Ärzte und andere Hindernisse - heute freu ich mich mal

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bine3002 02.03.11 - 11:24 Uhr

Ich muss jetzt mal freuen. Es ist (mittlerweile) eine längere Geschichte.

Über den Anfang habe ich ja schon berichtet, hier noch mal ganz kurz: Vor einigen Wochen waren wir zur Blutabnahme und es gab ein kleines Drama. Die Ärztin schimpfte mit meiner Tochter, weil sie weinte und bezeichnete sie anschließend als "affektiert". Daraufhin wollte meine Tochter nicht mehr zu dieser Ärztin und ich war auch ziemlich sauer.

Wir gingen dann zu einem anderen Kinderarzt, der aber auch etwas seltsam war. Er sollte eine Sportuntersuchung für den Sportpass (Rollkunstlaufen) machen und stellte daraufhin die ganze Sportart in Frage, meinte, dass das Kind ja viel zu klein dafür sei und Nestwärme brauche. Dass Sport und Nestwärme sich ausschließen, wusste ich bis dahin nicht, aber nun gut. Außerdem sei er nicht überzeugt davon, dass die Schilddrüsenunterfunktion meiner Tochter Einfluss auf ihr Schlafverhalten hätte. Lange Gecshichte, es ist jedenfalls Quatsch, was er erzählte und ich auch von diesem Arzt nicht so sehr überzeugt, auch weil man dort trotz Termin immer ewig warten muss. Da meine Tochter ihn aber mochte, sollte das nun unser zukünftiger Kinderarzt sein.

Dann kam die Sprachstandserfassung in der Schule (2012 wird sie eingeschult). Dort wurde bemerkt, dass sie kein "Sch" sprechen kann. Das wusste ich natürlich vorher schon, wollte aber ganz gerne noch etwas abwarten. Die Schule legte uns jedoch eine logopädische Behandlung nahe und wollte sie in der vorschulischen Sprachförderung sehen, die im August beginnt. Das wiederum ist problematisch, weil meine Tochter in eine Waldgruppe geht und die Sprachförderung täglich im Stadthaus des Kindergartens stattfindet. Ein Gruppenwechsel wäre die Folge gewesen, was natürlich blöd ist bei einem Kind, was noch etwas Probleme hat, neue Bezugspersonen anzunehmen (und zwar mehr Probleme als mit dem fehlenden "Sch") und außerdem sehr gerne in der Waldgruppe ist.

Vor etwa einem Jahr war ich mit meiner Tochter schon mal für zwei Sitzungen bei der Logopädie. Damals entschlossen wir uns die Übungen zu Hause zu machen und ihr vorerst eine wöchentliche Logopädiestunde zu ersparen. Das klappte auch gut, die Laute, die damals fehlten, sind mittlerweile alle da. Nur das "Sch" eben noch nicht, u.a. auch weil ich dafür keine professionellen Übungen kenne und ihr das somit schlecht erklären konnte.

Ich telefonierte also mit unseren neuen Kinderarzt und erklärte ihm die ganze Problematik. Die recht knappe Antwort war dann: "Alles Schwachsinn!" Dass wir ja ein offizelles Schreiben von der Schule hier liegen hatten, interessierte ihn überhaupt nicht. Auch nicht, dass ich meinem Kind gerne noch die "Nestwärme" der gewohnten Gruppe erhalten wollte. (Blödmann!!!) Eine Verordnung für die Logopädie würde er uns auf keinen Fall ausstellen, er hält davon in dem Alter überhaupt nichts.

