Hund plötzlich gestorben - Trauer schädlich für Baby?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von die-brunsis 02.03.11 - 11:18 Uhr

Hallo Mädels,

ich wende mich heute mal an euch.

Am Sonntag ist unsere Hündin gestorben. Sie war erst 11 und ist nach 1 Woche Krankheit einfach nach dem Gassi gehen in unserem Flur zusammen gebrochen und gestorben...

Ich muss wohl keinem von euch sagen, dass es für eine Hundemama kein schöner Moment ist und ich deswegen doch sehr traurig bin.

Tagsüber geht es ganz gut, da ich abgelenkt bin aber Nachts ist es schlimm. Ich versuche es "wegzuschieben" aber es klappt nicht immer und ich muss sagen, wenn ich es dann mal "rausgelassen" habe, geht es mir auch wieder etwas besser.

Und ich mache mir natürlich auch Sorgen um mein Baby. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass sowas Auswirkungen auf das Ungeborene haben kann und mach mir halt nun total die Gedanken, weil ich mich nicht "zusammenreißen" kann.

Nun ist meine Frage an euch, ob ihr wisst, ob es wirklich schädlich für mein Kind ist? Hab halt nach den Heulattacken immer ziemlich Bauchweh :(

Vielleicht hat jemand von Euch ja einen Tipp, da er schonmal in so einer ähnlichen Situation war.

Bitte nicht schimpfen, ich weiß, dass es so ein ähnliches Posting vor Ewigkeiten schonmal gab, ich konnte es aber über die Suchfunktion nicht finden.

Ich weiß, dass es "nur" ein Hund war, aber für mich/uns war sie ein Mitglied der Familie.

Sorry für das Gejammer,

die-brunsis

Beitrag von vincensa 02.03.11 - 11:22 Uhr

Ohje mein Beileid :-(
Ich kenne das
Musste letztes Jahr meinen Hund einschläfern lassen er war 12 und das ist für diese Rasse American Stafford ein strammes Alter
war da aber nicht schwanger

2008 ist meine Mutter gestorben 4 Wochen vor Geburt meiner Tochter :-(
Auf die Beerdigung bin ich aber nicht hin konnte ich leider nicht da sie 700km weit weg war und das 4 Wochen vor Geburt nee
Alle haben mir auch abgeraten dort hin zu gehen wegen dem Baby
Nunja die trauer hat meinem Baby aber nicht geschadet hab mich mehr oder weniger abgelenkt so gut es ging


LG Vinny

Beitrag von derhimmelmusswarten 02.03.11 - 11:23 Uhr

So traurig es auch ist, so unschädlich ist es für ein Ungeborenes. Leider versterben auch Familienangehörige, wenn man schwanger ist und das kann ja dann nicht allen Babys schaden. Früher sagte man: Einer kommt, einer geht... Ist auch oft was dran. Wenn du mal überlegst, wirst du sicher den ein oder anderen aus der Familie oder Bekanntschaft haben, der ein Kind bekommen hat und wo dann ungefähr zeitgleich jemand gestorben ist.

Beitrag von kleinemiggi 02.03.11 - 11:23 Uhr

Hallo,

ja. Ich kann es dir sehr gut nachempfinden. Wir mussten unseren Labrador am 14.2 im Alter von 15 jahren und 3 Monaten einschläfern lassen...

Ganz schlimm. Ich bin zwar nciht schwanger. Hatte aber auch sehr traurige Momente während der SS. Und da habe ich auch sehr viel geweint... Das Baby merkt natürlich, dass du traurig bist. Aber du darfst traurig sein. Und es ist auch wichtig zu trauern... Das solltest du dir nciht nehmen lassen...

Mit unserer Maus war immer alles in Ordung. Man kann sein Baby auch im Bauch nicht vor traurigen Ereignissen schützen. Sie gehören zum Leben dazu...

Ich drück euch die Daumen. Es wird eine ganze Zeit lang weh tun, weil man erst jetzt merkt, wie sehr der Hund doch fehlt. #liebdrueck

Beitrag von lucas2009 02.03.11 - 11:27 Uhr

HUhu,
ach Mensch das tut mir echt leid.
Ich war im 7. Monat als unser Hund auch 11 Jahre plötzlich wg. Krankheit eingeschläfert werden musste das war ganz schlimm für mich, aber dem Kind hat es nicht geschadet.

Einen Monat später ist dann meine Schwägerin tödlich verunglückt. Einen Tag vor der Beerdigung bekam ich dann eine Schwangerschaftsvergiftung. Ob es damit im zusammenhang stand, weiß ich nicht....

Aber was soll man denn machen, man kann ja seine Gefühle nicht abstellen.

Hoffe du kommst da bald bischen besser mit zurecht.

GLG

Beitrag von schnuffi2608 02.03.11 - 11:28 Uhr

liebe die-brunis,
ach mensch das tut mir total leid!
ich erinnere mich noch genau an den tod meiner katze vor 3 jahren.
die trauer hat sehr lange angehalten-auch heute bin ich noch manchmal traurig!

sicher bekommt dein kleines mit dass mama traurig ist.
aber auch traurig-sein gehört zum leben dazu-und es trotz aller dramatik ja keine existenzielle trauer, d.h, du haderst doch bestimmt nicht dauerhaft mit deinem schicksal/leben.
ich würde die trauer zulassen, ruhig mal weinen. ich galube das das besser ist, als im bett zu liegen und krampfhaft versuchen es zu verdrängen-das gibt nämlich noch mehr bauchweh.

lass dich von deinem schatz in den arm nehmen!
freu dich über die tollen gemeinsamen 11 jahre die ihr mit eurem hund hattet.
vllt erzählst du deinem bauchwurm ein bißchen davon.
erinnerungen können sehr schön sein-das gefühl überträgt sich dann auch bestimmt auch dein kleines!
#liebdrueck
schnuffi2608

Beitrag von jenna26 02.03.11 - 11:34 Uhr

Hallo

Als ich zum ersten mal schwanger war, ist meine geliebte Omi gestorben, was wirklich wirklich schlimm für mich und die ganze Familie war. Ich glaube nicht das ea meinem Sohn geschadet hat.

Dann musste als mein Sohn gerade 4 Wochen alt war, meine Hündin einschläfern lassen. Ich habe rotz und Wasser geheult, das hat Luca auch mitbekommen, aber trauern und traurig sein gehört zum Leben und ich habe mich da auch nicht wer weiß wie zusammengerissen.

Fühl Dich ganz doll gedrückt.

LG Jenna 12 SSW