Praktikant in der Famile Erfahrungen??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von brina2009 03.03.11 - 09:43 Uhr

Hallo,

ich habe gestern Abend von einem Mädchen aus der Nachbarschaft eine Anfrage
bekommen ob sie bei mir ein Praktikum von 4 wochen machen kann.

Nun weiß ich nicht ob ich es machen soll, wie ich sie 4 wochen "beschäftigen" soll.

Hat jemand da Erfahrungen und kann mir berichten?

LG Sabrina

Beitrag von tauchmaus01 03.03.11 - 10:03 Uhr

Frag sie doch einfach was sie sich darunter vorstellt.
Und warum sie das machen möchte:

mONA

Beitrag von -juli-20 03.03.11 - 10:31 Uhr

Du sollst sie doch nicht beschäftigen, Praktikum heißt dass SIE DIR Arbeit abnimmt, obwohl ich ehrlcih gesagt nicht weiß für was sie ein Praktikum in ner Familie braucht??? Oder habt ihr ne Firma daheim???

#kratz

Lg, Juli

Beitrag von kati543 03.03.11 - 10:34 Uhr

Wenn man Hauswirtschaft lernt, ist ein Praktikum in einer Familie dabei. Dann wird der Praktikant der Familie einige Arbeiten abnehmen - bügeln, waschen, Geschirr spülen, Fenster putzen,...

Beitrag von -juli-20 03.03.11 - 10:44 Uhr

Oh das wusste ich gar nicht. Aber coole Sache, ich möchte bitte auch einen Hauswirtschaftspraktikanten ;-)

Beitrag von kati543 03.03.11 - 11:03 Uhr

Die sind auch beliebt ;-)
Meine freundin hatte mal eine. Daher kenne ich das nur. Allerdings gehen die Praktikantinnen immer zu Freunden und Bekannten in den Haushalt.

Beitrag von -juli-20 03.03.11 - 11:09 Uhr

Schade, dann bin ich wohl im falschen Berufszweig gelandet ;-(
Kein Praktikant für mich #schmoll

Beitrag von brina2009 03.03.11 - 11:11 Uhr

Hallo,

ja richtig sie soll mir aufgaben abnehmen bzw mit daheim zuschauen.
Und richtig sie macht Hauswirtschaft.
Ich habe sie gefragt was sie machen muss bzw was sie erwartet. Darauf kam nur ich kann die die Kinderabnehemne mit ihnen spielen Spazieren gehen aber das ist doch nicht der Sinn alleine. Ich habe dann nur gesagt hauptsache 4 wochen rum kriegen da war ihre Antwort ja genau.
Es so das sie die Hauswirtschaftsschule nur zur Überbrückung macht das sie Als einzelhandelskauffrau keienn Platz in der Schule bekommen hat. Ich denke da geht sie dann auch nicht mit dem wirklichen Ernst dran.


Und bei bei mir ist es so die Große geht in den Kiga von 8-13 uhr und der kleine Bruder ist daheim schläft aber noch am Vormittag also gibt es da nciht viel und am Nachmittag gut spazieren gehen.Meinen Haushalt mache ich dann doch lieber selber und ich bin auch nicht der Typ der jemanden kommandiert und sagt was er zu machen hat.

Diese Praktikum soll über 4 Wochen gehen was recht lang ist und ich weiß gar nicht was ich ihr jeden Tag an Aufgaben geben soll. Kann ja schlecht jeden zweiten Tag bügeln und Fensterputzen lassen und vorallem in al meinen Privaten Sachen würde sie mit dabei sein und ich wäre auch recht eingeschränkt da ich mich komplett an sie richten müsste und nicht einfach weg fahren ksann . Ich hoffe versteht was ich meine

Ich wollte einfach mal sehen ob jemand anders bereits mal Erfahrung damit gemacht hat. Wie lange sie am Tag dann da waren was sie für aufgaben bekommen haben.

