Ärger mit dem Nachbarn - Hausbau.....

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von windel-winnie 02.03.11 - 14:20 Uhr

Hallo,

ich bin grad bissl aufgewühlt bzw. weiß grad nicht was richtig oder falsch ist . Vielleicht hat ja hier jemand den ein oder anderen Tipp für mich????
Unsere Nachbarschaft ist so eigentlich super, wohnen in einem Neubaugebiet, lauter junge Familien, viele Kinder, mit dem einen hat man mehr kontakt, mit dem anderen weniger - also ganz normal.
Neben uns wird nun neu gebaut.
Die Grundstücke in unserer Reihe haben leichte Hanglage, was ja jedem bewusst ist wenn er so ein Grundstück kauft. Wir haben uns es zum Nutzen gemacht, den Garten quasi auf 2 Ebenen und der keller ist nicht wirklich unter der Erde, sondern nur halb.

So, die neben uns hatten einen Plan eingereicht in demn sie das gesamte Grundstück auf 2 m auffüllen wollten, demnach müssen sie um das gesamte Grundstück stützmauern bauen von 2 Meter Höhe - sieht aus als wohnen die auf einer Festung... Der Antrag wurde von mehreren Instanzen abgelehnt. Sie dürfen max. auf 1,5Meter auffüllen.
Irgendwie hab ich aber mitbekommen dass sie es trotzdem so machen wollen und mich mit einem Bekannten von der Gemeinde unterhalten, der gleich mal beim Bauträger nachgehört hat. Der meinte angeblich, sie halten sich an die Vorschriften, denn sie wissen ja dass darauf geachtet wird, wo es so offiziell war...

Das Haus steht, jetzt haben sie mit den Stützmauern angefangen und was soll ich sagen, die sind ca 2 Meter hoch . Was mich tierrisch nervt. Nicht nur dass es bescheiden aussieht, nein, sie sitzen dann ja 2 Meter höher als wir, das ist irgendwie doof. Zumal ich finde, ein bisschen kann man sich schon an die Regeln halten oder??? Ich habe denn heute Morgen bei der Gemeinde angerufen, nachdem die halbe Nachbarschaft nun immer bei uns rumsteht und fragt "warum machen die das, ich dachte das war abgelehnt, dürfen die das...." der nette Mann von der Gemeinde kam gleich vorbei, der Bauleiter meinte nur "na dass du jetzt erst kommst " haben also schon damit gerechnet dass es irgendwann passiert.... Er hat nachgemessen, Bilder gemacht etc und meinte dann, dass er dem bauleiter nun erstmal gesagt hat sie sollen den bau einstellen bis das geklärt ist. Da wir die direkten nachbarn sind können wohl auch nur wir uns wirklich beschweren... Blöde Situation.
Jetzt muss sich quasi der bauherr bei uns melden und wir müssen uns dann irgendwie einigen. Ich könnte wohl darauf bestehen, dass die Mauer wieder wegkommt (was aber dann über das Landratsamt passieren muss) oder sie müssen eine Strafe zahlen oder weiß der Geier was...

Vorhin hat mich nochmal der gemeindefuzzy angerufen und gemeint er hätte mit dem Bürgermeister gesprochen und er möchte mit in mein Boot. Er war ziemlich entsetzt, dass sich einer so den Bestimmungen widersetzt. Das ganze wurde mehrfach auf Gemeinderatssitzungen und vom Landratsamt abgelehnt.
Angeblich stimmt mit dem bau und dem Bauplan so gut wie gar nichts diesbezüglich überein.

Tja jetzt weiß ich nicht was ich machen soll....Es sind einerseits unsere Nachbarn mit denen wir dann ja nebeneinander leben müssen, andererseits seh ich nicht ein, dass sich der eine an alles hält und sich der andere wissentlich so widersetzt. Ich würde mich mein leben kang ärgern glaub ich....
Andererseits will ich nun auch leinen Streit vom zaun brechen - wobei das wohl gerade begonnen hat ....
Ich wollte eigentlich nur mal wissen ob sie es bnun so dürfen wie sie bauen, dass jetzt gleich Bürgermeister und Co den Bau einstellen....

