beitrag von lina-26 01.03.11 - 14:25 Uhr

Es ist ja nicht ohne weiteres.
Du stehst unter starkem seelischen Druck und wirst gemobbt.

So schwer , wie hier alle immer sagen, ist es nicht an ein BV zu kommen.
Sprich es direkt bei deinem FA an. Selbst die KK rät einem dazu sich lieber ein BV zu holen als krankschreiben zu lassen, wegen der finanziellen Situation bei Dir. ( meine Erfahrungen)

Es tut dem FA ja auch nicht weh wenn er Dir ein BV gibt.

Kenne viele die haben ein BV wegen Rückenschmerzen( im Büro) oder weil ihr Chef das gesagt hat, weil durch die Krankschreibungen die Personalplanung nicht so einfach ist.

Also viel Glück und sprich ganz schnell mit deinem FA!

Beitrag von eckilein 01.03.11 - 14:28 Uhr

mach ich dann am Donnerstag in der Früh gleich! lieben Dank!!!

Drückt mir alle mal die Daumen!!! :-(

Beitrag von kaetzchen79 01.03.11 - 12:38 Uhr

wenn du auf jeden fall raus möchtest, frag ob sie dich kündigen, das ist das sicherste.

alternative ist ein auflösungsvertrag (könnte evt. später besser aussehen im lebenslauf), aber unbedingt vorher mit dem amt klären, ob das akzeptiert wird.
hatte selbst mal so einen fall wegen mobbing. musste dann eine kurze stellungnahme schreiben und hab dann problemlos sofort arbeitslosengeld bekommen.

aber überlegs dir, du bekommst dann ja kaum elterngeld..... ist echt doof gelaufen, oder? #liebdrueck
bei einem berufsverbot (stellt der FA aus, bekommst du voll gehalt bis Mutterschutz und die berechnung des Elterngeldes zählen halt die 12 Monate vor Muschu, also auch die Zeit wo du gearbeitet hast).

lg Kätzchen ET - 2

Beitrag von sana78 01.03.11 - 12:40 Uhr

Hi,

wenn die dich jetzt deswegen Mobben würde ich mit meinem FA sprechen...
Denn wenn es zuviel wird kann dir dein FA ja auch ein Beschäftigungsverbot geben und du bräuchtest da nicht mehr hin würdest aber dein volles Gehalt bekommen.
Nach dem Kündigungsschutz wirste ja dann sicher eh gekündigt von daher kann es dir ja egal sein was die dann denken !
Würde dem Arzt auch sagen das dich das sehr belastet !

Ich würde nicht die Kündigung aufrecht erhalten...

Lg Sandra

Beitrag von uta27 01.03.11 - 12:40 Uhr

Hi!
Na das ist ja blöde!
Ich würd dem Chef hinterm Rücken nen dicken Finger zeigen, mir von meinem Gyn ein BV geben lassen wegen Mobbing in der SS und jut is!
Lass es Dir gut gehen und komm ja nicht auf die blöde Idee, zu kündigen, dich kündigen zu lassen oder einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen!
LG, Uta

Beitrag von lucas2009 01.03.11 - 12:41 Uhr

Hey,
ich kenen das, aber genau das wollen die doch erreichen! Nein den Gefallen würde ich denen nicht tun!
Klar es wird eine harte Zeit, aber denk doch nochmal in Ruhe drüber nach. Wenn du dich jetzt kündigen lässt, hast du auch nach der Babyzeit keinen Job...
KLar wenns gar nicht geht, muss ne andre Lösung her, aber ich würde versuchen die Zähne zusammen zu beißen und meine Arbeit gut zu machen. Es ist doch eine absehbare Zeit.#liebdrueck

Wünsche dir alles Gute

Beitrag von lucas2009 01.03.11 - 12:44 Uhr

Ja ein Beschäftigungsverbot ist ja noch besser... Hihi damit ärgerst du deinen Arbeitgeber so richtig und du bist erstmal raus aus der Nummer

Beitrag von eckilein 01.03.11 - 13:47 Uhr

Zähne zusammenbeißen ginge im Normalfall sicher... aber ich hab ein Baby im Bauch und will die Zeit genießen... so sitze ich jeden Tag hier und denke, wofür? Was wenn mit dem Baby was ist? nur wegem dem Scheiß hier?

Ich pack das so nicht und will auch so keine Schwangerschaft verbringen.

Beitrag von diabola1000 01.03.11 - 12:42 Uhr

da fällt mir nur eine lösung ein...
lass dir vom Arzt ein Beschäftigungsverbot verordnen. Schildere ihm deine Situation. Schließlich ist der Ärger ja auch nicht gut für deine SS....
Dann kriegst du volles Gehalt UND hast hinterher noch 3 Jahre Anspruch auf deinen Arbeitsplatz. Den du zwar nicht wieder nehmen wirst vermute ich, aber egal...in der Zeit kann er dich nicht kündigen....

Beitrag von nudelmaus27 01.03.11 - 12:51 Uhr

Hallo!

Du meinst sicherlich 3 Monate danach Kündigungsschutz, 3 Jahre wären schön aber bleiben ein Traum ;-).

#winke, Nudelmaus

Beitrag von manu-ll 01.03.11 - 13:16 Uhr

Sie meint wohl eher 3 Jahre Elternzeit, in denen dann Kündigungsschutz besteht.
Manu

Beitrag von nudelmaus27 01.03.11 - 13:24 Uhr

Hmm könnte auch sein aber die 3 Jahre muss man auch erstmal finanzieren.

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von eckilein 01.03.11 - 13:48 Uhr

Was ist, wenn mir der Doc das Beschäftigungsverbot nicht ausstellt? Machen die das denn so leicht?