Beitrag von norwegian_girl 03.03.11 - 12:18 Uhr

Hallo Sabrina,

ich selber habe keine Erfahrungen damit, aber meine Mutter (Sozialpädagogin) hatte, als mein Bruder und ich kleiner waren, vier/fünfmal ein Hauswirtschaftspraktikantin (jeweils für ein ganzes Jahr).
Bei uns war es so, dass die alles lernen sollten, was so im Haushalt und in der Familie anfällt - also Putzen, Kochen, Backen, Kinderpflege...

Wenn du das Mädchen nehmen würdest, würde ich vorher mit der Lehrkraft telefonieren und fragen, was erwartet wird. Und zu dem Kommentar von oben: eine Praktikantin ist nicht da, um dir deine Arbeit abzunehmen! Sie ist da, um zunächst mit dir gemeinsam deine Arbeit zu machen und dabei zu lernen und sie dann auch selbstständig (unter deiner Aufsicht) durchzuführen.

Wenn du das Mädchen kennst und es nett ist, würde ich es wahrscheinlich machen. Aber eben vorher abklären, was von der schule verlangt wird und dem Mädchen sagen, dass es bei dir nicht nur "ein bisschen Kinderwagen schieben und Kinder bespaßen" sein wird (auch wenn mit den Kindern spielen natürlich auch dazugehört). Der Satz "Hauptsache die vier Wochen rumkriegen" würde mich etwas skeptisch werden lassen. Informier dich und sprich mir ihr, was du von ihr erwartest.

LG, Annkatrin

Beitrag von nanny103 03.03.11 - 12:37 Uhr

Also ich habe selbst auch mal ein Praktikum in einer Familie gemacht. Allerdings war das in der Ausbildung zur KInderpflegerin. Hatte damals richtig Glück, das ich nicht als billige Putze herhalten musste, wie viele meiner Mitschüler.
Meine Aufgaben waren die 4 Kinder. Morgens waren drei von ihnen in der Schule/ Kindergarten und ich war mit dem zweijährigen daheim. Die Mutter hat den Haushalt gemacht oder war einkaufen oder sonst was. Ich habe mit dem kleinen gespiet und die Kinderzimmer in Schuss gehalten. Mittags dann zum Kindergarten die Tochter abholen. Gemeinsames Essen. Meistens hat die Mutter gekocht, aber manchmal auch ich... wobei ich lieber mit den Kindern gebacken habe. Dann Hausaufgabenhilfe und noch etwas mit allen Kindern raus.
Wobei ich schon denke, wenn dieses Mädchen eine Ausbildung zur Hauswirtschaftlerin macht, sollte sie ruhige in die Hausarbeit einbezogen werden. Muss ja nicht unbedingt vier Wochen Kloputzen sein. ;-)

Beitrag von fussverbieger 03.03.11 - 22:13 Uhr

Hallo!

Bei mir im Betrieb werden häufiger Praktikanten eingesetzt und trotz der ungewöhnlichen Aufgaben im Tageswechsel hatten bislang immer alle genug zu tun....

Manchmal halten Praktikanten zwar auf,- aber sie können auch hilfreich sein. Somit steht der Nutzfaktor bei 50:50.

Weil aber in den Schulen zuviel am wirklichem Leben vorbei unterrichtet wird, ist es sehr wichtig, dass junge Menschen ihre Berufsfindung ausüben dürfen.

Früher war Beruf > Berufung,- heute gehen viele nur noch zum Geld verdienen zur Arbeit und das ist für Arbeitgeber sowie für Arbeitnehmer doof.

Ein ernstgemeintes Praktikum ist sehr sinnvoll und muss dem jungen Menschen ermöglicht werden,- die eigenen Interessen haben auch mal 30 Minuten Zeit.

Bitte niemals zu vergessen:
Die Kinder von heute sind die Rentenbeitragszahler von morgen!
Da Kohl & Co. die Rentenkassen geplündert haben, sind die Kinder von heute später doppelt wichtig!

Ich biete jedes Jahr Praktikumsstellen,- aber nur für wirklich am Job interessierte und nicht wegen der Entfernung, Arbeitszeit oder so.