Wie reagiert bei versichertem Versand und es kommt unversichert an?

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Forum: Internet & Einkaufen

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Beitrag von haarerauf 02.03.11 - 13:03 Uhr

Frage steht ja schon oben.

Versichert für 5,90 DHL, angekommen als Brief für 1,80.

Die Versandkosten habe ich akzeptiert und finde ich auch in Ordnung. Aber eben versichert gegen unversichert und 4 Euro Unterschied ist doch ein wenig happig.

Haarerauf

Beitrag von demy 02.03.11 - 13:14 Uhr

Hm,
bist du sicher dass es angekommen ist?

Sicherlich hast du das nur verwechselt und weißt nichts von einem Brief für 1,80€

Gruß
Demy

Beitrag von arite78 02.03.11 - 13:22 Uhr

Und schreib bloss nicht hier noch weitere Details rein, es gibt Leute hier bei Urbia die informieren den Verkäufer das du die Ware da hast!!!

Ich würds auch so machen.


LG Arite

Beitrag von parzifal 02.03.11 - 16:41 Uhr

Klar. Warum nicht wegen ca. 4 Eur zum Straftäter werden?

Man braucht dann wenigstens nicht mehr zu raten wer schlimmer von beiden ist.

Denk mal darüber nach.

Beitrag von gaeltarra 02.03.11 - 16:59 Uhr

Ich könnte mir vorstellen,

a) die Sendungsnummer zu verlangen, kommt die nicht und der Verkäufer gibt nicht zu, unversandt verschickt zu haben bzw. zahlt das zuviel verlangte Porto nicht zurück, könnte man

b) die Ware erstmal nicht erhalten und auf Rückerstattung des gesamten gezahlten Kaufpreises beharren. DANACH, wenn das Geld gutgeschrieben ist, sollte man auf jeden Fall

c) dem Verkäufer den Preis der Ware plus der tatsächlich (!) angefallenen Portokosten selbstverständlich auf sein Konto überweisen.

Denn, wie sonst soll man sich gegen solche unverschämten Porto-Abzocker wehren? Wenn die das Spielchen bei 10 Versteigerungen so betreiben, verdienen die eine Menge Geld durch den Portobetrug. Beim o. g. Beispiel würden die dann vielleicht endlich mal zur Vernunft kommen.

VG
Gael


Beitrag von parzifal 03.03.11 - 14:20 Uhr

Wenn Du erwischst wird nachdem Du das Geld erstattet bekommen hast versuch mal jemand glaubhaft zu vermitteln, dass Du das Geld ja morgen wieder zurücküberweisen wolltest.

Wenn Du es so machen würdest wäre es aber tatsächlich nicht strafbar .

Dies wäre mir aber viel zu unsicher. Einem Kunden der nach der Kasse mit Ware unterm Mantel erwischt wird, dem wird auch kaum jemand glauben, dass er die Ware gleich am nächsten Tag wieder in den Laden zurückbringen wollte.

"Wie man sich sonst wehren soll?"

Wie wäre es über Gerichte?

Gruß
parzifal

Beitrag von gaeltarra 03.03.11 - 16:59 Uhr

Ja, sicher, im Prinzip hast du natürlich recht.

Aber: Wenn das Geld sofort zurücküberwiesen wird (!), sehe ich darin kein Problem. Vorausgesetzt: Es ist kein "würde", sondern ein tatsächliches "wird". Und WIE will der Verkäufer nachweisen, dass man die Ware hat? Er wird damit ein Problem haben und damit auch mit dem "Erwischen". Funktioniert in der Praxis sicherlich nicht.Die Ware zu behalten und NICHT dafür zu bezahlen, das ist verachtenswert! Würde MIR z. B. NIE in den Sinn kommen - aber gut, ich kann nur für mich sprechen.

