Warum eigentlich?

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von wieso? 03.03.11 - 18:03 Uhr

Hallo,

wieso suchen sich Männer eigentlich oft direkt nach Beziehungsende gleich wieder die nächste? Ich finde es ziemlich komisch. Ich bin seit Sonntag wieder Single (er hat sich getrennt). Kaum war es raus, hat er sich bei ner Singlebörse angemeldet und flirtet dort heftig und trifft sich auch mit einer. Kann mir das jemand erklären?

Beitrag von happy_mama2009 03.03.11 - 18:04 Uhr

Warum,

spionieren Ex Freundinnen eigentlich ihren Ex Freunden hinterher? Kann mir das jemand erklären?

Hast du so gar keinen Stolz?

Beitrag von lisamey 03.03.11 - 18:11 Uhr

Wieso muss man Menschen die eh schon an etwas zu knabbern haben ewig einen unqualifizierten Spruch reindrücken??? Die Frage kam mir jetzt mal in den Sinn

Beitrag von happy_mama2009 03.03.11 - 18:13 Uhr

Du, meine Frage war echt ernst gemeint. Wieso macht man sowas.
Du hast Recht, man hat an etwas zu knabbern, und man macht es sich nicht einfacher wenn man ihm hinterherspioniert...das bringt doch nichts.

Man sollte sich auf sich selbst konzentrieren, Wunden lecken, wieder aufstehen und Neu anfangen.

Beitrag von lisamey 03.03.11 - 18:21 Uhr

Aber das erfodert SOOOO viel Kraft!!! ICh habe mich von meinem Ex getrennt und trotzdem war ich sauer darauf das er sich direkt was neues gesucht hat und mir dann noch einen vorschwärmen musste, die Augen hat er dann kurz darauf geöffnet bekommen....

Man hat da irgendwie persönliche Rechte auf den Ex...blödes Ding ich weiss aber schwer abzustreifen ;o)

Beitrag von happy_mama2009 03.03.11 - 18:27 Uhr

Ja, und eben weil es so viel Kraft erfordert sollte man nciht hinterherspionieren, denn es tut dann noch mehr weh.

Klar, hat man sozusagen "Hausrecht" ....versteh ich ja auch, man soll ja auch trauern. Aber warum sich selbst noch mehr wehtun, dass versteh ich nich.

Beitrag von duhastsorecht 03.03.11 - 19:18 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von wieso? 03.03.11 - 18:36 Uhr

doch schon,aber ich kenne nicht mal nen richtigen grund für die Trennung und irgendwie wurmt es mich :-(

Beitrag von lisamey 03.03.11 - 18:43 Uhr

Sollte es nicht eine Möglichkeit geben den Grund für eine Trennung zu erfahren? Wenn man diesen nicht mitgeteilt bekommt müsste ich mich fragen welchen Wert diese Beziehung überhaupt hatte, wenn man sich nicht aus ersichtlichem Grund trennt?!?!?!?

Beitrag von wieso? 03.03.11 - 19:14 Uhr

Naja er hat schon Gründe angegeben...aber alles schwammige Aussagen...nix wirklich heftiges was eine trennung rechtfertigt. Deswegen frage ich mich sowieso schon was die Beziehung wert war und ob nur ich sie zu schätzen wusste.

Beitrag von pcp 03.03.11 - 19:50 Uhr

Wenn Du seine Gründe nicht nachvollziehen kannst hat er sie vielleicht vorgeschoben.

Vielleicht hatte er einfach keine Gefühle mehr für Dich und wollte/konnte Dir das so nicht sagen.

Das ist natürlich schmerzlich, kommt aber vor.

lg

Beitrag von imzadi 03.03.11 - 22:02 Uhr

Welche Rolle spielt noch ob die Beziehung einen Wert hatte. Weh tut es nicht minder.

Beitrag von mitti8 03.03.11 - 21:09 Uhr

Damit der Schmerz länger anhält und man sich selber besser im Weg stehen kann #kratz

Beitrag von zackdiebohne 03.03.11 - 22:00 Uhr

Vielleicht weil einen ein Mensch nach jahrelanger Partnerschaft nicht sofort aus dem Kopf geht und man sich für ihn noch interessiert(nicht die Beziehung sondern der Lebensweg)?

Ich google auch manchmal nach Exfreunden. Aber nicht weil ich die auch nur im Ansatz gerne wiederhaben möchte sondern einfach aus Neugier und langeweile.

Beitrag von gh1954 03.03.11 - 18:07 Uhr

Vielleicht hat er Schluss gemacht, damit er sich wieder auf dem Markt umsehen kann, dann wäre sein Verhalten logisch.

