"Seit" Kiga starke Schlafstörungen..HILFE *lang*

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jessica.g1 01.03.11 - 15:44 Uhr

Hallo,

ich muss mal mein Herz ausschütteln. Dieses Thema belastet mich gerade sehr.

Unsere Amy (April 3 Jahre) geht seit November '10 in den Kiga. Bis dahin hat sie recht gut geschlafen. Abends nach unserem Ritual gings immer zur gleichen Uhrzeit ins Bett. Da hat sie noch etwas vor sich hingeredet und schlief ruhig ein.

Dann gings Nov. in den Kiga. Den Dezember war sie nur 2 Wochen dort (Krankheit,Feiertage). Im Januar mit dem Kiga-Beginn nach den Ferien gings los. Abends schrie sie im Bett: Nicht schlafeeeeen, sie hat sich mit allen Kräften gewehrt. Ok, wir haben geregelt das Papa (weil der eher später von der Arbeit kommt) bei ihr bleibt und mir ihr kuschelt bis sie eingeschlafen ist, während ich ihre kleine Schwester versorge. Das hat bis dahin dann einigermaßen geklappt. Nachts wurde sie schon eh und jeh wach. Aber als sie geweint hat bekam sie ihren Nucki und sie schlief einfach weiter.

Seit ca. 2 Wochen gehts irgendwie nichts mehr.:-( Papa bringt sie wie immer zu Bett. Sie legt sich nicht hin, steht oder sitzt im Bett. Sie weint (müde müsste sie sein da kein Mittagschlaf und Frühaufsteher), dann will sie ihr Kuscheltier dann schmeißst sie es weg und schreit noch mehr. Dann will sie den Schnuller oder macht das gleiche damit auch. Nach ihrer Weinaktion sagt sie irgendwann mal "Papa kuscheln" und irgendwann schläft sie ein.

Dann fast JEDE nacht. Sie fängt an zu weinen. Ich geh in ihr Zimmer um den Schnuller zu geben oder eben sie zu beruhigen. Fehlanzeige. Sie weint! Will ich sie berühren oder gar rausnehmen da wirds noch schlimmer. Nein, es ist definitv kein Nachtschreck, der sieht bei ihr anders aus. Mir fällt auf, sie ist dann richtig wach, kein Schlummerzustand.

Mein Mann kommt meistens dazu und wir nehmen sie aus dem Bett raus da sie sonst ihre kleine Schwester mit ihrem Gebrüll aufweckt. So dann sind wir im Wohnzimmer bei wenig Licht. Mein Mann hat sie auf dem Arm dann mal wieder ich. Sie weint und weint :-( Irdendwann mal "erlaubt" sie mir das ich mich mit ihr auf die Couch hinlegen darf. Da schlafen wir dann kaputt ein :-(

Morgens wacht sie auf. Gleiches Spiel. Sie heult und heult.

Ich weiß nicht weiter. Ich hab schon Magenschmerzen wenn ich an den Abend und die Nacht denke ( Nachbar unter uns beschwert sich wegen jedem bissen-da hab ich schon psychischen Druck)

Was kann ich tun? Wir haben immer die gleiche Zeit, ein Ritual. Wir leben eigentlich sehr harmonisch. Konflikte werden nie vor den Kindern ausgetragen. Geändert hat sich nur der Kiga-Beitritt. Dort ist sie ganz anders. Lieb, ruhig, zurückhaltend. Zu Hause dann bockt sie wegen ALLEM sie schlägt neuerdings ihre kleine Schwester und schubst sie ständig um.

Ich und mein Mann gehn auf dem Zahnfleisch! Und in 4 Wochen steht der Umzug ins Eigenheim an-wie wirds dann erst #schock

Ich kann mich nur verzweifelt an den Kia wenden, jedoch hab ich Sorgen das sie gleich damit abgestempelt wird das sie evtl. ein psychisches Problem hat oder so #gruebel


Oh Gott sagt mir ich bin nicht die einzige :-(


Beitrag von nana141080 01.03.11 - 16:14 Uhr

Hi,

jedes Kind reagiert anders auf Veränderungen.

Mein damals 3 Jähriger ging von März bis August in eine 10er Gruppe. Ab AUgust dann in die 25er Nachmittagsgruppe. Sehr harmonisch dort, die Erzieherin aus der kleinen Gruppe kam da auch mit hin.....aber er stand von August bis Dezember mehrmals die Nacht auf und weinte.
Wenn er bei uns schlafen wollte, durfte er das.

Wie wäre es denn wenn sie von anfang an bei euch schlafen dürfte? Oder ihr stellt ein Bettchen neben deine Seite oder neben deinen Mann?

Ich kenne mehrere Kinder die so im ersten halben Jahr auf den Kiga reagieren.

Ich denke das der Umzug es verschlimmern oder verbessern kann. Aber egal was kommt, geht nicht mit ihr im Haus herum. Bleibt in ihrem Bett bzw. bei euch liegen.

Ich würde dir empfehlen Rescue Remedy bei ihr zu versuchen. Da gibts verschiedene Formen von. Lies es dir gut durch und verwende es nach Anweisung. Ich würde es einmal anwenden und dann mal 2 Tage abwarten ob sich was verändert.

Wichtig ist auch ganz ganz viel kuscheln. Vielleicht mal Mama tag oder Papa Tag machen :-)

Was von alleine kommt, verschwindet auch von alleine ;-)

VG Nana

Beitrag von jessica.g1 01.03.11 - 16:27 Uhr

Hallo Nana,

ich hätte sie gerne mit in unser Ehebett mitgenommen, das Problem ist jedoch das gleich daneben das Gitterbett der Kleinen steht. Sprich, würde die Große auch noch mit in unser Schlafzimmer wäre es noch schlimmer.

Der Grund warum ich aus Amys Zimmer ins Wohnzimmer flüchte ist, dass unser Schlafzimmer und Amys direkt nebeneinander sind und die Wände doch recht hellhörig. Selbst da würde Fiona auwachen.

Aber du hast schon recht, ich sollte nicht das Zimmer wechseln. Das werde ich im neuen Haus versuchen.

Ich werde mir heute Abend etwas Zeit nehmen mehr über Rescue Remedy zu erfahren.

Dank dir.

Beitrag von bienemaja1979 01.03.11 - 18:52 Uhr

huhuhh,
ich habe vor kuzem ähnliches geschrieben:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=4&tid=3043468&pid=19262345

bei lya waren es die ohren! ein dicker paukenerguss, was dann aber noch zu eine mittelohrentzündung wurde. sie hatte während der "alptraumphase" wohl den paukenerguss und dadurch schmerzen. sie hat aber immer gesagt, dass sie keine schmerzen hätte, hatte auch kein fieber oder so - erst nach ne woche dann.

bei euch geht es ja schon länger, aber vielleicht hat eure kleine ja auch irgendwas mit den ohren. das würd ich auf jedenfall mal abklären lassen beim HNO-Arzt.

lg
maja

Beitrag von bienemaja1979 01.03.11 - 18:55 Uhr

ach so, das mit dem verhalten tagsüber zu hause ist normal. im kindergarten halten sie sich zurück und zu hause lassen die kleinen dann alles raus.

alles liebe
maja