Wie bei Vorstellungsgespräch sagen warum man die Fa wechseln will?

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Beitrag von flogginmolly 03.03.11 - 13:32 Uhr

Hallo,

ich habe ja schon mal berichtet, dass es in der Firma in der ich arbeite nicht wirklich rund läuft. Nun habe ich morgen ein Vorstellungsgespräch und es wird sicherlich die Frage aufkommen warum ich bei der jetzigen Fa aufhören will.
Wie umschreibe ich dass denn nett?

Ich habe überlegt, dass ich sagen könnte, dass ich mich mit dem Firmenleitbild nicht identifizieren kann.
Oder dass mir die Firmenpolitik nicht entspricht.

Es ist so, dass ich einfach die Filialleiterin scheiße finde, sie ist eine Verbitterte alte Kuh die willkürlich die Mitarbeiter schikaniert.
Ausserdem ist meine Chefin cholerisch und wenn sie getrunken hat muss man sich ducken weil es dann noch schlimmer ist als sonst.
Im letzten halben Jahr haben 5!!! Leute gekündigt weil der Umgangston und die Behandlung der Mitarbeiter unerträglich wurde.
Nun ja, ich hab bisher die Zähne zusammen gebissen und mir meinen Teil gedacht, aber wenn ich was anderes bekommen kann, warum nicht??

So kann ich das natürlich nicht sagen, wie würdet ihr es formulieren???

LG

Beitrag von thea21 03.03.11 - 13:47 Uhr

Der Genitiv ist dem Dativ sein Tod!

Beitrag von thea21 03.03.11 - 13:48 Uhr

Verschrieben, sorry.

Ich habe gesagt, weil ich meine das es mehr gibt und ich nach einem neuen Wirkungskreis suche um mich weiter zu entwickeln.

Beitrag von flogginmolly 03.03.11 - 13:58 Uhr

Das wäre aber eher unangebracht, weil ich mich auf die selbe Tätigkeit beworben habe die ich jetzt ausübe, und der Wirkungskreis sogar etwas kleiner wäre.

Beitrag von thea21 03.03.11 - 14:10 Uhr

Dann stell mal gegenüber....sag was zu der Stelle (Wo, Entfernung, Größe AG ect pp)....dann kann man da konkreter werden.

Beitrag von risala 03.03.11 - 14:10 Uhr

Hi,

ich habe auf solche Fragen ausweichend geantwortet:

"Ich habe persönliche Gründe dafür, möchte aber nicht schlecht über meine derzeitige / letzte Firma reden".

Kommt halt immer darauf an, wie die Frage formuliert wird.

Firmenleitbild / Firmenpolitik würde ich nicht erwähnen - die kann sich immer mal ändern.

Aber eigentlich ist es auch egal, wenn Dir jemand Deine Aussage negativ auslegen will, ist es sowieso egal, was Du sagst. Aber mit meiner obigen aussage bin ich immer gut gefahren - alle Stellen, bei denen ich gefragt wurde, habe ich bekommen. Die anderen haben nicht gefragt.

Gruß
Kim

Beitrag von sassi31 03.03.11 - 14:44 Uhr

"Ich habe persönliche Gründe dafür, möchte aber nicht schlecht über meine derzeitige / letzte Firma reden".

Das klingt aber so, als wenn du grundsätzlich etwas zu bemängeln hast. Ob das so klug ist?

Beitrag von risala 03.03.11 - 15:27 Uhr

Hi,

ich sagja, es kommt darauf an, wie die Frage gestellt wird. In den Gesprächen, in denen ich so geantwortet habe, passte es zur Frage (manchmal auch ohne den Nebensatz).

Und es heisst nicht, dass man grundsätzlich etwas zu bemängeln hat - manche Gründe gehen den neuen AG aber einfach nichts an. Und persönliche Gründe werden immer akzeptiert. Und bisher habe ich diese Stellen auch bekommen. Kann also so schlimm nicht sein.

Gruß
Kim

Beitrag von sassi31 03.03.11 - 18:22 Uhr

Huhu,

ja, da hast du schon Recht. Letzendlich kommt es immer darauf, wie gefragt wurde und wie man die Antwort formuliert.

Ich bin mit dem "Wunsch nach beruflicher Veränderung" auch zu dem gewünschten Job gekommen.

LG
Sassi

Beitrag von ayshe 03.03.11 - 14:28 Uhr

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Ich habe überlegt, dass ich sagen könnte, dass ich mich mit dem Firmenleitbild nicht identifizieren kann.
Oder dass mir die Firmenpolitik nicht entspricht.
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Das würde ich nie sagen.


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Es ist so, dass ich einfach die Filialleiterin scheiße finde, sie ist eine Verbitterte alte Kuh die willkürlich die Mitarbeiter schikaniert.
Ausserdem ist meine Chefin cholerisch und wenn sie getrunken hat muss man sich ducken weil es dann noch schlimmer ist als sonst.
Im letzten halben Jahr haben 5!!! Leute gekündigt weil der Umgangston und die Behandlung der Mitarbeiter unerträglich wurde.
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Das ist natürlich alles Horror, aber vergiß es, wenn es um das Vorstellungsgespräch geht.


Ich weiß nicht, ob der evtl. neue Job auch andere Aufgaben, andere Inhalte bietet, dann würde ich es mit Interesse usw. daran begründen, vllt ein wesentlich kürzerer Fahrweg?

Beitrag von polar99 03.03.11 - 14:44 Uhr

Hallo,

ich würde sagen, es hat persönliche Gründe.
Bei meinem AG habe ich damals gesagt, es ist nach einer gewissen Zeit wie in einer Beziehung. Irgendwann stellt man eben fest, ob man immer noch mit dem Herzblut dabei ist oder fairer Weise sagen muss, dass Symphatie alleine manchmal nicht ausreicht, um sich selbst weiterzuentwickeln.

Muss dazu sagen, ich arbeite aber auch in einer Branche die vom Fortschritt lebt und immer wieder neue Produkte entwickelt.

Da zog der Spruch ;-)

lg polar

Beitrag von sassi31 03.03.11 - 14:45 Uhr

Hallo,

ich habe gesagt, dass ich mich beruflich neu orientieren und auch mal ein anderes Unternehmen kennenlernen möchte.

Alternativ würde ich sagen, ich möchte mich beruflich weiter entwickeln. Das geht aber halt nur, wenn die alte und die neue Stelle vom Inhalt her nicht identisch sind.

Gruß
Sassi

Beitrag von santarellina 03.03.11 - 19:28 Uhr

Hallo!

Bei meinem altem Arbeitgeber war das Betriebklima auch gruselig...

Ich wurde in allen Vorstellungsgesprächen nach dem Grund für meinen Wechselwunsch gefragt; ich habe gesagt, dass mir die Arbeit sehr gut gefällt und ich mit dem Chef gut klar komme. Das Problem sei der Umgang, der unter den Mitarbeitern herrscht und die dadurch bedingte Personalfluktuation - ich lege Wert darauf, gerne zur Arbeit zu gehen!

Keiner hat negativ reagiert, und mein neuer Job gefällt mir total gut!

Grüße :-)