Schwierige Situation Hund allergisch

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von glaeta 02.03.11 - 12:14 Uhr

Unser Hund ist u.a. auf Getreide-Pollen allergisch.
Er juckt sich, aber ohne Fellverlust.
2009 war es ok, nur im letzten Jahr hat er Sommer wie jetzt Winter auch Juckreiz. Seit letztem Sommer haben wir Kaninchen und auf dessen Heu könnte er laut TA reagieren.
Was tut man am besten?
Testen könnte man es erst, wenn er eine Zeit lang keinen Kontakt zum Heu hätte.
Ich habe aber niemanden zu dem ich die Nins für ein paar Wochen hingeben könnte.
Hat hier vielleicht noch jemand einen Pollen-allergischen Hund und Nagetiere die Heu bekommen?

Beitrag von simone_2403 02.03.11 - 12:23 Uhr

Hallo

Ein Rüde meiner Elteren hat auch eine Allergie entwickelt.Wenn der Hafer stand sah der arme Kerl aus wie ein Preisboxer #schmoll#rofl und kratzesich fastzum Irrsinn. Zu der Zeit mussten meine Eltern den Hund nach jedem Spaziergang mit Wasser abspülen.

Als erstes würd ich austesten ob er überhaupt darauf reagiert.Wenn er das tatsächlich tun sollte,das Heu so lagern,das er da nicht ran kommt bzw wenn du es verfütterst würde ich es wässern.


#winke

Beitrag von risala 02.03.11 - 12:37 Uhr

Hi,

wir haben gute erfhrung damit gemacht, dem Hund (genau wie meinem Mann ;-)) Ceterizin zu geben. Gibt es sehr günstig von 1a oder ADGC.
Tests haben wir keine gemacht sondern eben Antiallergika nach RS mit unserem TA gegeben.

Gruß
Kim

Beitrag von simone_2403 02.03.11 - 12:44 Uhr

Hallo Kim

Das geht? #schock Also es wirkt beim Hund?

Der TA meiner Eltern meinte damals nur,man könnte ihn sensibilisieren,würde natürlich auch demetsprechend kosten #kratz

Cetrizin kenn ich ,das nimmt mein Mann im Sommer und ihm hilfts.

Wenn DAS funzt dann wär das echt eine unheimliche Erleichterung für meine Eltern.Aras hasst es nämlich zu duschen #schein

Beitrag von risala 02.03.11 - 12:57 Uhr

Hi,

also bei unserem Hund hat er funktioniert. Wir haben mit einer kleinen Packung "teurem" Ceterizin angefangen und dann die "billige" Variante getestet - die beiden oberen haben einwandfrei geholfen. Man muss in der Apotheke nur genau nach diesen Herstellern fragen, sonst verkaufen sie das teure. Bei ADGC gibts die 100er Packung ab ca. 6-8€.

Was bin ich froh, dass wir einen TA haben, der nicht zuerst das teuerste anbietet!

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

LG
Kim

Beitrag von simone_2403 02.03.11 - 14:23 Uhr

Klasse Tip #danke dir vielmals.

Im Grunde haben wir einen tollen TA,vieleicht kam er da garnicht drauf #schein ich will ihm da jetzt echt nix unterstellen.

http://www.apo4less.de/?tid=15&art_pzn=2158165 das nimmt mein Mann und dann wohl auch bald der Hund #schein

Nochmals Danke #winke

Beitrag von risala 02.03.11 - 15:09 Uhr

Gern geschehen! hoffe, es wirkt auch bei eurem Hund!

Alles Gute!

Kim

Beitrag von glaeta 02.03.11 - 13:53 Uhr

In welchem Zeitraum sollte Besserung eintreten?
Und bei Menschen ist es ja so, daß man es nicht das ganze Jahr nimmt.
Ich müsste es dann aber immer geben, könnte es da nicht der Gesundheit schaden?

Beitrag von risala 02.03.11 - 14:23 Uhr

Hi,

naja, bei meinem Mann merkt man fast direkt die Wirkung - er nimmt es aber auch seit Jahren.

Bei unserem Hund hat es 2-3 Tage gedauert, bis der Juckreiz weg war. Pancho bekam es dauerhaft. Sehe da auch kein Problem drin.

Leben denn die Kaninchen bei euch im Haus? Besteht die Möglichkeit, sie evtl. in einem Außengehege zu halten? Ansonsten auf jeden Fall das Heu NICHT im Haus lagern, sondern draußen.

Aber mal eine andere Frage: seid ihr sicher, dass es Pollenallergie ist und nicht eine Futtermittelallergie? Unsere Hunde haben auf Weizenbestandteile im Futter mit Juckreiz reagiert - seit wir das nicht mehr im Futter haben, juckt auch nichts mehr.

