aggressives Verhalten einer 4,5 jährigen (LANG)

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Forum: Erziehung

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Beitrag von sternchen245 02.03.11 - 13:59 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin mit meinem Latein am Ende (bzw. kurz davor) und brauche mal den einen oder anderen Rat oder Erfahrungsberichte.
Es geht um meine Tochter Lena, 4,5 Jahre alt. In den letzten Tagen, um nicht zu sagen Wochen, ist sie dermaßen launisch, aggressiv und mitunter unberechenbar, dass ich einfach nicht mehr weiter weiß.

Kurz zur Familiensituation: wir haben zwei Kinder Lena, 4,5 J. und David, 17 Monate. Mein Mann arbeitet im Drei-Schicht-System als Altenpfleger, ich bin ebenfalls berufstätig montags bis donnerstags, je 6 Stunden.
An diesem System, ihren Kindergartenzeiten und an unserer Familiensituation hat sich seit September 2010 nichts geändert.

Jedoch gab es Mitte Januar einen sehr unschönen Vorfall: Lena war über das Wochenende bei ihrer heißgeliebten Omi, sonntags hat mein Mann sie wieder abgeholt. Meine Schwiegermutter war in der Küche beim Spülen (es war kurz nach Mittag), mein Mann hat schnell was nachgeguckt in der Garage, Lena war mit ihrem Opa im Wohnzimmer. Es gab ein „Klatsch“ und Lena brüllte los. Mein Schwiegervater hat sie mit voller Wucht auf den Arm geschlagen! Angeblich, weil sie ihn auch geschlagen hat in den vollen Magen.
Ich weiß, dass Lena ein sehr temperamentvolles und impulsives Kind ist, sie mag vielleicht sogar geschlagen haben – obwohl ich mir das nach wie vor nicht vorstellen kann – aber ein erwachsener Mann sollte die Intelligenz und vor allem Selbstbeherrschung haben, nicht zurück zu schlagen.
Es geht hier auch nicht um einen Klaps, die Striemen auf dem Oberarm waren ca. eine Woche lang zu sehen, laut Kinderärztin kleine Hämatome, die zum Glück schnell abgeheilt sind.

Wir haben unsere Kinder gewaltfrei erzogen und möchten dies auch weiterhin tun. Das Verhalten meines Schwiegervaters ist vollkommen inakzeptabel. Meine Schwiegermutter hat ihn nach diesem Vorfall der Wohnung verwiesen. Jedoch hat Lena auch mit bekommen, dass mein Mann beinahe die Beherrschung verloren hat und seinem Vater fast eine Ohrfeige verpasst hätte.

Wir haben sehr viel mit Lena über diesen Vorfall gesprochen, die ersten Nächte hat sie sehr unruhig geschlafen. Wir haben ihr immer und immer wieder erklärt, dass das Verhalten des Opas falsch war, dass wir mit ihm geschimpft haben, dass wir sie beschützen werden.
Wir haben sie die nächste Zeit fern gehalten von meinen Schwiegereltern, jedoch empfand sie es als „Strafe“ ihre geliebte Omi nicht mehr sehen zu dürfen.
Dieses „Verbot“ haben wir gelockert, sie fährt nun jeden 2. Samstag mit meinem Mann zu seiner Mutter, mein Schwiegervater vertreibt sich die Zeit dann woanders.
Diese Lösung funktioniert auch sehr gut.

Bislang hat sie auch über diesen Vorfall nicht mehr gesprochen.

Aber seit dem, bzw. etwas später fing Lenas aufmüpfiges Verhalten an. Dort, wo sie mit Worten nicht mehr weiter kommt, haut sie. Kleines Problem an der Sache: sie ist mit ihren 4,5 J. relativ fit im Kopf und redet andere Kinder an die Wand. Sie diskutiert für ihr Leben gern, und oft sind andere Kinder im Kindergarten dem Redefluss nicht gewachsen.
Ich wurde bereits mehrfach zur Gruppenleiterin zitiert, weil sie gehauen, geschubst oder getreten hat.

