kiga unter 3 jahren - gut oder schlecht?

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Beitrag von schnegge29 01.03.11 - 21:16 Uhr

guten abend,

mich würden mal eure erfahrungen zum thema kindergarten mit u3-kindern interessieren

habt ihr euer kind schon so früh in den kiga gebracht? wenn ja, warum? hat es dem kind gut getan, es gefördert oder hattet ihr das gefühl, euer kind ist überfordert?

oder wer ist da total gegen und bevorzugt den kiga erst ab 3 jahren?

bitte alles aufschreiben was euch zu dem thema einfällt ;-)

freue mich auf viele verschiedene meinungen

DANKE SCHÖN

lg schnegge

Beitrag von ania1982 01.03.11 - 21:23 Uhr

Hi

also mein kleiner geht seit Aug.2010 in denn Kindergarten da war er 2 1/2 Jahre alt.
Weil ich ab denn 1.10.10 wieder Arbeiten ging.
Ich finde er hat sehr viel da gelernt!
Er hat sehr viele Freund da gefunden und geht sehr gerne hin.
Finde das hat ihm sehr gut getan!!

Von meiner Freundin der Sohn ist im gleichen Alter und sie bereut es das sie denn kleinen nicht in denn Kindergarten getan hat.
Denn im Mai bekommt (bekommen wir hihi) sie ein 2. Baby und sie hat angst das er sich vernachlässigt fühlt.
Er ist der auf die Mutter bezogen und hat kam soziale Kontakte.

LG Anna

Beitrag von christianeundhorst 01.03.11 - 21:34 Uhr

Hallo Du,
Ich wollte Frieda nie vor dem 3.Geburtstag in den Kindergarten geben! Leider kann man das Elterngeld nur auf 2 Jahre strecken und da wir ohnehin sehr knapp waren ging es nicht anders als das ich dann wieder Teilzeit arbeiten musste..... Also haben wir uns dafür entschieden Frieda mit 2 Jahren in den Kindergarten zu geben. Wir hatten einen sehr guten ausgesucht und ich habe Wert auf eine langsame und gute Eingewöhnung gelegt ( Frieda war vorher nie fremdbetreut ). Ich war sehr skeptisch, aber es hat ihr sehr gut getan und jetzt denke ich es war genau richtig für sie. Der Kindergarten macht ihr sehr viel Spass, sie hat Freunde gefunden und das Zusammensein mit so vielen Kindern tut ihr sehr gut:-)
Sie ist leider bisher noch Einzelkind und von daher freue ich mich besonders, daß sie dort so viele Kontakte hat.
Ich vermisse sie zu Hause am Vormittag ( sie geht bis 14 Uhr ), aber es ist für sie eine echte Bereicherung!

Liebe Grüße,
Chris mit Frieda Lina 32 Monate

Beitrag von mueckle84 01.03.11 - 21:35 Uhr

Unsere Motte geht seit Ende Dezember (Beginn der sanften Eingewöhnung) in die Kita, sie ist im Februar ein Jahr alt geworden. #verliebt

Ich bin nach Ende der Elternzeit wieder arbeiten gegangen, deswegen besucht sie seither die Kita.

Ich muss gestehen, dass ich es mir sehr schlimm vorgestellt habe. Sie hat arg gefremdelt und war ein absolutes Mama-Kind. Doch glücklicherweise ist alles ganz klasse gelaufen und klappt nach wie vor! #pro

Seit sie in die Kita geht fremdelt sie nicht mehr, ist noch ausgeglichener, selbständiger und nicht mehr so dolle Mama-bezogen. Ich kann den Raum verlassen, ohne dass sie weint (daran war vor der Kita nicht mal zu denken#schwitz!). Sie entwickelt sich motorisch rasant weiter und überhaupt überrascht sie mich jeden Tag mit Gesten und Handlungen, die sie nur aus der Kita haben kann! #verliebt

Wir ziehen auf alle Fälle eine positive Bilanz. Unserer Motte geht es sehr gut dort, ich hole jeden Nachmittag ein fröhliches und ausgeschlafenes Kind ab #huepf

Beitrag von blucki 01.03.11 - 21:35 Uhr

hallo,

mein großer war ab 2 im mini-kiga (2 halbe tage die woche) und meine tochter jetzt schon mit 1,5 jahren.

