Stammzellen aus der Nabelsnur ..... sinnvoll? Bitte um eure Meinungen!

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von vienetta 01.03.11 - 15:29 Uhr

Hallo zusammen!

Bin grad am Überlegen, ob ich Stammzellen einfrieren lasse oder nicht. Wenn ja bei welchem Anbieter. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man diese später tatsächlich braucht? Kennt eine von Euch wissenschaftliche Studien dazu?

Habe mir nun ein paar Anbieter online angeschaut und irgendwie sind die mir alle etwas unsympatisch ;( Alle so auf Gewinn orientiert!!

Was meint ihr? Gibt es auch gemeinnützige Oranisationen, an die man Stammzellen spenden kann?

1000 + 1 Fragen .... bin etwas vewirtt. Hilfe! #zitter

Freue mich auf eure Rückmeldungen!

lg,
vienetta & marta inside (SSW 29 + 3)

Beitrag von dk-mel 01.03.11 - 15:34 Uhr

ich möchte auch gern spenden, hab auch eine seite gefunden, die aber jetzt nicht zur hand. einfach mal googlen. da gibts auch eine übersicht über die kh, die das machen. leider meins nicht, aber werde da dann mal nachfragen, ob es dennoch irgendwie möglich ist.

ich glaube, dass die wenigsten wirklich auf das nabelschnurblut zurückgreifen müssen im laufe ihres lebens. und finde, dass sich die aufbewahrung nicht lohnt. außer bei denen, die sich ums geld keine sorgen machen müssen...

Beitrag von maari 01.03.11 - 15:40 Uhr

Hi,

ich glaube nicht, dass es schon verlässliche Studien über die Verwendungswahrscheinlichkeit gibt. Es ist meines Wissens sogar noch umstritten ob man in 10, 15 oder 20 Jahren überhaupt noch etwas mit dem Blut anfangen kann, da Blut und Blutbestandteile bisher nicht so lange gelagert, sondern möglichst zeitnah verwendet wurden.

Es gibt verschiedene Organisationen bei denen Du das Blut spenden kannst, z.B. die DKMS, aber auch andere. Nicht jedes KH ist für jede Organisation zertifiziert. Am besten fragst Du in Deinem KH nach.

In meinem wurde mir z.B. gesagt, dass sie für die meisten Organisationen zertifiziert seien (das glaube ich aber erst wenn ich die Bestätigung von einer der Organisationen habe), dass ich mich aber um die Anmeldung bei dieser Organsiation selber kümmern müsse. Daher werde ich das demnächst schon einmal in Angriff nehmen.

Ich hoffe Dir etwas weitergeholfen zu haben.

LG Maari (24. SSW)

Beitrag von kia-timbo 01.03.11 - 15:54 Uhr

Wir haben bei Kind 1 gespendet. Das haben wir bei der Anmeldung im KH geregelt, da haben wir dan so ein Formular bekommen das wir zur Geburt mitbringen mussten.

Zur Geburt der Hebi in die Hand gedrückt und die hat dann alles notwendige dafür geholt und nach der Geburt schnell gemacht.

Wenn man spenndet hat man dennoch ein Recht darauf, im Bedarfsfall nachfragen zu lassen, ob die Zellen noch da sind und wenn die noch da sind, dann kann man die dann auch haben!

Ich hab mir gesagt, dann machen wir es so.

Werde bei Kind 2 wieder spenden. Frag mal im KH Deiner Wahl nach was Du tun musst dafür, die wissen da bescheid#winke

LG
Kia

Beitrag von dentatus77 01.03.11 - 16:19 Uhr

Hallo!

Wir hatten damals auch überlegt, Stammzellen einfrieren zu lassen. Bei uns gibt es aber in der Nähe kein KH, dass eine Stammzellspende ermöglicht, und da der Nutzen eigener Stammzellen sehr umstritten ist, haben wir uns gegen eine teure Einlagerung entschieden.

Liebe Grüße!

Beitrag von dazz 01.03.11 - 16:22 Uhr

Hallo Vienetta,

wir haben sie einlagern lassen. Und machen es beim zweiten auch wieder.
Es ist das traditionelle Geschenk von Oma, aber wir wuerden es auch ohne machen.
Wir sind bei Vita34. Ist glaub ich mittlerweile das teuerste.
Als mein Neffe vor 5 Jahren auf die Welt gekommen ist, gab es aber nur 2 zur Auswahl, deswegen Vita34.

