netter Abwesenheitstext für Geschäftskunden auf Arbeit bei SS

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von angelanrw27 04.03.11 - 07:34 Uhr

Hallöchen...

da ich bald in meinem Mutterschutz mit angehender Elternzeit gehe, möchte ich gerne einige meiner engeren Geschäftskunden eine nette Info hierüber zukommen lassen, dass ich mich bald mehr um Windeln wechseln usw anstatt um Aufträge usw zu kümmern werde.
Habt ihr eine schöne Idee, wie man das schön formulieren könnte?

#kratz

Beitrag von daisy80 04.03.11 - 08:32 Uhr

Wie persönlich ist der Kontakt denn?

Sind das noch "Sehr geehrte Damen und Herrren"-Kunden, oder ist das schon zu förmlich?

Beitrag von manavgat 04.03.11 - 10:43 Uhr

gar nicht.


das ist unprofessionell.


Wenn überhaupt, dann nur die Info, dass Herr/Frau soundso ab dem xy Datum zur Verfügung steht und Du voraussichtlich ab yz Datum wieder da sein wirst.

Ob Du Windeln wechselst, eine Weltumsegelung machst oder in der Nase bohrst, interessiert niemand.

Gruß

Manavgat

Beitrag von seikon 04.03.11 - 10:47 Uhr

Das kommt doch wohl stark auf das Geschäftsfeld und die Kunden an, ob das unprofessionell ist oder nicht. Ich habe sehr viel mit Dänen, Griechen, Schweden usw. gearbeitet und dort ist das Verhältnis zu den Mitarbeitern eh immer etwas familiärer. Ich habe da durchaus die Info gegeben, dass ich wegen Mutterschaftsurlaub nicht mehr zur Verfügung stehe, und wer meine Aufgaben übernimmt. Die haben sich alle sehr über die Info gefreut.

Niemand (außer jemand, der einen Stock im Arsch hat) wird das als unprofessionell empfinden.

Beitrag von joy1975 04.03.11 - 12:22 Uhr

Also ich finde das schon unprofessionell. Sie kann ja gerne einen neutralen Text schreiben, dass sie sich bis voraussichtlich XYZ in Mutterschutz befindet und ihre Aufgaben solange von Frau Müller-Meier-Schmidt erledigt werden.
Aber noch "rumkokettieren" mit der Schwangerschaft finde ich auch überflüssig. Ich habe sehr guten Draht zu meinen Geschäftskontakten. Jenen, denen ich wirklich näher stehe, würde ich das telefonisch mitteilen. Die anderen kriegen eine kurze E-Mail und fertig.

Beitrag von windsbraut69 04.03.11 - 12:53 Uhr

Genau so.
Man weiß ja im voraus auch nicht, wer genau die Abwesenheitsnotiz liest.

LG

Beitrag von nele27 04.03.11 - 13:16 Uhr

Hm. Ich habe in meiner ersten Schwangerschaft kurz vor dem Mutterschutz für engere Geschäftspartner einen neutralen und recht förmlichen Text formuliert mit den Eckdaten, von wann bis wann ich nicht zu erreichen sein werde.

Was folgte waren Reaktionen von Anrufe à la "Warum wussten wir das gar nicht, ist ja schade" (ich hatte zu vielen nur telefonischen Kontakt) bis hin zu Paketen mit Babysöckchen.

Meine E-Mail war den Leuten offenbar ein bisschen zu professionell und unpersönlich #gruebel
So habe ich das zumindest gedeutet.

LG, Nele

Beitrag von king.with.deckchair 04.03.11 - 13:39 Uhr

"Aber noch "rumkokettieren" mit der Schwangerschaft finde ich auch überflüssig."

Eben. Das wirkt einfach nur affig.

Beitrag von windsbraut69 04.03.11 - 12:52 Uhr

"Niemand (außer jemand, der einen Stock im Arsch hat) wird das als unprofessionell empfinden. "

Doch.
Das Privatleben hat in einer solchen Abwesenheitsnotiz nur sehr bedingt was zu suchen.
Auf professioneller Ebene wäre "Erziehungszeit" das Maximum, was man schreiben könnte.

Gruß,

W

Beitrag von king.with.deckchair 04.03.11 - 13:38 Uhr

Zu schreiben "da ich ich mich ab dem ... in Mutterschaftsurlaub und Elternzeit befinde" ist aber dann soch eine Hausnummer als das, was die TE sucht oder die Albernheiten von Windeln und Babybrei, die du unten vorschlägst!