das tut den kleinen doch gut. zuhause wird es halt irgendwann langweilig. ich habe ja auch zu tun und kann mich nicht ununterbrochen mit meiner tochter beschäftigen. da findet sie es toll, wenn sie mit gleichaltrigen zusammen ist und spielen kann.

bei meinem großen hat damals der einstieg in den normalen kiga ab 3 jahren dann auch super geklappt.

gerade wenn es entweder keine geschwister oder nur größere (wie bei uns, da ist der große in der schule morgens) gibt, sollten die kleinen auch ein soziales umfeld haben, in dem sie sich entwickeln können.

lg
anja

Beitrag von tigerbabylein 01.03.11 - 21:37 Uhr

hallo,
ich find Kiga unter 3 toll, aber nur wenn die u-3 Kinder in einer extra Gruppe mit extra viel Personal sind.

Meine Kids gehen/werden gehen mit 2 Jahren und 3 Monaten und der kleine mit 15 Monaten in den Kiga gehen, aber in eine extra U-3 Gruppe in der die ältesten Kinder im Laufe des Jahres 4 werden und nur ca 15 Kinder auf 3 Erzieher kommen.

Mein Sohn findet es toll. Ich auch. Wie es der Kleine findet, weiß ich noch nicht.

Aber ich finde Kiga besser als zuerst Krippe und dann Kiga, denn so brauchen sich die Kinder nicht an eine neue Umgebung und Personal gewöhnen.

Lg

Beitrag von ida1979 01.03.11 - 21:38 Uhr

Hi,

also unsere kleine ist seit September letztes Jahr in der Krippe. Da war sie 2 Jahre und 2 Monate alt. Allerdings ist das eine Gemeinschaftseinrichtung wo Krippe und Kindergarten in einem Haus beieinander sind. Nachmittags sind dann auch die Krippenkinder und Kindergartenkinder zusammen in einer Gruppe. So lernen die Krippenkinder schon die anderen Erzieherinnen und Kinder kennen. Meiner Maus tut das ganze richtig gut. Sie ist so wie so ein recht forderndes Kind und braucht immer neuen Input. Von daher könnte ich ihr hier Zuhause gar nicht so viel bieten. Außerdem war mir wichtig, dass sie den sozialen Kontakt zu anderen Kindern hat und das Verhalten in der Gruppe lernt. Klar haben wir auch Freunde mit Kindern, aber die sieht man ja nicht jeden Tag. Ich denke ab 2 ist es für Kinder kein Problem sich von der Mutter zu lösen und gut in einer Gruppe zurecht zu kommen. Man kann ja auch langsam anfangen und muss das Kind nicht gleich 8 Stunden am Tag für 5 Tage die Woche reingeben.
Ich würde auf jeden Fall immer eher früher damit anfangen als das Kind dann mit 3 Jahren ins kalte Wasser zu werfen.

LG Julia + Livia (2 J. + 7 Mo.) + Lukas (13 Wochen)

Beitrag von tanzlokale 01.03.11 - 21:39 Uhr

Hallo schnegge,

wie war es denn bei dir selbst?

Ich kann dir bspw. von mir und meinem Mann berichten. Wir waren beide früh in der KITA, beide unter einem Jahr. Ich selbst habe das gar nicht vertragen und wurde permanent krank - also wieder raus aus der KITa und erst mit 3 zurück. Mein Mann hatte es gut vertragen. Heute sind wir beide ähnlich im Sozialverhalten, hatten auch in der Schule/Uni nie Probleme, Freunde zu finden, Kontakte zu knüpfen... ach ja, und Akademiker sind wir auch beide ;-) Langfristig kann ich da also keine Unterschiede erkennen.
Auch mein Geschwisterkind (heute in der Gurndschule) ging erst ab 3 in den KiGa. Es ist sozial sehr verträglich, egal ob im Umgang mit Kindern oder Erwachsenen. Ansonsten (intellektuell) eher überdurchschnittlich entwickelt.

Ich denke, es hängt vom Kind ab. Das eine verträgt Fremdbetreuung unter 3, das andere nicht. Manchen gefällt es unter den anderen Kindern, andere hassen es (wie unser Nachbarskind, das jeden morgen das Haus zusammenbrüllt). Du musst das für DEIN Kind rausfinden. Vlt hast du die Möglichkeit mit einem Halbtagsplatz anzufangen?