Gruß
Kim

Beitrag von glaeta 02.03.11 - 14:42 Uhr

Dann pack ich mal seine Geschichte aus.
Er ist ein Spanier und leidet seit 2006/7 an epileptischen Anfällen. Nach unserem Umzug im Febr. 2008 begann sein Juckreiz mit Haarausfall, es war sehr heftig.
Gr. Blutbild o.B., später Blut-Allergietest.
Befund: Pollen von Getreide-Mix, Futtermittel: Weizen, Soja, Reis, Erdnuss.
TA hat mir dann wenig geholfen, sollte mir selber mal Futter raus suchen, wo das nicht drin wäre.
Habe dann Bestes Futter bestellt und ihm ging es damit sehr schlecht, magerte ab, bekam schwarze Flecken in den Ohren.
Von ihrer Geld-zurück-Garantie wollten sie nichts wissen. Aber das ist ein anderes Thema.
Dann neuen TA gesucht, Umstellung auf Dermatosis und zeitgleich doppelte Dosis Stronghold gegen Milben und Co.
Besserung und das Fell wuchs wieder, die schwarzen Flecken verschwanden, ob er komplett juckfrei war, da kann ich mich leider nicht dran erinnern.
Seit letztem Sommer wieder Juckreiz, aber kein so herber Fellverlust. Cetrizin hatte ich letztes Jahr 14 Tage lang probiert, keine Besserung.
Ende November Umzug, im Dez. ein Epi-Anfall, im Januar 2, Februar keinen. Weiß natürlich nicht, ob er einen hatte wenn ich nicht da war.
Früher einmal im Jahr.
Heute wieder TA großes Blutbild, diesmal mit Schilddrüse, morgen kommen die Ergebnisse, das Leishmanien-Ergebnis dauert länger.
Kontakt mit Heu hatte er eigentlich schon immer, früher beim Pferd jetzt Zuhause.

Beitrag von risala 02.03.11 - 15:08 Uhr

Hallo!

Oh man, das ist einiges.

also, unser Pancho war auch ein Spanier (bekam wg Herzproblemen Lanitop). Er reagiert auf alle Trockenfuttermittel allergisch - Allergiefrei / Juckreizfrei war er mit dem Rinti sensible (Huhn mit Reis). Es gibt aber auch Naßfutter komplett ohne Getreide (Reis gehört ja dazu).

http://www.hafost.eu/p/119513716/ropomix-ropodog-sensi-plus-gefluegel-und-gemuese

Ich würde hier auch auf Rindfleisch, Lamm etc verzichten. Das alles hat bei mir bekannten Hunden schon zu Allergien geführt.

Gut bekommen ist den Hunden bisher immer: Geflügel und Pferd (lieben unsere Hunde) .

Kann es evtl. auch eine Nebenwirkung der Medikamente sein? Evtl. passt etwas nicht zusammen oder man müsste generell ein anderes Medikament ausprobieren?

Evtl. kann es auch an Grasmilben liegen - da reagierte mein Pferd teilw. sehr darauf.

Alles Gute
Kim

Beitrag von glaeta 02.03.11 - 15:19 Uhr

Danke.
Er bekommt aktuell keine Medis. Bin gespannt auf die Schilddrüsenergebnisse, habe da mal ein wenig gegoogelt und auch da kann es zu Juckreiz und Epi-Anfällen kommen.

Beitrag von risala 02.03.11 - 15:37 Uhr

Oh, trotz Epilepsie keine Medis?

Na, ich drücke euch die Daumen, dass es evtl. mit Schilddrüsenmedikamenten getan ist!

LG
Kim

Beitrag von farina76 02.03.11 - 19:41 Uhr

Hallo!

Habt ihr wegen dem Futter schon mal barfen probiert? Da könnt ihr am besten steuern dass nix drin ist worauf er allergisch ist. Frisst er denn im Moment ein Futter wo etwas drin ist worauf er allergisch ist? Wenn ja würde ich da erstmal ran gehen, das kann man am einfachsten ändern. Gegen die Pollen draußen kann man ja nichts machen. Und halt den Hund nicht in die Nähe der Kaninchen und deren Heu lassen.

Erster Ansatz für mich wäre immer alle möglichen Allergieauslöser zu beseitigen.

Wegen dem Cetrizin. Also meine Tochter hat es ab ihrem 3. Lebensjahr fast 3 Jahre täglich bekommen da sie eine Autoimmunkrankheit hatte die sich dann Gott sei Dank verwachsen hat. Ich hatte zwar kein gutes Gefühl aber alle Ärzte sagten mir es wäre kein Problem es so lange durchgehend zu geben. Also sollte wenn der Tierarzt da kein Risiko sieht und es hilft würd ich das geben.

LG Sabine