Welchem Arzt nun glauben schenken ob KH-Aufenthalt notwendig?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sansdouleur 02.03.11 - 07:06 Uhr

Ihr Lieben,

habe ja schon öfter gepostet hier. Nun bin ich heute 31plus 5 (das hätte niemand von den Ärzten bei 24plus0 noch gedacht)...

So letzte Woche hat meine Ärztin mir dann vorsorglicherweise die Lungenreife gegeben. Montag hatte ich wieder Feindiagnostik und laut denen wiegt Moritz jetzt ca 1700 gramm und Hanna ca. 1500 gramm, hat kaum zugenommen die Püppi.

Heute war ich dann bei meiner Frauenärztin, auf dem CTG gestern war alles unauffällig und heute Wehen bis zum Wert 70. Sie fühlte dann den Muttermund und meinte, er beginnt sich zu öffnen, ich solle ins Krankenhaus (auf der Einweisung stand akut). Aufgrund des eingesetzten Pessars hat sie nicht mehr den GMH seit Januar messen "können"...

Bin dann ins Krankenhaus und war kurz nach 7 da. Dort machten die CTG, Kinder bewegten sich viel, ab und an mal eine aufgezeichnete Kontraktion bis zum Wert 30/35...Aber die meinten, das wäre normal, insbesondere bei Zwillingen..

So dann Ultraschall, laut denen wiegt Moritz 2225 gramm und Hanna konnten sie nicht messen, sie liegt mit dem Kopf zu tief. Dann haben sie vaginal geschallt, Pessar sitzt wohl gut und GMH schlechtester Wert 1,6 und bester 2,0..Sie meinte, ich muss nicht da bleiben. Im januar war ja der schlechteste wert 13 mm und der beste 2,4...

Nun bin ich wieder daheim und werde heute zu meiner Ärztin, den Bericht abgeben...die wird sicher ausrasten, weil sie wollte, dass ich unbedingt drin bleibe, aber ich bin hin und hergerissen, ich bin natürlich lieber daheim!

Was sagt ihr zu der ganzen Geschichte?

Meine Ärztin wird sicher fragen, warum ich nicht darauf bestanden habe, aber wer bleibt schon freiwillig im Krankenhaus?

Ich mache mir nur Sorgen, wenn jetzt was passiert, würden sie mich wahrscheinlich nicht in mein Wunschkrankenhaus bringen, sondern in das nächste, da will ich eigentlich auf garkeinen Fall hin

Nu weiß ich nicht, was ich denken soll..

Meine Frauenärztin meinte gestern, ich solle gleich fahren, ging aber nicht, hätte ich über ne Stunde mit den Öffentlichen fahren müssen, habe also daheim noch knapp über ne Stunde auf meinen Freund gewartet und dann sind wir hin. Sie faselte irgendwas mit abends sind ja nur Bereitschaftsärzte da, naja das ist die charite, da werden die wohl wissen was sie machen oder?

Liebe Grüße

Beitrag von queenfirefly 02.03.11 - 07:21 Uhr

Kommt mir ein bißchen bekannt vor. Mein FA hat mich vorletzte Woche auch total verrückt gemacht, ich solle wegen GMH-Verkürzung ins Krankenhaus.

Im KKH hingegen sah man das alles viel lockerer. Sie schickten mich auch wieder heim. Ich solle halt wöchentlich zum FA und bei Beschwerden sofort kommen.

Nach einer Woche bin ich wieder zum FA und sie maß den GMH wieder etwas länger. Natürlich schone ich mich viel zuhause.

Ich denke, Du kannst Dich schon auf die Diagnose des KKH verlassen, die haben da bestimmt mehr Erfahrung als Deine FA. Du solltest halt engmasching überprüft werden. Evtl. hast Du ja auch eine Hebamme, die noch zwischendurch vorbeikommen könnte, um CTG zu machen und nach dem Muttermund zu schauen. Und bei Beschwerden halt nicht lange zögern, sondern los ins KKH.

