Zieht ruhig über mich her, aber welche Möglichkeiten gibt es...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lotte79 03.03.11 - 11:33 Uhr

die Geburt noch vor dem ET (vieleicht so ab der 38. Woche) anzukurbeln???

Aber Hallo erstmal,

ja Ihr lest schon richtig. Mir wäre es am liebsten wenn wir die 40 Wochen nicht voll machen müssen. Gründe dafür gibt es einige:

1. Mein Nierenstau III. Grades. Ich bin mittlerweile bis zum Mutterschutz krank geschrieben und laufe tagtäglich mit Wärmflasche rum, damit die Schmerzen nicht ganz so extrem sind.

2. Der eigentliche ET ist der 04.05. Aufgrund der SS-Diabetes darf ich wohl eh nicht über den Termin gehen und dann wirds darauf hinauslaufen, dass dann halt am 04.05 eingeleitet wird. Und jetzt kommt das eigentlich unschöne: Wenn Nils dann am 04. geboren würde, hätte er genau mit der Uroma zusammen Geburtstag. Würde er am 05.05 geboren, müsst er sich den Geburtstag mit seinem Cousin teilen (Sohn meiner Schwester). .

Das ist beides so verdammt blöde, das ich die 40. Wochen echt am liebsten nicht voll machen würde. Rein rechnerisch war Nils schon immer zwei Wochen weiter von der Entwicklung. Das heisst ja aber noch lange nicht, das er dann auch freiwillig früher kommt.

Ich weiss auch, das Sie nur auf die Welt kommen wenn Sie wollen, aber welche Möglichkeiten gäbe es denn, Ihm so einen kleinen Schubs zu geben??? Kennt Ihr welche?

Danke euch und lieben Gruss

Silke

Beitrag von victorias 03.03.11 - 11:39 Uhr

Die üblichen Sachen die ich so gehört habe wären....Treppen steigen, bestimmte Tees trinken die Wehenfördernd sind ich glaube Himbeerblüten?! Sperma soll angeblich auch wehenfördernd sein. =)

LG und alles Gute
Victoria 16+2SSW

Beitrag von lotte79 03.03.11 - 11:55 Uhr

Hallo Victoria,

danke Dir für die Antwort. Das letztere macht zwar momentan am wenigsten Spass aber dann probieren wir das vieleicht mal aus (wenns denn soweit ist:-D)

LG
Silke

Beitrag von nessa79 03.03.11 - 11:58 Uhr

Ist es auch *gg* Aber ob es genau dann wirkt ist ne andere Sache #rofl
Ich glaube in 29. Ssw hatten wir #sex, weil darf man ja wenn sonst alles gut ist. Und den Tag danach hatte ich ständig Kontraktionen, teilweise auch schmerzhaft, aber gott sei dank nix passiert. Seitdem haben wir nur mit Kondom #sex gehabt um vorzeitige Wehen zu vermeiden.

Aber jetzt wo wir dürfen tut sich natürlich nix, nicht mal vermehrte Kontraktionen... #schwitz

Beitrag von mai75 03.03.11 - 11:40 Uhr

Hallo Silke,

leider kenne ich keine Tipps, wie man den Geburtstermin selbst beeinflussen kann. Wenn es jedoch Deiner Gesundheit schadet bis zum ET durchzuhalten, dann wird doch sicher Dein FA frühzeitig zur Einleitung bzw. Kaiserschnitt tendieren, oder? Sprich doch mal mit Deinem FA oder Deiner Hebamme drüber, ob bzw. welche Möglichkeiten es da gibt?
Auf eigene Faust irgendwelche "Hausmittelchen" ausprobieren, finde ich nicht so dolle - zumindest nicht deutlich vorm ET.

Und auch wenn Du das nicht hören möchtest:
Das Datum allerdings ist für mich kein Grund, meine Schwägerin hat z.B. beide Kinder (im Abstand von drei Jahren) am gleichen Tag bekommen - sprich die Geschwister haben am gleichen Tag Geburtstag, das ist in der Tat doof, aber nicht zu ändern. Wenn sie es hätte anders steuern können, hätte sie es sicher getan, aber der liebe Gott wollte es halt so. ;-)

LG
Maike

Beitrag von lotte79 03.03.11 - 11:59 Uhr

Hallo Maike,

danke Dir für die Antwort. Ich werde das dann zu gegebener Zeit auf alle Fälle nochmal mit meiner FA und der Hebamme durchsprechen.