Andere tun das vielleicht, damit die Ex nicht denkt, sie würden im stillen Kämmerlein leiden.

Ich halte so ein Verhalten nicht für geschlechtsspezifisch.

Beitrag von joulins 03.03.11 - 20:57 Uhr

Ich halte das auch nicht für männertypisch.

Es gibt einfach Menschen, die verarbeiten Trennungen besser, wenn sie sich ablenken. Zu bedauern sind dann wohl eher die "Übergangspartner/innen".

Ich tendiere wohl auch eher zum Ablenken. #gruebel Zuhause hocken und trauern würde mich krank machen.

Beitrag von mann UND frau 03.03.11 - 18:10 Uhr

ist nicht nur bei männern so.
gibt auch frauen die so "drauf" sind, um nur nicht alleine zu sein (ist ja oft das argument dann) #augen
haben die denn, egal ob mann oder frau, gar nicht geliebt?
könnte man ja denken #kratz

Beitrag von wieso? 03.03.11 - 18:30 Uhr

tja genau das ist auch das was ich denke...gabs da gar keine gefühle?

Beitrag von mann UND frau 03.03.11 - 19:39 Uhr

eine andere möglichkeit wäre ja, dass der part, der schluß gemacht hat, schon interesse an jemand anderen hatte (gar verliebt?) und deshalb schluß gemacht hat #kratz

Beitrag von joulins 03.03.11 - 21:04 Uhr

Doch, es gab vermutlich sogar viele Gefühle. Aber die waren GESTERN. Nun ist das vorbei.

Und um das HEUTE&MORGEN nicht griesgrämig im Kämmerlein zu verbringen, lässt man sich auf neue Ideen und Menschen ein. Ich kann das gut verstehen.

Beitrag von anyca 03.03.11 - 18:35 Uhr

Kenne ich auch bei Frauen ... Hauptsache, man hat irgendjemanden, weil man sich sonst einsam / ungeliebt / perspektivlos fühlt ...

Beitrag von mauseannie 03.03.11 - 19:12 Uhr

Weil sie nicht allein sein koennen. Weil sie ihren gesamten Selbstwert davon ableiten, dass irgendjemand (wahllos, in dem Moment) nicht die Finger von ihnen lassen kann. Weil sie, wenn sie alleine blieben, sich mit der Trennung auseinander setzen muessten und das waere ja schmerzhaft. Dann doch lieber durch die Gegend poppen als Ablenkung.

Tut mir sehr leid fuer Dich. #liebdrueck

Beitrag von pcp 03.03.11 - 19:46 Uhr

Schon mal was von Selbstschutz gehört?

Ich würde erstmal auf Abstand gehen und sicher nicht seine Internet-Aktivitäten verfolgen.

Warum er das macht? Weil er Sex sucht und/oder nicht allein sein will/kann. Aber diese Schwäche ist ja geschlechtsunabhängig.

lg

Beitrag von aeternum 03.03.11 - 20:44 Uhr

Aloha,

es kommt wohl drauf an (Perle der Weisheit, wann kommt's mal nicht drauf an ;-))..

Bei mir persönlich war es so, daß ich mich, wenn ich fix "was Neues am Start" hatte, in meiner Beziehung schon lange vorher emotional und körperlich getrennt hatte, den Schritt des Verlassens aber herausgezögert habe. Manchmal gestehe ich mir Dinge nicht gern ein, bzw möchte es mir nicht zu leicht machen, also kann eine solche Entscheidung dauern. Wenn ich mir dann aber sicher bin, dann bin ich auch von heute auf morgen getrennt und frei.
Eine neue Beziehung gehe ich dann nicht schnell ein (mein Mindestzwischenraum beträgt ein Jahr), aber flirten, kennenlernen.. das geht schnell, wenn ich dann in Feierlaune bin.

Aber manche Leute fallen wirklich von einer Beziehung in die nächste. Keine Ahnung, wie das geht, wie man sich gleich wieder verlieben kann.. manchmal unterstelle ich da mangelnde emotionale Tiefe in diesen Bindungen. Aber jeder Jeck ist anders..

Viele Grüße,

Ae

Beitrag von aeternum 03.03.11 - 20:51 Uhr

PS: Für mich selbst war es dann manchmal auch noch ein zusätzlicher Augenöffner: Ich bin echt wieder frei, ich kann einen anderen attraktiv finden, an mich heranlassen. Wenn ich an jemanden gebunden bin durch meine eigenen Gefühle, dann kann ich das nicht. Das klingt in meinen Ohren nun allerdings mehr wie ein eher frauenspezifischer Grund ;-) - wobei mein Freund mir recht ähnliches von sich berichtet.

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