troz outing am freitag! sehr traurig !!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sari87 02.03.11 - 12:50 Uhr

hallo ihr #schwanger

ich hatte am freitag meinen fa termin "man was habe ich mich gefreut"
alles super! ich wollte natürlich wissen was es wird :-) und da meine vermuttung hat sich bestätigt wir bekommen ein mädel #huepf#huepf
ich war so glücklich und mein mann hat sich auch sehr gefreut

Doch dann abens kommt der schock#schock
um 10:00 uhr abens klingelt es noch an det tür #kratz
meine schwegerin kommt weinen die tür herrein
" bis ich erst mal verstanden habe wo drum es geht " mein schwiger vater ist im alter 50 jahren einfach gestorben #schock ohnen das wir einen grund kennen.#kratz
ich muss sagen das ist alles so stressig und traurig! und ich weis garnicht wie ich damit richtig umgehen soll !

sorry fürs #bla#bla musste ich einfach mal los werden

lg
sabrina +#ei 19 ssw

Beitrag von sari87 02.03.11 - 12:52 Uhr

sorry für die rechtschreib fehler

Beitrag von kaira78 02.03.11 - 12:57 Uhr

Hallo sabrina

herzliches beileid.
ich kann dich sehr gut versteh wie du dich fühlst. mein vater ist zwar nach einer schweren krankheit verstorben als ich mit meiner tochter ss war aber es ist sehr schwer. mein papa ist 2 tage nach dem positiven test verstorben. ich hab mir immer wieder gesagt das mein papa in der kleinen weiterlebt und so hab ich kraft getankt. du musst versuchen auch wenn es schwer ist viel an dich und deiner maus zu denken. dein papa hätte das sicher so gewollt.
wenn du weinen musst dann weine.
ich schicke dir ganz viel kraft für dich und deine familie. so ein unerwarteter totesfall ist sehr schwer zu verkraften.

lg kaira

Beitrag von kleinerracker76 02.03.11 - 12:57 Uhr

Das ist doch kein "Bla bla", sondern ein Schicksalsschlag, mit dem man erstmal umgehen muss...

Freud und Leid liegen manchmal sehr dicht beieinander... daher: Es ist Euer Recht, sich über dieses schöne Outing zu freuen. Aber ihr dürft auch trauern, denn es ist ja so, dass jemand aus Eurer Mitte gerissen wurde.

Lass es zu... egal wie es kommt: Die Freude wie auch die Trauer!
Rede mit deinem Mann drüber, so oft es geht, das wird Euch beiden helfen. Das Leben geht weiter, bald mit Eurem Baby an der Seite!

LG

Kleinerracker 25.SSW

Beitrag von sari87 02.03.11 - 13:02 Uhr

mit meinem mann darüber sprechen kann ich nicht er verschlist sich totall und verdrängt alles ich weis nicht wie ich ihm da auch helfen kann

Beitrag von kaira78 02.03.11 - 13:20 Uhr

lass ihn er braucht seine zeit. mein mann war auch so gewesen. er kommt dann von alleine wenn er jemanden braucht. kümmere du dich um dich und dein baby. vielleicht hast du eine gute freundin oder mit deiner mama, geschwister usw mit denen du darüber reden kannst.

lg kaira

Beitrag von kleinerracker76 02.03.11 - 14:26 Uhr

Hm, hört sich viell. etwas befremdlich an, aber ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass es schon viel Wert ist, wenn du ihm einfach nur den Rücken stärkst.
In meiner Ehe gab es auch einen Moment, an dem es meinem Mann gar nicht gut ging und ich wusste nicht, wie ich wirklich helfen kann. Dann habe ich ihm einfach nur gezeigt, dass ich für ihn da bin und dass er sich bei mir aufgehoben fühlen kann.
Das kann manchmal mehr helfen, wie tausende Worte!!!

Es braucht alles seine Zeit... auch die Trauer. Irgendwann wird auch diese wieder in den Hintergrund treten, da die alltäglichen Dinge da sind. Und dann eben euer Baby.

