ojeee...wenn ich hier so lese, dann mach ich ja alles falsch!!!!!!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 22:21 Uhr

Huhu!

Bin sonst nie hier in der Kategorie, hab gedacht ich schau einfach mal rein. Lese nie viel über das was man machen sollte, entscheide immer aus dem Bauchgefühl raus, oder nachdem was mir meine Hebamme auf den Weg gab.

Aber wenn ich hier so lese...hab ich viel zu früh aufgehört mit dem stillen, ihm viel zu früh Brei gegeben und ihm JETZT viel zu wenig Milch gegeben! #schock
Finde diese ganzen Richtlinien immer komisch...die gab es früher auch nicht und wir sind doch alle groß geworden oder? :-p

Also habe Colin bis er 4,5 Monate war voll gestillt. Hab dann gemerkt am Kauen und abgucken beim essen das er evt auch gerne was festes möchte und sie da...er war begeistert! Habe dann nach und nach immer wieder eine Stillmahlzeit ersetzt und jetzt mit 8 Monaten bekommt er Nachts und morgens seine Flasche, um 9Uhr Quark mit Obst, um ca 13Uhr Mittag (gemüse, fleisch in breiform), gegen vier eine Banane am Stück oder sonst irgendwas an Obst pürriert und gegen 19Uhr dann sein Griesbrei.

Mumi ist nach und nach immer weniger geworden und jetzt sozusagen ganz weg. Habe jetzt auch schon meine erste Regel gehabt. Alles ganz ohne Tabletten oder sonst was.


Sooo...wollte ich alles mal loswerden, da mein Kind dann ja laut irgendwelchen Studien total verkehrt ernärt wird?! #kratz


Liebe Grüße Melli

Beitrag von sarahjane 03.03.11 - 22:31 Uhr

Mache Dir mal keine Gedanken. Du achtest auf die Signale Deines Kindes. Und das ist gut so!

Und der Ernährungsplan Deines Kindes ist alters- und bedarfsgerecht gestaltet.

Beitrag von jumarie1982 03.03.11 - 22:33 Uhr

Huhu!

Naja, und was soll man dir nun dazu sagen?
Ja, du hast sehr früh Beikost gegeben und sher schnell dann auch noch ERSATZkost draus gemacht.

Und dass ein SÄUGLING Milch trinken sollte, sagt irgendwie der Name, oder?

Klar sind wir groß geworden, aber viele eben auch mit vielen Defiziten, und genau deshalb gibt es dazu Studien und Empfehlungen.
Wir sind auch ohne Kindersitz Auti gefahren und haben es größtenteils überlebt. Trotzdem erkundige ich mich und setze mein Kind dann heute in einen geeigneten Sitz. #aha

LG
Jumarie

Beitrag von jumarie1982 03.03.11 - 22:34 Uhr

#rofl
Auti!

Du weißt schon, was meine müden Finger eigentlich schreiben sollten...;-)

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 22:43 Uhr

Man kanns entziffern ja! #rofl:-p

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 22:42 Uhr

Naja, ein Säugling ist er denke ich mal nicht mehr mit 8 Monaten. ;-)
Und das war er auch nicht mehr mit 5 Monaten. Aber wie man doch immer sagt...DAS KIND bestimmt den Zeitpunkt in jeglicher hinsicht, nicht irgendwelche Studien. Ich habe meinen Sohn gerne gestillt...ohne Frage!
Und ich verurteile Mütter auch nicht die ihr Kind noch weit über ihrem 1Lebensjahr stillen, ganz im Gegenteil...ich bewundere es!!! Denn ´da gehört eine Menge Geduld zu!
Aber ich muss es doch nicht erzwingen nur weil Studien belegen es sei besser!
Ich wurde auch 9 Monate gestillt, trotzdem habe ich eine Palette voller Allergien, war Dauerpatient im KH bis zum 3 Lebenjahr zwecks Krankheiten usw.