Tja was würdet ihr machen?? Euch so irgendwie einigen aber was heißt da einigen???? Klar könnte ich sagen, sie sollen quasi das zahlen dass wir auf unserer Seite die olle Betonmauer begrünen können. Wenn ich darauf bestünde die mauer zu machen wie es im Plan steht wäre es fatal, die Mauer kostet ca 30.000€, mehr als die hälfte steht, das alles wieder wegzumachen und neue Betonklötze zu besorgen würde locker nochmal soviel kosten, eher mehr....

Was würdet ihr machen????


Danke
Windel-Winnie

Beitrag von sparrow1967 02.03.11 - 14:29 Uhr

Du hast den Weg angefangen zugehen- und jetzt kriegst du Muffesausen? Warum?

Geh deinen Weg weiter- ich denke auch: es gibt Auflagen- also hat man sich dran zu halten. Einer tanzt aber immer aus der Reihe...und wenn man dem jetzt nicht schon Einhalt gebietet, dann freu dich schon mal, was er sich dann als nächstes einfallen läßt.

Mauer in vorgeschriebener Höhe...Feierabend. Hätte er sich an ddie Vorschriften gehalten, würden ihm jetzt keine Mehrkosten entstehen.
SOlche Leute rechnen eigentlich immer damit, dass niemand sich beschwert...


sparrow

Beitrag von windel-winnie 02.03.11 - 14:47 Uhr

Hallo,

naja was heißt Muffesauen, ich weiß grad nicht was richtig oder falsch ist, sich mit dem nachbarn, der dann ein leben lang neben einem Wohnt so zu verstreiten, dass es auf alle Ewigkeiten besch... ist oder irgendwie zu einigen? Aber es stimmt, WIE sollten wir uns einigen, das geht ja eigentlich gar nicht. Klar er wird sauer sein bis in alle Ewigkeiten auf uns aber vielleicht muss er und wir da wirklich durch....

Beitrag von windsbraut69 02.03.11 - 16:28 Uhr

Ich würde wegen 50 cm mit Sicherheit keinen Aufstand machen aber den hast Du jetzt ja bereits begonnen...

Mal ehrlich - macht es für Dich einen gravierenden Unterschied, dass die Mauer 2 statt 1,5 m hoch ist?

Gruß,

W

Beitrag von oberhuhnprillan 02.03.11 - 16:52 Uhr

Ich kann mir schon vorstellen, dass es einen Unterschied macht, wie ich unten schon geschrieben habe, nämlich, ob man drüber gucken kann oder nicht. Und es wird ja auch einen Grund geben, warum 1,50 m genehmigt wurden, 2 m aber nicht!

Beitrag von windsbraut69 03.03.11 - 07:07 Uhr

Ich kann auch über ne 150 m Mauer mal gerade sooo ganz knapp drüber gucken aber warum will man unbedingt in den Garten der Nachbarn schauen?

Mich persönlich stört die hohe Mauer unseres Nachbarn überhaupt nicht, der mit ausdrücklicher Zustimmung gebaut hat.
Wir sparen uns an der Seite den Zaun, sitzen ebenfalls nicht auf dem Präsentierteller und müssen nicht damit rechnen, dass er wegen unterer Tiere motzt...

LG,

W

Beitrag von sparrow1967 03.03.11 - 10:02 Uhr

Die TE sitzt aber auf dem Präsentierteller- weil die Nachbarn das Grundstück ja imens aufgeschüttet haben...

Beitrag von windel-winnie 03.03.11 - 11:54 Uhr

Jawoll, da hat es wer verstanden ;-)!!

#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke

Beitrag von oberhuhnprillan 04.03.11 - 15:17 Uhr

Knapp drüber ist immer noch was anderes als gegen ...

Es geht auch nicht darum, dass man in den Nachbargarten gucken will, sondern darum, dass der Horizont nicht eine graue Mauer sein soll. Und ... es ist etwas anderes, ob eine Mauer zwei Grundstücke von einander abtrennt, so dass keiner von beiden das andere Grundstück einsehen kann, oder ob nur einer von oben dem anderen in die Kaffeetasse schauen kann, während der andere gegen die Mauer glotzt.

Ist die Mauer, die dein Nachbar gebaut hat, 2 m hoch?

Beitrag von sparrow1967 03.03.11 - 10:09 Uhr

#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke#winke

Beitrag von oberhuhnprillan 04.03.11 - 15:10 Uhr

Huhu #winke#blume

Beitrag von wasteline 02.03.11 - 14:35 Uhr

Was willst Du jetzt noch machen? Du hast die Angelegenheit ins Rollen gebracht und nun läuft sie.