Ich weiss ja selbst, wenn er noch nicht will, passiert da auch nix. Aber ich finde auch das Datum schon einen halben Grund wert. Denn wie toll ist das schon, am gleichen Tag wie sein Cousin Geburtstag zu haben? Die beiden müssten dann ja ständig zusammen feiern (zumindest bis zum Teenageralter), damit sich die Besucher nicht aufteilen müssen. Ist halt leider nicht entferntere Bekantschaft sondern der Sohn meiner Schwester...

Hmmmm... naja wir werden mal sehen was denn die Zeit bringt.

LG
Silke

Beitrag von marjatta 03.03.11 - 11:40 Uhr

Ich kann Dich gut verstehen. Vor allem, da Du ja gleich zwei ziemlich heftige Schwangerschaftskomplikationen hast.

Je nach Verlauf dieser beiden Komplikationen könntest Du in Abhängigkeit von Deinem eigenen Gesundheitszustand durchaus auch eine Einleitung vor ET bekommen.

Bei SS-Diabetes, wenn das Kind sonst zu groß für eine Spontangeburt werden würde und beim Nierenstau, wenn die Schmerzen dafür einfach nicht mehr zu bewältigen sind bzw. Du in anderer Weise dadurch gefährdet wärest.

Wirklich einen Schubs geben, kann man wohl eher nicht, denn letztlich entscheidet das Kind selbst, wann es die Einraumwohnung kündigt.;-)

Du solltest das gut mit deinem FA besprechen, denn so wie es aussieht, hättest Du guten Grund, die Schwangerschaft vor ET zu beenden. Von einem Wunschkaiserschnitt gehe ich jetzt mal nicht aus, der Termin hierfür würde im Normalfall eine Woche vor den ET gelegt werden.

Gruß
marjatta

Beitrag von lotte79 03.03.11 - 12:10 Uhr

Hallo Marjatta,

danke Dir für die Antwort. Ein Kaiserschnitt kommt für mich überhaupt nicht in Frage.... Ich träume ja immer noch von der ambulanten Geburt. Allerdings habe ich aufgrund der SS-Diabetes nicht unbedingt viel Hoffnung, das es auch klappt.

Ich werde zu gegebener Zeit auf alle Fälle mal mit meiner FA sprechen. Es kommt ja auch immer ganz auf den Befund des Kindes an. Wenn da nix reif ist, ists ja eh umsonst....

Naja mal sehen was die Zeit bringt:-D

LG
Silke

Beitrag von gruene-hexe 03.03.11 - 11:45 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen #liebdrueck Gehöre auch zu den Nierenstau Geplagten. Hatte ich schon bei meiner Tochter und nun auch wieder #heul

Was sagt denn deine Hebi bzw FA? Ich habe damals unter Fieber und Krämpfen einleiten lassen (Fieber und Krämpfe wurden dann mit Medis behandelt). Damals war ich bei 39+4.
Jetzt ist unser Bärchen von der Größer her gut dabei, Nieren staut ständig und das seit Wochen :-(

Ich halte mir die Option bereit, dass ich wieder einleiten lasse, wenn es mir zu bunt wird. Eigentlich wollte ich nie wieder eine Geburt per Einleitung aber immer noch besser als ne KS. Die war damals von den Ärzten im KH lieber gesehen gewesen. Die hätten meine Tochter lieber per KS geholt. Wäre wahrscheinlich einfacher gewesen, aber ich finde eine natürliche Geburt für mich wichtig.

Naja, jetzt hab ich dir so viel geschrieben.... und habe doch keinen Tipp für dich. Für mich ist halt die Einleitung bzw eine KS der letzte Ausweg, wenn es gar nicht mehr geht.

Mich verurteilen deswegen auch alle, aber die liegen ja auch nicht ständig mit schmerzen rum und es ist ja nicht deren Niere/n, die Gesundheitliche Schäden davon tragen. Daher scheiß ich auf die Meinung der anderen. :-P

Red mit Hebi und FA, welche Möglichkeiten dir bereit stehen

Alles gute und lieben Gruß aus dem Vierfüßler ;-)
Michaela

Beitrag von lotte79 03.03.11 - 12:05 Uhr

Hallo Mitgeplagte:-D,

ja auch ich kenne den Nierenstau noch von meinem Sohn. Allerdings hatte ich da zu 99% nie Schmerzen. Und nun komme ich nicht umhin tagtäglich zumindest zu Hause die Wärmflasche zu nutzen (Umstandshosen sind ja echt genial, da kann man die Wärmflasche so schön reinknüddeln:-D.