Hinzu kommen die Trotzanfälle, die ich für normal ansehe, die aber leider immer wieder mit Gewalt ihrerseits enden.
Kleine Geschichte von gestern: ich habe Lena wie immer um 16.30 Uhr vom Kindergarten abgeholt, da das Wetter traumhaft war, sind wir die Strecke (ca. 1 km) zu Fuß gelaufen, Lena mit ihrem Roller. Das hat super geklappt, vollkommen problemlos.
Zuhause sind wir dann noch etwas spazieren gegangen, diesmal wollte sie aber ihr Fahrrad haben. Fahrrad fahren kann sie prima, nur klappt das mit dem Anfahren noch nicht. Ich zeige es ihr immer und immer wieder, gebe Hilfestellung, möchte aber auch, dass sie es alleine versucht. Das führte gestern zu einer mittleren Katastrophe, Lena schrie, brüllte und kreischte. Da wir nur wenige Meter vom Haus weg waren, wollte ich das Fahrrad wieder in die Garage stellen und ihr den Roller geben. Aber das führte zur nächsten Schreiattacke. Ich habe es als Trotzreaktion abgetan und habe sie zetern lassen. Wir sind nur ein paar Meter gelaufen, haben dann aber umgedreht, weil sie sich einfach nicht beruhigte. Zu Hause flog das Fahrrad mit voller Wucht auf den Boden, sie trat danach und anschließend trat sie nach mir! Auf die Frage, warum, gab es keine Antwort, ich habe sie in ihr Zimmer geschickt, weil ich mir einfach nicht anders zu helfen wusste.

Heute Morgen ging es auch schon mächtig rund, weil ich Lena nur EINEN Zopf (Pferdeschwanz) gemacht habe und keine zwei Pippi Langstrumpf-Zöpfe (dafür sind die Haare einfach zu kurz). Sie rannte aus dem Bad, knallte ihre Türe, ich bin dann hinterher, wollte nur sagen, dass keine Türen geknallt werden, da schlug sie nach mir.
David spazierte natürlich auch in ihr Zimmer, was zum nächsten Ausraster führte.

Die beiden beschriebenen Situationen möchte ich gern abhaken unter „Trotzanfälle einer Vierjährigen“, habe aber Angst, zu übersehen, dass eventuell der Schlag meines Schwiegervaters den Ball ins Rollen gebracht hat.
Oder kann es verspätete Eifersucht auf den kleinen Bruder sein? Wobei Eifersucht bislang gar kein Thema war, eher im Gegenteil. Sie liebt David über alles, geht sehr lieb mit ihm um und wollte ihn bislang auch nur ein einziges Mal umtauschen gegen eine Schwester, und zwar, als David sich die pinke Lillifee-Haarsträhne wieder aus seinen Haaren rausgepfückt hat.

Aber sie heischt nach Aufmerksamkeit um jeden Preis, zumindest fühlt sich das für mich irgendwie so an.

Sagt mir einfach, dass dieses Verhalten für eine 4,5 Jährige normal ist!?

DANKE für Tipps und Anregungen!

Liebe Grüße,
#stern i

Beitrag von marion2 02.03.11 - 14:15 Uhr

Hallo,

das Verhalten deiner Tochter lässt sich nicht durch das Verhalten deines Schwiegervaters entschuldigen. Dein Schwiegervater hat nur reagiert. Sie hat dieses Verhalten also schon VORHER gezeigt.

"David spazierte natürlich auch in ihr Zimmer"

Warum "natürlich"?

Es ist IHR Zimmer. Da hat der Bruder ohne ausdrückliche Genehmigung nichts drin zu suchen.

Gruß Marion

Beitrag von angelinchen 02.03.11 - 14:24 Uhr

Hallo
hm, schwierig zu beurteilen.
was ich mich als allererstes frage, warum darf der Opa denn gar nicht mehr da sein, wenn sie ihre Großeltern besucht? das versteh ich nicht, und sie sicher auch nicht. hat er sich denn bei ihr entschuldigt? ist noch mehr vorgefallen? es war absolut nicht akzeptabel was er gemacht hat, da stimme ich dir zu. aber dass man das Kind völlig von ihm abschirmt, und ihr auch noch erzählt, man würde sie vor ihm beschützen finde ich sehr befremdlich, und irgendwie falsch. aber gut, ich kann das so von ausserhalb nicht beurteilen.

