Streptokokken Abstrich positiv!!! Was nun? KS?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von grisa 03.03.11 - 13:30 Uhr

Hallöle,
hab heute bescheid bekommen das mein Abstrich positiv ist... nun bin ich etwas verwirrt. Termin bei der FÄ hab ich erst nächste Woche Donnerstag wieder... Hab mich mal im Netz bissle durchgelesen und da steht das man während der Geburt dann über eine Infusion Antibiotika bekommt, dieses aber mind. 10Std. Wirkzeit braucht, was ist wenn die Geburt dann aber schneller geht? Wollte eigentlich unbedingt wieder normal entbinden, allerdings gibt es jetzt paar Dinge die mich doch leicht zweifeln lassen ob ein KS vielleicht doch besser wäre?
Hab bei der ersten Geburt über 2Liter Blut verloren und es ging mir Tagelang richtig schlecht, deshalb wollten Sie mir diesmal dann auch gleich vorbeugend eine Infussion geben. Dann wäre da noch die Sache das mein Kind vermutlich recht groß werden wird. (geschätztes Gewicht letzte Woche 3000g und KU 33cm) ET ist erst am 25.03.
Mein 1.ter Sohn hatte 3740gramm und einen KU von 35,5cm hatte einen ziemlichen fießen schnitt der leider ewig nicht geheilt ist...
Und jetzt noch die Sache mit den Streptokokken, davor hab ich echt Angst... kann sich das Kind da auch beim KS anstecken oder nur bei einer normalen Entbindung?
Und wie ist es danach mit Stillen wenn ich ja weiterhin noch Antibiotika nehmen muss?

LG Sandra 37.SSW die nun echt verwirrt ist...

Beitrag von snowy77 03.03.11 - 13:52 Uhr

Hallo Sandra,

ich lese hier immer wieder, dass alle so schockiert sind, nach positivem Streptokokken-Test. Ist aber meiner Meinung nach überhaupt nicht so dramatisch - hoffe, Dein FA hat Dir das auch gesagt oder klärt DIch noch auf.

Ich hatte auch beim 1. Kind einen positiven Test und unter der Geburt halt die Spritze mit Atibiotika bekommen. Wie lange die Geburt dauern sollte, wusste ich ja nicht und über eine Wirkzeit von 10 Stunden hat mir nie jemand was gesagt. Letztendlich musste nach 24h Wehen und Geburtsstillstand jedoch ein NOt-KS gemacht werden und die Tage danach waren echt kein Zuckerschlecken, weil man doch sehr eingeschränkt ist durch die OP und Narbe etc. Jetzt versuche ich es jedenfalls wieder normal zu entbinden.

Nur wegen dem positiven Test jetzt einen KS zu planen ist meiner Meinung nach quatsch. Wenn nicht andere Gründe dafür sprechen - Du schreibst von viel Blutverlust etc., dann evtl. ja - lass Dich aber bitte gut aufklären!

Alles Gute, snowy

Beitrag von betty-1980 03.03.11 - 13:56 Uhr

Hallo Sandra,

ich habe im Dezember meinen Sohn normal entbunden und war auch positiv getestet. Mach Dir bloss keine Sorgen, das ist nicht schlimm.
Ich habe auch die Infusion mit Antibiotika bekommen und auch bei mir wurde nichts von 10h Wirkzeit gesagt.

Und nach der Geburt musst Du kein Antibiotikum weiter nehmen, kannst also ganz normal stillen. Das habe ich auch getan.

LG und eine gute Geburt,
Betty

Beitrag von minnie85 03.03.11 - 15:15 Uhr

Hi!

Beta-Streptokokken sind nix wildes, du bekommst wenn Wehen einsetzen ein Antibiotikum und gut ist.
Das haben viele Frauen, verstehe nicht, dass dein FA dir den Befund sagt und dir nichts erklärt...zur Not ruf doch mal eben deine Hebamme an, sie kann dir das auch erklären.

Beitrag von mamulya 03.03.11 - 18:32 Uhr

Hallo!!! habe meine Maus im August bekommen, hatte auch Streptokokken positiv, ist aber gar nicht schlimm. Habe insgesamt 2 Infusionen bekommen, 1 vor und 1 während der Geburt, dein Kind bekommt nichts mit, und für dich ist es auch net so dramatisch!!! Also keine Angst und viel Glück bei der Geburt!!!

Beitrag von metterlein 03.03.11 - 21:11 Uhr

mach dir wegen dem positiven test keinen kopf!

bei mir wars auch positiv, als ich im kh war,hab ich ein antibiotika bekommen und ca 40minuten später war meine tochter schon da!

also 10 stunden wirkkzeit, davon hab ich nichts gesagt bekommen. (und die kleine hätte auch nicht solange gewartet ;-))
habe danach auch nix mehr bekommen, nur dieses einmal vor der geburt, habe die kleine auch gleich angelegt.stillen war also auch kein problem!

DAS wäre für mich echt kein grund für einen KS!
das ist nix schlimmes, solange man eben vorhher noch das antibitika bekommt!
lass dich nicht verunsichern!

alles gute für die geburt!
LG

Beitrag von jindabyne 03.03.11 - 21:33 Uhr

Auch beim KS kann ein Kind sich damit anstecken, auch wenn die Wahrscheinlichkeit geringer ist!

Ich bin auch Streptokokken positiv getestet worden. Die Ärztin im KKH sprach davon, dass man mindestens vier Stunden vor der Geburt das Antibiotika geben muss, damit es noch beim Kind ankommt. Also nix mit 10 Stunden!

Tja, nun dauerte meine Geburt aber nur zwei Stunden, mit so einer schnellen Geburt hat keiner gerechnet. Also habe ich KEIN Antibiotika bekommen. Die Konsequenz? Meine Zwillinge wurden die ersten drei Tage besonders intensiv beobachtet im KKH. Die ersten drei Tage treten in den häufigsten Fällen Krankheitssymptome (Fieber, sehr schlapp, trinken schlecht) auf.

Jetzt bin ich mit den beiden daheim und soll die ersten drei Monate bei Fieber sofort ins KKH fahren und es abklären lassen. Das ist alles. Mehr gibts nicht zu beachten.

Der KiA meinte zudem, es sei sehr, sehr selten, dass später als nach einer Woche noch was kommt, was auf die Streptokokken zurück zu führen ist. Und selbst wenn, dann fährt man halt ins KKH, die Kleinen bekommen Antibiotika und fertig.

Ein positiver Streptokokkenabstrich wäre für mich nie ein Grund für einen KS und auch kein Arzt wird dir deshalb zu einem KS raten!!!

Lg Steffi

Beitrag von muc312 04.03.11 - 15:25 Uhr

Hallo Sandra,

bin im Moment auch in der 37. SSW (Termin am 27.3.) ich komme gerade von der Ärztin und sie teilte mir mit, dass ich auch positiv getestet bin. Habe auch gleich große Augen bekommen, aber sie hat mich gleich beruhigt und mir gesagt, dass es überhaupt nicht besorgniserregend ist, weil man während der Geburt Antibiotika bekommt und somit das Risiko, dass sich das Baby ansteckt, extrem mindert.

Und ich will mich jetzt ehrlich gesagt auch nicht heiß machen und vertraue mal den Ärzten. Die haben schon mehr Kindern auf die Welt geholfen..:-)

Also Kopf hoch, wir schaffen das - irgendwie.

viele Grüße
Steffi