Letzte Woche schwoll mittags plötzlich ihr Auge an. Gegen 15 Uhr entschlossen wir uns, lieber zum Arzt zu gehen. Mir graute es aber vor der total überfüllten Praxis bei unserem neuen Arzt und ich überredete sie, unserer Frau Doktor nochmal eine Chance zu geben. Und siehe da! Nachdem ich ihr erklärt hatte, dass wir nach der Blutabnahme beide sehr gekränkt waren, entschuldigte sie sich für ihr Verhalten, behandelte das Auge und stellte eine Verordnung für 3 Stunden Logopädie aus. Die haben wir uns also erzogen ;-)

Und bei der Logopädie waren wir nun heute. Innerhalb von 20 Minuten brachte meine Tochter ihr erstes "Sch" heraus und war stolz wie Oskar darauf. Seitdem rennt sie hier rum und macht immer "sch, sch, sch" und lacht sich tot, wenn es klappt. Die Logopädin ist sich sicher, dass der Weg über die Hausaufgaben klappen wird und bestätigt somit das, was ICH mir ausgedacht habe. Ich denke, dass wir so im Sommer der Schule Fortschritte vorweisen können und meiner Tochter der Gruppenwechsel erspart bleibt. Sie hat keine stressigen Nachmittags-Logopädietermine, kann ihrem geliebten Sport nachgehen (der im Übrigen sehr wichtig ist für ihr Selbstbewusstsein) und wird bis zur Schule dann hoffentlich so "perfekt" sprechen wie es erwartet wird (nicht von uns, sondern von denen, die sich das ausgedacht haben). Und für "Nestwärme" bleibt dann auch noch genug Zeit :-)

Aber man muss halt dran bleiben, sonst passiert einfach gar nichts.

Beitrag von twins 02.03.11 - 12:23 Uhr

HI,
Deine öfteren Postings habe ich spanndend verfolgt.
Nur sehe ich langsam Dein Problem nicht mehr.
Auf einmal ist die Ärztin wieder nett und es paßt und der andere Arzt sagt Dir etwas was Dir nicht paßt und es ist wieder alles schlecht#nanana.

Mann kann DIR doch nicht nach dem Mund reden! Außer Du gibst vorher die Antwort, damit der Doc Bescheid weiß.

Und Logopädin. Dir steht auf jedem Fall zu, auch am Nachmittag zu einer anderen Logopädin zu gehen, die nichts mit dem Kiga zu tun hat, damit Dein Kind im Waldkindergarten bleiben kann.#augen Warum machst Du Dir mit allem immer solch ein Stress? Habt ihr überhaupt zu Hause noch ein anderes Thema außer Ärzte?!

Nichts für Ungut aber kann das sein, das Du super empfindlich bist und jedes Wort vom Doc irgendwie bei Dir falsch ankommt? Ohne nochmals nachzuhaken?

Unser Sohn kann auch einen Buchstaben nicht und da sagt Doc + Logopädin, das reicht, wenn wir das im Herbst machen, er kommt nächstes Jahr zur Schule.

Grüße
Lisa

Beitrag von familyportrait 02.03.11 - 13:31 Uhr

Da kann ich Dir auch zustimmen. Natürlich sollte man nicht jede Arztmeinung einfach nur schlucken. Aber manchmal auch überlegen, ob der Arzt nicht vielleicht besser weiß, was für ein Kind richtig ist. Immerhin hat er in der Regel doch studiert ;-)

Gerade die älteren Kinderärzte sind bei vielen Dingen um einiges entspannter, verschreiben nicht gleich Medikamente oder Therapien. Ich für meinen Teil finde das sehr angenehm und freue mich, daß ich an meinem neuen Wohnort wieder so einen Arzt gefunden habe, der mich nicht wegen jedem Pups gleich zum Facharzt schicken möchte. Sondern der auch einmal sagt:" Warten wir ab, das gibt sich, beobachten sie es noch xxx Tage oder Monate".

LG

Beitrag von bine3002 02.03.11 - 13:52 Uhr

Ja, ich finde Entspannung auch prima, aber genau darum geht (auch wenn das etwas schwierig zu verstehen ist).