zu der Phase mit hauen, agressiv werden kann ich dir nur berichten, dass es bei uns mit unserem Sohn auch solche Phase gab/gibt.
Er ist grad 6 und auch wie ausgewechselt. von einem lieben Jungen mit (schlimmen) Trotzanfällen ist ein Kind geworden, was momentan sichtbar seinen Platz in der Familie neu ordnet. Und das verwirrt ihn, und bringt unsagbare Wutanfälle mit sich. Wenn er meint, mal wieder wüten zu müssen, schicken wir ihn auch aufs Zimmer. Dort kann er seine Kissen, Plüschtiere hauen oder auch mit Autos und Spielzeug in Rollenspielen Aggressionen rauslassen, das tut ihm momentan echt gut in solchen Situationen. Sowas funktioniert natürlich auch nicht von heut auf morgen, anfangs wollte er gar nicht in sein Zimmer...mittlerweile geht er schon freiwillig.
Was auch gekommen ist, ist die Eifersucht auf seine kleine Schwester (3,5). Bis jetzt waren beide ein Herz und eine Seele, jetzt schliesst er sie aus vielem aus, sie darf nicht mehr in sein Zimmer, nicht mehr mit ihm spielen etc.

ich wünsche euch, dass sich das mit dem hauen bald wieder einrenkt, GsD hauen meine Kinder nie zu, einfach weil es auch nie toleriert wurde.

Alles alles Gute
Anja

Beitrag von thyme 02.03.11 - 15:46 Uhr

Meine Kinder sind fast gleich alt wie deine, kann also mitreden.

Erst mal finde ich persönlich, habt ihr die Geschichte mit dem Schwiegervater ein bisschen zu sehr aufgebauscht. Klar, schlagen liegt nicht drin etc. usw. Aber deine Tochter hat ihn geschlagen und dafür mal eine Reaktion kassiert. Ich find das ehrlich gesagt nicht soo dramatisch, wenn es EINMAL passiert. Ich hätte da wohl klar gemacht, dass es so nicht geht und gut ist (so, nun her mit den Steinen :-p).
Jedenfalls denke ich, dass es schlimmer ist für Sie, von den geliebten Grosseltern ferngehalten zu werden.

Was die Wutanfälle angeht: Ich habe auch so ein Exemplar zu Hause. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ich ihn im Moment toben lasse und weiter nicht drauf eingehe.
Später, wenn sich die Situation beruhigt hat, reden wir noch mal drüber und ich mache meinen Standpunkt mit wenigen Sätzen deutlich. Es hat zwar jetzt ein halbes Jahr gedauert, aber ich fnde, die Wutanfälle sind deutlich weniger und weniger heftig geworden.

LG thyme

Beitrag von ug2712 02.03.11 - 17:00 Uhr

Meine Tochter (4 Jahre) verhält sich ähnlich.
Die von dir geschilderten Situationen könnten unsere sein.
Bei uns hat es sehr gut gewirkt, sie bei ihren Ausrastern zu filmen.
Wir haben ihr die Filme danach vorgespielt und sie war entsetzt über sich selbst.
Sie lief dann schnell in ihr Zimmer und setzte sich dort still in eine Ecke. Ich habe danach mit ihr über alles noch einmal gesprochen und ihr Tips zum Umgang mit ihren Gefühlen gegeben.
Meine Tochter hat mir versichert, so möchte sie nicht sein.

Es wird langsam etwas besser. Aber hin und wieder flippt sie doch noch völlig aus.

Übrigens, die Frage nach dem Grund für ihr Verhalten kannst du dir sparen - sie wissen es nicht.

Zum Thema Großvater:
Sein Verhalten war natürlich völlig daneben, keine Frage.
Aber eine kurze Abhandlung zum Thema hätte m. E. völlig gereicht.
Durch die langwierige Prozedur - erst darf sie wegen ihm nicht zur Oma, dann muss er weg, wenn sie kommt - bauscht ihr die sache unnötig auf.
Was lernt sie daraus? Wenn Opa schlägt, wird es hier richtig spannend. Mal sehen was passiert, wenn ich mal zuschlage?
Nur so als Denkanstoß...

