Scheidung und Nachname

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von honigbinchen 03.03.11 - 20:26 Uhr

Hallo ihr lieben ich wollte mal fragen ob jemand von euch eventuell ahnung hat. Es geht darum das ich möchte das meine tochter wieder ihren mädchennamen bekommt konnte schon viel finden aber irgendwie geht es immer um eheliche kinder. Also problem wie folgt ich habe 2007 eine kleine tochter bekommen sie hat trotz geteilten sorgerechts meinen Nachnamen bekommen dann haben mein noch mann und ich 08 geheiratet und sie hat automatisch seinen namen bekommen jetzt lassen wir uns in 19 tagen scheiden ich will meinen mädchennamen zurück (Bin Schwanger und will nicht das das baby seinen namen bekommt). Jetzt ist die sache die das er nicht freiwillig einer namensänderung zustimmt und ich wollte mal wissen ob das Argument zählt das es ja nicht ihr Geburtaname ist oder ob das kein triftiger Grund ist. So das wars sorry fürs Ohr abkauen und danke schon mal für die antworten. LG Lena

Beitrag von harveypet 03.03.11 - 20:30 Uhr

wollen kannst du viel nur durchsetzen nicht: du brauchst zwingend die Zustimmung des Vaters.

Beitrag von hedda.gabler 03.03.11 - 20:46 Uhr

Hallo.

Da das Kind den Namen des Vaters trägt UND ihr das gemeinsame Sorgerecht habe, benötigst Du zwingend die Zustimmung des Vaters.
Das Argument, dass es ja nicht ihr Mädchenname ist, zählt nicht, da durch die Heirat der Name ihr Geburtsname wurde (ist ähnlich einer Einbenennung, Stiefkind bekommt bei Heirat des Namen des Stiefvaters, die auch nicht mehr ohne weiteres rückgängig zu machen ist).

Gruß von der Hedda.

Beitrag von hauke-haien 04.03.11 - 08:27 Uhr

Es handelt sich hier NICHT um eine Einbenennung, wo unter bestimmten Voraussetzungen die Namensänderung möglich ist.
Hier soll eine Namensänderung angestrebt werden, die so GAR NICHT MÖGLICH ist.
Der Geburtsname ist der Name des Vaters!
Es gibt keinen vernünftigen Grund (zum Wohle des Kindes) den Namen zu ändern.
Weil DU es WILLST, ist kein Grund.

LG, H.H.

Beitrag von honigbinchen 04.03.11 - 18:57 Uhr

es stimmt nicht ihr geburtsname ist meiner gewesen sie hat den namen erst durch die ehe bekommen

Beitrag von hedda.gabler 04.03.11 - 19:12 Uhr

Hallo.

Durch die Heirat wurde ein Familienname festgelegt ... und das ist jetzt quasi ihr Geburtsname.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von schnuffelschnute 06.03.11 - 21:54 Uhr

Der Geburtsname wurde durch die neue Geburtsurkunde der deines Mannes!

Beitrag von xenotaph 04.03.11 - 13:36 Uhr

gut, groß- und kleinschreibung beachte ich in foren auch nicht.

aber : ab und zu ein absatz (vielleicht sogar noch themenbezogen) erleichtert das verständnis doch enorm!

LG

Beitrag von karamalz 04.03.11 - 14:07 Uhr

hi,

ruf auf deinem zuständigen standesamt an. man wird dir sicher auskunft geben können, was geht und was nicht!

alles gute!!!

k.

Beitrag von karna.dalilah 05.03.11 - 11:00 Uhr

Das Familiengericht KANN die Zustimmung des Vaters ersetzen, wenn hinreichend Gründe vorhanden sind.
Deine Begründung wird nicht ausreichen.
Gerichte tun sich schwer diesen Anträgen stattzugeben, da sie davon ausgehen das mit derNamensänderung die Bindung zwischen Vater und Kind gestört wird.

Karna

Beitrag von harveypet 05.03.11 - 11:23 Uhr

nicht in diesem Fall da das Kind ja seinen Geburtsnamen trägt!

Beitrag von karna.dalilah 05.03.11 - 13:33 Uhr

das ist rechtlich nicht richtig und auch nicht relevant.
Da die Mutter den leiblichen Vater heiratet und seinen Namen annimmt, findet die Namensänderung statt. Dieser gilt bei einem Kind rein rechtlich als Geburtsname und ist nicht eben so änderbar.
Auch wir tragen den Namen unseres Stiefvaters als Geburtsnamen auch wenn wir nach der Geburt jahrelang einen anderenNamen trugen!
Außerdem begründet das Gericht sein Urteil gegen eine Rückbenennung damit, dass sie Nachteil für die Bindung zwischen Vater und Kind befürchten.

LG
Karna

Beitrag von harveypet 05.03.11 - 14:03 Uhr

Dieser gilt bei einem Kind rein rechtlich als Geburtsname und ist nicht eben so änderbar.
Genau das habe ich mit anderen Worten doch geschrieben.