Frage zu Einschulungsalter...

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von grashopper73 02.03.11 - 15:08 Uhr

Hallo

Ich gehöre eingentlich noch eine Zeit lange nicht hier her, aber da in den nächsten Tagen der erste Termin für die "Einschulungsprüfung" ist, ist das grad für mich aktuell... Hier in Baden Würtemberg ist der Stichtag für Einschulung 2012 der 30.9.... Mein Grosser hat am 29.9. Geburtstag und rutscht somit noch rein... Ich habe keine Bedenken was die Lernfähigkeit bzw. das kognitive betrifft, aber sozial dürfte man vielleicht schon merken, dass er jünger ist.

Hat jemand von Euch auch ein Kind, dass so jung in die Schule kam? Was sind Eure Erfahrungen? Mich wurmt auch ein bisschen, dass er dann 3 klassen über seinem nicht mal 2,5 Jahren jüngeren Bruder ist... 3 Klassen driftet die beiden sicherlich auseinander, oder? Ich weiss, die Bedenken sind früh und doof, aber es beschäftigt mich trotzdem :-(...

Ich freue mich über Erfahrungsberichte!

Liebe Grüsse

Sandra

Beitrag von lena10 02.03.11 - 15:42 Uhr

Hallo,

ich finde nicht, dass deine Gründe gegen die Einschulung eines (wenn auch jungen) MUSS-Kindes sprechen! Normalerweise wirst du damit auch gar nicht durchkommen. Von daher würde ich mir gar keine Gedanken darüber machen.

Mein Sohn wurde als Kann-Kind mit 5,5 Jahren eingeschult. Kannst mich gerne per pn anschreiben, falls du irgendwas dazu wissen möchtest.

LG Lena

Beitrag von stefannette 02.03.11 - 16:34 Uhr

Ich bin ja immer dafür Kinder lieber ein Jahr später als früher einzuschulen. Bei uns ist die Kann-Kindgrenze 31.8. und meine Tochter wurde am 8.8. 6Jahre alt und mußte gehen. Mein Großer war schon 7 als er eingeschult wurde. ICh finde das ist ein Riesenunterschied!!! DAs Jahr macht sehr viel aus. Allerdings ist es hier so,das man die Kinder nicht zurückstellen kann (da müßte schon seeeehr viel sein).
Lena macht sich trotzdem ganz gut, muß sich aber alles viel mehr erarbeiten als ihr größerer Bruder!
Sie wird es schon schaffen und Deiner sicher auch#liebdrueck
LG Annette mit 5 Kids

Beitrag von tauchmaus01 02.03.11 - 17:15 Uhr

Ich steh auch vor eine Rätsel.
Meine wurde im Juli geboren, gestern war die Untersuchung. Alles spricht für die Einschulung, sie schreibt schon, sie liest schon etwas....rechnet im Zahlenraum bis 20 und beginnt mit Malnehmen.

Aber das Problem ist das Alter, sie ist eine der jüngeren Kinder, die ersten beiden Jahre sicher kein Thema aber ab der dritten Klasse geht es richtig los.
In der 4. Klasse macht es dann einen wahnsinns Unterschied. Die älteren Kinder sind einfach schon um so vieles reifer, auch körperlich, nicht nur geistig.
Der Übertritt macht mirt Bauchweh, denn wenn sie jung eingeschult wird und dann in der 4. Klasse hitnerherhinkt, dann hat sie nur deshalb vielleicht schlechtere Chancen auf eine Realschule oder Gymnasium zu kommen. Würde sie ein Jahr älter sein und reifer sein, dann wäre das vielleicht besser.

Die Tante vom Gesundheitsamt meinte dass sie Schulfit wäre, nur beim Alter sieht sie eben ein kleines Problem. Wir leben in Bayern, bei uns ist es absolut einfach die Kinder zurückstellen zu lassen.

Tja, ich habe die Rechnung aber ohne mein Kind gemacht, für die steht fest dass dieses Jahr Schulbeginn ist.

Mir wurde angeboten bei einer Erziehungsberatungsstelle mein Kind noch mal speziell testen zu lassen ob sie wirklich schulreif ist.

Was viele nicht bedenken deren Kinder schon weiter sind, dass lesen und schreiben allein nicht reichen um in der Schule zu bestehen.

Mona

Beitrag von velvetsnail 04.03.11 - 22:10 Uhr

Hallo Sandra,

ich wohne auch in Bawü. Mein Sohn hat im Juli Geburtstag und ich habe ihn mit 6 einschulen lassen. Er ist jetzt in der 4. Klasse (Jahrgang 2001), nun kann ich erkennen, dass die Schüler, die 2000 geboren wurden, einen Vorteil haben. Sie sind einfach reifer, gerde jetzt ist es wichtig, da es um die weiterführende Schule geht.

Allerdings ist es nicht ganz einfach Dein Kind zurückstellen zu lassen. Du musst einen Grund haben, der Schularzt und der Schulleiter müssen dem ebenfalls zustimmen. Überlege auch, ob er noch gern in den Kiga geht, nicht dass Du ihn ein Jahr lang nicht mehr in den kiga bekommst, weil es ihn langweilt.

Ich habe 3 Jungs und muss sagen, das gerade Jungs manchmal etwas länger brauchen.

Gruß Kristina