weihnachtsgeld zurückzahlen

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von caroleni 02.03.11 - 09:39 Uhr

hallo, mein mann muss sein weihnachtsgeld aufgrund eines aufhebunsvertrages zum 15.3. zurückzahlen. ok steht ja im vertrag auch so drin.

nun ist es aber so das im sein jetziger ag mehr netto abgezogen hat als er damals bekommen hat (aussage ag das hängt mit der lohnsteuer zusammen) ist das so rechtens? kann man da noch was machen?

Beitrag von windsbraut69 02.03.11 - 09:57 Uhr

Der AG hat doch Brutto gezahlt und zurück bekommen.
Ich denke, die Steuer muß er sich dann über die Steuererklärung erstatten lassen.

Gruß,

W

Beitrag von der-dude 02.03.11 - 09:58 Uhr

#kratz

bitte Frage noch mal stellen...

vielleicht ist es aber auch nur zu früh am Tag ;-)

Beitrag von kati543 02.03.11 - 10:09 Uhr

Der AG zieht normalerweise kein Netto, sondern Brutto ab. Und der Wert sollte identisch sein. Schwankungen sind daher in der Lohnsteuer zu finden.

Beitrag von demy 02.03.11 - 12:13 Uhr

Hallo,
wurde der Aufhebungsvertrag denn auf Wunsch deines Mannes gemacht?

Was du mit netto meinst ist aber nicht ganz klar.

Er hat mal Weihnachtsgeld als Summe X in Brutto bekommen und bekommt entsprechend die Gleiche Summe X Brutto wieder abgezogen.

Das Netto ist immer abhängig von Steuer und Sozialversicherung und kann vom Arbeitgeber eigentlich nicht groß beeinflusst werden.

Gruß
Demy

Beitrag von caroleni 02.03.11 - 13:27 Uhr

ja mein mann hat einen aufhebungsvertrag aufgrung jobwechsel beantragt. er hat auch brutto 1000 euro bekommen und nun brutto wieder 1000 in seinm jetzigen monatsgehalt zurückbezahlt. nur ist es halt netto mehr das er zurückbezahlen muss als er ursprünglich bekommen hat. irgendwie ist das doch nicht fair oder? man kann doch nicht mehr zurückbezahlen als man bekommen hat.

Beitrag von windsbraut69 02.03.11 - 13:52 Uhr

Er zahlt doch aber Brutto zurück, wie kommt Ihr auf ein "höheres Netto", das er zurückzahlen muß?

Der AG hat mit Steuern und SV-Abgaben nichts zu tun. Der zahlt 1000 Euro Brutto und kann auch 1000 Euro wieder zurückverlangen!

Gruß,

W

Beitrag von caroleni 02.03.11 - 14:08 Uhr

ag meint das hätte mit der lohnsteuer zu tun die er im dezember noch hatte. da er diesen monat unter einen bestimmten satz liegt fälltl diese weg, deswegen der höhere netttobetrag den er zurückbezahlen muss kann das so sein oder will er uns da vera.....

Beitrag von windsbraut69 02.03.11 - 16:04 Uhr

Ich verstehe Dich nicht.
Was redest Du von Nettobetrag???

AG zahlt BRUTTO 1000 Euro und bekommt 1000 Euro von Euch zurück.
Was ist daran so kompliziert?

Beitrag von caroleni 02.03.11 - 21:01 Uhr

ja klar aber er bekommt diese 1000 euro ja mit seinem jetzigen lohn der ihm noch zusteht verrechnet. und deswegen muss er netto mehr zurückzahlen als er im dezember erhalten hatte. sorry weiß nicht wie ich es anders schreiben soll.

Beitrag von kati543 02.03.11 - 21:53 Uhr

Du verstehst es immernoch nicht. Dein Mann zahlt BRUTTO, nicht NETTO.
Der AG hat deinem Mann 1000€ Weihnachtsgeld gegeben. Er will von deinem Mann genauso viel wieder haben. Es interessiert den AG überhaupt nicht, ob dein Mann Steuern zahlt und wenn ja, wieviel. Die Steuern sind eine Sache zwischen deinem Mann und dem Finanzamt. Der AG ist nur verpflichtet, die Steuern abzuführen. Aber es sind die Steuern deines Mannes. In Wahrheit ist der AG völlig außen vor.
Wenn dein Mann den Bonus bekommen hat, zahlt er einen Teil Steuern drauf. Das wird nun natürlichso sein, dass die Steuer einen Großteil des Bonuses nimmt, da der Bonus deinen Mann eine wesentlich höhere Steuer aufdrückt (in %). Das gilt dann wieder auf das gesamte Gehalt. Also bleibt von den 1000€ nicht viel übrig (da das Mehr an Steuern für das gesamte Gehalt darüber gezahlt wird- zumindest sieht es so aus). Also mal grob geschätzt hat dein Mann vielleicht die Hälfte noch Netto herausbekommen.
Jetzt - bei der Zurückzahlung ist genau das Gegenteil passiert. Durch die Rückzahlung wird der %-Satz der Steuer gedrückt - vielleicht zahlt er sogar gar keine Steuer mehr. Aber trotzdem muß er natürlich 1000€ zurückzahlen. Im Extremfall muß er dann also die 1000€ von seinem Netto bestreiten - so sieht es zumindest aus. Tatsache ist aber, dass er einfach weniger bzw. gar keine Steuer zahlt.