Frage bzgl. Privatversicherung

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Beitrag von sergiona 03.03.11 - 13:48 Uhr

Hallo,

mein Schatz hat die Rechnungen für Spermiogramme und Genuntersuchung eingereicht. Eine Behandlung ist noch nicht erfolgt, da wir erst im September heiraten wollen.
Heute kam von der Debeka eine Bitte um Schweigepflichtsentbindung gegenüber den Ärzten und ein Fragebogen bezüglich der Krankengeschichte, bevor er privat versichert war.

Letzteres fand ich schon etwas frech, weil er ja bereits zu Beginn der Versicherung über die Vorgeschichte ausgefragt wurde und diese natürlich wahrheitsgemäss beantwortet hat.

Kommt es mir nur so vor oder suchen die jetzt einen Grund nicht bezahlen müssen? Sie scheinen mir darauf zu spekulieren, daß wir schon bei Vertragsabschluss darüber Bescheid wussten (was nicht der Fall ist).

Wie lief das bei euch ab? Kamen da auch solche Anfragen?

Danke für eure Antworten! #winke

LG
sergiona

Beitrag von herzi82 03.03.11 - 14:06 Uhr

Hallo sergiona,

typisch debeka sag ich da nur...:-[
Mein Freund ist auch dort krankenversichert und ich vermute auch das alles was über einen grippalen Infekt hinaus geht direkt nachgeforscht wird.

Im Bereich Genuntersuchung haben wir leider keine Erfahrung. Rechnung vom Urologen inkl. Spermiogramm wurde allerdings erstattet, ohne Rückfragen!
Habe auch berufl. viel mit denen am Hut gehabt und wir hatten ständig mit Reklamationen der Debeka zu kämpfen #kratz
Teilweise eine Frechheit...

Viel Glück Euch....

LG

Beitrag von sergiona 03.03.11 - 14:22 Uhr

Ach du meine Güte,

dann wird es bestimmt noch Terror geben wegen der Biopsie und der künstlichen Befruchtung nach der Hochzeit geben. Darauf habe ich ja sooo viel Lust. Als ob man sich das freiwillig aussuchen würde....
Wäre für uns auch schöner, wenn es nicht nötig wäre *seufz*.

Beitrag von fuxx 03.03.11 - 15:10 Uhr

ich habe bei der Debeka eine private Zusatzversicherung.
Als ich im Sommer im KH lag, musste ich zur Abrechnung meine Ärztin auch von der Schweigepflicht entbinden. Fand ich zwar doof, aber man hat ja nichts zu verbergen.

Nach dem Gespräch mit meiner Gyn haben die anstandslos gezahlt.

Beitrag von katici 03.03.11 - 15:13 Uhr

Also bisher hat die besagte KK bei mir anstandslos jegliche Untersuchungen bezahlt.
Als ich weitere Versuche genehmigt haben wollte kam auch eine Schweigepflichtentbindung mit der Post.
Da ich nichts zu verbergen habe, hab ich das ausgefüllt und zwei Wochen später die Zusage für weitere zwei Versuche gehabt.
Wenn ihr nichts zu verschweigen habt, dann füllt doch das Ding aus.
Oder fragt nach, wieso sie das wollen.

Ich kann also sagen, dass die Debeka bei mir zumindest die richtige Kassenwahl war,denn so unkompliziert hätte ich mir das nicht gedacht (haben sogar die erste IVF im Ausland bezahlt)

Beitrag von motmot1410 03.03.11 - 15:40 Uhr

Dem kann ich mich nur anschließen.
Bei uns gab es auch zu keinem Zeitpunkt Probleme mit der Kostenübernahme. Weder bei der Diagnostik, noch bei der ICSI selbst. Sie haben letztendlich sogar Kosten übernommen, von denen sie vorher gesagt hatten, dass sie sie nicht tragen würden.
Allerdings war mein Mann zu dem Zeitpunkt auch schon seit 10 Jahren dort versichert.

Ich würde jetzt auch nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die PKVs eine Schweigepflichtsentbindung bei neueren Kunden haben wollen, wenn es eventuell um größere Kosten geht.
Wenn ihr tatsächlich vorher nichts von der Unfruchtbarkeit wusstet, dann ist doch auch alles ok.

Beitrag von sergiona 03.03.11 - 15:43 Uhr

Das mit der Schweigepflichtsentbindung finde ich auch völlig in Ordnung - insbesondere weil da in Zukunft ja auch mehr kommen wird. War jetzt nur völlig verunsichert, warum sie so gezielt nach den Jahren davor fragen, ob da schon die Sache bekannt war. Klang so, als wollten wir sie betrügen.

Wenn du jetzt sagst, daß danach alles lief, brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen, prima :) Unsere größte Panik ist nämlich, daß die Krankenkasse Nein sagt.

Beitrag von sergiona 03.03.11 - 15:45 Uhr

Nochmal vielen Dank an alle: Wir machen uns jetzt also erstmal nicht verrückt und vertrauen darauf, daß alles läuft!

Beitrag von karnia 03.03.11 - 17:03 Uhr

Hallo Sergiona,

ich bin auch bei der Debeka versichert und hatte ganz schön zu kämpfen, bis sie mir die IVF bewilligt haben. Die Schweigepflichtsentbindung musste ich sogar zweimal hinschicken und trotzdem hat es insgesamt 2,5 Monate (inklusive sehr, sehr vieler Telefonate meinerseits) gedauert, bis ich endlich die Bewilligung hatte.

Bei mir ist da auch der Eindruck entstanden, dass die Debeka sich vor den Kosten drücken will. Es hilft bei denen wirklich nur, immer am Ball zu bleiben, letztlich stehen euch die Behandlungen und Untersuchungen ja zu.

Ich drücke euch die Daumen, dass die Debeka bei euch etwas fixer ist und alles bewilligt.

Liebe Grüße

Karnia