Es gibt Baugenehmigungen, an die man sich halten muss und wer das nicht macht, der hat mit Konsequenzen zu rechnen.

Beitrag von windel-winnie 02.03.11 - 14:38 Uhr

Ja klar, aber sollen wir uns so einigen irgendwie?? Oder soll ich darauf bestehen dass sie weg kommt? Anscheinend hängt ja viel an uns da die direkten Nachbarn nur das meiste bewirken können...

Beitrag von wasteline 02.03.11 - 14:56 Uhr

"Angeblich stimmt mit dem bau und dem Bauplan so gut wie gar nichts diesbezüglich überein."

Du wirst gar nichts mehr ausrichten können. Wenn die Baubehörde sich nicht lächerlich machen will, dann muss sie jetzt handeln.

Beitrag von kloos 02.03.11 - 14:52 Uhr

An deiner Stelle würde ich jetzt das Haus verkaufen und ausziehen.....da hast du was ins Rollen gebracht.

Die haben sich nicht an die Vorschriften gehalten, also haben die jetzt das Problem....früher oder später hätten die sowieso Probleme bekommen.

Wenn du ehrlich zu dir bist......die 1,50 Mauer hätte euch doch auch gestört......es sieht nun mal doof aus, das die Nachbarn jetzt höher sind....ob es nun mal 1,50 sind oder 2,00 macht auch keinen Unterschied.

Die neuen Nachbarn werden euch Mögen (Ironie Off).....jetzt haben die Baustop und kommen in Verzug, dank euch. Später wenn das Haus und Grundstück fertig wären, hätten die Straffe nachzahlen müssen.....jetzt kann passieren das die es sogar abreissen müssen und alles neu machen müssen.

Was ich von dem ganzem halte.....gar nichts. Wer solche Nachbarn hat wie ihr, braucht keine Feinde mehr. Ihr hättet euch ganz normal mit den Nachbar vorher unterhalten können ohne so einen großen Wind zu machen.

Die Prüfungen sollten die Behörden durchführen ...nicht die Nachbarn. Vielleicht solltest du noch die Höhe des Hauses ausmessen, die könnte auch nicht stimmen....:-p

Gruß,

kloos

(Ich hoffe für euch, das eure neue DIREKTE Nachbarn das nicht Übel nehmen.....es läuft ja jetzt alles, such am besten ein Gespräch)

Beitrag von oberhuhnprillan 02.03.11 - 16:37 Uhr

Also ich würde ja eher sagen, sie haben selbst Schuld am Baustopp und Verzug, nicht die TE. Sie haben sich nicht an die Regeln gehalten. SOLCHE Nachbarn braucht kein Mensch, die einfach tun und lassen, was sie wollen, ohne Rücksicht auf andere.

Und 1,50 m oder 2 m macht sehr wohl einen Unterschied. Über 1,50 m guckt man drüber über 2 m nicht! Das fühlt sich schon etwas anders an.

Beitrag von windel-winnie 02.03.11 - 17:28 Uhr

Genau das ist der Punkt!!! 50cm machen auf diese Fläche (komplett ums ganbze Grundstück, ca 850qm) sehr viel aus!!!!

Danke!

Beitrag von chili-pepper 02.03.11 - 15:04 Uhr

Ehrlich?

Ich finde Deine Aktion daneben.
Wärst Du meine Nachbarin, würde ich Dich mit dem A*sch nicht mehr angucken.
Ob richtig oder falsch, bist Du die Nachbarschaftspolizei?
Bei der Abnahme fliegt es doch eh auf und sie müssen Strafe zahlen.
Nicht Dein Bier, und höher als ihr wären sie so oder so gewesen.

Was sollst Du machen?
Aussitzen.


Ach wir haben auch die Fenster 10cm breiter eingesetzt als erlaubt.
Strafe gezahlt, helle Wohnung.
Uns hat aber keiner verpetzt.
Haben die alles selbst bemerkt bei der Abnahme.
Die sind nämlich auch ohne petzende Nachbarn schlau.

Beitrag von wasteline 02.03.11 - 19:43 Uhr

10 cm breitere Fenster sind ein Lacher gegen die Sache, die der Nachbar der TE versucht durchzuziehen. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Beitrag von chili-pepper 02.03.11 - 20:57 Uhr

es geht doch auch nicht um die 10 cm der fenster sondern darum, dass eh eine abnahme erfolgt und die sache eh auffliegt.
also ruhig blut.