Alles Gute.

queenfirefly (31. SSW)


Beitrag von janni0604 02.03.11 - 07:24 Uhr

Huhu,

warst du in der Charité in Mitte oder Charité-Virchow? Ich persönlich, nach schlechten Erfahrungen im Krankenhaus, glaube eher meiner Frauenärztin.

Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße
Janni mit Max(9/2004) und #ei (ET 27.9.2011)

Beitrag von sansdouleur 02.03.11 - 07:29 Uhr

Huhu,

also ich war in Charite-Mitte.

Meine Frauenärztin wies mir dort ja schon bei 24plus0 ein und meinte da schon, ich werde nicht mehr schwanger rauskommen, nach 13 tagen und einem gesetzten pessar wurde ich entlassen.

Meine Ärztin hat auch seitdem nicht mehr den GMH gemessen, sondern nur gefühlt, weil sie das nicht kann mit dem Ring. Im Krankenhaus können die das...

Meine Ärztin meinte ja gestern, der Muttermund beginnt sich zu öffnen und die Ärztin im KH meinte, dass das nicht der Fall wäre...

Liebe Grüße

Beitrag von simone-83 02.03.11 - 07:25 Uhr

guten morgen,

also diese messungen sind ja immer von untersucher zu untersucher anders, da ja der jeweilige untersucher bestimmt, wo er das kreuzchen setzt...

z.b. sollte die geburt meines 1. spätestens am et eingeleitet werden, da er laut fa 56 cm groß sein würde und ich eine ss-diabetes hatte.

als er dann 2 tage vor et von alleine kam war er gerade so 50 cm groß...

die charité kann sich doch nicht erlauben, jemandem in der ss, der gefährdet ist, einfach so nach hause zu schicken. die ärzte die bereitschaft haben, müssen doch auch die verantwortung für ihre entscheidungen tragen. ob bereitschaft oder früh- oder spätdienst... arzt ist arzt und ich bezweifel, dass ärzte aufgrund von der arbeitszeit anders entscheiden.

guck mal was deine ärztin heute sagt. du kannst ja überhaupt nichts dafür, wenn der fa im kh dich wieder nach hause schickt. dann muss sie dort anrufen und fragen, was der kollege sich da gedacht hat.

lg und alles gute für deine 2 und dich

Beitrag von sansdouleur 02.03.11 - 07:33 Uhr

Naja, ich muss zugeben, dass ich meinte, wenn es nicht sein muss, ich natürlich nicht bleiben möchte und da meinte sie, sie untersucht mich erstmal und als sie das getan hatte, meinte sie, dass sie keinen Grund sieht, mich dort zu behalten und sobald irgendwas komisch ist, ich sofort wiederkommen solle! Sie meinte auch, dass der Pessar total gut sitzt und es jetzt nicht ausschaut, als wenn sich das jetzt gleich ändert.

Meine Ärztin wird sicher einen riesen Aufstand machen, allerdings haben wir bei der das Gefühl, dass die die Arbeit eher abschieben wollte, die Kinder untersucht sie ja auch nicht mehr, sondern schickte mich dafür immer woanders hin, weil ihr das lieber war.

Ich will mir nachher halt keine Vorwürfe machen müssen, aber im Krankenhaus geht es mir psychisch immer so schlecht, dass es mir dort wesentlich schlechter geht als daheim....

Das sie diese Messungen überhaupt machen bzw. die Ergebnisse laut aussprechen, wobei die so unterschiedlich sind von Arzt zu Arzt verstehe ich nicht...#zitter

Um acht werd ich gleich in der Praxis mal anrufen und die Situation schildern...

Danke für deine Antwort und liebe Grüße!