Also nochmal: Da ist die Schule, die das weniger entspannt sieht. Und der Kindergarten, der das tut, was die Schule vorschreibt und da auch ziemlich unentspannt ist. Daraus ergibt sich dann die Problematik mit dem anstehenden Gruppenwechsel. Folglich muss ich mich, um das zu vermeiden, darum kümmern und zum Logopäden rennen, um zu signalisieren, dass wir etwas tun. Und weil es jetzt noch früh genug ist, genügen 3 Termine und wir können das - ganz entspannt - über Hausaufgaben regeln. Letztlich können wir uns so mehr entspannen als wenn wir nichts tun würden.

Beitrag von bine3002 02.03.11 - 13:47 Uhr

"Dir steht auf jedem Fall zu, auch am Nachmittag zu einer anderen Logopädin zu gehen, die nichts mit dem Kiga zu tun hat, damit Dein Kind im Waldkindergarten bleiben kann."

Nein, es steht mir eben nicht zu. Meine Tochter steht auf dieser Liste und muss an der vorschulischen Sprachförderung teilnehmen. Wenn sie fehlt, braucht sie eine schriftliche Entschuldigung. Das ist wie Schulpflicht. So wurde es mir gesagt.


"Warum machst Du Dir mit allem immer solch ein Stress?"

Den Stress mache ich mir nicht, den macht mir gerade die Schule oder derjenige, der sich diesen ganzen Schwachsinn ausgedacht hat.


"Habt ihr überhaupt zu Hause noch ein anderes Thema außer Ärzte?! "

Viele sogar... zu viele.


"Nchts für Ungut aber kann das sein, das Du super empfindlich bist und jedes Wort vom Doc irgendwie bei Dir falsch ankommt? Ohne nochmals nachzuhaken?"

Dashabe ich ehrlich gesagt auch schon überlegt. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es nicht an mir liegt. Mein Mann war auch dabei und hat es genauso empfunden. Und eine andere Mutter hat aktuell mit ihrem Sohn exakt das gleiche Problem.


"Unser Sohn kann auch einen Buchstaben nicht und da sagt Doc + Logopädin, das reicht, wenn wir das im Herbst machen, er kommt nächstes Jahr zur Schule."

Wir schön für Euch. Bei uns war es nun mal anders, was soll ich machen?

Beitrag von twins 02.03.11 - 14:05 Uhr

HI,
wir kommen aus Bayern und ich dachte, die sind schon streng. Aber wir haben bis dato noch keine Untersuchung gehabt, in der Pflicht ist, irgendwelche Kurse, Ärzte, Therapeuten zu besuchen.
Das würde ich mir auch dringends verbieten.
Anraten schon aber mehr auch nicht.

Wenn der Amtsarzt beim Einschulgstermin sagt, das wir noch bei irgendetwas nachhelfen sollen, OK aber auch der kann nicht sagen "dort, dann und wann"

Daher kann ich da auch nicht mitreden und daher mein gut gemeinter Tipp, es am Nachmittag woanders machen. Und eine schriftliche Entschuldigung - pffp - das ist doch machbar, oder?

Weißt Du was, Du solltest überlegen, ob vieles Sinnvoll ist oder nicht und dann das Problem angehen. Wenn es zeitlich nicht bei Euch geht, dann braucht ihr eine andere Lösung! Und da würde ich mir auch nichts vim Kiga sagen lassen....

Grüße
Lisa

Beitrag von bine3002 02.03.11 - 14:19 Uhr

"Weißt Du was, Du solltest überlegen, ob vieles Sinnvoll ist oder nicht und dann das Problem angehen."

Aber das habe ich doch. Genau diese Lösung ist für uns wunderbar:

Wir haben jetzt noch zwei Logopäden-Termine, bekommen unsere Hausaufgaben und meine Tochter kann im Sommer ein "sch". Weil sie es ja heute schon konnte, wird sie im Sommer auf jeden Fall einige Worte schon gut sprechen können. Sicher nicht alle, aber das ein oder andere wird klappen. Dann können "die" Fortschritte sehen und sie wird von der Liste gestrichen. Wir brauchen keine Nachmittagstermine und alles ist gut.