So ernsthaft habe ich noch nicht mit meiner FA bzw. der Hebamme geredet. Ich hatte gestern nur mal mit der Diabetologin gesprochen, ob ich denn überhaupt über den ET gehen dürfe, und da hiess es wohl eher nicht.... Tja und aufgrund dessen kam mir halt der Gedanke, früher zu schupsen, wenn er denn mitmacht. Dürfte ich über den ET gehen, wäre das ja auch wieder was ganz anderes.

Ich habe bislang auch immer gesagt, ich lass nie mehr einleiten. Hatte ich bei unserem Sohn auch und schlussendlich endete es mit ner Saugglocke und nem Schiefhals mit sechsmonatiger Krankengymnastik:-( Auch von daher bete ich, dass sich der kleine Mann hier von selbst auf den Weg macht...

Wisst Ihr denn schon warum sich seine Nieren so stauen? Ich hoffe es ist nichts schlimmes und drücke euch die Daumen...

LG
Silke

Beitrag von gruene-hexe 03.03.11 - 12:21 Uhr

Seine Nieren stauen sich nicht, dafür aber meine. War dieses Jahr schon 3 mal an der Niere erkrankt, jedes mal Nierenstau mit Nierenbeckenentzündung. Beim letzten mal war ich dann im KH für 6 Tage. Hatte 39,8°C Fieber und Schüttelfrost. Von den Schmerzen brauch ich ja nix erzählen. Die Ärzte im KH haben mich verabschiedet mit den Worten "Wir sehen uns sicherlich noch vor ET wieder..." Und so fühlt es sich auch an. :-( Muss mehrmals Täglich in den Vierfüßler da es ständig in der Niere pocht. Laut FÄ im KH liegt mein Bärchen auf den Harnleitern, wodurch der Urin nicht abfließen kann. Da wir erst in der 18ssw sind, haben wir noch sehr viel Wachstum vor uns, wodurch es nur noch schlimmer werden kann :-(
Mein Töchterchen kommt zum Glück nach mir aber dieses mal bekommen wir einen Jungen und mein Schatz ist mit seinen 1,85cm nun kein Kleiner. Sohnemann will es seinem Vater wohl gleich tun und wächst. Nach jedem US sind wir bisher immer um einen Tag Vorgestuft worden.

Meiner Meinung nach spricht der Nierenstau und deine ss Diabetes schon dafür, dass da früher nachgeholfen wird, schon aus medizinischer Sicht.
Vom ET kannst du dich getrost verabschieden, den wirst du nicht erreichen. :-P

Beitrag von littlehands 03.03.11 - 11:50 Uhr

Wir haben unseren Kleinen auch knappe 2 Wochen vor ET "angeschubst",weil ich nicht mehr konnte.Der Arzt hatte eh schon gesagt,das Kind kann kommen,dann haben wir es mit #sex probiert.War nicht angenehm,hat aber gewirkt.

Beitrag von sivima 03.03.11 - 11:56 Uhr

Unser Termin ist der 6.5 und ssdiabetes habe ich auch.

Mein Gyn meinte das man mich wohl nicht über Termin gehen lassen wird,dessen bin ich allerdings anderer Meinung denn solange es mir und der Kleinen gut geht wird bei mir nix eingeleitet.

Sicher ist das alles beschwerlich und teilweise auch schmerzhaft aber mach dir keinen Stress und lass deinem Würmchen zeit sonst gibts eh nur Probleme weil dein Kopf nicht frei ist.

Beitrag von nessa79 03.03.11 - 11:52 Uhr

Zimt soll auch gut helfen... bei der Kurzen hat es damals gewirkt... ob es dieses Mal wieder so gut klappt kann ich noch nicht sagen :-)
LG
nessa (39. Ssw)

Beitrag von specki1009 03.03.11 - 11:59 Uhr

Also unsere Hebi meinte wenn das Kind noch nicht will helfen die ganzen Mittelchen auch nix. Bei meinem ersten Kind hat die Hebamme paar Tage nach ET auch z.B. den Schleimpfropf gelöst und war sich sicher es geht los aber nix da.

Wenn aber medizinische Gründe dafür sprechen das Kind zu holen müßten die Ärzte doch hinter dir stehen und ggf früher einleiten? Meiner Nachbarin ging es damals auch nicht so gut und ihr Kind wurde 4 Wochen früher geholt.

Die Begründung mit den Geburtstagen kann ich gut verstehen - bei uns siehts auch recht eng um ET mit freien Tagen aus - aber das ist dann eben so.