Beitrag von frauke131 02.03.11 - 17:09 Uhr

Schön und gut, dass ihr sie gewaltfrei erziehen wollt, offensichtlich funktioniert es aber nicht bei ihr.
Sie hat ihrem Opa in den Magen geschlagen und es hat nichts mit Intelligenz zu tun, dass er wahrscheinlich aus Reflex zurückgehauen hat. Hat Dir schon mal jemand in den Magen geboxt?
Der Opa wird nun bestraft, sie aber darf weiter hauen? Normal finde ich das Verhalten ehrlich gesagt für eine 4 1/2 Jährige nicht. Meine Kinder wussten in dem Alter, dass nicht gehauen wird. Auch diese Trotzanfälle finde ich nicht mehr angemessen in diesem Alter. Meine Kinder waren auch mal sauer und haben mal rumgebrüllt, aber das endete nicht mehr in solchen Anfällen.

Fakt ist: Ihr wertet nur das Verhalten des Opas als falsch, für Deine tochter gab es keine Sanktionen. SIE muss beschützt werden, mir scheint, die Umwelt sollte vor ihr beschützt werden. Opa muss sein eigenes Haus verlassen, damit euer Kind kommen kann. Ich würde euch einen Vogel zeigen.Ihr suggeriert eurem Kind , dass es in Ordnung ist, wenn sie andere schlägt, wenn Erwachsene sich "wehren" ist es falsch und verachtenswert. Genauso könnte er sagen, dass sie nicht mehr kommen darf, weil sie ständig haut!

Ihr solltet schnell etwas tun, sonst steht irgendwann Deine 14 Jährige in Begleitung der Polizei vor Eurer Tür, weil sie mal eben jemanden gehauen hat!

Beitrag von lisasimpson 02.03.11 - 20:19 Uhr

wow- die geschichte irritiert ja mich schon so derbe, wie soll sie dann deien tochter kalt lassen.

also der opa hat sie gehschalgen, was hammer nummer 1 ist, dann filppt ihr vater völlig ans- hammer nummer 2, dann wird auf jede gefühlsregung ihrerseits reagiert mit "§der opa hat was falsc hgemacht, wir beschützen dich?!"- mehr als irritierend- dann gehts ab zum ARZT- wegen der verletzung??? geht ihr auch zum arzt wenn sie im sich das bein mal heftig stößt?- finde ich den hammer nummer 4- und dann darf der opa nicht mehr über seine wohnung bestimmen bzw. übe den aufenthalt in dieser- und der kontakt zwischen opa und enkel ist unterbrochen.- der oberknaller nummer 5

also ob das verhalen deienr tochter darauf zurückzufürhen ist kann ich nicht mal annäöhernd sagen, denn ih habe keine ahnung was eltern, die so eine numemr abziehen noch so alles teiben- aber zur frage: nein, das ist kein normales verhalten.
wie stellst du dir das denn in einem kindergarten mit 75 kindergartenkindern vor- denkste da prügeln alle 75 den ganzen tag muter drauf los?
nein, das wäre so wohl kaum möglich..

ihr müßt DRINGEND in eurer familie klären wir ihr mit gewalt umgeht- denn das geht gar nicht.
Ihr als eltern müßt die sitaution mit dem opa klären - der opa das mit der enkelin und dannach muß geklärt werden wie ihr mit ihrer gewalt umgeht- aber offenbar gibt es weder eine streitkultur noch eine außeinandersetzung mit gewalt-impulsen be ieuch

lisasimpson

Beitrag von golm1512 03.03.11 - 08:40 Uhr

Boah, als Schweigereltern hat man aber schnell versch....., oder?
Mir wird ganz schwurbelig, wenn ich das lese.

