kennt sich jemand mit adoption aus?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von steffig1980 03.03.11 - 20:12 Uhr

Hallo ihr lieben,

hab da mal eine frage...
Kennt sich zufällig jemand von euch mit adoption aus???
Es geht um meine kleine Tochter....!!!!
Der Kindesvater(erzeuger) hat absolut kein interesse an meiner Tochter...Er hat mit seiner neuen auch noch ein Kind bekommen einen Sohn...Wenn er termine mit mir abspricht oder mit der Rechtspflegerin die er hat vom gericht hält er sich nicht dran und erscheint immer nicht zu den terminen....
naja mein neuer partner und ich sind schon ne weile zusammen und sie hat mehr bezug zu ihm und sagt auch papa zu ihm...nun denken wir über eine adoption nach das mein verlobter die kleine adoptiert....kennt sich jemand damit aus???weiss einer an wen wir uns da wenden müssen und wie lange sowas dauert???ICH HABE DAS ALLEINIGE SORGERECHT FÜR MEINE TOCHTER....Brauch man da dann die Zustimmung vom leibl.Kindesvater????


danke für eure antworten....

lg Steffi

Beitrag von anyca 03.03.11 - 20:26 Uhr

Ja, Du brauchst die Zustimmung des Kindsvaters - er verliert ja immerhin ALLE Rechte an dem Kind!

Und Du mußt schon eine Weile verheiratet sein mit Deinem Partner.

Beitrag von steffig1980 03.03.11 - 20:28 Uhr

na wir sind nicht verheiratet zumindest noch nicht im moment nur verlobt!!!!

aber ich habe das alleinige sorgerecht für meine tochter da brauch ich trotzdem die zustimmung des erzeugers....wenn mein Verlobter die kleine adoptieren will...

mhmm ich glaube ich werde morgen mal zum jugendamt gehen.....

lg steffi

Beitrag von anyca 03.03.11 - 20:32 Uhr

Ja, aber mit einer Adoption würde er ja auch die Rechte (Umgangsrecht, evtl. Sorgerecht wenn Du sterben würdest) verlieren, die er hat. Und Dein Kind würde z.B. das Erbrecht ihm gegenüber verlieren.

Das ist keine normale "auf welche Schule geht das Kind" Entscheidung, die Du bei alleinigem Sorgerecht eben allein treffen darfst.

Beitrag von babylove05 03.03.11 - 21:45 Uhr

Hallo

Ja du braucht 100% die zustimmung . Meiner Bekannte hat das auch durch , und es war hölle weil der Vater sehr sehr schwer aufzufinden ist , Sie haben des dann alles eingeklagt weil der KV untergetaucht ist und somit keine UNterschrift geben konnte . Und es hat nach langen hin und her geklappt des es ohne zustimmung vom Kv ging , da dann so zusagen des gericht die nötige KV Unterschrift geleistet hat .

Ausserdem müsst ihr dazu erstmal Heiraten , und auch länger verheiratet sein . So leicht ist das ganze nicht .

Lg Martina

Beitrag von harveypet 03.03.11 - 20:35 Uhr

natürlich brauchst du das Einverständnis des Vaters und dann müssen dein Neuer und du auch schon 3 Jahre verheiratet sein.

Beitrag von lucy1234 04.03.11 - 14:24 Uhr

Hallo Steffi,

mein Mann und ich sind gerade mitten in einer Adoption. Mein Mann adoptiert meinen Sohn.
Wir mussten nicht schon längere Zeit verheiratet sein. Wir haben erst letztes Jahr im September geheiratet und im Februar den Antrag gestellt. Der leibliche Vater muss da auf jeden Fall notariell zustimmen. Auch wir mussten damit zum Notar um das alles beurkunden zu lassen. Dieser hat es nun an das Familiengericht geschickt.
Nun warten wir wie esdann weiter geht.


Liebe Grüße von Lucy

Beitrag von bemmchen 05.03.11 - 10:18 Uhr

ihr werdet zu einem mündlichen gespräch vorgeladen...kann aber je nach richter bis zu 1/2 Jahr dauern. Der leibliche Vater kann, muss aber nicht daran teilnehmen. In erster lienie werden dort dein Sohn und dein Mann befragt warum sie das wollen, wie deren verhältnis zueinander ist und so weiter...die richter wollen einfach sehen wie die beiden zurecht kommen...

so war es zumindest bei mir...