Beitrag von sparrow1967 03.03.11 - 10:08 Uhr

Wo kein Kläger- da kein Richter.

Und so sieht es vielerorts aus.
Bei uns im Neubaugebiet haben auch einige gemacht, was sie wollten. Zu weit über Strassenniveau, Zäune, die nicht genehmigt sind....
Als wir mal nachgefragt haben, ob wir - ich weiß nicht mehr was es war- was hinstellen könnten, sagte uns die Gemeinde: wenn es niemanden stört! WIR kommen nicht nachsehen.

Wir könnten uns z.b. ne 4m Hütte auf die GRenze setzen, obwohl wir nur noch 3m Grenzbebauung machen dürften. SOlange der Nachbar nix sagt, ist es ok. Die Geminde selber...da kommt keiner von alleine gucken.


sparrow

Beitrag von parzifal 03.03.11 - 11:32 Uhr

Es ist aber auch ein Unterschied ob "das Ziel" ist das der Nachbar eine Strafe zahlt oder der Bau gar nicht wie vom Bauherrn geplant gebaut werden soll, sondern wie in der Baugenehmigung.

Wenn klar ist das Auflagen nicht erfüllt werden auf die man als Nachbar wert legt wäre m.E. der erste Weg mit dem Nachbarn zuerst direkt zu sprechen um anzudeuten was folgt, wenn er sich nicht an die Auflagen hält.

Beitrag von ciara_78 02.03.11 - 15:17 Uhr

Hallo

Meiner Meinung nach hat der Nachbar der gerade baut den Streit vom Zaun gebrochen. Er hätte sich den Bauvorschriften nicht widersetzen müssen. Du hast dich nur gewehrt. #pro

Im Grunde genommen hätte er das Grundstück nicht mal kaufen müssen um dort zu bauen, wenn ihm die Situation nicht passt. Mir persönlich würde es auch um den Gesamteindruck, den eine Strasse macht und um den Wert eures Hauses gehen, wenn das neue Haus so stehen bleibt. Meinst du wirklich ihr bekommt euer Haus noch gut verkauft, wenn es dich schon nervt wie der sein Haus gebaut hat?? Das würde potenzielle Käufer doch ebenso abschrecken weil sie so vielleicht nicht leben wollen. Mir würde es megamässig stinken, wenn mein Nachbar immer von oben auf mich 'herab' sehen könnte.

Ganz ehrlich: Zieh dein Ding durch und mach weiter!! Der neue Nachbar hätte das Gespräch mit euch suchen müssen und davon hast du nichts geschrieben. Alle Mehrkosten die der jetzt hat, hat er durch eigenes Verschulden. Darüber musst du dir deinen Kopf nicht zerbrechen. Zieh dir diesen Schuh nicht an!!

LG, Ciara

Beitrag von falkster 02.03.11 - 17:32 Uhr

wenn der Bauherr sich wissentlich nicht um die Auflagen schert und nicht mal freundlich bei euch nachfragt, ob er denn die Mauer trotz Ablehnung höher bauen kann, dann würde ich mich an eurer Stelle auch nicht drum kümmern, dass der Mauerabriss und Neubau Unsummen verschlingt...

Wer weiss, vielleicht erübrigt sich ja durch so eine Massnahme auch die Nachbarschaft mit denen, wenn sie es sich bspw nicht leisten können... ;-)

Ich würde mir das nicht bieten lassen und wenn Du die offiziellen Stellen schon auf Deiner Seite hast...

Beitrag von manavgat 02.03.11 - 17:49 Uhr

Jetzt muss sich quasi der bauherr bei uns melden und wir müssen uns dann irgendwie einigen. Ich könnte wohl darauf bestehen, dass die Mauer wieder wegkommt (was aber dann über das Landratsamt passieren muss) oder sie müssen eine Strafe zahlen oder weiß der Geier was...


Du musst Dich gar nicht einigen.

Du forderst das Bauamt auf, dafür zu sorgen, dass die Bestimmungen eingehalten werden.

Klär es notfalls mit einer Anwältin.


Mit den Nachbarn hätte ich kein Mitleid. Wenn sie jetzt damit durchkommen - wer weiß, was sie als nächstes anstellen!

Gruß

Manavgat

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