Der Opa hat sie geschlagen. Das ist doof und nicht gut. Wenn das die Regel wäre, würde ich mein Kind auch nicht mehr hinlassen.
Mir ist es im Affekt auch schon passiert, dass ich meine Kinder gehauen habe. Das ist für mich kein Erziehungsmittel und es erschreckt mich, wenn es mir passiert. Es ist nicht die Regel und es ist indiskutabel, aber es gibt so Momente, in denen der Affekt schneller ist als das Hirn.
1. Kann man sich beim Kind entschuldigen.
2. Meine Kinder sind keine "Schläger". Unter Brüder "kloppen" sie sich mal, aber ich habe noch nie erlebt, dass andere Kinder oder gar Erwachsene gehauen wurden.

Ich finde, es hätte gereicht, ein ernstes Wort mit Opa zu reden. Der arme Kerl wird das nach dem Theater wahrscheinlich sowieso nie wieder tun. Er wurde aus der Wohnung verwiesen, du meine Güte! Tochter trösten und erklären, dass Opa mal einen Aussetzer hatte, weil... und gut ist. Opa kann sich entschuldigen, aber kurz und knapp. Irgendwie könnte sie sich ja auch bei ihm entschuldigen und der Drops ist gelutscht.

Alles andere wie Wutanfälle- wegen meiner Ansicht nach- Nichtigkeiten sind normal. Das hat mein 5jähriger Sohn auch ständig. Wo ist das Problem? Aushalten und weitermachen. Meist finden wir nach Schreierei und anschließend verrauchtem Zorn einen Kompromiss. Oder er hat vergessen, warum er eigentlich so wütend war. Das finde ich dann immer so lustig. Er auch. Hinterher. Nach dem Entschuldigungsschmusen.

Ich finde, ihr macht zu viel Wirbel um alles. Jeder ist für gewaltfrei, aber in der Ausführung hapert es manchmal. Ich finde das menschlich und Opa ist wahrscheinlich weniger gewaltfrei erzogen worden.
Reden hilft und nicht die Entfernung des Opas. Vermisst sie den denn nicht? Und er sie?

Beitrag von paula74 03.03.11 - 09:21 Uhr

Hallo
Ich finde das Verhalten Deiner Tochter nicht unnormal. Meine kann ähnliche Trotzanfälle hinlegen.
Allerdings kennen wir das Treten, Hauen, usw. in der Regel nicht (bis auf extrem seltene Ausnahmen). Aber auch da denke ich, dass man es in den Griff bekommen kann.
Was mir noch zu der Geschichte mit dem Opa auffällt: haben die zwei das nicht unter sich geklärt??? Das wäre doch zwingend nötig! Gerne mit Beistand (Du oder Dein Mann). Deine Tochter soll sich entschuldigen, dass sie den Opa geboxt hat und Dein Schwiegervater muss sich natürlich auch entschuldigen! So etwas darf doch nicht ewig im Raum stehen bleiben. Und danach müsst Ihr alle daran arbeiten, dass es wieder normal wird. Falls Ihr nicht andere Hinweise darauf habt, dass Dein Schwiegervater ein jähzorniger, gewalttätiger Mann ist, dann sollte es doch möglich sein, dass alle sich in einem Haus aufhalten. Besonders dann, wenn die Oma es doch ansonsten gut im Griff zu haben scheint?
Alles Gute, Paula

Beitrag von ena71 08.03.11 - 22:26 Uhr

Hi
ich will nicht alles wiederholen was meine Vorredner gesagt haben.

sicher ist zuviel Wirbel um den Vorfall bei Opa und Oma, ganz echt !auch Sie hat gehauen und damit würde sie eher verstehen wenn Opa zurückhaut (auch wenns sicher nur symbolisch sein sollte und nicht echt) und nicht sie in Ihrer Gewalt auch noch bestärkt wird.
Schau wie es für sie aussieht?!


So gesehen ist damit Ihr Verhalten verstärkt worden.
aber nicht der Schlag wars sondern die Reaktion auf IHR Verhalten.


Hauen geht nicht , weder Opa noch Sie darf hauen!

Ich habe auch so ein kleines Zicklein hier, alles super und dann dreht sie durch wegen "Kleinigkeiten", sie zerstört dann , haut eben völlig neben der Spur..

So schwer es auch ist ruhe bewahren, klar sahen, DAS gibts hier nicht wir hauen uns nicht.

ICH möchte nicht dass Du das machst...

ein Machtkampf