Was ich aber auch denke: SCHADEN wird es deinem Kind auf gar keinen Fall, wenn es "erst" mit 3 in den KiGa kommt. Solange du es vorher nicht komplett isolierst, reicht das dicke an Sozialisationserfahrung. Und solange du dich mit ihm beschäftigst und nicht den ganzen Tag in der Ecke parkst, ist das für ein gesundes Kind ausreichend "Förderung".

Schöne Grüße.

Beitrag von scura 01.03.11 - 21:47 Uhr

Meine Tochter ging mit 13 Monaten. 3mal die Woche in eine priv. Einrichtung.
Dann haben wir einen richtigen Kindergartenplatz, im Juli bekommen. Seitdem geht sie ganztags von 9-16Uhr. Sie ist im November zwei geworden.

Ich brauchte den Platz weil ich mein Studium beenden wollte+Halbtagesjob und mein Mann Vollzeit arbeitet. Wir wohnen in einer Großstadt. Der Lebensunterhalt ist teuer, Alleinverdienerhaushalte gibt es in unserem Viertel so gut wie gar nicht. Ein Verdienst geht schon für Miete drauf.

Das was ein Kindergarten meinem Kind an Bildung/Erlebnissen/Kontakten u.s.w. bietet, kann ich allein gar nicht leisten. Ich bin sehr glücklich mit unserem Kindergarten. Jeden Tag sagt sie wie schön es dort ist.

Beitrag von co.co21 01.03.11 - 21:50 Uhr

hallo,

unsere Tochter geht in die KiTa seit sie 14 Monate alt ist.

Hatte zuerst ein schlechtes Gewissen, weil ich es so früh fand, aber ich musste leider wieder arbeiten.

naja, mittlerweile seh ich das sehr positiv, Lara liebt die Krippe, redet den ganzen Tag davon, wenn sie nicht da ist. Sie war zwar immer schon bei allem recht schnell, aber was sie alles in der Krippe lernt, gerade das Redenist enorm!
Dazu hat sie mittlerweile ein tolles Sozialverhalten entwickelt, wenn man mit 19 monaten davon sprechen kann.

Natürlich hätte ich sie erst später rein, wenn es gegangen wäre, aber ich finde die Kleinen nehmen echt viel mit, das kann man als elternteil allein garnicht. Denke in den richtigen KiGa wird sie so mit 2 1/4 - 2 1/2 wechseln.

LG Simone

Beitrag von bine3002 01.03.11 - 21:59 Uhr

Ich denke, dass man das individuell sehen muss.

Ich wollte meine Tochter immer 3 Jahre zu Hause behalten, weil ich der Meinung war, dass man sie auch zu Hause ausreichend "fördern" kann (ich hasse dieses Wort eigentlich). Mir war es auch wichtig, dass sie diese ersten wichtigen Jahre unter meiner "Fuchtel" steht, weil ich sie prägen wollte, was Sozialverhalten und moralische Werte angeht.

Mit 2 habe ich manchmal gedacht, dass sie auch gut in einen Kindergarten gehen konnte, weil sie so offen für "Action" war. Mit 2 1/2 kam dann aber noch eine sehr schüchterne Phase, sodass es doch zu früh gewesen wäre.

So kam sie dann genau mit 3 Jahren in den Kindergarten und das war völlig ausreichend.

Beitrag von woelkchen1 01.03.11 - 22:10 Uhr

Hallöchen!

Meine Maus ist mit 12 Monaten gegangen, weil ich wieder arbeiten mußte. Ganz ehrlich- die erste Zeit war "sinnlos", also ein so kleines Kind hat da nicht viel von. So mit 18 Monaten ging es los, dass der Kiga wichtig für sie wurde und Spaß machte. Vorher war es eben nur Aufbewahrung.

Ich wurde wieder schwanger und in der gesamten SS zu Hause, trotzdem haben wir uns entschieden, sie halbtags hinzubringen. Seit 2 Wochen geht sie jetzt von 9-15 Uhr an 4 Tagen die Woche, Freitags ist sie zu Hause.

Ihr gibt es viel. So viele andere Kinder, andere Charaktere in Sachen Erziehung, Teilen, Mitgefühl... so viele Dinge lernt sie. Vieles kann ich ihr natürlich genauso geben und lernen, aber es ist definitiv nicht das Gleiche. In der Gemeinschaft lernt sie so viel und schnell.
Sie ist ausgeglichen, weil dort viel getobt wird. Am Wochenende sind wir echt gezwungen, Vormittags und Nachmittags mit ihr raus zu gehen, weil sie die Bewegung brauch. Mal einen ganz ruhigen Tag in der Bude- das ist nix!
Habe ich sie mit Baby zu Hause, macht sie auch schon mal eine lange Nase, weil ich stillen muß, oder das Baby gerad einschlafen will, sie eben nicht so kann, wie sie will.