Die Gerichte würden das mit dem Porto sicherlich unter "Bagatellsache" fallen lassen, es würde gar nicht erst zu einer Verhandlung kommen, bzw. wie ist da deine Erfahrung? Schätzt du ein, dass man auf dem gerichtlichen Wege Erfolg hat? FALLS - und das ist genau das, was ich bezweifle, wäre das natürlich der bessere Weg, absolut.

VG
Gael


Beitrag von parzifal 03.03.11 - 17:58 Uhr

Wenn Du von vornhinein tatsächlich vorhast Dich nicht bereichern entfällt die Strafbarkeit. Und natürlich ist der Nachweis sehr schwer zu führen, dass Du die Ware erhalten hast.

Zivilrechtlich gibt es keine Bagatellgrenze. Man kann auch 10 cent einklagen.

Es gibt aber in der Praxis kaum jemand der dazu bereit ist sich den Streß anzutun um bei Erfog 10 cent in der &Tasche zu haben bei einer Niederlage aber Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von ca. EUR 250,--.

Wenn eine vereinbarte Leistung bezahlt aber nicht erbracht wurde sehe ich kein Problem das letzlich auch gerichtlich erfolgreich durchzufechten.

Wenn Du dann Pech hast gewinnst Du gegen ein ALG 2-Empfänger bei dem eine Pfändung erfolglos sein würde. Dann bleiben die Kosten an Dir hängen.

Letztlich würde ich also wohl nur eine negative Bewertung hinterlassen.

Gruß
parzifal

Beitrag von gaeltarra 03.03.11 - 18:31 Uhr

Hi Parzifal,

>>Es gibt aber in der Praxis kaum jemand der dazu bereit ist sich den Streß anzutun um bei Erfog 10 cent in der &Tasche zu haben bei einer Niederlage aber Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von ca. EUR 250,--.<<

Danke! Genau da liegt - zumindest für mich - der Hase im Pfeffer. Wobei bei mir die Betonung eindeutig auf "Stress" liegen würde und darin, dass, wenns blöd läuft, kein Geld "rüberkommt", da es beim Beklagten nichts zu holen gibt.

VG
Gael

Beitrag von knatsel 02.03.11 - 18:55 Uhr

Wie würdest DU denn reagieren?

Beitrag von parzifal 03.03.11 - 01:17 Uhr

Das hängt erstmal davon ab, ob eine konkrete Versandart vereinbart war, wie hoch die gezahlten Versandkosten im Verhältnis zu den tatsächlichen sind und ob es sich um einen privaten oder gewerblichen Verkäufer handelt.

Wenn z.B. DHL-Paketversand vereinbart war und unversichert versandt wurde würde ich 50% der zuviel gezahlten Versandkosten fordern mit der Option die volle Differenz einzufordern.

Nur die Hälfte würde ich zunächst deshalb als Kulanzangebot fordern, da ich die Ware bei Verlust ja ersetzt bekommen hätte, also tatsächlich ein für mich "versicherter" Versand erfolgte.

Wie würdest Du reagieren?

Beitrag von parzifal 02.03.11 - 16:43 Uhr

Klar. Straftaten sind immer eine richtige Reaktion.

Ein toller Rat.

Wegen ca. 4,-- EUR raten zum Straftäter zu werden.

Verständnislose Grüße
parzifal

Beitrag von buebi19 04.03.11 - 20:43 Uhr

DAS ist für dich eine Straftat?

Beitrag von mylittleangel 02.03.11 - 13:31 Uhr

dann hast du es nicht bekommen u willst die sendungsnummer haben...

Beitrag von parzifal 02.03.11 - 16:45 Uhr

Noch jemand der zur Straftat rät.

Gibt es hier nur User die zu einer Straftat anstiften?

Beitrag von rmwib 02.03.11 - 17:43 Uhr

Ist es eine Straftat, nach einer Sendungsverfolgungsnummer zu fragen?

Beitrag von parzifal 03.03.11 - 09:55 Uhr

Nein ist es nicht.