"Niemand (außer jemand, der einen Stock im Arsch hat) wird das als unprofessionell empfinden."

Und wie immer das unreife Gefasel vom Stock im Arsch, wenn es um Professionalität im Job geht.

Beitrag von seikon 04.03.11 - 10:45 Uhr

Liebe Kunden,

ich möchte Ihnen hiermit mitteilen, dass ich betriebsintern für die nächsten x Jahre in die Abteilung für frühkindliche Nachwuchsförderung wechseln werde. Bei Fragen zum Thema Windeln wechseln, Babybrei kochen oder Kinderliedern stehe ich Ihnen gerne von meinem Heimarbeitsplatz aus zur Verfügung.
Meine bisherigen geschäftlichen Aufgaben übernimmt vertrauensvoll Herr/Frau xxxxxx.

Beitrag von windsbraut69 04.03.11 - 12:51 Uhr

Völlig unprofessionell.
Das kann sie schreiben, wenn sie mit einem Baby-Secondhandshop selbständig ist...

LG

Beitrag von king.with.deckchair 04.03.11 - 13:36 Uhr

Albern, kindisch und damit: Höchst unprofessionell!

Und wie üblich: Sobald eine Frau Mutter wird, soll der berufliche Verstand abgegeben werden und man führt sich nur noch auf wie ein verblödetes Mutti.

Fragt Euch mal, ob auch nur ein Mann, der in Elternzeit geht, solche Blödsinnigkeiten an GESCHÄFTS!partner senden würde!

Beitrag von seikon 04.03.11 - 14:30 Uhr

Komisch, aber als ich damals etwas ähnliches an meine Kunden geschickt habe, da hat mir der Ansprechpartner unserer griechischen Vertretung direkt (und ungefragt) ein Foto seines Enkels gemailt und hat mir mitgeteilt, dass er sich total für mich freut.
Auch die anderen Kunden haben sich durchaus positiv geäußert.
Insgesamt war der Kontakt mit den anderen europäischen Partnern aber sehr familiär.
Wenn die deutschen Arbeitnehmer mal ein bisschen lockerer werden würden, dann könnte man über so eine Mail auch mal schmunzeln, und sich nicht nur das Maul darüber zerreißen, wie unprofessionell das doch alles ist.
Aber anscheinend ist man bei euch ja nur professionell, wenn man seinen Humor an der Bürotür abgibt.

Beitrag von nele27 04.03.11 - 14:38 Uhr

Ich denke nicht, dass es um Humor geht.... sondern darüber, Berufliches und Privates zu trennen.

Ich habe wie oben erwähnt, sogar Wollsocken geschickt bekommen auf meine humorlose E-Mail. Aber ich würde trotzdem nicht von selbst mit privaten Plaudereien übner die Schwangerschaft ankommen.

Ich glaube, der Denkfehler liegt darin, dass es für den Rest der Welt nicht halb so spannend und aufregend ist, wenn man ein Baby bekommt wie für einen selbst :-)

LG, Nele

Beitrag von windsbraut69 04.03.11 - 15:12 Uhr

Es hat doch nichts mit Humorlosigkeit zu tun, Privates und Geschäftliches zu trennen.

Gruß,

W

Beitrag von dk-mel 04.03.11 - 14:24 Uhr

ich finde das gut!

auch bei uns sind kunden meist nach einiger zeit nicht mehr nur geschäftspartner, sondern man plauscht auch mal über dies und jenes. und man hat meist einen direkten ansprechpartner.

man sollte das aber schon den nahen gps vorbehalten und den anderen ganz normal von der abwesenheit und vertretung eine nachricht zukommen lassen.

Beitrag von heike74 04.03.11 - 12:49 Uhr

Ich würde nichts von Windeln wechseln schreiben. Eine Info, dass du ab XX in den Mutterschutz gehst und Mitarbeiter/in YY dein Resort übernimmt, reicht völlig.