Aber: solltest du merken, dass er sich in der Trauer verliert, dann solltest du Hilfe holen.

Beitrag von naladuplo 02.03.11 - 13:23 Uhr

Hallo Sabrina,

Herzliches Beileid!

Ich kann dich gut verstehen. Mein Papa ist letzten September ganz plötzlich gestorben mit 58!Jahren am Herzinfarkt#heul das war für uns alle ein riesen Schock.

So nun bin ich auch wieder ss und was soll ich sagen ich hab im September ET ich glaube mein Paps hat uns da jemanden geschickt :-D

Glaub mir mit der Zeit wird es besser aber das braucht Zeit.

LG Diana11+2

Beitrag von gauki 02.03.11 - 13:51 Uhr

Hallo du,

lass dich mal umarmen, ich möchte dir mein herzliches Bieleid ausdrücken...mir geht es im Moment genauso.

Mitte Febr. ist nach langer schwerer Krankheit mein Schwiegerpapa verstorben. Es ging ihm seit Silvester immer schlimmer und wir haben gemerkt, dass er es schwer hat, durchzuhalten aber ich habe immer gehofft und gebetet, dass er bis zum ET im September durchhält.

Alles kam nun sehr schnell und ich war zum Todestag erst in der 11. SSW. Man weint und alles innerlich tut weh, mein Mann konnte ich keine Stütze sein weil mich die Grippe am selben Tag noch umhaute. Unserer Tochter mussten wir auch alles kindgerecht erklären und sie wurde dann noch mit mir krank. Es war schwer die letzten Wochen. Man möchte trauern und sofort zieht der Bauch und man muss sich zusammenreissen, dass es Babylein gut geht.
Naja und die Hormone machen alles noch schlimmer.
Am Samstag war der Trauergottesdienst, mir lief es nur so, ich konnt mich kaum zusammenreissen und am Samstag nun werden wir die Urnenbeisetzung haben.
Es ist ne riesige Mischung aus Trauer, Erinnerungen und Babyfreuden und Sorge, ob es dem Böhnchen gut geht.

Nimm dir ganz viel Zeit und Ruhe. Das hat mir sehr geholfen. Ich habe mich auch vom Leichnam nicht verabschiedet, hab viel frische Luft getankt, und darauf geachtet, was mir und meiner Seele gut tut. Wir haben in Familie viel zusammen gesessen und uns schlapp gelacht über die Erinnerungen an Papa. Das war so schön, was uns da alles eingefallen ist. Und im nächsten Moment kommen gleich wieder die Tränen.
Wie gesagt, mir hat sehr viel Ruhe geholfen. Ich war dann krankgeschrieben zu Hause. Habe viel meinen Bauch gestreichelt und unter Tränen der Trauer und Freude mit meinem Baby geredet. Ihm erklärt, warum ich weine und dass es schön auf sich aufpassen soll weil Opi jetz ganz besonders aus dem Himmel aufpasst.

Nimm dir ganz viel Zeit und Rede, laut mit dir und deinem Baby. Das beruhigt sehr. Und dann schaffen wir das auch. Es ist eine sehr schwere stressige Zeit. Aber der Tod gehört nunmal leider zum Leben dazu. Das ist schwer und ein Thema, was man gern verdrängt, bis es einen so einholt.
Das wichtigste ist, dass du nicht versucht, für alle noch eine Stütze zu sein. Ich wollte das gerne aber habe gemerkt, dass es nicht gut für mich und Babylein ist. Daher konnte ich nur für meinen Mann da sein und zum Glück hat die restl. Familie das sehr verständnissvoll akzeptiert und verstanden.

Ich wünsch dir für die nächste Zeit viel Kraft, viel Sonnenschein und wunderschöne Erinnerungen an deinen Schwiegerpapa.
Und dass es dir und deinem Babylein gut geht, ihr alles verkraftet und die restl. SS genießen könnt.

Gauki + Mathi an der Hand + Bohne im Speckmantel 12+3 (was hoffentl ein Junge wird, damit er Opis Namen kriegen kann)