Adoption von "Stiefsohn"!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von debby30 03.03.11 - 08:01 Uhr

Hallo,
mein Sohn möchte von meinem Mann adoptiert werden! Der große wird 17 Jahre alt und mein Mann wäöre einverstanden! Nun ist es so das der leibliche Vater das gemeinsame Sorgerecht hat allerdings seit 2 Jahren keinen Kontakt hat vorher über Jahre eher sporadisch!
Er ruft weder an noch erkundigt er sich anders !
Welche Wege müssen wir gehen und hat es überhaupt eine kleine Chance???
Wir würden ihm gerne seinen Wunsch erfüllen!
Tips wären super!
Lg Debby30

Beitrag von redrose123 03.03.11 - 08:14 Uhr

Ich denke mit 18 braucht Ihr kein Einverständnis des leiblichen Vaters davor denke ich schon. Fragt doch bei eurem JA an oder einem Anwalt?

Beitrag von debby30 03.03.11 - 09:15 Uhr

Eiverständniss brauchen wir auf jeden Fall!Wo kann man aber diesen Antrag stellen,denke mal das die Ämter sich das Einverständniss holen!
lg debby30

Beitrag von zoezoe2000 03.03.11 - 08:39 Uhr

Hallo Debby,

das Einfachste wäre, wenn der Vater zustimmt. Sonst müsst Ihr zum Anwalt und das gerichtlich klären lassen.

Euch müssen aber die Konsequenzen klar sein: Dein Sohn verliert jeglichen Unterhalts- und Erbanspruch gegen seinen leiblichen Vater. Dein Mann ist dann dafür zuständig.

Viel Glück!

Beitrag von debby30 03.03.11 - 09:18 Uhr

Unterhalt zahlte er noch nie!Benni ist 16 J. und seit er zwei ist getrennt!Erben könnte er auch nichts da sein Vater trotz Alters von 38 J. auf nur 2 Arbeitsjahre kommt!könnte nur Schulden Erben!
Meinem Mann ist das ebenfalls klar,dadurch das er ihn großgezogen hat ist es eh eher sein Sohn!
lg debby30

Beitrag von simone_2403 03.03.11 - 09:27 Uhr

Hallo Debby

Wen das so ist,dann ruf deinen Ex an und frag ihn.Schmackhaft würde ich ihm die ganze Sache machen in dem ich ihn sage das er damit sämtliche Unterhaltsansprüche los ist,ich hab im Seitenstrang gelesen das er noch nie gezahlt hat.

Sollte er sich quer stellen,weiß ich nicht ob es sich "rentieren" würde den Klageweg zu gehn.Der kann u.U recht lang sein und nachdem euer Junge schon fast 17 ist ehr unrentabel.

Chance hat es auf alle Fälle und der einfachste Weg wäre eben wenn der leibliche Vater zustimmt.

#winke

Beitrag von acaena 05.03.11 - 06:23 Uhr

Hallo,
bei uns ist es gerade genauso. Mein Sohn wird 16 und mein Mann möchte ihn adoptieren. Der Vater hat den Jungen seit er 6 ist nicht mehr gesehen und auch nie Unterhalt gezahlt. Auch er geht nicht arbeiten. Das Einzige, was mein Sohn erben könnte sind jede Menge Schulden.
Da er bereits bei meinen großen Töchtern gemerkt hat, dass spätestens, wenn sie studieren und Bafög beantragen, er wieder jede Menge Papierkram ausfüllen muss (was er hasst) hab ich ihn damit "gelockt" dass sein Sohn ja auch nie wieder Ansprüche an ihn stellen kann.
Das hat wohl gewirkt. Jedenfalls ist es jetzt so, dass wir bei einem Notar waren, dann alle erforderlichen Unterlagen zusammen stellen mussten (Geburtsurkunden von Sohn und zukünftigen Vater, für beide ein Gesundheitszeugnis und für zukünftigen Vater ein poliz.Führungszeugnis) und nun warten wir auf einen Termin zur Unterzeichnung.
Dann wird das Ganze zu meinem Ex zu einem Notar geschickt (den hat er vorher bereits angegeben) und er kann dann dort unterzeichnen (er wohnt 500km weg von uns).
Tja und danach ist es amtlich und mein Sohn freut sich jetzt schon riesig.....

lg Heidi

Beitrag von debby30 05.03.11 - 06:29 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Erstmal guten Morgen!!!!#tasse
Wie ist das eigendlich mit den vorher angehäuften Unterhaltsschulden? Sind die dann auch erlassen für den leiblichen Vater????
Geld ist denke ich auch bei meinem Ex das einzigste Lockmittel!
Lg Debby30

Beitrag von acaena 05.03.11 - 10:53 Uhr

Du, da habe ich keine Ahnung, weil ich bei meinem Ex weiß, dass da eh nix kommt. Wir sind sogar so weit gegangen, dass ich ihm gesagt habe, er muss auch die Notarkosten bei seinem Notar nicht bezahlen (sind wohl so etwa 30-50,-€) weil ich nicht wollte, dass er aus diesem Grund sich dagegen stellt.
Aber diese Frage kann dir dann der Anwalt/Notar beantworten. Der muss dich ja beraten. Er stellt ja auch Fragen dazu.

lg Heidi