Ich finde es gut, und selbst wenn wir morgen im Lotto gewinnen würden- ich würd sie trotzdem geben, weil sie es mag, dorthin zu gehen!

Allerdings freue ich mich jeden Tag aufs Neue drauf, sie endlich wieder abholen zu können!#verliebt

Beitrag von sillysilly 01.03.11 - 22:18 Uhr

Hallo

das hängt absolut von deiner Einstellung, deinem Kind und der ausgewählten Einrichtung ab.


Für meine Kinder wäre mein Wunschkindergartenalter ab 2,5 Jahren gewesen.
Davon 2x die Woche Spielgruppe ohne Mama


Wenn ich arbeiten gehen hätte müssen, wäre für mich wichtig gewesen - daß es selbständig läuft, Nein sagen kann, und Bedürfnisse äußern

Grüße Silly


Beitrag von diniii 01.03.11 - 22:32 Uhr

hallo,

cedric wird im mai 4 und geht seit august 09 in den Kindergarten (da war er 2J+3m) - für ihn wars das beste, was passieren konnte, er war sprachlich hinterher und hat dort super aufgeholt, er ist im umgang mit andern kindern selbstsicher (auch gegenüber älteren), lässt sich nichts gefallen und hat trotzdem eine gute soz. kompetenz.
ich bin begeistert vom kindergarten, er geht in eine gruppe ab 2 jahre bis 6 jahre. ich bereue diese entscheidung kein stück und würde jederzeit die selbe treffen.

mit 2 in KiGa kam er weil ich eigentlich arbeiten gehn wollte - dann kam nur sein kleiner bruder dazwischen :-p

lg nadine

Beitrag von schnupps22 01.03.11 - 22:50 Uhr

Meine Tochter (19 Monate)geht seit dem 1. Feb in die Krippe.
Vorher hatte sie Angst vor anderen Kindern, hat geweint wenn ich den Raum mal verlassen habe, hat immer geweint wenn ein anderes Kind in ihre Nähe kam oder ihr etwas weggenommen hat, hat sehr schlecht gegessen und war allgemein ein sehr schüchternes Kind.
Seit sie im Kiga ist, spielt sie ausgelassen mit anderen Kindern, weint überhaupt nicht wenn ich sie abgebe, ißt wie eine große, hat wirklich Spass mit den Betreuern und den Kindern, kann mit Konflikten besser umgehen.
Die Eingewöhnung klappte auf anhieb gut.

Sie ist ein ganz anderer Mensch geworden. Viel lockerer, fröhlicher und überhaupt nicht mehr schlimm Mamabezogen.

Ich mag sie überhaupt nicht mehr abholen, weil sie mir ständig lachend und quitschend wegläuft bzw. fangen spielen will. Wenn ich sie dann doch erwische und sie anziehen will, protestiert sie lautstark. Sie umarmt die andern kinder zum abschied (sie hat sonst immer sicherheitsabstand gehalten zu anderen kindern und erwachsenene), sie plappert zuhause ständig die Namen der anderen kinder vor sich hin und wenn ich sie frage: wollen wir jetzt in den kindergarten gehen? dann quitscht sie vor freude.
wenn ich das gewusst hätte, hätte ich sie schon viel früher dahin gebracht.
Ist aber natürlich unterschiedlich, so war es bei uns.
Meiner Tochter tut der Kiga extrem gut und man merkt auf den ersten Blick dass sie den Kiga liebt.

lg

Beitrag von pauli1983 01.03.11 - 23:03 Uhr

Hallo. Mélodie wird im april 2 Jahre und kommt dann in die Kita. Ich arbeite schon wieder seit sie 10 Monate ist. Leider ging es finanziell nicht anders. Bis jetzt wird sie von meinen Eltern betreut und lernt von meinem Papa die polnische Sprache. :-)

Ich muss sagen, dass es höchste Zeit wird, dass sie in die Kita kommt, da sie super gerne mit Kindern spielt. Bei uns in der Gegend legen die Eltern anscheinend nicht sehr großen Wert drauf, am Nachmittag bei schönem Wetter auf den Spielplatz zu gehen, so dass Mélodie immer krampfhaft nach Kinderkontakten sucht. Sie steht dann oft da und will den Großen Kindern (so ca. 8 Jahre) beim Spielen zu. Leider nur zu!!

