HPV positiv... Hilfe!!!

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von michaela145 02.03.11 - 15:33 Uhr

hallo...
ich bin irgendwie down.... gestern war ich beim fa und diese hat mir gesagt das der hpv positv ist.... ich muss jetzt weiterhin alle drei monate zur untersuchung... leider hat sie mir nichts weiter dazu gesgat...
könnt ihr mir helfen?
warum hat sie mir nicht irgendwas verschrieben? kann es schon sein das es krebs ist? sollte mein mann vllt auch mal zum arzt um sich untersuchen zu lassen, es könnten ja auch feigwarzen sein?
das nicht so schöne ist eigentlich (doch es ist wunderschön), das wir nen kiwu haben und ich jetzt auch nicht weiß wie ich mich weiter vehalten soll! erstmal verhüten? oder einfach erstmal so weiter machen wie vorher? meine fä weiß das mitn kiwu und hat nichts gesagt #kratz
ach man diese angst und ungewissheit macht mich ja jetzt schon kirre #heul

ich hoffe hier is jemand der mir was dazu sagen kann

lg #winke

Beitrag von sunny-1984 02.03.11 - 15:57 Uhr

Hallo,

HPV ist nicht gleich HPV...

Bei mir wurde letztes Jahr im Juli der HPV PAP IIID festgestellt. War dann im Oktober und im Januar nochmal zur Kontrolle - wieder nicht besser.

Diesen Virus haben 80% aller Frauen. Viele wissen es gar nicht da er genau so schnell wieder weggeht wie er gekommen ist.

Da bei mir aber nach der 3. Untersuchung immer noch keine Veränderung da war bin ich nach Neumarkt in die Frauenklinik.

Bei uns steht der KiWu auch sehr groß an und wir haben Verhüten müssen, damit wir uns nicht gegenseitig wieder anstecken.

Aufjedenfall wurde vor zwei Wochen bei mir dann eine Ausschabung gemacht und das ganze Untersucht. Hab von meiner Frauenärztin letzte Woche einen anruf bekommen das alles gut gelaufen ist und der Virus komplett enfernt wurde.

Nur weil er bei dir festgestellt wurde brauchst du noch keine Panik haben. Es kann sein das er nach der nächsten bzw übernächsten Untersuchung wieder komplett verschwunden ist.
Oder du holst dir eine zweite Meinung z.B. in einer Klinik die darauf speziallisiert sind (wie in meinem Falle).

Ich hab den Schritt mit der Ausschabung u.a. auch gewählt weil wir im Juli/August in der KiWu-Klinik mit der Behandlung anfangen.

Lg Sunny

Beitrag von michaela145 02.03.11 - 16:10 Uhr

vielen dank für die schnelle antwort.... #herzlich
du hast mich wieder gut aufgebaut und denke das ich denn morgen mal in die klink fahr um mich beraten zu lassen... :-D

nochmal dankeschön

lg #winke

Beitrag von purpur100 02.03.11 - 16:17 Uhr

schlimm, daß dir deine Ärztin nix weiter zum Thema gesagt hat. Doof von dir, nicht direkt deine Ärztin danach zu fragen.

Hier, was zum lesen:
http://www.aok.de/portale/bundesweit/hpv/hpv-infektion-erkrankung-und-behandlung.html

Beitrag von michaela145 02.03.11 - 16:22 Uhr

ja das stimmt, ich hätte sie auch direkt fragen können... naja echt doof von mir.....

aber trotzdem dank ich dir für den link #pro

Beitrag von delphinchen27 02.03.11 - 21:16 Uhr

Hallo,

genau die gleiche Diagnose bekam ich letzes Jahr im August auch.
Wurde bei der ganz normalen Krebsvorsorge fest gestellt bei mir.

Ich bin HPV Positiv, aber der PAP ist unauffällig.
Und solange der PAP unauffällig ist, ist alles nur hald so wild.

Ich bekam auch erst Panik und dachte, hab ich jetzt Kreba? Muss ich operiert werden?

Meine Frauenärztin klärte mich auf.
Diesen Virus haben ganz viele Frauen.
Er wird durch Geschlechtsverkehr, Petting, Oralverkehr übertragen.
Sogar das gemeinsame Baden in der Wanne mit einer HPV infizierten Person, kann schon reichen um es auch zu bekommen.

Der HPV kann viele Jahre im Körper schlummern.
Dann aufmal tritt das Virus auf, zb. durch Stress etc.

Früher wurde das noch nicht so ernst genommen, wenn man bemerkte das eine Frau HPV Positiv ist.
heutzutage wird das dann engmaschig alle 3 Monate kontrolliert.

Manchmal heilt der Virus auch nach 1.jahr von selbst aus.

Zu mir sagte meine FÄ, wenn in den 2 Jahren, das HPV immer noch nachweisbar ist, wird vorsorglich operiert.
Da wird dann die erste Schleimhautschicht am Gebärmutterhals entfernt.

Eurem Kinderwunsch, sollte eigentlich nichts im Weg stehen.
Kann nur passieren, das bei dir dann vorsorglich ein Kaiserschnitt gemacht wird, damit du dein Baby bei der Geburt nicht ansteckst.

EInfach nochmal zum FA hin gehen und sich aufklären lassen.
Alle Fragen auf einen Zettel schreiben und den dann abarbeiten..

Was ich dir noch sagen möchte, versuche ruhig zu bleiben.
Du weißt nicht von wem du den Virus hast.
Feigwarzen, würde dein Mann merken.
Die sieht man und die sind auch schmerzhaft.

Selbst wenn dein PAP irgendwann auch positiv wird, heißt das noch nicht, das man Krebs hat.

Also tief durchatmen und versuchen ruhig zu bleiben.

Beitrag von michaela145 03.03.11 - 15:36 Uhr

vielen vielen dank für deine antwort..

jetzt gehts mir gleich nochmal besser....

#winke

Beitrag von gey24 04.03.11 - 23:51 Uhr

hallo,

ich hatte im juni 2007 diese "tolle" nachricht bekommen, eine woche später wurde ich auch schon operiert weil es bei mir schon fortgeschrittener war.

man hat mir einen teil des gebärmutterhalses und des gebärmuttermundes entfernt und ich musste dann noch ein paar wochen auf einen anruf warten, zum glück haben sie alles gut entfernen können.

ich wurde vorletztes jahr schwanger, die konisation (die op) ist ein risikofaktor, und meine tochter ist gesund und munter.

also im prinzip kann alles gut gehen, wenn dein doc nichts von einer op erzählt hat dann wird es bei dir noch nicht wirklich fortgeschritten und somit noch ungefährlich sein.

wenn du dir dennoch unsicher bist mach noch einmal einen gesprächstermin aus und stell die fragen (am besten vorher notieren9 die du hast, lass dir alles genau erklären.