Lg Melli

Beitrag von hailie 03.03.11 - 22:51 Uhr

Doch, das gesamte erste Lebensjahr ist es ein Säugling.
http://de.wikipedia.org/wiki/Säugling

Ich denke mir eben, dass man so viele Risiken wie möglich vermeiden sollte.
Stillen ist das Beste für's Kind; es schützt aber längst nicht vor allen Krankheiten.
Ein zu früher Beikoststart KANN schädlich sein.
Schreien lassen KANN das Urvertrauen zerstören und zu Verlustängsten führen.
Ungesunde Ernährung KANN dick machen.

Groß werden alle Kinder, keine Frage. ;-)

Es geht da ja vor allem um die vermeidbaren Risiken, die man eben ausschließen kann. Das gibt keine Garantie für ein gesundes Leben, macht es aber wahrscheinlicher. :-)

LG

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 22:58 Uhr

Ok...das sind wiederum schlagfertige Gegenargumente!
Es KANN alles sein, muss aber nicht!
Hört sich für unsichere frischgebackenen Muttis aber anders an wie:
AUFJEDENFALL bis zum 1 Lebenjahr stillen, Kind bekommt sonst allergien usw...Beikost AUFKEINENFALL vor dem 8.Monat, ist schädlich usw!

Das Muttermilch einfach das Beste ist SOLANGE SIE ZUNEHMEN ist klar...und das sollte auch jede Mami wissen. Aber man sollte auch nichts erzwingen. Und wenn das Kind bereit ist feste Nahrung zu nehmen, oder sogar wie mein Sohn, der aufgeregt neben mir lag wenn ich mir meinen Löffel in den Mund geschoben habe, dann ist es ok!!



Lg Melli

Beitrag von hailie 03.03.11 - 23:17 Uhr

Ich finde, du hast das instinktiv schon ganz gut gemacht. ;-)
Wobei ich nicht so früh mit Beikost angefangen hätte, aber du kennst deinen Sohn besser und hast dementsprechend gehandelt.

Generell finde ich es aber schon wichtig, sich auch über verschiedene Quellen zu informieren. Was du mit diesem Wissen dann anstellst bleibt natürlich dir und dem Kind überlassen, man muss immer individuell entscheiden! Aber ich würde mich einfach nicht auf eine Quelle verlassen wollen. Dafür habe ich schon zu viel Schlechtes und wirklich Schädliches gehört. #gruebel

Im Ausgangsposting bin ich übrigens gerade darüber gestolpert, dass du Quark fütterst. Das würde ich einem Baby nicht unbedingt geben, und auch für Kleinkinder ist der nicht geeignet - einfach deshalb, weil er zu viel Eiweiß enthält. Besser wäre es, wenn du stattdessen einfach Joghurt gibst. :-)

LG

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 23:22 Uhr

Danke...das ist doch mal ein guter Tipp. Habe es mir halt nur von den Glässchen abgeschaut, da ist ja auch in manchen Obstgläsern Quark mit beispielweise Banane drin.

Aber werde deinen Ratschlag beherzigen :-)

Beitrag von hailie 03.03.11 - 23:31 Uhr

Keine Ahnung, solche Gläschen hatte ich nie.
Wir haben einfach puren Joghurt mit etwas Obst gemischt, wobei ihn meine Kinder ohne Obst sogar lieber essen.

Und danke, dass du das nicht als Besserwisserei aufgefasst hast. ;-)

Gute Nacht! #stern

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 23:36 Uhr

Koche auch selber ein, aber hab mich mal vor die tausend Produkte gestellt um Ideen zu sammeln #schein

Das ist ja keine Besserwisserei, sonder nur ein lieb gemeinter Tipp #liebdrueck



Wünsche dir auch eine gute Nacht!

Beitrag von mariju 03.03.11 - 23:35 Uhr

Du schreibst es ja schon selbst ....

ES KANN!!!!

Beitrag von hailie 03.03.11 - 23:38 Uhr

Ja. Und genau das ist doch der springende Punkt. #gruebel

Die TE hat es ja verstanden.

LG

Beitrag von berry26 04.03.11 - 08:51 Uhr

Es KANN auch sein das ich einen Unfall baue und deshalb schnall ich mich im Auto an!