Übrigens hat meine Tochter auch jetzt gerade ein "Lernfenster" und MÖCHTE das "Sch" lernen. Die ist ja nicht blöd und weiß ganz genau, dass sie das nicht so richtig hinbekommt (wurde vielleicht auch von anderen Kindern darauf angesprochen). Sie hat mich sogar gefragt, wie sie das hinkriegen könnte. Aber ich bin eben kein Experte. Also habe ich ihr gesagt, dass wir zu Frau XY gehen und die ihr das erklären kann. Und das hat auch ganz prima hingehauen.

Beitrag von ma-lu 02.03.11 - 12:58 Uhr

Hallo,

Hmmm... dann freu dich. Und bleib' dran, studier selbst Medizin, dann darfst du alle Diagnosen selber stellen und brauchst keine anderen Ärzte mehr, die scheinbar nur dann gut sind, wenn sie das bestätigen, was DU DIR ausgedacht hast.

Nix für ungut, aber Twins hat schon irgendwie recht.

Ma-Lu

Beitrag von bine3002 02.03.11 - 14:09 Uhr

Darum geht es doch gar nicht.

Ich erlebe nur sehr oft bei Ärzten, dass sie sich für die Dinge nicht genügend Zeit nehmen (können). Insbesondere bei dem neuen Arzt lauerten kurz vor der Mittagszeit noch 10 Patienten im Wartezimmer. Ist doch wohl logisch, dass er versucht, jeden Fall möglichst schnell abzuschließen.

Manchmal sind Fälle aber etwas vielschichtiger als es auf den ersten Blick aussieht. Wäre meine Tochter beispielsweise in einem normalen Kindergarten, wäre die Sache wesentlich weniger kompliziert, weil sie dort die Sprachförderung mitmachen könnte. Da sie aber in einer Waldgruppe ist, geht das nicht und sie müsste im Sommer die Gruppe wechseln.

So etwas muss man dann erstmal erklären und auch, dass sie damit ein großes emotionales Problem hätte. Ich will damit nicht sagen, dass sie etwas Besonderes ist und eine Sonderbehandlung verdient. Aber jeder Fall ist anders und muss individuell betrachtet werden. Z. B. gibt es ja auch Kinder, denen ihr Sprachfehler etwas ausmacht. Die hätten vielleicht vom Alter her noch Zeit, sollten aber aufgrund ihres Fehlerbewusstseins früher behandelt werden als üblich. Und da es sich dann dabei eher um eine psychologische Diagnose handelt, kann das nicht jeder Kinderarzt feststellen.

Oder noch eine ganz andere Geschichte zu dem Thema:
Meine Schwiegermutter ist dementkrank oder wir vermuten es zumindest. Sie hat wahnsinnige Angst vor Ärzten und davor "weggesperrt" zu werden. Wir haben uns informiert und eine Gedächtnisambulanz ausgemacht, die sich speziell mit Dementen befasst (die brauchen nämlich im Einzelfall eine ganz besonders sensible Behandlung). Um dahin zu können, braucht sie eine Überweisung vom Neurologen. Als ich den Fall am Telefon schilderte, bekam ich nur zur Antwort: "Kommen Sie am XX.XX.2011 mit gewaschenen Haaren, es wird ein EEG gemacht!" Feierabend. Für jeden normalen Erwachsenen auch kein Problem aber weißt Du was meine Schwiegermutter denkt, wenn man ihr Schläuche an den Kopf klebt? Dass man ihr das Gehirn aussaugen wird. Wie unsensibel kann man denn sein? Und egal welchen Neurologen man anruft, es ist immer das gleiche Prozedere, was ihr da bevor steht. Außerdem ist es unmöglich kurzfristige Termine zu bekommen, frühestens in 8 Wochen. Da kann aber so eine Frau schon mal eben das ganze Haus abgefackelt haben. Aber Ok, ich mach ja immer Stress. #augen

Und dann spielt natürlich auch Politik eine Rolle. Ich wollte neulich z. B. mit meiner Tochter zum Augenarzt, weil ja ihr Auge zugeschwollen war. Da bekam ich am Telefon die Antwort (wörtlich): Nein, wir können keine Patienten aufnehmen, auch nicht als Notfall, unser Budget ist erschöpft. Ein anderer Augenarzt war im Urlaub und beim dritten war das Telefon ununterbrochen besetzt (ich probierte es über 2 Stunden lang mit Wahlwiederholung). Tja... da muss man dann wohl tatsächlich Medizin studieren.