Ich habe mich dafür entschieden sie in meine Kita mitzunehmen (ich bin Erzieherin) da meiner Meinung nach hier in der Umgebung keine gescheite ist. Da ich aber täglich 28 km hin un 28 km zurückfahre und manchmal am Nachmittag ca. eine Std. nach hause fahre, empfand ich es mit 10 Monaten eiinfach als zu lange fahrtzeit. Daher jetzt erst.

Soziale Kontakte sind aber schon im Kleinkindalter super wichtig. Das merke ich halt jetzt sehr stark.

Liebe Grüße

Paulina

Beitrag von pauli1983 01.03.11 - 23:09 Uhr

Sorry für die Fehler. Ist schon so spät und ih habe heute 10 Std. gearbeitet. :-)

Beitrag von olivia2008 02.03.11 - 06:43 Uhr

Unsere geht hin, seit sie 2 Jahre & 3 Monate als ist.
Sie war immer ein offener Mensch, fremdelte nie, hatte nie Probleme mit wechselnden Babysittern oder fremden Personen auf der Straße. Schon zuvor ließen wir sie 2x wöchentlich für je 2 Std. im Vorkindergarten. Im Kindergarten dann ließen wir probeweise zum Wunsch der Erzieherin sie einen halben Tag alleine. Auch kein Problem.

Daher entschieden wir uns für den Schritt. Sie liebt Gesellschaft, braucht Leute um sich herum. Als sie den ersten Tag dann bis 14 Uhr dort war, gab es sogar Theater, weil sie absolut nicht nach Hause wollte #schein Inzwischen geht sie gerne hin, kommt aber auch gerne nach Hause. Sie schließt Freundschaften, redet mehr, wird offener. Ich glaube, es tut ihr gut.

Ob es sinnvoll ist, hängt sicherlich vom Typ des Kindes ab. Manche Kinder können sich so früh nicht abnabeln und ich denke, dass man ihnen daher die Zeit geben sollte, die sie brauchen.

lg

Beitrag von bonsche 02.03.11 - 06:44 Uhr

hallo schnegge,

unser finn ist jetzt 13 monate alt und seit februar geht er in die kita. wir haben bereits im dezember mit der eingewöhnung angefangen und ich würde es immer wieder so tun. sicherlich kommt es auch auf die einrichtung an, aber bei uns ist bis jetzt alles gut gelaufen und ich bereue meine entscheidung nicht.

ich kann dir nur sagen, wie es bei uns ist. finn ist seitdem er in die kita geht viel selbstbewusster geworden und hat viele neue dinge gelernt. er beobachtet viel und lernt von den grösseren kindern. er wollte nie krabbeln, seitdem er in der kita ist, krabbelt er sogar. zwar nicht so oft, aber das kommt sicherlich daher, dass er bereits seit ca. 2 monaten läuft #rofl

ich hab immer gedacht, ich bekomme ihn nie von den gläschen los und nun isst er, es wurde von woche zu woche besser, selbstgekochtes essen in der kita mit. mittlerweile möchte er alleine essen. vor ein paar tagen hatten wir uns gewundert, wieso er nicht essen möchte, bis wir festgestellt haben, dass er es alleine tun möchte. von der kita wurde mir auch bestätigt, dass er den anderen kindern beim essen zuschaut und es dann alleine probieren möchte.

ich denke einfach, dass die kinder in der kita ganz anders gefördert werden, ohne dass ich jetzt irgendeine mutter hier angreifen möchte. bei finn ist es eben so, dass er sich alles von den kindern abschaut und ihm es wohl mehr spaß macht, es nachzumachen, wenn die anderen kinder es ihm vormachen, als wenn ich es tue.

ich denke, jeder sollte das für sich und sein kind entscheiden. ich finde es immer wichtig, dass man zu 100% hinter dieser entscheidung steht und ein gutes gefühl dabei hat. denn nur dann fühlen sich die kleinen auch wohl.