Wozu dient aber die wahrheitswidrige Behauptung die Sendung nicht bekommen zu haben?

Beitrag von nightwitch 02.03.11 - 13:43 Uhr

Hallo,

solche Teile kommen - wenn ich sie mit Paypal bezahlt habe - generell NICHT an.

Ich habe auch schon mal ausversehen anders verschickt, als angegeben, aber dann hab ich direkt Bescheid gesagt und die Rückzahlung angeboten.

Aber sich überhaupt nicht melden ist für mich Vorsatz.


Ansonsten: anschreiben, fragen ob es ein Missverständnis ist und wenn ne patzige Anwort kommt, negativ bewerten - fertig.

Gruß
Sandra

Beitrag von tweety12_de 02.03.11 - 14:54 Uhr

hallo,
mal kurz off topic.

dir iat aber bekannt, das du auch per pp bezalhte ware bis einschl. 25 euro warenwert unversichert versenden darfst??

hier nachzulesen : https://www.paypal.com/helpcenter/main.jsp?t=solutionTab&ft=homeTab&ps=&solutionId=1101216&locale=de_DE&_dyncharset=UTF-8&countrycode=DE&cmd=_help&m=BT


und nun zum thema: wenn ich versichert bezahle ,verlange ich generell immer die sendungs id... wenn ich die nicht bekomme, dann kann ich mir endsprechend ja denken, das der vk unversichert versendet hat, ich bewerte dann endsprechend.

gruß alex

Beitrag von nightwitch 02.03.11 - 15:04 Uhr

Ich habe jetzt auch nur von Sendungen gesprochen, wo ich einen versicherten Versand bezahlt habe und diesen nicht bekomme.

Gruß
Sandra

Beitrag von parzifal 02.03.11 - 16:52 Uhr

"solche Teile kommen - wenn ich sie mit Paypal bezahlt habe - generell NICHT an. "

Verstehe ich Dich richtig, dass Du dann wahrheitswidrig den Zugang der Ware bestreitest?

Also deswegen zum Straftäter wirst?

Beitrag von nightwitch 02.03.11 - 18:09 Uhr

Ich hab mich vielleicht ein wenig blöd ausgedrückt.

Ich schreibe den Verkäufer an und frage, ob er mir eine Sendungs-ID schicken kann, da die Ware, die ja versichert verschickt werden sollte, noch nicht angekommen ist.

Wenn dann eine Entschuldigung kommt, okay... wie gesagt, kann jedem passieren, aber wenn garnichts kommt oder sogar ne patzige Antwort, bewerte ich negativ.

Gruß
Sandra

Beitrag von oekomami 03.03.11 - 11:09 Uhr

Hallo,

und dann noch hier schreiben, das man erzählt die Ware nicht erhalten zu haben.

Ein etwas geschickter Verkäufer bekommt das raus.

Beitrag von babylove05 02.03.11 - 14:12 Uhr

Hallo

auch wenn es scheisse ist würde ich behaupte des es nciht angekommen ist und du bitte die dhl nummer haben willst , mal schauen was dann kommt...

Sorry aber ich könnte kotzen wenn sicher verkäufer an Versandskosten dermassen bereichern ...

Kenn ich nur aus den USA und find es schade des es hier immer mehr wird ....

Lg Martina

Beitrag von goldengirl2009 02.03.11 - 16:58 Uhr

Hallo,

schreib den VK an und frage nach der Sendungsnummer, vielleicht ist es ein Versehen.
Mir ist es vor kurzem passiert,dass ich einiges versteigert habe,alles zusammen sollte als Hermes geschickt werden, da einem selber auch mal ein Fehler passieren kann habe ich die Sachen als Warensendung versendet.
Ein Zufall,dass die Sachen nicht angekommen sind.

Und wenn ich dann hier die "Tips" lese,dass die Sachen nicht angekommen sind werde ich einfach nur sauer.

Gruß

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