Vorhautverengung - Arztwechsel

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Beitrag von momo9580 01.03.11 - 19:36 Uhr

Hallo,
ich hab mal eine Frage:
Bei meinem Sohn (6einhalb) wurde eine Vorhautverengung festgestellt, vor ca. einem Jahr. Da haben wir eine Salbe bekommen, die wir täglich mit Hilfe einer Spritze (ohne Nadel) täglich dran machen mussten, um die Verklebung zu lösen. Das hat auch super funktioniert und das ganze war soweit ok. Nur haben wir dann nach einiger Zeit angefangen zu schludern (es war ja gut) und haben die Vorhaut nicht mehr täglich zurückgeschoben (meinem Sohn wurde das auch etwas peinlich). Nun denn hab ich dann die Vorhaut wieder zurück schieben wollen und es ging nicht. Haben es immer wieder probiert. Aber ich darf nicht richtig ran (deine Nägel tun weh, das ist peinlich, du hast kalte Finger, etc.) und er selber macht es nicht richtig, da das voll doof ist!

Nun haben wir aber den Arzt gewechselt, da mein Sohn seiner Meinung nach jede zweite Woche Scharlach hatte und immer Antibiotika bekommen hat. Und er wollte ihm die Mandeln raus nehmen. Hab dann einen anderen Arzt aufgesucht, der kein Scharlach feststellen konnte, außer einer leichten Rötung im Hals, was aber harmlos war.
Seitdem sind wir bei diesem neuen Arzt. Die Vorsorgeuntersuchungen sind natürlich alle schon gelaufen. Die hat ja der alte Arzt gemacht.

Soll ich nun baldmöglichst zum neuen Arzt mal gehen und ihn wg. der Vorhautverengung fragen? Oder verwächst sich das doch noch irgendwann?

Liebe Grüße
Momo

Beitrag von angelblueeyes 01.03.11 - 20:35 Uhr

Hi,

also ich würde das so schnell wie möglich beim neuen Arzt abklären lassen. Unser Sohn hatte das schon von Geburt an und wir haben dann mit 5 Jahren bei ihm mit der Salbe angefangen. Hat super funktioniert, aber auch nur weil wir uns strickt an die Anwesungen gehalten haben. Inzwischen ist er 6 1/2 und wir schieben die Vorhaut nur noch vorsorglich immer beim Baden zurück. Der Arzt meinte auch, das wir das weitermachen sollen, sonst kann es wieder enger werden. Wenn das nicht geholfen hätte, hätten wir eine OP machen lassen müssen. Bei meinem Mann war das so als Kind und es war sehr unangenehm, sagt er.

Schau, dass du das schnell beim neuen Arzt ansprichst, damit dein kleiner nicht vielleicht doch eine OP braucht.

Ich drück dir die Daumen, das es bald wieder besser wird.

LG
Angel

Beitrag von mutzekiepchen 01.03.11 - 21:41 Uhr

Immer ruhig mit den Pferden.

Eine Vorhautverengung ohne Beeinträchtigungen, wie viele Entzündungen oder Schmerzen beim urinieren, verwächst sich ohne nachhelfen bis in die Pubertät.
Wenn er ordentlich pullern kann und sonst keine Probleme hat, würde ich einfach abwarten und Tee trinken. Mit Gewalt würde ich auch nicht drangehen, denn gerade so kann es zu kleinen Einrissen kommen die dann wiederum verwachsen können.
Immer mal leicht probieren, und ansonsten kann man wirklich bis zum 9. oder 10 Geburtstag warten.

Mein Bruder sollte auch erst beschnitten werden und dann wurde zugewartet und mit 9 Jahren hat es sich von allein gegeben.

Beitrag von imzadi 02.03.11 - 00:01 Uhr

Wäre es nicht einfacher ihn beschneiden zu lassen? Dann wäre er das Problem sofort für immer los. Und sooo schlimm kann es ja nicht sein wenn das Millionen machen, bzw. bei ihren Kinder machen lassen.

Beitrag von parzifal 02.03.11 - 07:57 Uhr

In Afrika werden Millionen Frauen beschnitten.
Sooo schlimm kann es ja also nicht sein.

Du siehst das Argument ist nicht besonders gut.

Man macht keine OP wenn man diese vermeiden kann. Dürfte doch eigentlich logisch sein oder?

P.S.

Ich benötige keine Aufklärung über die Unterschiede zwischen den Beschneidungen.

Beitrag von ayshe 02.03.11 - 10:37 Uhr

#pro

Beitrag von imzadi 03.03.11 - 22:28 Uhr

Manchmal ist es besser eine OP machen zu lassen als Jahrelang wegen einem Naturfehler zu leiden.

Wenn meinst den Unterschied zwischen den Beschneidungen zu kennen, dann frage ich mich was dieser Beitrag soll.

Beitrag von maupe 02.03.11 - 11:45 Uhr

Hi,

geh zum Urologen.

LG maupe

Beitrag von geli0178 02.03.11 - 22:18 Uhr

Hallo,

geh zum Kinderchirurgen und lass es dort abklären. Mein Sohn hat auch eine Verengung und bekommt jetzt diese Creme. Wenn das nix bringt wird ambulant die Verklebung gelöst und gut ist. Wenn der Kinderchirurg dann meint das eine Beschneidung notwendig ist, dann soll es so sein. Entscheide im Sinne Deines Kindes und wenn er Probleme hat, dann sollte daran was verändert werden.

VG Geli

Beitrag von mutzekiepchen 03.03.11 - 09:53 Uhr

ICh würde zu mind. drei Kinderchirurgen gehen. Am besten mit gutem Ruf.

Meinem Sohn wollte ein Kinderchirurg mit 1 Jahr komplett beschneiden wegen Vorhautverengung. :-[ Mit 4 Jahren hatte mein Sohn keine Verengung mehr. Gut dass ich bei mehreren Ärzten war. Aber die Chirurgen sprachen sich alle für eine sofortige OP aus. Klar, sie verdienen ja auch nicht wenig dran. #aerger

Beitrag von geli0178 03.03.11 - 10:29 Uhr

Na wie gut das ich eine habe, die nur das macht was medizinisch notwendig ist ;-). Mein großer Sohn wird derzeit mit Creme behandelt und wenn das keinen Erfolg hat, wird unter örtlicher Betäubung die Verengung gelöst - mehr nicht. Bei meinem kleinen Sohn siehts wieder anders aus (Harnröhrenverkürzung) und auch dort haben wir uns gemeinsam mit unserer Ärztin gegen den Rat der Uniklinik entschieden und er wird teilbeschnitten was auch wirklich dringend notwendig ist. Den Rest den die Uniklinik machen wollte, sehen wir als Eltern und netterweise auch unsere Chirurgin als derzeit medizinisch nicht notwendig an. Aber nicht jeder hat so eine Ärztin die nur das macht was medizinisch notwendig ist, sondern viele wollen Geld verdienen, vorallem an kosmetischen Dingen.