Es KANN sein das man sich beim Sex was einfängt und deshalb benutzt man Kondome!

Willst du noch ein paar Beispiele....;-)

Beitrag von mrs.smith 04.03.11 - 09:42 Uhr

Hallo,

es KANN aber auch sein, dass ein Baby im Familienbett versehentlich unter die Decke gerät, es KANN sein, dass sich ein Erwachsener drüberrollt...
Komischerweise wird dieses Risiko von den meisten Müttern ignoriert und als nicht so erheblich abgetan! Meistens von den Stillenden, weil Stillen im Halbschlaf ja so unanstrengend ist...
Bisschen inkonsequent das GAnze, wenn man doch so gerne alle KANN-Risiken vermeiden will!!! ;-)

Beitrag von berry26 04.03.11 - 10:28 Uhr

Nein das KANN eben nicht passieren wenn man ein paar Regeln einhält!

http://www.stillclub.org/AFSInfoblaetter/mIB_Schlafen__Stillen.pdf
http://www.familienbett.de/sears2.htm

Man reduziert damit sogar das Risiko für SIDS!:-p

Beitrag von hailie 04.03.11 - 11:32 Uhr

Nein, wenn man sich an bestimmte Regeln hält dann KANN das NICHT passieren.

Meine Kinder schlafen im Übrigen nicht aus Bequemlichkeit bei mir, sondern weil es das SIDS-Risiko eben senkt und die natürlichste Form des Schlafens ist.

LG

Beitrag von muehlie 04.03.11 - 12:32 Uhr

"es KANN aber auch sein, dass ein Baby im Familienbett versehentlich unter die Decke gerät, es KANN sein, dass sich ein Erwachsener drüberrollt..."

Nein, wenn ich selbst auf der Decke liege, dann kann ich auch mein Kind nicht versehentlich damit zudecken. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich über mein Kind drüber rolle, ist in etwa so hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass ich nachts einfach aus dem Bett rolle. ;-)

Beitrag von quink 03.03.11 - 22:51 Uhr

Hallöchen

Ich finde es o.K. Wie oben geschrieben, Du hörst auf Dein Kleiner. Weshalb etwas anderes erzwingen. Dazu geben viele Mütter schon mit 4 Monaten Brei. Und wenn Dein Kleiner mit nur 2 Flaschen die Nacht durchschläft, schön an Gewicht zunimmt, gesund, fit und munter ist, dann machst Du es schon richtig. Jedes Kind ist anders.

Viele Grüsse und mach so weiter wie Dein Bauchgefühl es Dir sagt und Dein Kleiner Dir die Signale gibt.

Viele Grüsse
Quink#sonne

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 23:02 Uhr

huhu!

Ja, er nimmt hervorragend zu! Ein richtiger Junge halt #rofl Aber so war er seid der Geburt, nicht mollig...aber er hatte schon von Anfang an sein Babyspeck ;-) Und Gesund ist er auch ausser das er vor 2 Wochen einen Schnupfen hatte! Ist bei den ganzen Viren momentan aber auch zu entschuldigen ;-)

Ich denke auch das ich damit am besten fahre! Er kaut mit seinen 2 Zähnchen sogar schon auf Reiswaffeln rum und von der Entwicklung war er auch schon immer weiter wie andere Babys in seinem Alter.
Sind also vollstens Zufrieden!


Liebe Grüße Melli

Beitrag von karra005 03.03.11 - 23:01 Uhr

Ich finde auch genauso dass das alles inzwischen überbewertet wird. Man will ja kein Hochleistungskind erziehen dass nie krank wird.
Klar, wenn eine Mutter ihrem 4 Wochen alten Baby schon Brei gibt oder ne Stulle, würd ich auch komisch gucken aber wie auch hier im Forum immer wieder gesagt, wird, die Kids entscheiden wann etwas dran ist. Viele "öko-muttis" hier versuchen einem dann einzureden dass man sich in den Signalen verguckt hat oder dass man einfach alles falsch macht, weil, Studie XY das und das besagt.