Ich denke jedenfalls, dass wir nicht die Einzigen sind, die von Arzt zu Arzt rennen, um jemanden zu finden, der zu uns passt. Und manchmal (leider) auch unsere eigenen Diagnosen stellen müssen.

Beitrag von carmelita34 02.03.11 - 14:31 Uhr

Hallo,

es ist die arrogante Art, die rüberkommt, wenn Du über die Ärzte Deines Kindes redest.

Es geht von "Blödmann" bis "Die haben wir uns also erzogen"...

Lies Dir mal Deine gesamten Threads durch und den letzten besonders.
Als die Ärztin dann gemacht hat, was Du wolltest, war sie wieder gut genug für Deine Tochter.

Ich warte jetzt auf den nächsten Thread, in dem Du dann schreibst, dass die Ärztin ja doch nicht so toll mit Deiner Tochter kooperiert und Du nun wohl einen neuen Arzt aufsuchen musst und dieser die und die Macke hat...

Du findest immer irgendwas. Und deswegen geht - jedenfalls für mich - die gesamte Notwendigkeit dieser Logopädie-Hausaufgaben völlig unter.

Vielleicht täusche ich mich, aber mir kommt es nach dem lesen Deiner Threads so vor, dass ihr/Du schwierige Patienten seid und die Kinderärzte nicht böse sind, wenn ihr sie nicht unbedingt wieder aufsucht.

Gruß Carmelita

Beitrag von bine3002 02.03.11 - 22:12 Uhr

Ich bin nicht arrogant, ich bin anspruchsvoll, wenn Menschen mit Kindern umgehen. Egal ob es nun Erzieher, Lehrer, Trainer oder Ärzte sind... alle haben eine verantwortungsvolle Aufgabe und sollten sie (gefälligst) auch mit bestem Wissen und Gewissen ausfüllen. Ich tue das in meinem Job doch auch und wenn ich es nicht tue, dann laufen meine Kunden weg. Und nein, ich bin über keinen Kunden froh, der nicht mehr wieder kommt, selbst wenn er noch so anstrengend ist (und davon habe ich einige). Die erwarten für ihr Geld alle eine ordentliche Arbeit und wenn sie die nicht bekommen, werden sie pampig und das zu Recht.

Ich meine... was soll das? Lehrer sagen, Erziehung findet im Elternhaus statt, viele Kinder werden vernachlässigt, vorm Fernseher geparkt oder was weiß ich. Wenn man sich aber um sein Kind kümmert, nachfragt, auch mal unangenehm wird, dann ist man anstrengend und das Kind überbehütet oder begluckt. Das ist doch bescheuert.

Beitrag von bine3002 02.03.11 - 22:16 Uhr

Und zum Thema: Ich finde immer irgendwas.

Das stimmt nicht. Die Erzieherinnen im Kindergarten sind super. Die Ballettlehrerin ist absolut toll und die Logopädin macht auch einen guten Job. Nicht weil sie mir nach dem Mund quatschen, sondern weil sie ihre Aufgabe verantwortungsvoll und respektvoll wahrnehmen, weil sie freundlich und höflich zum Kind sind und weil sie nichts erwarten, was sie nicht selbst auch leisten. Ja, ich erwarte viel, aber es gibt Menschen, die diesen Ansprüchen genügen und ich selbst bemühe mich ebenfalls. Mir ist dabei übrigens durchaus bewusst, dass einem mal Fehler unterlaufen können, aber deswegen würde ich niemanden verurteilen.