Für alle die, die ihr Tier gehen lassen mussten

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von schnuffelschnute 02.03.11 - 16:11 Uhr

Hallo!

Diesen Text habe ich heute geschickt bekommen. Ich kenne den Autor nicht, aber ich finde ihn sehr schön. Ich habe vor einem Monat unsere Katze über die Regenbockenbrücke gehen lassen müssen.


Das Testament eines Haustieres

"Während die Menschen sich die Köpfe über ihr Testament zerbrechen, haben wir Haustiere
die Lösung längst gefunden:

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würd auch ein Testament machen, wenn ich
schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Tier würde ich mein glückliches Zuhause
hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Körbchen,
mein schönes Spielzeug, meine Leckerlis
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in Jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu sehr weh!"

Such Dir ein einsames, ungeliebtes, verstoßenes Tier aus
und gib ihm meinen Platz.

Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles,
was ich geben kann."

Liebe Grüße,

Ariane

Beitrag von michi0512 02.03.11 - 18:45 Uhr

Das ist wunderschön geschrieben...

Aber auch ich sagte damals: nein, keinen Hund wieder. Ich würde den Verlust nicht nochmal ertragen.


Ja... 3 Wochen hats gedauert. Dann schaute mich der süße, kleine verspielte rotzfreche Rotti an und sagte "Fang mich doch".




Als meine Dicke starb ging ein großer Teil von mir mit ihr. Als ich Ihren letzen Atemzug spürte hätte ich mir Arme und Beine abgehackt nur um sie wieder zu bekommen...

Ich kann es wirklich verstehen wenn Menschen sich dazu entscheiden nicht noch ein weiteres Mal durch diese "Hölle" gehen zu wollen.

GLG

Beitrag von sannymaeusl 02.03.11 - 22:24 Uhr

Wunderschön und so wahr. Da ich momentan eh sehr sentimental bin trieb es mir beim Lesen Tränen in die Augen. Diese wahren Worte. Ich denke wir alle sollten sie uns zu Herzen nehmen.

LG Sanny

Beitrag von miesl 02.03.11 - 22:58 Uhr

Danke für diesen schönen wunderbaren Text, ich mußte am Samstag ( 26.02.) nach elf Jahren meine Katze gehen lassen.Es fällt mir jeden Tag sehr schwer.Ich denke , ( gerade am Abend ) ich höre Ihre Trappelschritte zu mir ins Bett kommen oder auf das Sofa.Sie fehlt uns so.Sie war ausser gewöhnlich.Aber ich habe Ihr versprochen das ich keine neue Katze hole.Momentan kann ich das auch gar nicht.Ich bin mit Ihr quasi groß geworden und hatte soviel Spaß mit Ihr.Leider hatte Sie einen Krebs der Unheilbar war.Ich hatte Sie vor einem Jahr noch daran operieren lassen.Ich war jede Woche beim TA.Aber leider am Samstag war es dann soweit.
#kuss Danke meine Ricky das DU bei mir warst.Du hast mein Kind vom ersten Tag an so geliebt . Ich danke Dir von Herzen .Die Kerze die wir jeden Abend bei Dir anzünden , zeigt nur welche Liebe wir zu Dir empfinden.

Beitrag von lauras_stern 03.03.11 - 08:49 Uhr

Ja, das ist super süß geschrieben...denke mal sowas kommt aus der Feder von Menschen die sehr Aktiv im Tierschutz sind oder allg. sehr Tierlieb....

Wenn ich so überlege ob ich mir wieder ein Tier anschaffe...im moment ist mein dicker ja noch "klein", wird im Augst 3, aber allein der Gedanke das ich irgendwann mit ihm DEN Weg gehn muss, und ich werde es tun, das bricht mir das Herz....oh gott, dürf gar net drüber nachdenken...

Aber ich weiß das ich mir lange keinen Hund anschaffen könnte, weil mein Benny durch nix und niemanden zu ersetzen wäre...ist wie beim Menschen, braucht erstmal Zeit...

LG :-)

Aber soweit ist es ja noch lange nicht und wir gehn Gassi :-)

Beitrag von frischerduft 03.03.11 - 10:39 Uhr

Hallo,

kann kaum schreiben, weil mir Tränen in den Augen stehen.

Und ich kenne soviele Leute, die nach dem Tod ihres Hundes/Katze kein Tier mehr möchten, weil man ja Abschied nehmen muss.
Schade eigentlich - für die einsamen, sehnsuchtsvollen Tiere, die es zuhauf in unseren Tierheimen gibt.


Nici

Beitrag von mudda 03.03.11 - 11:56 Uhr

Hallo


oh man, *schnief* so schön geschrieben. Und wahr.

Auch ich hab gesagt nachdem unser Kater gestorben war "ich hole nie mehr ein Tier" und jeden Tag hat er mir mehr gefehlt.

Knapp 3 Wochen später waren die beiden Frischlinge da..... auch von einem Gnadenhof und es waren wieder die beiden Ältesten, aber egal, sie sind erst 2 und 3 Jahre alt, Othello war ja schon vermutlich ca 8 als wir ihn bekamen.

Nun fehlt mir mein Dicker immer noch aber zwei neue Fellnasen erheitern unser Leben und haben nun auch wieder ein zu Hause.

VG

mudda