Du darfst nicht mitspielen!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von acid-burnxx 04.03.11 - 09:27 Uhr

Meine Maus (3,5) ist neu im Kiga (knapp 2 Wochen,davor ist sie seit November in einem anderen Kiga gewesen).

Gestern beim Treppe hoch laufen sagt sie dann zu mir,dass ..... zu ihr gesagt hat,dass sie nicht mitspielen darf und dass sie deshalb traurig ist.




Wie reagiert ihr bei sowas?
Was sagt ihr zu euren Kids?

Beitrag von judith81 04.03.11 - 09:30 Uhr

Hallo,
meine brachte das kürzlich auch mit Heim, ich sagte ihr, dass sie beim nächsten mal sicher mitspielen kann, sie soll Erika (erzieherin) ansprechen u. ihr dann sagen, dass sie auch mit spielen will. Oder sie kann auch was anders spielen, gibt so viele Spielsachen. Johanna war dann zufrieden, sagte sowas jetzta uch nicht mehr.
Lg
Judith mit Johanna (3 J. 1 Monat) u. Jonathan (19 Mon.)

Beitrag von sparrow1967 04.03.11 - 09:31 Uhr

Dass das andere Kind vielleicht einen Grund hatte. Vielleicht ist sie zu klein für das Spiel gewesen.
Und:
es gibt so viele andere Kinder in der GRuppe, mit denen sie spielen kann....


sparrow

Beitrag von acid-burnxx 04.03.11 - 09:33 Uhr

Eben nicht.....das war nachmittags und dann sind nicht mehr so viele Kinder da.


Beitrag von sparrow1967 04.03.11 - 09:46 Uhr

Na ja- aber es sind halt auch noch andere Kinder da ;-)

Ich bin der Meinung, man darf da nich so ein Riesendrama draus machen...sie müssen lernen, das sie nicht überall mitspielen dürfen. Spätestens in 1 oder 2 Jahren wird sie diejenige sein, die anderen auch mal sagt: Du darfst nicht mitspielen ;-)


Beitrag von acid-burnxx 04.03.11 - 09:49 Uhr

Nee....ein Drama will ich ja auch nicht drum machen.

Sie war halt nur sehr traurig und ich wollt einfach mal wissen,was andere ihren Kids dann so sagen.

Vormittags sind halt auch viele Kinder da,die sie eh schon kennt(nachbarschaft,Spielkreis vor dem Kiga usw)...und sie ist da halt ein bissel sensibel und fängt dann auch gleich gern mal an,dass sie wieder in den anderen Kiga möchte oder dass ihr schlecht ist.

Beitrag von sparrow1967 04.03.11 - 09:57 Uhr

Ich glaub dir, dass sie sehr traurig war...und man selber ist das ja dann auch ;-) - es zerreist einem das Herz. Und trotzdem muß man dann echt stark sein und dem Kind Stärke vermitteln. Think positiv!! Schlag ihr andere Kinder zum spielen vor. Verständis für die Traurigkeit in dem Moment : ja. Mitleid: Nein.

sparrow

Beitrag von redrose123 04.03.11 - 09:33 Uhr

Sie ist die neue im Kiga ich denke das legt sich bald....

Beitrag von wir3inrom 04.03.11 - 10:03 Uhr

Noah bekam kurz vor Weihnachten von einem Jungen (Italiener), mit dem er ab und an spielt, gesagt: Du darfst nicht mitspielen, weil du kein Italiener bist.

Noah hat es nicht verstanden, ihm ist nicht bewusst, dass seine Eltern zwei Nationen angehören, es ist für ihn vollkommen normal, mit mir Deutsch und mit seinem Vater Italienisch zu sprechen.

Ich persönlich wäre dem Jungen in dem Moment (ich saß daneben) am liebsten an die Gurgel gegangen. Nützt ja aber nix..

Bislang kam Noah noch nicht nach Hause und beschwerte sich, dass er nicht mitspielen dürfe, von daher bin ich gespannt, was du hier für Antworten bekommst. :-)

Liebe Grüße aus Italien
Simone

Beitrag von acid-burnxx 04.03.11 - 10:06 Uhr

Das find ich ja auch "klasse".....woher haben die Kinder sowas bloß.....sobald sie im Kiga sind drehen manche echt durch.

Beitrag von wir3inrom 04.03.11 - 10:13 Uhr

Ich bin mir sicher, der Junge hat es von seinen Eltern..

Beitrag von raleigh 04.03.11 - 10:47 Uhr

Vor allem nicht überbewerten!

Ich sage zu meinem Sohn dann, dass das schade ist und dass ich darüber auch traurig wäre, dass andere Kinder sicher gern mit ihr spielen wollen.

Man muss da sehr viel Fingerspitzengefühl haben und auch darauf hinsteuern, dass das Kind sich bei Problemen mit anderen Kindern eben erstmal an die Erzieherin wendet, aber eben auch mit Misserfolgen umgehen lernt und sich nicht unterkriegen lässt.

Ich würde dabei auch die Erzieherin ansprechen und fragen, wie ich mich am besten verhalten soll. Sie kann dir helfen die Aussage einzuordnen, indem sie dir vielleicht erzählt wie dein Kind mit anderen Kindern auskam, ob sie zuvor vielleicht mit einem anderen Kind gespielt hat, bevor es die Ablehnung erfuhr und sich vielleicht zurückzog.

Beitrag von stefannette 04.03.11 - 12:00 Uhr

Meine Erfahrung ist,dass sich das täglich ändern kann. Die Kinder kamen oft heim (gerade meine Tochter) :Der/die will nicht mehr mein Freund sein! Am nächsten Tag waren sie wieder die besten Freunde#klatsch
Beobachte es mal. Wenn das öfter ist, dann mal mit der Erzieherin reden.