LG Heike

Beitrag von karamalz 04.03.11 - 13:46 Uhr

hi,

sicherlich wirst du mit den meisten kunden noch bis du in muschu gehst telefonieren. warum informierst du sie da nicht bei der gelegenheit?

das ist nicht unprofessionell, seine engeren geschäftskunden zu informieren!
im gegenteil, es ist für den gp ein zeichen des vertrauens und er weiß auch zeitig, das bald eine vertretung seine ansprechpartnerin sein wird!

im umgang miteinander sollte das selbstverständlich sein! alles andere zeugt von sterilem, unpersönlichem kundenumgang!

da wird gejammert, wie kalt und unpersönlich doch das geschäftsleben geworden ist, aber kaum fragt jemand nach, wie er sein persönliches glück anderen mitteilen kann, wird er niedergemacht und von unprofessionell wird gesprochen! es gibt noch menschen, die freuen sich für andere und die haben eine herzliche beziehung zu ihren geschäftspartnern!!!

vielleicht nicht immer von sich auf andere schließen...

der te eine tolle restschwangerschaft und viel freude mit dem baby!!!

alles gute!!!

k.

Beitrag von windsbraut69 04.03.11 - 14:23 Uhr

Sein persönliches Glück kann man doch mit anderen Leuten als mit Geschäftskunden teilen.
Am Telefon die näheren Geschäftsbekanntschaften zu informieren, ist ja eine Sache aber man weiß doch nicht im voraus, wer die nächsten Monate oder Jahre E-Mails schickt und dann putzige Sprüche vom Windelwechsel als Antwort bekommt...

Ich bin vielleich humorlos aber würde ich von einem Geschäftspartner eine E-Mail im Stil des o.g . Beispiels bekommen, würde das auf mich keinen professionellen Eindruck machen.

Beitrag von karamalz 04.03.11 - 15:02 Uhr

hi,

bin ich deiner meinung, ich sagte ja auch nicht von abwesenheitsnotiz mit schwangerschaftsvermerk.

so habe ich es erlebt:
eine angestellte eines gp von uns, mit der wir geschäftlich viel kontakt hatten, hatte es als infomail gesendet, das sie ab xxx in muschu geht etc.pp und wer vertretung macht. war reine info und da ich ca. zu dem zeitpunkt auch der geburt unseres sohnes entgegensah, hat man halt etwas ausführlicher geplaudert.
und wenn ich so überlege, haben es mir eigentlich die damen immer am telefon mitgeteilt und ich den häufig kontaktierten gp. nur wo echt ganz wenig bezug war, hab ich es nicht mitgeteilt und da war es nicht so wichtig für mich. ansonsten empfinde ich es als geste der wertschätzung, über derartige veränderungen informiert zu werden. zeigt ja auch ein stück, das man am leben des anderen teilhaben darf. und man sich auf neue ansprechpartner einstellen muss.

soll aber jeder machen, wie er es für gut befindet und es ist sicher auch abhängig wie man im normalen geschäftsleben miteinander umgeht.

k.

Beitrag von windsbraut69 04.03.11 - 15:21 Uhr

Ja, im direkten Gespräch ist das ja völlig okay oder im direkten Schriftwechsel, wenn das "Verhältnis" bisschen enger ist.

Den Beitrag hier habe ich aber so verstanden, dass es um die automatische Abwesenheitsnotiz ging, die an jede eingehende Mail versandt wird und da finde ich es völlig unpassend!

LG,

W

Beitrag von karamalz 04.03.11 - 15:54 Uhr

da würde ich maximal schreiben:

in der zeit vom ... bis ... befinde ich mich in elternzeit. wenden sie sich bitte an...! (so wie halt bei urlaub)

aber eigentlich benötigt es für so lange zeit keine abwesenheitsnotiz, da die mails eh weitergeleitet werden, an den zuständigen vertreter. alles andere ist ja auch nur umständlich!

#winke nun aber genug zum thema #winke

Beitrag von vwpassat 05.03.11 - 10:33 Uhr

Deine Idee scheint absolut hormongesteuert zu sein.

Ich halte es für keine gute Idee. Man kann mir jetzt Gefühlslosigkeit vorwerfen, aber was interessiert mich ob Hinz oder Kunz jetzt ein Kind bekommt und die nächsten 1-2 Jahre nicht mein Ansprechpartner ist. Es wird eine Vertretung geben und die macht dann meine Arbeit.

Solltest Du unter Deinen Geschäftspartnern engere Freundschaften geknüft haben (welche über das Geschäftliche hinausgehen) dann ist das was Anderes, aber ansonsten ein absolutes NoGo.