IUI oder ICSI?

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Beitrag von mille83 03.03.11 - 18:49 Uhr

also wir müssen sowieso eine donogene insemination machen. jetzt rät unser arzt direkt zu einer ICSI, weil ja die erfolgschance deutlich höher ist. allerdings ist ja auch die körperliche belastung deutlich höher UND die kosten... von daher würde ich eher dazu tendieren es mit IUI zu versuchen. was meint ihr? war jemand schon mal in der situation und hat erfahrungen?

danke und einen schönen abend:-)

Beitrag von peo 03.03.11 - 19:00 Uhr

hallo mille allso wir haben uns auch fuer icsi entschieden.soviele maedels haben zick insemi. hinter sich negativ kostet nach zick versuchen auch genuegend geld u umso laenger es geht unendlich viel kraft.da geh ich lieber den weg der hormonell und finanziell haerter ist aber dennoch sicherer ein positives ergebnis zu bekommen.ich hab da vollstes vertrauen!!!jedoch garantie hat man bei keiner behandlung das entscheidet jemand anderes welchen weg wir gehn.aber wir denken positiv.unsre erste ucsi startet in acht tagen gefuehlschaos pur.nun ja egal fuer welchen weg ihr euch entscheidet gaaaanz viel glueck kraft hoffnung u alles was dazu gehoert.alles liebe tanja;-):-))

Beitrag von zora219 03.03.11 - 19:17 Uhr

Hallo!
Mit Erfahrung kann ich leider nicht dienen.
Bei uns steht aber auch entweder IUI oder ICSI an. Allerdings steht vorher nochmal ein SG an. Vielleicht wird uns die Entscheidung ja auch abgenommen.
Unser KIWU-Arzt riet uns aber auch bei einer "ausreichenden" Ergebnis beim SG eher zu einer ICSI. Denn wenn man mehrere IUIs macht... irgendwann ist man auch bei den Kosten der ICSI.
Da schließe ich mich Peo an. Dann lieber ICSI, also das volle Programm aber mit ner besseren Chance auf Erfolg. Denk mal ne IUI ist auch sehr belastend... halt eher auf seelischer Ebene.
Ich drück euch ganz doll die Daumen! #liebdrueck

LG Zora

Beitrag von motmot1410 03.03.11 - 21:20 Uhr

Wir waren zwar nicht auf Fremdsperma angewiesen, aber unser Ärztin hatte uns auch IUI oder ICSI angeboten. Das Spermiogramm war in der Beweglichkeit und der Morphologie eingeschränkt. Außerdem hatte mein Mann einen hochpositiven MAR-Test. Die Menge war aber noch ok. Da ich noch sehr jung bin, meinte sie, dass wir es auch erst mit einigen IUIs probieren könnten, aber die Erfolgschancen mit einer ICSI halt deutlich besser seien.
Wir haben uns dann auch gleich für eine ICSI entschieden. Ich wollte lieber genau wissen, woran ich bin. Und manche Dinge werden halt erst entdeckt, wenn man sich die EZ unter dem Mikroskop anschaut. Ich wollte lieber gleich aufs Ganze gehen und das Thema dann im schlimmsten Fall auch schneller abschließen. Die Risiken war ich dabei bereit zu tragen. Da meine Mutter sehr lange erkrankt war und die Krankheit mit ähnlichen Symptomen wie eine schweres OHSS einher ging, war mir auch sehr bewusst, was da auf mich zu kommen könnte.
Ich habe meine Entscheidung auch nie bereut.