Beitrag von meerschweinchen85 01.03.11 - 12:42 Uhr

Ich glaube, du kannst ein BV von deinem Arzt bekommen. Dein AG darf dich ja nicht kündigen, weil du schwanger bist. Und wenn du gemobbt wirst, dann ist das psychischer Stress und ist für das Wohl von dir und deinem Kind nicht gerade förderlich. Rede mit deinem Arzt mal darüber.

Bei einem BV bekommst du dein normales Geld was du verdienst und hast vor allem erst mal deine Ruhe. Danach kannst du dich immernoch kündigen lassen. So bist du auf jeden fall abgesichert.

Also, Kopf hoch, das wird schon alles wieder.

Liebe Grüße

Beitrag von melanie2005 01.03.11 - 12:44 Uhr

Ich würde die Kündigung nicht aufrecht erhalten lassen!!!!
Geh zum FA, rede mit ihm darüber, solch eine psychischen Belastung ist in der SS nicht gut!
Lass dir ein BV geben und dann sieht dein Arbeitgeber was er davon hat.
Das ist wirklich eine Frechheit!!!

lg

Melanie mit Mucki im Bauch #herzlich

Beitrag von chatta 01.03.11 - 12:51 Uhr

Hallo,

ganz klar:

krank schreiben oder BV, nur so bist Du vor einer Kündigung sicher.


Ich muss auch diesen "Trick" anwenden, mein AG hat mir nach einem Schwindelanfall eine schriftl. Abmahnung erteilt.


Bin aber auch Risiko-Schwangere mit Zwillingen und jeder Arzt der Welt schreibt mich krank...


LG
cha

Beitrag von victorias 01.03.11 - 12:52 Uhr

"zitiere"...und überhaupt sei es eine Frechheit, während der Probezeit schwanger zu werden. ...

Ich mein hallo was sind das für Aussage...wenn man eine Frau einstellt MUSS man damit rechnen dass sie JEDERZEIT schwanger werden kann. Ich mein man richtet doch nicht sein Leben nach dem Arbeitgeber....manche Menschen fass ich einfach nicht!!!

Versuch dich freistellen zu lassen - das ist ja die ur Zumutung....jeden Tag psychischen Druck von der Arbeit aushalten zu müssen....du hast jetzt echt genug im Kopf mit deiner Schwangerschaft kann ich mir denken!
Sag deinem Arzt dass du unter Druck gesetzt wirst in der Arbeit und es dir nicht gut geht!!!

Alles Gute viel Glück
Victoria 16SSW

Beitrag von krummi81 01.03.11 - 12:59 Uhr

hallo,


bloss nicht kündigen lassen mit Einwilligung!!!!!!!!!!!!!!!!
Das habe ich beim letzten mal auch gemacht, und dann bekommst Du ALG1 das wird nicht auf Dein Elterngeld angerechnet.
Lass Dir ein BV geben, das wird Dein Arzt verstehen, wenn die Dich da so scheiße behandeln!

LG, und nichts überstürzen, das geht nach hinten los.

Beitrag von snuffle 01.03.11 - 13:06 Uhr

Einen Auflösungsvertrag solltest du nicht machen. Dann wirst du vom Amt trotzdem gesperrt.

Hatte mein mann vor 5 Monaten. Er war eine Woche Arbeitslos, bzw. hatte Probearbeit wirde auch direkt übernommen. Er musste sich aber trotzdem Arbeitslos melden.

Lass dir von deinem FA einen BV geben.

LG und alles gute.

#liebdrueck

Beitrag von manu-ll 01.03.11 - 13:20 Uhr

Hallo,

ich war/bin in der gleichen Situation und habe mir ein BV von meiner FÄ ausstellen lassen.
Psychischer Stress kann auch zur Fehlgeburt führen.
Ich bin froh, dass ich da erstmal raus bin, bekomme mein Geld weiter und wie´s hinterher weitergeht werden wir sehen...

Manu

Beitrag von plia28 01.03.11 - 13:31 Uhr

Hallo,

also, es tut mir sehr leid, dass Du in einer so schwierigen Situation bist.

Aber ich würde mir echt ganz genau überlegen, wie Du weiter vorgehst.
Und was hast Du nach der Elternzeit vor? Findest Du in Deinem Beruf schnell einen neuen Job mit Kind?

Ehrlich gesagt würde ich erst mal eine Woche oder so abwarten.
Wenn es wirklich auf Mobbing rausläuft - bis jetzt arbeitest Du ja erst wieder 2 Tage - dann ist das natürlich echt fies.
Aber insgesamt hört es sich doch an, als würde Dir der Job Spass machen, oder?
Die nächsten 9 Monate rumzusitzen ist auch nicht jedermanns Sache.

Und dann muss ich noch sagen, dass ich mich wundere, wie schnell manche das Berufsverbot vorschlagen. Das ist doch nur ein letztes Mittel, wenn eine Schwangere psychisch absolut am Ende ist und daher die Schwangerschaft gefährdet ist.
Manchmal läuft nicht alles so, wie man es sich vorstellt. Dann muss man doch mal die Zähne zusammenbeissen. Klar, natürlich nur soweit, wie Deine Schwangerschaft nicht gefährdet ist.
Aber Schwangerschaft per se ist ja eben keine Krankheit und man kann auch nicht erwarten, dass alle in Verzücken geraten und einen mit Samthandschuhen anfassen.
Und dann muss ja auch irgendwer das alles bezahlen....

Also, ich wünsche Dir wirklich alles Gute, und hoffe, dass sich das alles zum Guten wendet.
Rede doch vielleicht einfach noch einmal mit diesem Personaler.

LG Plia