Beitrag von simone-83 02.03.11 - 07:42 Uhr

kopf hoch!

du musst dir keine vorwürfe machen!!!

die ärztin im kh hat dich nicht nach hause geschickt, um dir einen gefallen zu tun. sie muss doch dafür "haften". die haben die verantwortung und nur weil eine patientin äußert, nicht bleiben zu wollen, wenn es nicht nötig ist, lassen sie die patientin gehen.
ich kann deine "abneigung" gegenüber khs sehr gut verstehen. mir geht es ähnlich, seitdem ich 2003 5 wochen am stück im kh lag und davon 2 wochen absolute bettruhe hatte...

wenn die ärztin gesagt hätte, dass du bleiben musst, wärst du doch geblieben. und wenn deine fä sowieso die arbeit und verantwortung lieber auf einen kollegen abwälzt, dann würde ich mir jetzt nicht viel dabei denken. dann ist deine fä sehr sehr vorsichtig und wollte halt die meinung der kollegen aus dem kh und die hat sie jetzt.
wichtig ist, dass du sehr engmaschig untersucht wirst. gerade mit zwillingen. und schonen solltest du dich auch. sollte deine fä dir sagen, dass du noch mal ins kh sollst, gehst du halt wieder hin.

ich drück dir ganz ganz dolle die daumen, dass deine 2 noch ein bißchen drinnen bleiben! jeder tag zählt!!!

ganz liebe grüße

simone

Beitrag von landaba 02.03.11 - 07:26 Uhr

Hallo ich komme auch aus Berlin meine Zwillinge sind aber schon 11 Monate....was ist denn dein Gefühl?


Ich würde vieleicht nochmal in ein anderes KK eine zweite Meinung holen wenn du unsicher bist.

Meine Zwillingsgeburt im St. Joseph Krh war einfach traumhaft;-)

LG Nadja

Beitrag von landaba 02.03.11 - 07:31 Uhr

Achso und ich schließe mich meiner Vorschreiberin an in der Charite hätte ich auch als letztes meine Zwillinge auf die Welt bringen wollen.

Ich hab nur schlechtes gehört von dort...

Beitrag von sansdouleur 02.03.11 - 07:38 Uhr

Ohje, also ich lag ja da schon und habe die Neo kennenlernen dürfen, hatte Arztgespräche und Schwesterngespräche. Die Schwangerenstation war wirklich das Letzte...ich habe mich sogar beschwert etc...Aber die Neo ist absolut toll und die sind alle so lieb und vermitteln so eine Erfahrung und die Hebammen im Kreissaal sind alle auch sehr lieb, nur über die Ärzte kann man sich echt streiten...

Ich würde da eig. nach meiner Erfahrung auch nicht entbinden, wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass es meinen Kindern dort am besten geht...die können ja noch nichts sagen und da muss man ein gutes Gefühl haben!

St. Joseph schwärmen alle von, allerdings ist es ein Ding der Unmöglichkeit für mich dort zu entbinden, weil mein freund von halb 7 morgens bis mindestens halb 7 abends auf Arbeit ist und bis er dann noch dort sein könnte, wäre es schon zu spät....sonst wäre das wohl meine Wahl gewesen!Hier in der Nähe ist nur das lichtenberger Krankenhaus und das in Friedrichshain, über beide hörte ich nur schlechtes...

Mein Gefühl sagt mir, dass ich lieber daheim liegen möchte und es für mich momentan noch nur unnötiger stress im krankenhaus wäre...

Ich will mir allerdings auch keine Vorwürfe machen müssen, aber wenn was ist, würde ich sofort ins Krankenhaus fahren...

Liebe Grüße

Beitrag von sweety2202 02.03.11 - 07:33 Uhr

Hallo und guten morgen,

Ich vertraue ehrlich gesagt den Ärzten im Kh grundsätzlich mehr. Wenn ich etwas akutes habe fahren wir lieber ins KH als zur Ärztin. Ich habe zum Beispiel oberbauch Beschwerden seid 3 Tagen u nun waren wir vergangene Nacht im KH. Dort wurde sofort alles gemacht. Doppler, Blut usw. Die Ärztin hatte den Verdacht Schwangerschaftsvergiftung. Alles wies daraufhin bis auf's Blutbild das gab Entwarnung. Somit durfte ich wieder heim. Meine Ärztin hätte das nie gemacht.

Ich finde deine beiden vom Gewicht her ganz ok. Es sind immerhin zwei die versorgt werden müssen. Unsere kleine hatte 1600g bei 29+6 und letzte Nacht 1900g bei 32+4.

LG #winke