Nachtschreck!HILFE!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sterntaler76 02.03.11 - 07:49 Uhr

Hallo!

Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem "Nachtschreck"?
Mein Sohn (4,5J.) hat das immer mal wieder phasenweise. Das Schlimmste waren mal 2 Wochen letzten Sommer, wo er jede Nacht diesen Nachtschreck hatte.
Es sieht dann so aus, als hätte er einen ganz sclimmen Wutanfall - schreien, treten, hektisches hin - und herrennen, teilweise räumt er Bücher etc aus den Regalen...dann will er ständig etwas trinken- aber "nein, nicht aus dem Glas..ich wiiiiiiiill die andere Flasche.... Und das dauert so ca. 20-30 Minuten bis er da durch ist. Er ist während des Nachtschrecks gar nicht wach. Und nach 20-30Minuten macht es dann "klick" und der Spuk ist vorbie.
Letzte Nacht hatten wir einmal um 12h und dann nochmal um 3h das Vergnügen. Und in der letzten Woche auch mehrmals.
Sind deswegen auch in homöopathischer Behandlung. Gebracht hat es bisher nichts:-(
Gibt es IRGENDETWAS das HILFT??? Ausser abwarten??
Mein mann und ich können nun seit fast einem Jahr nicht mehr durchschlafen.
Fühle mich, als hätte ich die ganze Nacht gefeiert.Letzte Nacht musste ich für eine Viertelstund ins Bad auswandern und mich einschliessen, da mein Sohn mich dauernd getreten hat und ich sonst ausgeflippt wäre..Er bekommt das ja nicht mit.Man soll ihn lt Ärztin nicht ansprechen, nicht darauf reagieren....

Liebe Grüße
sterntaler76

Beitrag von angelinchen 02.03.11 - 09:15 Uhr

Hallo
wir hatten das auch gaaanz schlimm, als mein Sohn 2,5 etwa war. Nur wussten wir damals nicht, dass es sowas wie Nachtschreck gibt, und haben die Welt nicht verstanden, weil er echt völlig ausgetickt ist nachts.
Bei uns hat absolut gut geholfen, dass einer von uns irgendwann nachts einfach bei ihm auf ner Matratze vor seinem Bett geschlafen hat, oder er eben bei uns im Bett. Der Vorteil war, dass man beim ersten Mucks schon reagieren konnte mit "schsch"-Lauten, und er sich dann gar nicht erst reingesteigert hat. Das hat sicher nicht IMMER geholfen, aber die Anfälle haben sich stark reduziert dadurch.

Habt ihr es schonmal versucht, ihn nachts bei / mit euch schlafen zu lassen?

Bei uns war das Ganze dann kurz vor seinem 4. Geburtstag einfach so verschwunden, und er schlief wieder super durch (hatten da aber noch nen kleines Schlafterror-Monster in Form seiner kleinen Schwester, sprich für uns dennoch nix mit durchschlafen #schwitz)

Alles Gute
Anja

Beitrag von maxi.81 02.03.11 - 10:03 Uhr

Sprich mal mit deiner KiÄ über eine Bachblütentherapie - das soll helfen. Ansonsten könnte ich noch den Gang zum Osteophaten empfehlen und Elterliche Nähe.

LG und baldige ruhigere Nächte

Beitrag von melly_k 02.03.11 - 11:57 Uhr

Hi,

wir hatten das auch letztens. 3 mal in der Nacht und dann so schlimm, dass ich sogar den Rettungsdienst rief.... Meine Tochter ist jetz auch 4,5 Jahre alt.
1. Sie brüllte, krümmte sich, schrie immer "Aua, och Mami, Aua, mein Fuß!"
2. Hatte ich zuvor noch nie von einem NACHTSCHRECK gehört
3. War sie total apathisch, ließ sich nicht beruhigen oder anfassen...
Ich hatte echt Angst, zumal ich allein mir ihr daheim war.
Und: Rettungsdienst da und alles vorbei... Kind schlief, konnte sich an nichts mehr erinnern, keine Schmerzen...
Dann erzählte mir der Rettungsdienst vom Nachtschreck und ich solle zum KiA mit ihr.
Müssen zu Sicherheit morgen noch EEG schreiben lassen. Aber KiA meinte auch, keine Sorgen machen und vorallem nicht aufwecken! Man könne das Fenster aufmachen, sodass es eine Temperaturunterschied gibt, beruhigend summen, Lieder singen...
Ansonsten "wüten" lassen und eben aufpassen, dass sie sich nicht weh tut. Keinesfalls festhalten oder so.
Ein Alptraum sei schlimmer, da sich die Kids daran erinnern können.

#liebdrueck ist schlimmer für uns das mitanzusehen...

LG Melly

Beitrag von sterntaler76 02.03.11 - 15:41 Uhr

Danke für eure Antworten.
@ Melly:Den rettungsdienst mussten wir ja zum Glück noch nicht rufen!

Ich werde erstmal zum Osteopathen gehen. So ein Nachtschreck soll wohl immer in Schüben auftreten und mit der kindlichen Gehirnentwicklung zusammenhängen.
Vielleicht sind ja irgendwelche Schädelnähte "blockiert"...Ich vermute bei meinem Sohn eh ein verschlepptes KISS-Syndrom und einen Kreuzbiss hat er auch..Hmm, bin gespannt, was die Osteopathin herausfindet.

Liebe Grüße und euch auch ruhige Nächte!
sterntaler76

Beitrag von melly_k 02.03.11 - 21:38 Uhr

Hi,

das mit der Osteopathin werde ich auch versuchen. Vermute das Gleiche, denn meine Tochter hatte beid er Geburt einen ganz verschobenen Kopf, wegen Zwangslage im Bauch. Sagte man mir so. Außerdem lag sie lange wie ein C. Von einem Osteopathen hab ich damals leider noch nichts gewusst. Hatte nur Krankengym mit ihr.

Hab auch gute Erfahrung bei meinem Sohn damit gemacht, als er noch ein Baby war. Drehte sich immer nur über eine Seite.
Hoffe, dass morgen bei dem EEG alles in Ordnung ist, dann werde ich auf jeden Fall noch nen Termin beim Osteopathen machen. (Mein Umfeld hält da nichts davon, aber ich bin überzeugt, dass es hilft)

LG Melly