Zu Studien gibt es Google. ... die Wahrscheinlichkeit, dass sie dein Baby brauchen wird, ist bestimmt gering und wird hoffentlich nie vorkommen.

Aber falls ... dann hast du's. Und du kannst es auch fuer ein Geschwisterkind nehmen.

Wenn du bei Vita einlagerst, bekommst du regelmaessig News ueber den Fortschritt und die Erfolge.
Wenn ich mich recht erinnern kann, wurde letztem Jahr fast 10 Kindern geholfen.
Das Jahr vorher deutlich weniger. ...
Klar, ist das nicht gerade viel. Aber in diesem Jahr sind es dann schon 30. Naechstes Jahr 60 ... etc ...
Und wenn es nur ein Kind waere - und das waere meines ... !!!

Das waren und sind meine Gedanken.

Man gibt soviel Geld fuer "relativ" unnuetze Sachen aus, die nicht fuer die Zukunft sind - Kinderwagen, etc ... (ich auch!) ... wird fuer 1 bis 2 Jahre gebraucht -
Und hier investiere ich in die Gesundheit meine Kindes ...

LG
dazz

Beitrag von dazz 01.03.11 - 16:51 Uhr

schau mal, was ich gefunden habe

http://www.vita34.de/vita/de/nabelschnurblutbehandlungen.php

Beitrag von donaldine1 01.03.11 - 17:13 Uhr

Hallo,
ich denke mal, ich hätte es wohl machen lassen, wenn ich schon eher mal von sowas gehört hätte (meine älteste Tochter wurde 2006 geboren).
Man weiß zwar wirklich nicht, ob es was bringt. Anders rum kann es nicht schaden, wenn dann ggf. nur mal von Nutzen sein.
Bei meinen anderen Kindern habe ich es allerdings dann auch bewußt nicht mehr gemacht. Von der Großen hatte ich es ja nicht. Und mir wäre das irgendwie ungerecht vorgekommen, es dann aber für die anderen zu machen. Das konnte ich dann irgendwie auch nicht, ich habe da irgendwie immer so ein "Gerechtigkeitsempfinden", auch wenn es evtl. Quatsch ist.
LG
donaldine1

Beitrag von die.kleine.hexe 01.03.11 - 18:10 Uhr

hallo,

wir (bzw. ich) hatten bei unserer tochter (*2005) auch dran gedacht und info schicken lassen (vita24) haben uns aber dann gegen das einlagern entschieden - wegen der ungewißheit und da es noch keine studien drüber gab (gibt). für die allgemeinheit spenden wäre noch in frage gekommen, aber das KKH hatte bei einem KS dagegen argumentiert.

ich denke, ich würde zum heutigen zeitpunkt globuli aus der plazenta herstellen lassen ! http://www.plazentanosoden.de/

lg, hexe

Beitrag von binipuh 01.03.11 - 19:30 Uhr

Hallo vienetta!

Wir haben das Nabelschnurblut gespendet.
Einlagern lohnt sich irgendwie nicht richtig.
Wenn das Kind erkrankt, werden in der Regel fremde Zellen benötigt.

Gruß

Bini

Beitrag von ina175 01.03.11 - 21:05 Uhr

Hab dir eine PN geschickt.

Wir haben das Nabelschnurblut von Julia auch einlagern lassen.

LG, Ina mit Marius (4) und Julia Amalia (*14.12.2010)

Beitrag von zaubermaus1005 01.03.11 - 21:41 Uhr

Hallo,

wir hatten im Rahmen einer Fortbildung eine Diskussion zum Thema Nabelschnurblut und einfrieren von Stammzellen, um sie ggf. später für das eigene Kind zu verwenden. Das Ergebnis war, das bei bestimmten onkologischen Erkrankungen das Nabelschnurblut des eigenen Kindes gar nicht genommen werden kann. Das wiederum wissen viele nicht.
Es wäre sinnvoller die Nabelschnur, bzw. die Stammzellen zu spenden,um evtl. anderen Kindern zu helfen.

Lg
Zaubermaus1005