Studien kann man drehen und wenden wie man will. Laut Studie fängt das Durchschnittskind auch erst mit 6 Monaten an, sich von rücken auf den Bauch zu drehen. Wenn ich mir hier das Forum ansehe, sehe ich meist nur Kinder die recht früh oder recht spät sich anfangen zu drehen. Meine Nichte konnte das schon mit 3 Monaten, saß von alleine mit 5 Monaten, krabbelte mit 6 Monaten und zieht sich seit dem 7. Monat auch schon hoch. Jetzt ist sie 9 Monate alt, hat bereits 6 Zähne, isst seit dem 4. Monat brei, seit dem 8. Monat mit am Tisch.

Ich finde auch wenn man zu viel darüber nachdenkt, was gut und was schlecht fürs Baby ist Laut Studie XY oder der KiA hat was völlig anderes erzählt, da wird man doch irre bei.
Bestes Beispiel: Meine KiÄ sagt, ich kann ihr Kuhmilch bereits am 6. Monat geben in kleinen Mengen und die Hebamme meiner Nichte sagt Kuhmilch im 1. LJ bitte nicht!
hmm wenn meine Nichte aber schon mit 6 Monate Eiscreme und Schokolade gegessen hat, kann sie auch meiner Meinung nach ein bisschen Kuhmilch trinken...
Es heißt auch, dass Kohl im Brei man nicht vor dem 7. oder 8. Monat geben soll. Ich hab es meiner Tochter mit 5, 6 Monaten gegeben und es gab absolut keine Probleme trotz ihrer Neurodermitis.

Man kann sich auch zu viel Panik machen und sich verunsichern lassen indem man sich ständig irgendwelche Ratgeber rein zieht...
Es gibt keine perfekten Babys und keine perfekten Mütter.

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 23:06 Uhr

Hätt ich nicht besser schreiben können :-p
Das ermutigt hoffentlich die unsicheren Muttis unter uns mehr auf ihr Herz zu hören und sich nicht auf irgendwelche Texte zu versteifen! #liebdrueck

Beitrag von mariju 03.03.11 - 23:20 Uhr

Man wird von allen Seiten verunsichert.
Am schlimmsten finde ich Mütter (auch hier im Forum) die so extrem auf ihrer Meinung beharren, das ihre Antworten schon teilweise verletzend sind. Man wir dargestellt als würde man sein Kind vergiften.

Manchmal frage ich mich wirklich wie ich nur so groß, so gesund und ohne Alergiene aufwachsen konnte.

Studien und Empfehlungen schön und gut, es wird weiter geforscht und in paar Jahren ist das Maß aller Dinge wieder was anderes.
So war das schon immer und so wird das mit Sicherheit auch immer sein.

Vertrau weiter auf dein Bauchgefühl

Beitrag von muehlie 03.03.11 - 23:10 Uhr

"Finde diese ganzen Richtlinien immer komisch...die gab es früher auch nicht und wir sind doch alle groß geworden oder?"

Also danach würde ich NIE gehen. Bei Wikipedia gibt es eine interessante Abhandlung über die Geschichte der Babynahrung. Lies dir mal durch, was man in der Vergangenheit teilweise getrieben hat. Und insgesamt hat es die Menschheit auch überlebt. ;-)

Aber sooo schlimm ist dein Weg ja nun auch nicht. Ich verstehe halt nur nicht, wieso du das Stillen gegen die Flasche getauscht hast. Wenn man bereits so lange gestillt hat, geht die Muttermilch normalerweise eigentlich nicht so schnell weg, wenn man weiterstillt. Meistens empfindet die Frau es nur so, weil die Brust nicht mehr so prall ist, der Milchspendereflex nicht mehr so deutlich etc. Aber wenn ihr mit dem Fläschchen glücklich(er) seid, okay.
Die Regel hat übrigens mit dem Stillen herzlich wenig zu tun. Manche Frauen stillen voll und bekommen schon wenige Wochen nach der Geburt schon wieder ihre Regel. Nur mal so als Info. :-) Ich selbst bin übrigens zum zweiten Mal schwanger, während ich immer noch stille.