liebe grüsse, ivi & finn (24.01.2010)#herzlich

Beitrag von schnegge28 02.03.11 - 08:22 Uhr

Hi

Also mein Zwerg geht seit September ´10 in die Krippe...also da hat die eingewöhnung begonnen und seit ende September ´10 geht er Mo.-Fr von 8.00h-12.00h ohne mich dort hin,er was da 1Jahr und 4 Monate.Ich kann nur für uns sprechen,es tut ihm unglaublich gut#pro...ich finde schon das es Kinder fördert und es auch nicht unmoralisch oder so ist sein Kind unter 3 in eine Kindertageseinrichtung/Kiga o.ä. zu geben,sofern die Kinder sich wohl fühlen!
Mein Kleiner,mittlerweile 21 Monate geht sehr gerne dahin und ist irgendwie viel ausgeglichener..wir waren davor auch sehr aktiv,waren viel draussen und so,aber dort ist es eben anders,er hat gleichaltrige Kinder um sich,gaaaaaanz liebe Erzieherinnen und mega viel platz zum spielen und toben;-)!Ich bin froh das ich ihn so früh hingebracht hab,ihm tut´s gut und ich kann/muss ja wieder arbeiten:-p

Also ich kann daher nur sagen das es für uns die richtige Wahl war

Lg Dani & Samuel

Beitrag von whitewitch 02.03.11 - 09:18 Uhr

Unser Sohn geht in den Kiga seit er 1 Jahr und 9 Monate ist. Er hat dort so eine hohe Förderung, die kann ich ihm zu Hause nicht bieten. Nach langer Krankheit und vielen KH-Aufenthalten fällt mir und der Erziehrin jedesmal auf wie gut ihm die Kita tut, was und wie schnell er lernt wenn er dort ist und wie er stehen bleibt wenn er mal wieder nicht in die Kita kann.

Ich bin froh dadurch auch mal Zeit für mich und meine Arbeit zu haben!

Beitrag von whitewitch 02.03.11 - 09:21 Uhr

Achso muss noch anfügen, das mein Sohn zu niemandem gegangen ist. Er schrie wie wahnsinnig wenn er fremde Menschen gesehen hatte. Daran bin ich sicher mit schuld weil ich ihn nie abgeben wollte. Im Kindergarten hatten wir am Anfang arge Probleme. Er schrie wie wild. Mittlerweile freut er sich morgens, ihm kann es gar nicht schnell genug gehen. Verabschiedet werde ich mit einem Lächeln und Winken.

Alles in allem für uns eine gute Entscheidung.

Beitrag von derhimmelmusswarten 02.03.11 - 11:49 Uhr

Meine Tochter geht seit sie 12 Monate alt ist in die Kita. Eine kleine Gruppe mit höchstens 10 Kindern unter 3 Jahren und 3 Erzieherinnen und bei uns in Rheinland-Pfalz ist das auch, da einkommensunabhängig, bezahlbar. Ich bin wieder arbeiten gegangen als sie 14 Monate alt war. Sie geht von ca. 8.00/8.30 Uhr - 12.30/13.00 Uhr und es ist wunderbar. Ihr gefällt es gut. Sie isst auch dort zu Mittag und es war eine gute Entscheidung. Auch mein zweites Kind wird wieder mit 12-15 Monaten in die Kita gehen. Ich hoffe, dass sie dann den Platz meiner Tochter bekommen kann, die dann mit 3 Jahren in eine größere Gruppe wechselt. Ich kann es jedem nur empfehlen. Es ist doch ein Irrglaube vieler Mütter, dass es Kindern unter 3 Jahren zu Hause bei Mama besser gefällt als unter ihresgleichen! Für mich sind das vorgeschobene Gründe. Manche Mütter können ihre Kinder entweder nicht los lassen oder sie wollen nicht zugeben, dass sie noch keine Lust haben, wieder arbeiten zu gehen. Jedenfalls schadet es kleinen Kindern keinesfalls, so früh in die Kita zu gehen.

Beitrag von sanni582 02.03.11 - 14:19 Uhr

Hallöchen,

meine Mädels sind jetzt 2 Jahre alt und gehen seit sie 13 Monate alt sind zu einer Tagesmutter. Wir sind beide berufstätig. Die Kinder haben sich sehr schnell an die Tagesmutti gewöhnt und fühlen sich dort sehr wohl. Sie spielen dort viel, basteln, singen, tanzen., malen und und und. Ich merke, dass es ihnen gut tut und manchmal wollen sie noch gar nicht nach hause, wenn ich sie abhole.

Schön ist es einfach, dass sie dort mit anderen Kindern zusammen sind, spielen können und jede menge von einander lernen. Ich würde es jederzeit wieder tun und kann nur positiv berichten.

Liebe Grüße
Sanni