beschäftigungsverbot?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jenny.05 02.03.11 - 16:48 Uhr

hallo.
also ich bin in der 12. woche schwanger und arbeite in einer großküche leider wird dort keine rücksicht auf mich genommen von wegen schweres heben und z.B. mal ne kurze pause machen wenn s mir nicht gut geht und bei ist sitz sie plazenta auch noch vorm muttermund wo ich ja noch mehr aufpassen muss. jetzt war ich wieder bei meiner frauenärztin sie sagte das bringt ja nichts sie würde mir ein komplettes arbeitsverbot geben, dann meinte sie da ich ein befristeten vertrag hab oder doch lieber krankschreiben ich sollte mich mal informieren was besser wär,sie hat mir für 2tage au gegeben. so das hab ich gemacht wär beschaftigungsverbot besser. hab ich meiner ärztin gesgt sie meinte plötzlich ich sollte mich beim arbeitsschutz melden ich sei ja nich krank also arbeitsunfähig also könnte sie mich nicht krankschreiben ich versteh gar nichts mehr.....weiß nicht mehr weiter... vielleicht kennt sich damit jemand aus?

Beitrag von anni125 02.03.11 - 16:53 Uhr

beschäftigungsverbot ist auf jeden fall besser, weil du deinen lohn weiter bekommst (auch deine schichtzulagen)!!!! wenn du dich krankschreiben lässt bekommst du irgendwann nur noch krankengeld! geh kein risiko ein und bleib zuhause!!!

Beitrag von crazycat 02.03.11 - 16:55 Uhr

Hallo,
wann läuft dein Vertrag den aus?
Also Geldtechnisch gesehen wäre für dich ein Beschäftigungsverbot besser weil du dann dein Volles Gehalt weiter bekommst.
Bei einer AU bekommst du das ja nur 6 wochen und danach Krankengeld. Deone Ärztin darf dir eigendlich nur ein BV ausstellen wenn es Medizinisch notwendig ist, wäre bei dir ja so wegen der Plazenta.
Ansonsten darf das auch der Betriebsarzt wenn ihr einen habt oder dein Chef.

Lg crazycat

Beitrag von jenny.05 02.03.11 - 17:00 Uhr

mein vertrag läuft am 30. juni 2011 aus.
und was kann ich jetzt am besten machen wegen beschaftigungsverbot soll ich zuerst mit dem geschaftsführer sprechen oder muss ich mich erst beim arbeitsschutz melden?

Beitrag von crazycat 02.03.11 - 17:12 Uhr

Also ich an deiner stelle würde als erstes deine FA nochmal fragen wenn sie dir ein BV ausstellt is doch alles gut.
Aber deinen Chef würd ich vlt schonmal vorwahnen das du evtl nicht mehr wieder kommst.
Dein Vertrag wird ja wahrscheinlich nicht verlängert oder? Wenn nicht würd ich dann auch gleich zum Arbeitsamt gehen und denen das mitteilen bzw dich erkundigen was du dann beantragen must und so.

Beitrag von windsbraut69 03.03.11 - 06:42 Uhr

Die Ärztin ist nicht zuständig, wenn der Arbeitsplatz nicht mutterschutzgerecht ist!

gruß,

W

Beitrag von bohne87 02.03.11 - 16:56 Uhr

na, du bist nicht krank, deshalb kann sie dich nicht krank schreiben.
die Arbeit setzt dich aber einem erhöhten risiko aus. deshalb kannst du ein indiviuelles Beschäftigungsverbot bekommen.
du bekommst auch die komplette SS volle lohnfortzahlung, so dass es sich nicht auf das elterngeld auswirkt.
wenn du krank geschrieben bist bekommst du ja nach 6 Wochen nur noch 60 % krankengeld, also auch deutlich weniger elterngeld.
hoff ich konnte dir helfen.

lg anni

Beitrag von pfutschl 02.03.11 - 17:02 Uhr

erst mal.... Ruhig bleiben und keine angst vor etwas haben !!!! :-D
als schwangere bist du am längeren hebel.

Ich habe auch sofort BV bekommen. Vom arbeitgeber. Mein Vertrag läuft ab erten juli aus da bin ich dann im 7. monat und rein theoretisch arbeitslos :-D. Eine Bekannte von meiner krankenkasse sagte mir, ich sollte kurz vorher mir das BV dann vom Arzt holen bis zum mutterschutz weil das so am sichersten ist...:-p

mach das auch so und hab bloss keine angst!!! ;-)

das wird alles...

Beitrag von jenny.05 02.03.11 - 17:06 Uhr

das problem ist ich weiß nicht wie ich das machen soll , weil die ärztin mir ja plötzlich kein beschäftigungsverbot geben will. müsste dann auch morgen wieder arbeiten wei nicht ob ich jetzt erst beim arbeitschutz anrufen soll oder erst mit dem geschäftsführer das er dann den arbeitsschutz bescheid sagt .???

Beitrag von windsbraut69 03.03.11 - 06:46 Uhr

Geh doch einfach erstmal zur Arbeit und bitte um eine mutterschutzgerechte Arbeit.
Wenn der AG Dir sagt, dass er Dir einen solchen Job nicht bieten kann, muß ER das Beschäftigungsverbot ausstellen.
Solange das nicht geklärt ist, hältst Du Dich einfach an die Vorgaben des Mutterschutzgesetzes bzw. an die Einschränkungen, die Deine Ärztin Dir bescheinigt.

Gruß,

W

Beitrag von jenny.05 03.03.11 - 20:33 Uhr

ja sowas hab ich schon . also ich war noch mal beim arzt hab jetzt erst mal bis sonntag ein krankenschein. ich werd jetzt einfach mal beim arbeitsschutz anrufen mal schauen was die mir sagen.
Danke für deine antworten:-)

Beitrag von susannea 02.03.11 - 22:53 Uhr

Der AG kann das BV ausstellen wenn er keine Rücksicht aufs MuSchG nehmen kann. Sonst musst du dich ans Amt für Arbeitsschutz wenden, die besuchen dann den AG usw.

Pass nur auf, das BV darf nur bis zum Vertragende laufen, sonst gitbs kein ALGI!

Beitrag von windsbraut69 03.03.11 - 06:41 Uhr

Es geht nicht darum, was für Dich oder Deinen AG finanziell besser oder praktischer ist.
Es gibt relativ klare Vorgaben und wenn Dein AG die Mutterschutzbedingungen nicht einhalten, also Dir keinen mutterschutzgerechten Alternativarbeitsplatz anbieten kann, muß ER Dir ein Beschäftigungsverbot erteilen.

Die Ärztin ist zuständig, wenn bei Dir ein schwangerschaftsbedingtes Problem vorliegt, dass die Arbeit verbietet, weil Gefahr für Gesundheit und Leben von Mutter/Kind besteht.

Gruß,

w